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Rudolf Steiner

36 Beiträge

Beitragvon Herbert07 » 10.08.2011, 3:50

Also --

..ich würde niemals spötteln über den Herrn Steiner - zumindest nich öffentlich.
Das wäre mir zu riskant, - zumal ich es mit so vielen Anthroposaufen zu tun habe.

Gut - die kennen jetzt nich alle den Herrn Steiner, dafür aber Homäbathie, die Wirkkraft der Bernsteinkettchen für Babies und irgendeinen der einen kennt der sein Gemüse von Demeters holt.
Und zudem hat mir mal ne alte Freundin exklusiv ihren Namen getanzt.
Nackt.
Was werd ich da lästern.

Ich muss da immer interessiert kucken im Gespräch, sonst bin ich meine Kundschaft los.
Ich selber habe auch ein paar Taschenbüchlein zu Steiner gelesen.
Heijeijei - was so alles aus einem einzichen Kopp kommen kann.
Mit am meisten hat mich der Aufbau und die Funktionsweise des Menschen begeistert.
Also das ist schon spannend was wir Normalsteblichen alles nich sehen.
Und was er selbst mit seiner "Clairevoyance"gesehen hat.
Kuhl - aber auch reichlich strange.
Er wollte wohl Wissenschaft - hat aber ne ne Religion gegründet.
Is aber auch nich schlecht.
Kann ja nich jeder von sich behaupten.

Irgendwie bin ich auch Steiner-Fan. Naja, zumindest mag ich gutes Gemüse. Und Ringelsocken hab ich auch.
Das kann aber auch damit zusammenhängen, dass mein Geist tatsächlich manchmal schwach ist.
Mir egal.
Mir schmeckts und warme Fieße hab ich auch.

Hebbe :twisted:

Den Hermann Hesse mach ich noch wenicher, obwohl der mich fast mein Leben lang begleitet hat.
Erst isser in der Stadt, in der Straße geboren, wo ich auch wohnte, dann wollte er sich innem Schloßbrunnen ersäufen, wo ich arbeitete, und dann hat er noch in Marbach sein Jubiläo gefeiert.
Und zwischendrin hat ihn Gott und die Welt zitiert.
Nää, is eher nix für mich, - obwohl ich seine STUFEN noch immer auswendiglich hersagen kann.
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Herbert07
 

Beitragvon Marcella. » 10.08.2011, 15:40

heliane hat geschrieben:Maria Montessori hatte eine bewundernswerte Einstellung zu ihren Mitmenschen.
Noch heute werden ihre Werte vermittelt . Bennoh, unterhalte dich mal mit deinen Kindern oder lies Maria M.s Bücher, dann kannst du vielleicht sogar noch mit den Ossis Frieden schließen. Einfach nur so von Mensch zu Mensch.



Seit ich etwas Biographisches über Maria Montessori gelesen habe, habe ich ein etwas zwiespältiges Gefühl ihr gegenüber. Hier ein Auszug aus Wikipedia:
Zwischen 1898 und 1901 brachte Montessori ihren unehelichen Sohn Mario zur Welt. Mario selbst gibt den 31. März 1898 als sein Geburtsdatum an. In diese Zeit fallen aber eine Reihe von öffentlichen Auftritten seiner Mutter und es ist unwahrscheinlich, dass sie dabei eine fortgeschrittene Schwangerschaft hätte verbergen können. Hingegen zeigte sie sich 1901 für mehrere Monate nicht in der Öffentlichkeit, Schwangerschaft und Geburt könnten mögliche Gründe für dieses Verschwinden gewesen sein.[6]

Vater des Kindes war ihr Kollege Giuseppe Montesano (1868–1951). Montesano willigte ein, dass sein Sohn seinen Namen bekam, verlangte aber die Geheimhaltung dessen Existenz. Mario wurde auf dem Land in Pflege gegeben und dort von Montessori immer wieder besucht. Nach dem Tod ihrer Mutter Renilde Montessori nahm sie ihn im Frühjahr 1913 zu sich, nachdem sie sich zufällig auf der Straße getroffen hatten, und Mario nahm den Namen seiner Mutter an. Die Öffentlichkeit erfuhr von seiner Existenz aber zunächst nichts.[7] Später diente er ihr bis zu ihrem Tode als Sekretär und wahrscheinlich auch als Hersteller der von ihr erdachten Entwicklungsmaterialien. Darüber hinaus wird ihm wesentliche Rolle bei der Entwicklung des pädagogischen Konzeptes der Kosmischen Erziehung (Montessori-Pädagogik für das Alter zwischen 6 und 12 Jahren) zugeschrieben[3]. Erst als er über 40 Jahre alt war, bekannte sie sich zu ihm als seine Mutter.

Nach dem Tod seiner Mutter 1952 leitete Mario Montessori die Gesellschaft bis zu seinem Tod 1982.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Montessori


Dies ist nur eine knappe Zusammenfassung, ich habe mehr darüber gelesen, und da hat mich schon das sehr unangenehme Gefühl beschlichen, dass sie selber im Umgang mir ihrem Sohn ihre Vorstellungen auch nicht annähernd verwirklichen konnte. Das kennt zwar wohl jeder, der Kinder hat: Dass man in der Realität oft seinen eigenen Idealen hinterher hinkt. Aber sie war ja gerade Vorreiterin einer neuen Sichtweise des Kindes, und da fallen solche Diskrepanzen besonders auf.

Auch da könnte man natürlich nun fragen, ob man aus unserer heutigen Perspektive heraus das Recht hat, im Hinblick auf eine längst vergangene Zeit mit ihren ganz anderen Voraussetzungen den moralischen Zeigefinger zu heben. Das möchte ich mir nicht anmaßen. Aber unangenehm berührt bin ich schon.

Marcella
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Beitragvon Tarantel60 » 11.08.2011, 9:42

Ein uneheliches Kind um die 1900 ist kaum vergleichbar mit dem selbigen von heute.
Also kannst die Zeigefinger getrost einpacken!
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Beitragvon Marcella. » 11.08.2011, 10:15

Ich hatte ihn gar nicht ausgepackt - eben mit Blick auf die "ganz anderen Voraussetzungen" der damaligen Zeit. Dass ich persönlich ein zwiespältiges Gefühl habe angesichts des beschriebenen Widerspruchs ist jedoch mein gutes Recht.

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Beitragvon scharmannt » 22.08.2011, 15:01

Der Herr Steiner, weil ein Genie, hat zu allem seinen Senf gegeben. Atomkraft, Entstehung der Erde, Entstehung des Menschen, Atlantis, alles - einfach alles. Weil aber nun ein Mensch nur in einem kleinen Bereich ein Genie sein kann, muss zwangsläufig bei solcher Omnipotenz Käse herauskommen. Ich empfehle die Werke von Steiner auf heftigste allen Eltern und Großeltern, die darüber nachdenken, den Nachwuchs auf eine Wdorfschule zu schicken. Seine Sprache ist nicht schwer zu verstehen. Es ist genauso wirr, wie er es formuliert hat. Verquasteter Unfug, der schon zur Zeit seiner Entstehung nichts mit der Realität zu tun hatte.

LG Scharmannt 
  
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Beitragvon Snoopy_ » 22.08.2011, 15:25

Scharmanter - ganz leis muss ich noch einwerfen, dass der Herr Steiner eine eher komplizierte Schreibweise vertritt - seinen Gedanken offenbar folgend -
ein paar Rosinen hingegen kannst du in seinen Werken auch finden - aber mir verleidete es, diese alle zu suchen ...
also das Goetheanum in Dornach ist so ziemlich Ausdruck von seiner versteinerten Idee - auch Nackttänze reissen das jetzt nicht mehr raus
der Spassfaktor ist allgemein zu gering für mich
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