. : Service und Hilfe

Im Forum Partnerschaft & Liebe können Sie sich mit anderen Mitgliedern im 50plus-Treff zu allen Fragen rund um die Themen Partnersuche, Partnerschaft und Liebe austauschen. Lassen Sie Ihren Gedanken und Gefühlen freien Lauf und eröffnen Sie neue Beiträge oder nehmen Sie zu bestehenden Themen Stellung.

Beitragvon Schwetho » 29.05.2012, 14:43

Also ich finde es schon sehr interessant, wie ein harmloser Text eines Menschen so heftige Reaktionen auslösen kann. Am Anfang ging es noch um den Menschen der sich hier eingefunden hat und der sich nach Menschen mit gleichen Anlagen umschaut. Wenn ich mir allein vorstelle, wie sich ein Mensch fühlen muss, der so viele Jahre sich hat unterdrückt. Rechne ich mal dreißig Jahre zurück, dann denke ich, war die Situation eine ganz andere als heute. Doch wenn ich ein wenig Mitgefühl in mir habe, dann kann ich zumindest einmal versuchen zu verstehen, wie sich dieser Mensch fühlt und über sehr lange Zeit gefühlt haben muss. Und richtig ist auch, dass er sich hier auf 50+ umschaut und sucht. Und ja, ich kann verstehen, dass heute mehr Leute über ihre Gefühle reden als früher. Aber es zeigt hier wieder einmal deutlich, es braucht großen Mut, um sich zu outen. Denn finden diese Leute wirklich Verständnis und Mitgefühl und werden sie wirklich akzeptiert? Ich hatte kurz zuvor hier etwas gelesen, wo sich jemand darüber verwundert fühlte, das es hier viel Leute gibt, die sich nur ohne Bild und mit manchmal unrichtigen Angaben zeigen. Ist es nicht genau diese Angst, die wir allen anderen entgegenbringen. Nein, niemand wird das einfach zugeben, aber warum sollten die Menschen denn sonst so reagieren? Bei all den unterschiedlichen Einstellungen, ich bin ein Mensch und ich werde verdammt noch einmal andere Menschen achten und respektieren. Deshalb muss ich mich nicht verändern oder gar, wie es hier rausgedonnert wird schwul werden. Respekt und Achtung, Mitgefühl und Menschlichkeit sind Eigenschaften die wir selber einfordern, aber gewähren wir diese auch allen anderen?
Avatar
Schwetho
 

Beitragvon Tarantel60 » 29.05.2012, 15:04

Für mich gehört die Sexuelle Neigung eines Menschen nicht zwingend und primär dazu, menschlich zu sein.
Avatar
Tarantel60
 

Beitragvon Skippo » 29.05.2012, 16:36

@ Hi swetho:

Brauchst dich nicht für die User/innen dieses Forums schämen, die NICHT den Mainstream bedienen oder deiner Harmoniesucht sich NICHT unterordnen wollen.

Kritikfähigkeit ist die Mutter jeden Fortschrittes, auch wenn`s manchmal wehtut.
..und Schwulsein macht da keine Ausnahme, erst Recht nicht, wenn`s erst nach dreißig Jahren sein sollte.

Deine Maulkorbassoziatonen weise ich zurück, auch wenn du mit pauschalen Moralbegriffen die Herrschaft des Mittelmasses und den niedrigsten gemeinsamen Nenner mir vorbeten willst.
Avatar
Skippo
 
Beiträge: 1270

Beitragvon Petrusch » 29.05.2012, 23:23

Das ist mal wieder typisch für dich .
Wenn ein normal denkender und empathiefähiger Mensch hier etwas sehr Richtiges
schreibt, dann nennst du das Harmoniesucht ?
Diese Antwort von dich ,hättest du dir lieber verkneifen sollen, macht dich nur unsympatisch.

Und von Maulkorb habe ich nichts gelesen, jedoch von dir stereotyp.
Oder meinst du den Satz über Achtung und Respekt dem Anderen gegenüber ?
Da musst du noch viel lernen,mein Lieber.
Avatar
Petrusch
online
 
Beiträge: 5101

Beitragvon Skippo » 30.05.2012, 5:18

@ Hi Petrusch:
Recht hast du,
eine Werbemaßnahme, um die Zuneigung einer lieben Frau zu erlangen, ist das nicht.

Respekt yourself
Die Indoktrination dieser ewigen Fremdschämer ist unüberhörbar.
Ihre Anleihen aus den Erziehungstylen des vorigen Jahrhunderts antiquiert.
Ihr erhobener Zeigefinger soll den Respekt einfordern, der ihnen aufgrund ihrer Inkompetenz verwehrt bleibt.

Dann lieber allein, als mit solchen Saubermännern/frauen
Let me be !
Avatar
Skippo
 
Beiträge: 1270

Beitragvon KaffeeundKuchen » 30.05.2012, 9:08

Schwetho hat geschrieben: Respekt und Achtung, Mitgefühl und Menschlichkeit sind Eigenschaften die wir selber einfordern, aber gewähren wir diese auch allen anderen?


Nein, wie ich es schon am 22.5. geäußert habe, solange Menschen Menschen in Schubladen packen und dann über das Existenzrecht des Schubladeninhalts in der in diesem Thread vorgeführten Form diskutiert und gestritten wird, solange kann von Respekt, Achtung und ähnlich hehren Dingen nicht die Rede sein. Solange ich betone, dass ich auch einen Schwulen (Schwarzen, Türken, Zigeuner, …..) kenne, betone, dass er meinen Freund ist obwohl oder weil er ist wie er ist, solange ich mir diesen Freund wie das Aushängeschild meiner Toleranz und meines guten Charakters um den Hals hänge, solange versuche ich doch eigentlich nur mich selbst irgendwie gut zu verkaufen !
Und dieses explizite Outen, ganz egal für was, bewirkt doch nur, dass Schubladendenker mich ganz fix in eine ihrer Schubladen stecken. Warum nicht selbstverständlich ich selbst sein, ohne bei jedem meiner Worte und Taten darüber nachzudenken was andere nun von mir halten werden? Wenn ich selbst mich schon nicht verstehe und annehme wie ich bin, wie sollen es dann andere tun?
Ich muss nirgendwo und vor niemandem breittreten, dass ich jemanden mag und warum, dass ich gemocht werde und wofür! Es ist so und das genügt!
Avatar
KaffeeundKuchen
online
 
Beiträge: 1226

Beitragvon Sally57 » 30.05.2012, 10:03

Und dieses explizite Outen, ganz egal für was, bewirkt doch nur, dass Schubladendenker mich ganz fix in eine ihrer Schubladen stecken

Um mal auf das Schubladendenken zurück zu kommen.
Fast jeder hat Schubladen-Denken, der eine mehr, der andere weniger, denn wer seine Erfahrungen und Beobachtungen nicht "sortieren u. einordnen" kann, der ist im Prinzip nicht lernfähig.
Diverse Schublädchen haben für mich sogar einen Sinn, schaffen sie doch "Ordnung" im Gedankenchaos und helfen mir mich beim für und wider für das wahrscheinlich RICHTIGE zu entscheiden.
Bei manchen Dingen mache ich es mir wirklich nicht leicht, i.d. Regel sind meine Schublädchen nur eine "kurzfristige Ablage", bis ich zu einer endgültigen Meinung gelangt bin, denn.......die ist subjektiv und in Abhängigkeit meiner Entwicklung veränderlich, aber.... es gibt auch durchaus Dinge, die mir sehr wichtig und unveränderlich sind, z.B. meine moralischen Empfindungen und mein Wertesystem, wer versucht das zu "bespucken" oder zu verändern, kommt definitiv in eine Schublade, die ich höchstwahrscheinlich nicht mehr so schnell öffnen werde.

Und wer behauptet er denke nicht "in Schubladen", der macht sich wohl was vor, allein die Intolleranz die hier schon seit längerer Zeit extrem vorherrscht und die damit verbundenen Angriffe auf User und ihre Meinung, sind reine Schubladenmentalität.
Avatar
Sally57
 

Beitragvon Tarantel60 » 30.05.2012, 10:09

Ohne Schubladen wäre ein Leben nicht möglich!
Aber gute Menschen gibt es auch, man muss uns nur entdecken, nicht wahr.
Avatar
Tarantel60
 

Beitragvon re.nate » 30.05.2012, 10:23

Das gefällt mir immer, jemanden aus der Schublade holen - alles runterbrechen auf -
den Menschen, der sich nicht aussuchen kann, ob er mit dickem (vermutlich > Skippo -
oder was soll der Zirkus? Suchst die liebe Liebe und schreibst gleichzeitig die meisten Kandidatinnen in die Flucht!?) ) oder eher dünnem Fell auf die Welt kommt,
sich gut oder weniger gut davon abgrenzen kann, was andere denken (?könnten?).
Genausowenig wie er sich seine Neigungen aussuchen kann, oder was er in den ersten Lebensjahren erlebt und was ihn prägt.

Wenn es Pillen für Empathie gäbe, würd ich die verteilen.
Zuletzt geändert von re.nate am 30.05.2012, 10:25, insgesamt 1-mal geändert.
Avatar
re.nate
 
Beiträge: 772

Beitragvon KaffeeundKuchen » 30.05.2012, 10:25

Na dann packt mal schön weiter in Schubladen, aber passt auf, dass ihr selbst nicht mal in einer ganz unbequemen Schublade stecken bleibt!
Ich bleibe in keiner drin, alles ist im Fluss, auch ich ;-)
Die Welt ist so bunt und vielfälltig, soviele Schubladen können doch keinen Sinn machen, werden doch unübersichtlich!
Avatar
KaffeeundKuchen
online
 
Beiträge: 1226

Beitragvon Petrusch » 30.05.2012, 11:00

Bei mir gibt es zwei Schubladen,
die eine mit sympatischen Menschen,die andere mit Kotzbrocken.(Neonazis ect...)
Die letztere mach ich auf ,wenn ich mal Lust auf Zoff habe und grad den dicken Hammer in der
Hand habe.

Die erste mache ich gerne öfter auf, um ab und zu mal Küßchen zu verteilen ... :wink:

Und Schwule werden mal in die eine oder andere Lade abgelegt, denn ich mache da keinen
Unterschied ,nur ihrer sexuellen Ausrichtung wegen.
Avatar
Petrusch
online
 
Beiträge: 5101

Beitragvon Petrusch » 30.05.2012, 11:04

@ renate,
schreibst gleichzeitig die meisten Kandidatinnen in die Flucht!?) )

Leider tut er das , schade eigentlich .
Avatar
Petrusch
online
 
Beiträge: 5101

Beitragvon Tarantel60 » 30.05.2012, 11:11

KaffeeundKuchen hat geschrieben:Na dann packt mal schön weiter in Schubladen, aber passt auf, dass ihr selbst nicht mal in einer ganz unbequemen Schublade stecken bleibt!
Ich bleibe in keiner drin, alles ist im Fluss, auch ich ;-)
Die Welt ist so bunt und vielfälltig, soviele Schubladen können doch keinen Sinn machen, werden doch unübersichtlich!




DAS was du hier verkündest wird dein ewiges Irrtum bleiben (ich hoffe das nicht)
Denn, wenn Schubladen synonym für Vorurteile herhalten sollten, dann solltest du auch gerade wissen, dass jeder Mensch die meisten Vorurteile bis zum 18. Lebensjahr bereits "aufgesogen" hat und davon wird meistens ein Leben lang gelebt. Mit gewisse Korrekturen wenn jemand flexibel genug ist, neue Ansichten auf zu greifen. Es wäre zu naiv, wenn man glaubte, das betrifft einen selbst nicht. Nicht wahr.
Avatar
Tarantel60
 

Beitragvon Skippo » 31.05.2012, 15:57

KaffeeundKuchen hat geschrieben:
Schwetho hat geschrieben: Respekt und Achtung, Mitgefühl und Menschlichkeit sind Eigenschaften die wir selber einfordern, aber gewähren wir diese auch allen anderen?


Nein, wie ich es schon am 22.5. geäußert habe, solange Menschen Menschen in Schubladen packen und dann über das Existenzrecht des Schubladeninhalts in der in diesem Thread vorgeführten Form diskutiert und gestritten wird, solange kann von Respekt, Achtung und ähnlich hehren Dingen nicht die Rede sein. Solange ich betone, dass ich auch einen Schwulen (Schwarzen, Türken, Zigeuner, …..) kenne, betone, dass er meinen Freund ist obwohl oder weil er ist wie er ist, solange ich mir diesen Freund wie das Aushängeschild meiner Toleranz und meines guten Charakters um den Hals hänge, solange versuche ich doch eigentlich nur mich selbst irgendwie gut zu verkaufen !
Und dieses explizite Outen, ganz egal für was, bewirkt doch nur, dass Schubladendenker mich ganz fix in eine ihrer Schubladen stecken. Warum nicht selbstverständlich ich selbst sein, ohne bei jedem meiner Worte und Taten darüber nachzudenken was andere nun von mir halten werden? Wenn ich selbst mich schon nicht verstehe und annehme wie ich bin, wie sollen es dann andere tun?
Ich muss nirgendwo und vor niemandem breittreten, dass ich jemanden mag und warum, dass ich gemocht werde und wofür! Es ist so und das genügt!


@ KuK, Wow
Hast einen wichtigen Zusammenhang zwischen dem Forenthema und der selbstgewählten Schublade des Verfassers hergestellt :

Wir sollen denken, daß er so wäre obwohl er uns dazu jede Plausibilität schuldig bleibt.

Sinnigerweise hat er die Schublade sofort wieder geschlossen und nichts mehr von sich hören lassen.
Wie peinlich auch für diejenigen, die gleich in jede Schublade reinfallen müssen.
Avatar
Skippo
 
Beiträge: 1270

Beitragvon Petrusch » 31.05.2012, 19:20

Peinlich ist das überhaupt nicht, es entwickelt sich halt ein Gespräch.
Wenn wir die Finger stillhalten, wären hier nur leere Seiten und das wäre doch schade,
entginge doch der Forengemeinde deine lustigen States !
Ich persönlich möchte nicht mehr auf sie verzichten, treffen sie doch perfekt mein Humorzentrum.
Avatar
Petrusch
online
 
Beiträge: 5101

VorherigeNächste

Zurück zu Partnerschaft & Liebe