bennoh hat geschrieben:Die Preissteigerung von 2001 bis 2010 betrug im Durchschnitt 1,36 % pro Jahr Gleichzeitig stiegen die Renten in diesem Zeitraum um jährlich 0,82 %. Unter Berücksichtigung der gestiegenen Beiträge zur Kranken und pflegeversicherung Betrug das reale Plus nur 0,56 % pro Jahr.
Real sind damit die Renten seit 2001 um ca. 7 % gefallen. Angesichts dieser Entwicklung wäre ein Rettungsschirm für Renten im unteren Bereich dringend erforderlich Oder müssten wir dazu erst Griechen werden ?
Den Rettungsschirm für Kleinrentner gibt es bereits seit dem 1.1.2003 er heißt Grundsicherung.
Die Rentenanpassungsformel orientiert sich nicht an der Infationsrate sondern:
zitat Wikipedia
Anhand der Rentenanpassungsformel – manchmal fälschlich als Rentenformel bezeichnet – wird die Rate berechnet, mit der der Aktuelle Rentenwert und damit die Renten zum 1. Juli des jeweiligen Jahres angehoben werden. Prinzipiell steigen die Renten danach anhand der Bruttolöhne und -gehälter des Vorjahres. Der Anstieg folgt allerdings nicht strikt den Bruttolöhnen, sondern wird durch verschiedene Faktoren angepasst:
Anpassung der Bruttolohnentwicklung an die Entwicklung der beitragspflichtigen Löhne und Gehälter des vorvergangenen Jahres.
Riesterfaktor: dieser setzt sich aus dem Altersvorsorgeanteil (Riestertreppe) sowie dem Beitragssatz zur Allgemeinen Rentenversicherung zusammen.
Nachhaltigkeitsfaktor: berücksichtigt das Verhältnis von RentnerInnen zu BeitragszahlerInnen modifiziert um den Faktor α, der die Auswirkung aktuell auf ein Viertel mindert.
Schutzklausel: Diese verhindert, dass die Renten, aufgrund des Riesterfaktors, des Nachhaltigkeitsfaktors oder der Lohnentwicklung, absolut sinken dürfen; werden "Kürzungen" unterlassen, werden zukünftig Rentenerhöhungen so lange halbiert, bis die Kürzung nachgeholt ist.
Die erhöhten Abgaben zu Kranken- und Pflegeversicherung hat zu großen Teilen, die von dir hochgelobte FDP ausgebrütet.