Hallo zusammen,
Eines der Dogmen, dass es vor 5500 v.Chr. keine hochentwickelten Zivilisationen gab, scheint ins wanken zu geraten. B. Badrinarayan der Chefgeologe des NIOT (National Institut of Ocean Technology) in Indien, hat bei Untersuchungen des Meeresbodens im Golf von Khambhat (Cambay) vor der Küste von Gujerat, in 40 m Wassertiefe 2 Stadtartige Strukturen festgestellt, die an den Ufern von Paläokanälen alter Flüsse liegen. Die aus diesen Strukturen geborgenen Artefakte aus Keramik, Schmuck, Silex, Holz u.a. wurden mit verschiedenen Methoden untersucht und datiert. Die ältesten Artefakte datieren bis 18.000 Jahre vor heute, die jüngsten sind ca 5000 jahre alt, (3.000 v.Chr.) Die Silexartefakte sind dem Mesolithikum zuzuordnen, also der Mittelsteinzeit. Die Städte gleichen in der Anlage den geplanten Städten der Induskultur. Es wurde auch die älteste gebrannte Keramikscherbe gefunden mit einem Alter von 16.800 Jahren +/- 2620 Jahren.Die Untersuchungen wurden zum Teil an der Universität Oxford vorgenommen, sowie an renomierten Indischen Universitäten.
Fakt ist, dass während der letzten Eiszeit der Meerespiegel 130 m unter dem heutigen lag, der Persische Golf und der Kontinentalschelf von Indien lagen über dem Meer. Diese Funde stützen die Theorie von Norbert und Elmar Buchner, die diese in ihrem Buch "Klima und Kulturen" vorgelegt haben.
Muß also die Geschichte der Menschheit neu geschrieben werden?
Grüße
Werner
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