. : Service und Hilfe

Beitragvon bennoh » 28.04.2011, 16:02

bennoh hat geschrieben:
MagicTouch hat geschrieben:
bennoh hat geschrieben:Auf Deutsch - wenn du in Norwegen Strom in eine Leitung einspeist, kommen in München allenfalls 10 % davon an. 90 % sind Reibungsverluste.
Du hältst das für zukunftsfähig ?
Hast Du Belege für diese Werte?

"In der Praxis muss man bei einer HGÜ-Leitung von 1000 Kilometer Länge nur drei bis vier Prozent Verlust in Kauf nehmen. Hinzu kommen je 0,6 Prozent Verlust beim Umrichten." (http://www.energieverbraucher.de/de/Ene ... etz__1335/) Demnach kommen in München allenfalls 92 % davon an, 8 % sind Reibungsverluste. Das halte ich für zukunftsfähig.

Gruß,

Die Zahlen sind schlicht falsch, herausgegeben von einer Lobbygruppe , um den Laien zu täuschen. Für eine 110 kV-Leiutng gilt die Faustforme, 6 % Übertragunsverlust je 100 km.
Nun denn, in Polen wird 2016 mit dem Bau des ersten polnischen AKW begonnen.
Niemand würde den Solarstrom kaufen, wenn er ihn bezahlen müsste und den Strom von Windrädern nur wenige. Dieser Strom ist überhaupt nur verkäuflich, weil er jährlich mit 12 Milliarden subventuoniert wird. In diesem Bereich wird völlig sinnlos Geld verbrannt, ohne dass irgendein Problem damit gelöst wird.
Was hier die wenigsten begreifen - Deutschland ist keine Insel und wenn der deutsche Strom zu teuer wird, wird man den Strom beim AKW im Nachbarland kaufen und niemand kann das verhindern, die EU ist ein einziger Markt ohne Handelsgrenzen. So einfach ist das. Ob und wieviele AKW wir abschalten, ist deshalb kaum von Bedeutung.
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bennoh
 

Beitragvon Hubi007 » 29.04.2011, 19:02

Hallo Schwindeggerbua !
Deine Worte im Beitrag vom 18.10.2010, 10:13 h :
"Wir dürfen mal wieder zahlen, für erneuerbare Energien, dafür wird die Landschaft zugepflastert mit Windkraftanlagen und Solarpaneelen."
Tja ... so weiter machen, nach dem Motto "Haben wir immer so gemacht" geht halt nicht mehr. Schon deswegen nicht, weil Rohstoffe, Rohöl, und Energie eingespart werden müssen, - ist halt Alles endlich - .

Es gibt - die leider noch nicht ausgereiften - Brennstoffzellen als Ersatz für die konventionelle Heizungsanlage. Hiermit kann Strom, und Wärme für die Heizung sowie warmes Wasser, erzeugt werden. Hierzu sind allerdings auch Solarkraftanlagen auf dem Hausdach sinnvoll, weil mit diesem Strom Aggregate zur Produktion von O2 und H2 betrieben werden können. Die Gase werden dann in vernetzten Tanks vor Ort zwischen gespeichert, und bei Bedarf der Brennstoffzelle wieder zugeführt.

Es gibt kleine mit Gas betriebene Wärme-Kraft-Kopplungsaggregate, die in erster Linie Wärme für die Heizung sowie warmes Wasser erzeugen, und sie werden anstatt der konventionellen Heizungsanlage betrieben. Sie leisten ca. 1 kW/h an elektrischer Leistung, die bei Null-Verbrauch im eignen Haus in das Netz abgegeben werden kann. Diese Aggregate gibt es auch für größere Gebäude, z.B. für Wohn- und Geschäftshäuser. Ich halte diese Lösung wegen der endlichen Gasvorräte für wenig sinnvoll.

Würde alle Möglichkeiten der dezentralen Energiegewinnung und vor allem die Energieeinsparung genutzt, dann benötigen wir auch nicht so viele Windparks. Ich möchte z. B. auf die LED-Technik verweisen.

Grüße
Hubi007
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Hubi007
 

Beitragvon Stradi » 29.04.2011, 21:46

Schon einmal die Unfallstatistiken von Unfällen bei Windkraftanlagen angeschaut?
Z. B. http://www.caithnesswindfarms.co.uk/accidents.pdf
Umgefallene Windräder gesehen?
Abgeflogene Flügel?
Eisschlag erlebt?

Empfehle jedem einmal die Suche zu dieser Thematik unter verschiedenen Stichworten.

Das sollte man dann einmal in Relation zur Menge der erzeugten Energie setzen.

Was es unbeschränkt auf diesem Erdball gibt ist W a s s e r . Somit auch Wasserstoff.
Tag und Nacht!

Windkraft ohne Wind ist saftlos!
Solarenergierzeugung ohne Sonne schwierig - smile
Speicherung erzeugter Energie schwierig.
Biogas weitgehend Unfug, wie vieles, was den Namen "Bio" trägt - treibt Pachtpreise in unsinnige Höhen, nimmt Fläche zur Nahrtungserzeugung für inzwischen 7 Mrd. Erdbürger bei 1.7 Mrd ha landw. Nutzfläche. Zur Kenntnisnahme: 1 ha 0 10.000 qm!
Nachrechnen, was da für jden vorhanden ist!

Man muss über vieles nachdenken - aber mit mehr Hirn, als momantan.
Gruß
Fritz
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Stradi
 

Beitragvon Hubi007 » 30.04.2011, 19:30

Hallo Stradi !

Biogas ist gar nicht Unfug, zumindest dann nicht, wenn der mit der Trennung aus dem Hausmüll der organische Abfall zur Biogasgewinnung genutzt wird, und wenn die ohnehin anfallenden organischen Abfälle der Bauern noch hinzu gegeben werden. Hier in NRW gibt es zahlreiche Biogasanlagen, die so betrieben werden, und das ist auch gut so. Noch besser wäre es, wenn diese stromerzeugenden Anlagen als Wärmekraftkopplung betrieben werden könnten, - hier ist noch stark drauf zu achten - . Nebenbei werden so die Müllkosten gesenkt.

Grüße
Hubi007
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Hubi007
 

Beitragvon weekend » 01.05.2011, 11:34

Hallo Stradi,
da möchte ich auch noch meinen Senf dazugeben. Wenn schon mehr Hirn gefordert ist, dann bitte auch bei Unfallstatistiken. Kein Mensch behauptet, dass regenerative Energien ohne Makel sind. Es ist eine Frage der Abwägung: Stellt man einmal die weltweite Statistik von Nuklearunfällen http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Unfällen_in_kerntechnischen_Anlagen neben deine Zahl herum fliegener abgebrochener Windradflügel, dürfte klar sein, welche Risiken man gerne in Kauf nimmt, bzw. technische Verbesserungen erwarten kann. Zum Biogas: ich schätze, hier wird Biogas mit Biodiesel/Bioethanol verwechselt, was die Flächenkonkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion angeht. Biogas, darauf hat Huby bereits hingewiesen, wird weitgehend aus Abfällen, bzw. aus allen Teilen einer Pflanze hergestellt. Im regenerativen Energiemix macht es insofern Sinn, als es grundlastfähig ist, zur Verstromung aber auch wie Erdgas eingesetzt werden kann.
Happy WEEKEND
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Beitragvon MagicTouch » 01.05.2011, 11:37

Sorry, bennoh,

aber meine Frage war nicht, ob Du gegen die von mir benannten Zahlen polemisieren kannst,
bennoh hat geschrieben:Die Zahlen sind schlicht falsch, herausgegeben von einer Lobbygruppe , um den Laien zu täuschen.

sondern ob Du Belege für die von Dir genannten Zahlen hast. Da Du sie nicht erbracht hast, gehe ich von ihrer Unsachlichkeit aus.

Gruß,
MagicTouch
Moderator der Regionalgruppe Frankfurt
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Beitragvon scherzkeks77 » 08.05.2011, 20:15

"In der Praxis muss man bei einer HGÜ-Leitung von 1000 Kilometer Länge......


HGÜ Leitung, war das nicht jene mit Strommasten von über 2oo m Höhe?
Wo soll denn die jemals realisiert werden :?: Ganze Horden von "Heimatschützern" werden das
schon zu verhindern wissen :evil:
und der Bundeswehr wird´s auch nicht gefallen, Lärmterror in Form von Tiefflugschneisen sind
doch eminent wichtig für die Landesverteidigung
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Beitragvon biarma » 09.05.2011, 12:48

Visurgis:
"Wie schade nur das früher die Architekten nicht darauf geachtet haben, das auch immer eine Dachschräge nach Süden zu weisen hat, damit eine halbwegs gute Ausbeute über den Tag erzielt werden kann. "
Der ursprüngliche Sinn schräger Dächer war, das Haus vor Wind und Niederschlag zu schützen und dem Niederschlag eine Abrutschfläche zu bieten. Das ist als solches schon eine Energiesparmaßnahme. Ich behaupte, mit ihren Nullenergiehäusern usw. haben Architekten mehr für Energieeinsparung geleistet, als unsere Autoindustrie usw.! Ja, drehbare Häuser gibt es schon lange!
Im übrigen kann man Solaranlagen überall hinstellen.

Zu den Unfällen bei Windkraftanlagen:
Wie kommt es wohl, dass diese Zahlen bekannt sind, aber die Statistiken zur Häufung von Leukämieerkrankungen in der Nähe von AKWs unter Verschluss gehalten werden?
Wer kennt die Zahlen der Toten, die durch den Uranabbau starben?

Hat mal einer überlegt, dass auch Uran ein endlicher Rohstoff ist? Früher oder später muss allein deswegen schon über Alternativen nachgedacht werden.

Richtig: Der Atomstrom ist teurer, als er auf Rechnungen erscheint, da wir über Steuern ihn mitfinanzieren.

Noch immer ist Stromsparen die preiswerteste Alternative: alles, was nicht gekauft wird, wird nicht mehr produziert und verbraucht keinen Strom. Ich habe einen Handmixer mit Kurbel, Solarakkuladegerät, Glasteelichte die mit Speiseöl brennen, Dauerfilter für Kaffee usw. Kleinvieh macht auch Mist!
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Beitragvon Visurgis » 09.05.2011, 21:48

Man braucht bei uns nicht neue Flächen mit Solar Paneelen zupflastern; es gibt die Möglichkeit die Fassaden mit Solarpaneelen die wie Glas aussehen auszustatten, ist nicht neu wird längst eingesetzt !

Übrigens gibt es Accus die 1 und mehr Megawat speichern können, sie wurden für die Windenergieanlagen entwickelt und in Betrieb genommen !

Die Hochspannungsgleichstromanlagen als Kabel ausgelegt haben einen besseren Wirkungsgrad als die Mastenvariante.

In Mc Pomm wurde ein Erdkabel zur Einspeisung der Windkrafträder verlegt, der Bau ist viel schneller zu bewerkstelligen und laut der Betreiberfirma auf lange Sicht preiswerter !
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Beitragvon Rubens58 » 14.07.2011, 17:05

ist immer schön wenn sogenannte experten genaue zahlen nennen und sich dann wiederum andere aufregen
hab mal gelernt R= l /Kappa x A
und da sich die werte ja auch austauchen lassen zb. von quark bis supraleiter für kappa muss ja auch
der wiederstand und die energieverluste flexibel gesehen werden

oder noch eine wichtige info : die sonne strahlt 24 stunden am tag freudlich vom himmel und erzeugt energie und deshalb auch windenergie 24stunden täglich
wenn wir sie nicht nutzen bedeutet das noch lange nicht das es nicht geht
na wenn das nicht grundlasttauglich wäre
spaltäbares material wächst ja auch nicht im garten vorm akw
und was noch wichtiger ist
selbst ohne atomtransporte bleibts nicht dort

wo sind oder bleiben denn die visionäre in diesem wissenschafts forum
die noch von kindlicher neugierde geprägt sind wenns auch schon lang her ist
kann ja auch durch weitblick oder mal über den tellerrand schauen abelöst werden

ich hab da schon noch meine vision
wasser kann alle energieprobleme lösen
alles drin was man für die verbrennung braucht
wasserstoff und sauerstoff
es ist eigentlich verwunderlich warum die weltmeere nich hochexplosiv sind
grins
:D :lol:
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Beitragvon ClausJuergen » 14.07.2011, 19:48

Rubens58 hat geschrieben:... verwunderlich warum die weltmeere nich hochexplosiv sind
grins
:D :lol:
... Du bist ja ein richtiger flämischer Pfiffikus!
Die Weltmeere sind doch schon explodiert, ist schon ein paar Woch her, ja, ja, aber das, was dort heute herumschwappt, ist das Verbrennungsprodukt. :wink:
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