. : Service und Hilfe

Omas und Mütter

65 Beiträge
Im Forum Freundschaft & Familie können Sie sich mit anderen Mitgliedern im 50plus-Treff zu allen Fragen rund um die Themen Freundschaft und Familie austauschen. Teilen Sie lustige aber auch nachdenkliche Erfahrungen und Erlebnisse mit anderen oder schließen Sie einfach neue Bekanntschaften.

Beitragvon Chrissie49 » 03.12.2008, 3:50

Was ist der Unterschied zwischen einer Mutter und einer Großmutter? So hieß eine Umfrage unter Achtjährigen:

"Oma hat graue Haare und lebt allein. Sie geht mit mir im Restaurant essen. Ich darf auf ihrem Speicher kramen. Mama schimpft länger und öfter. Mütter sind verheiratet, Omas nicht ..."

"Oma geht arbeiten, Mama tut nichts. Oma kauft mir Knallfrösche und wohnt ziemlich weit weg. Von einer Mutter wird man geboren. Eine Oma muss immer zuerst einen Opa heiraten und dann erst eine Mama und einen Papa..."

Die meisten Kinder finden es bekanntlich bei Oma "prima". Dort gibt es auch schon mal Pizza, Pommes oder Cola und man darf (bitte nicht weitersagen) bis in die Puppen fernsehen. Omas verraten Familiengeheimnisse und erzählen, dass Mama NIE ins Bett musste. Wahrscheinlich hat Oma vergessen, dass Mama zu diesem Zeitpunkt schon 21 war...

Dabei kommt auch heraus, dass Mama mal ihrer Lieblingslehrerin ein lebendiges Huhn geschenkt und ihrer Cousine die schönen langen Haare abgeschnitten hat.

Das Tollste ist aber, dass sie vorne in ihre Schulhefte schrieb:
"Im Brandfall dieses als erstes in die Flammen werfen..."
Dateianhänge
Avatar
Chrissie49
 
Beiträge: 6

Beitragvon Gast » 03.12.2008, 9:37

Vor einigen Jahren habe ich eine ganz bezaubernde Karte gefunden, darauf steht:
[center]Gerade, wenn eine Frau meint, ihre Arbeit sei getan, dann wird sie Großmutter.[/center]

Spaß beiseite. Ich bin eine 2fache Oma. Ich war immer etwas skeptisch, wenn meine Mama zu mir sagte, dass es nichts Schöneres gäbe, als Oma zu sein.
Sie hatte recht. Ich arbeite zwar noch Vollzeit aber die Stunden oder Tage, wo ich meine zwei Mäuse habe - die Große (bald Drei) - blirb von Anfang an immer ein paar Tage bei mir. - sind mit nichts zu überbieten.
Das heißt nicht, dass sie bei mir tun und lassen können, was sie wollen.

Ich wünsche allen Omas und auch werdenden eine unvergessliche Zeit mit ihren Enkeln.
Avatar
Gast
 

Beitragvon kassandra11 » 03.12.2008, 10:09

Meine Tochter hat mich an einem Nikolaustag in einem sehr bewegten Jahr zum ersten Mal zur Oma gemacht. Ohne mich zu fragen.
Mit allem Ernst, der uns verbindet, und bei all den Wegen, die wir zusammen und getrennt gegangen sind und noch gehen werden, sind wir glücklich, eine richtige "Bande" zu sein mit allem, was dazu gehört.
Avatar
kassandra11
 

Beitragvon Chrissie49 » 03.12.2008, 12:39

Jaaa, Oma zu sein ist etwas Wunderbares!
Ich habe einen 10jährigen Enkel, der mein ganzes Glück
ist.
Avatar
Chrissie49
 
Beiträge: 6

Beitragvon Gast » 03.12.2008, 13:08

Ich habe einen 12jährigen Enkel, bin also seit 12 Jahren Oma, aber ich habe auch noch eine 23jährige Tochter. Mit anderen Worten; jüngste Tochter und meinen einzigen Enkel trennt ein Altersunterschied von gerade mal 11 Jahren..
Da mein Enkel in Norwegen lebt und er kein Deutsch spricht und ich kein Norwegisch, sind wir uns irgendwie fremd geblieben.
So bin ich doch eher Mutter als Oma.
Als meine Jüngste eingeschult wurde, waren Frauen meines Alters bereits Oma.
Als sie 12 Jahre alt war, wurde ich eine alleinerziehende und berufstätige Mutter. Von Ausruhen im "Oma" Alter war ich also weit entfernt. Nun kann ich es zwar etwas ruhiger angehen, aber zum Korrekturlesen ihrer Referate oder als Beratende bin ich immer noch sehr gefragt. Und das ist gut so :D
Avatar
Gast
 

Beitragvon Sally57 » 03.12.2008, 14:49

Ich habe noch keine Enkel, dafür aber noch einen 12 jährigen Sohn :)
Die zwei Großen sind 32 und 25 und haben noch keine Ambitionen mich zur Oma zu machen und wenn's dann mal soweit ist, dann mal schaun, wenn ich nicht gerade mit meinem Rollator und meinem neuen Freund auf Weltreise bin, dann nehm ich auch mal die Enkelchen :lol: :lol: :lol:
Avatar
Sally57
 
Beiträge: 4182

Beitragvon Gast » 03.12.2008, 16:50

Mit nichts zu überbieten, das Oma-Dasein :D - finde ich auch.

Mütter haben Pflichten, tragen Verantwortung, müssen erziehen,

Oma-Sein ist JUST-FOR-FUN! :D
Avatar
Gast
 

Beitragvon LiebeMeusel » 11.12.2008, 20:04

Ich bin seit 10 Jahren eine stolze Oma, mein Enkel ist ein richtiger Schatz. Wir haben das Glück das er nur 2 Strassen weiter wohnt. 2-3x in der Woche kommt er vorbei und erzählt was so passiert ist. Auch seine Freunde kommen gerne zu uns, bei uns können sie toben, weil wir ein Haus und ein schönes Grundstück haben. Die ersten 6 Jahre war er Nachmittags immer bei uns, meine Schwiegertochter mußte immer von 13:00-19:00 arbeiten. Mein Sohn hat ihn um 17:00 abgeholt, manchmal blieb er auch über Nacht bei uns, wenn ich frei hatte, ich arbeite nur am Vormittag. In die Erziehung rede ich nicht rein, Marius ist mein Enkel nicht mein Sohn. Mein Spruch ist immer: Eltern sollen ihre Kinder erziehen, Großeltern dürfen ihre Enkelkinder verziehen, lach!!! :D :D :D :D


LG Moni[/b]
Avatar
LiebeMeusel
 
Beiträge: 26

Beitragvon Gast » 11.12.2008, 20:14

Ich hab meinen Jungs unter Androhung von Strafe verboten mich zur Oma zu machen, bevor ich Fünfzig bin. 8)
Der Gedanke, dass jemand Oma zu mir sagt, war irgendwie nicht prickelnd.

Zum Glück haben sie sich dran gehalten. ;)
Jetzt bin ich seit anderthalb Jahren Oma und hatte Zeit, mich an den Gedanken von dem nach Oma rufenden Enkelkind zu gewöhnen.

Ist ein tolles Gefühl!
Avatar
Gast
 

Beitragvon Gast » 11.12.2008, 20:28

Das schrieb ich damals - ganz hin und weg, nachdem ich die Kleine zum ersten Mal auf dem Arm hatte:

Was für ein Gefühl

Da hatte ich sie nun endlich im Arm: zufrieden schlafende, 48 Zentimeter kleine 2700 Gramm Menschlein, das Köpfchen nicht einmal die Handfläche ausfüllend, Fingerchen so klein und zart, dass man sie kaum zu berühren wagt, eine winzige Nase im inzwischen schon glatten Gesichtchen, in dem sich die Übungen für die spätere Mimik widerspiegeln: gerade eben proben die Lippen noch ein Lächeln, im nächsten Moment verzieht sich der Mund zum Weinen.

Sie schläft.

Sie ist durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Nicht durch das Herausheben aus dem Kinderwagen, nicht durch den höllischen Lärm verursachenden Rasenmäher des Nachbarn, nicht durch das Kitzeln an den winzigen Fußsohlen und auch nicht durch das Streicheln ihrer kleinen Hand mit meinem Zeigefinger, das durch den babytypischen Greifreflex beendet wird.

Sie schläft.

Der Papa ist stolz wie Oskar. Und die Mama ist stolz auf den Papa, denn er kennt keine Berührungsängste, ist keiner von den Übervorsichtigen, die Angst haben, "etwas kaputt zu machen", wenn sie das Baby auch nur anfassen. Er wickelt die Kleine, er badet sie, er gibt ihr das Fläschchen - alles ganz selbstverständlich. Die intensive Beschäftigung mit der kleinen Schwester kommt ihm dabei wohl zugute.

Während die Kleine weiter ungerührt in meinem Arm schläft, stellen wir die üblichen Betrachtungen an: kommt sie mehr nach der Mama oder mehr nach dem Papa? Also - die Nase ist doch eindeutig der Papa! Der Mund dagegen ist ganz die Mama! Ich grinse ich mich hinein. Immer hab ich das Weite gesucht, sobald mehrere Mütter sich an einer Stelle sammelten, denn ich konnte diesen "Mütter-Schwatz" noch nie ab. Und jetzt bin ich mitten drin...

Und die Kleine schläft.

Langsam wird es Zeit aufzubrechen. "Ich komme dann in einem viertel Jahr wieder" scherze ich noch. "Vielleicht hat sie bis dahin ja ausgeschlafen". Da wacht sie auf - fast könnte man meinen, sie hätte es gehört - und schaut mich mit ihren blauen Babyaugen an. Also - diese blauen Augen, die hat sie ja ganz eindeutig von mir!

Das kann ja auch gar nicht anders sein. Schließlich ist es meine Enkeltochter. Und natürlich das schönste und süßeste Baby der Welt!

Ich bin aber trotzdem froh, dass es noch ein Weilchen dauert, bis sie sprechen kann.
An den Gedanken, dass mich jemand "Oma" nennt, muss ich mich nämlich erst noch gewöhnen.
Avatar
Gast
 

Beitragvon LiebeMeusel » 11.12.2008, 20:54

Hallo Sleepless,
ich bin mit 43 Oma geworden und habe mich gefreut wie ein Schneekönig. Meine Schwiegertochter hat ambulant entbunden und wir haben die beiden am Nachmittag abgeholt, ich war voller Vorfreude. Im Krankenhaus sollte mein Sohn dann den kleinen Racker ausfahrbereit machen, er traute sich nicht, Marius war ja noch so klein und zerbrechlich, ich habe ihn dann angezogen, soetwas verlernt man nicht. Die ersten 6 Jahre war unser Enkel am Nachmittag immer bei uns, weil meine Schwiegertochter arbeiten ging, da ich nur am Vormittag arbeite ging das sehr gut. Als Marius dann das erste Mal Oma sagte war ich sehr stolz, es hat mich nie gestört auch wenn ich ERST 43 war. Das Bild der Oma hat sich verändert, Gott sei Dank, früher saß die Oma im Lehnstuhl strickte Strümpfe oder erzählte den Kindern Märchen. Heute ist die Oma berufstätig, strickt keine Strümpfe( ich nicht) geht mit dem Enkel shoppen, redet über Gott und die Welt mit ihm und ist immer da wenn er sie braucht, geht sogar manchmal mit in die Disco, habe ich gelesen. Sicher habe ich meinem Enkel auch vorgelesen oder Märchen erzählt, aber dadurch bin ich doch nicht gealtert, ich bin froh eine junge Oma zu sein, habe viel Verständnis, Zeit und Geduld. Ich genieße jeden Tag und Stunde die ich mit meinem Enkel habe. Man ist so jung ( alt ) wie man sich fühlt!!!!

LG Moni
Avatar
LiebeMeusel
 
Beiträge: 26

Beitragvon Gast » 11.12.2008, 21:05

Ich bin noch keine Oma und meine Tochter hat auch nicht vor, mich dazu zu machen. Auch ihr Partner nicht.
Bin im Moment auch nicht traurig darüber. Wer weiß was noch kommt?
Avatar
Gast
 

Beitragvon kundgeba » 11.12.2008, 21:32

    Ich wurde mit 42 Oma - und habe bereits 4 Enkelkinder. Es ist so eine wunderbare Sache - und eine Bereicherung für mein Leben.

    Ich habe für mich folgenden Spruch kriiert - den ich immer wieder gerne sage:
    "Enkelkinder sind die Belohnung dafür,
    dass man Kinder groß gezogen hat."
kundgeba
Moderatorin
Bild Regionalgruppe Wien Bild Fotoforum
Avatar
kundgeba
online
Moderator
 
Beiträge: 12605

Beitragvon Rangie » 11.12.2008, 21:39

Was Mann machen damit er Enkelkinder bekommt? :roll:
Avatar
Rangie
 
Beiträge: 10694

Beitragvon engel07 » 11.12.2008, 21:41

ganz einfach Rangi,


er muß mit der Oma ins Bett gehen
Avatar
engel07
Moderator
 
Beiträge: 1400

Nächste

Zurück zu Freundschaft & Familie

cron