Astronomen der US- Weltraumbehörde NASA beobachten seit einiger Zeit mit Sorge eine riesige Sonnenflecken- Region namens AR1302 (das AR steht für "aktive Region"), die in den vergangenen Tagen für mehrere massive Sonneneruptionen (Flares) der höchsten Kategorie "X" verantwortlich war.
"Sie (AR1302, Anm.) ist groß, sie ist böse und sie richtet sich auf die Erde aus", titelte das Goddard Space Weather Laboratory der NASA jetzt in einer Presseaussendung.
http://www.krone.at/Wissen/NASA-Astrono ... ory-297475
Hier wird zwar von Satellitenausfall und des Navigationssystems GPS gewarnt, aber wenn man in die Vergangenheit ähnlich großer Magnetstürme zurückschaut, etwa dem von 1859, könnte man schon viel ärgere Auswirkungen erwarten.
>Darin wird gesagt:
Bereits 1859 beobachtete der englische Astronom Richard Carrington einen starken Magnetsturm, der einem Flare auf der Sonne folgte. Dieser Carrington-Flare war der erste jemals beobachtete Materieauswurf der Sonne und das erste anerkannte Weltraumwetter-Ereignis. Eine Gruppe aus Wissenschaftlern des British Geological Survey (BGS), des British Antarctic Survey und der Universität von Otago (Neuseeland) um Ellen Clarke schätzten die Stärke dieses Flares. Dabei setzten sie küzliche Flares mit bekannter Emission von Röntgenstrahlung in Beziehung zur magnetischen Schwankung (Solar flare effect) in geomagnetischen Aufzeichnungen. Der Solar Flare Effekt des Carrington-Ereignisses war aus Beobachtungen der Observatorien von Greenwich und Kew bekannt, die im BGS Archiv in Edinburgh liegen. Mit diesem Wissen schätzten sie, dass der Fluss der Röntgenstrahlung doppelt so groß war als der größte, der in den vergangenen zehn Jahren beobachtet wurde und der das schwedische Stromnetz angriff. Vor 150 Jahren war der Schaden noch auf ein Chaos in den Telegrafenleitungen beschränkt. Doch heute würde ein Sturm dieser Größenordnung wesentlich größeren Schaden anrichten und hunderte Transformatoren unbrauchbar machen. Die US National Academie schätzten ihn auf 1 - 2 Trillionen Dollar. Eine vollständige Wiederherstellung würde vier bis zehn Jahre dauern.
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Gefahren außerhalb der Atmosphäre:
elektrische Aufladung von Satelliten durch hochenergetische Elektronen. Das kann zu Defekten oder Ausfällen führen.Es sind bereits Satelliten ausgefallen und waren nicht zu reparieren. Im Januar 1997 wurde ein Telekommunikationssatellit mit einem Wert von 200 Millionen Dollar das Opfer. 1998 ließ ein Kurzschluß in einem anderen Satelliten das US-amerikanische Telefonnetz zusammenbrechen und führte zu Schäden in Höhe von mehreren Milliarden Dollar.
magnetische Bahnstörungen von Satelliten
Störungen und Fehler in Computern und Speichern von Satelliten durch hochenergetische Protonen Halbleiterbauteile wie Computer-Prozessoren haben heute derart filigrane Strukturen, dass sie anfällig für Teilchenbeschuss sind.
Beschädigungen von Solarzellen und Wänden von Satelliten durch hochenergetische Protonen
gesundheitliche Auswirkungen auf Astronauten
Aufheizung der Atmosphäre. Diese dehnt sich bis in Satellitenbahnen aus und kann sie durch höheren Luftwiderstand auf eine andere Bahn oder zum Absturz bringen.
Der Solarwind kann das Magnetfeld so weit eindrücken, dass sich hochfliegende Kommunikations- und Wettersatelliten auf ihren Bahnen außerhalb des Feldes befinden und erhöhter Teilchenstrahlung ausgesetzt sind.
Die erhöhte Zahl freier Elektronen beeinflusst die Geschwindigkeit von Signalen, die von Navigationssatelliten wie denen des GPS-Systems ausgehen. Es wird dann unzuverlässig.
Schwankungen im Magnetfeld der Erde (geomagnetische Stürme
Gefahren innerhalb der Atmosphäre;
- Störungen des Radioempfangs und Funkverkehrs
. Störungen der Signalübertragung zu Satelliten durch Plasmawolken
- Strahlenbelastung der Besatzung und der Passagiere von Verkehrsflugzeugen. Ihr Erbgut ist in Verbänden aus vielen Atomen gespeichert, der DNA. Verbunden sind sie durch Elektronen. Hochenergetische Teilchen können diese Elektronen entfernen und die DNA schädigen. Starker Sonnenwind kann auf dem Mond oder im All sogar zum Tod führen. Ein Raumanzug oder die zwangsläufig leichten Raumfahrzeuge schützen kaum dagegen.
Auslösung von Regen
Der Orientierungssinn von Zugvögeln wird gestört.
Ob auch das Erdklima beeinflußt wird, ist noch nicht abschließend geklärt.
Gefahren an der Erdoberfläche
Störungen und Beschädigungen im Stromnetz und in Kabelnetzen der Telekommunikation. Es kommt zu Geomagnetisch induzierten Strömen (Geomagnetic Induced Currents, GIC). Induktion kann einen Stromfluß anregen und so zu Spannungsspitzen (Störspannungen) führen. In Stromnetzen ist es jedoch wichtig, dass ein gleichmäßig starker Strom fließt. Sicherheitsabschaltungen können ein ganzes Stromnetz lahmlegen. 1989 fiel für sechs Millionen Kanadier neun Stunden lang der Strom aus. GICs sind auch verantwortlich für Stromausfälle (Blackouts) in Schweden und werden verdächtigt, in niedrigeren Breiten Umspannwerke zu beschädigen. Auch in Schottland sind große GIC registiert worden.
Durch Induktion können Ströme zwischen Erde und Metallrohren von Pipelines fließen und zu Korrosion führen.
Elektrische Ströme im Erdboden
Stürme im Erdmagnetfeld beeinflussen Kompasse
Fernsehkameras geraten ins Szintillieren.
http://www.biosphaere.info/biosphaere/i ... tnr=000393
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