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Beitragvon erry54 » 05.02.2012, 20:49

Nein sicher ist man sich nicht.

Anbei das Experiment dazu:

http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbei ... aetsel.jsp

Gruss erry
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Beitragvon Schwindeggerbua » 05.02.2012, 21:04

Hallo Erry 54,
Dein Link  zu Quarks & Co beleuchtet das erst im vergangenen Jahr am CERN durchgeführte Experiment mit Neutrinos.
 Das was ich gepostet habe ist über Experimente des Kölner Physikers Nimtz die in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts stattfanden. Leider ist das Netz des Vergessens darüber gefallen und nur noch Fachleute wissen davon. Die beiden Experimente zeigen aber, dass es nicht mehr Sakrosant ist, an der Konstante "C" die Einstein formuliert hat, zu rütteln .
Grüße
Werner 
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Beitragvon MagicTouch » 08.02.2012, 18:22

Vielen Dank, Werner,

für Deinen Link auf den Wikipedia-Artikel. Wie im selben (deutschsprachigen) Artikel aber auch zu finden ist, bleibt der scheinbare Beleg für die 4,7-fache Lichtgeschwindigkeit umstritten. Vielleicht hilft auch hier wie bei dem CERN-Opera-Experiment, diesen Versuch an dem Doppelprisma mit noch kürzeren Pulsen und höheren Flankensteilheiten zu wiederholen, um den Effekt zu verifizieren.

Gruß, Volker
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Beitragvon Schwindeggerbua » 08.02.2012, 23:11

Hallo Magic Touch,
Auch wenn die Experimente und Arbeiten darüber umstritten sind, zeigt sich, dass die Physiker zum Angriff auf die Konstante "C" die Lichtgeschwindigkeit angetreten sind. Man darf gespannt auf weitere Ergebnisse sein.
Grüße
Werner 
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Beitragvon MagicTouch » 24.02.2012, 12:00

Moin, Werner.
Schwindeggerbua hat geschrieben:Man darf gespannt auf weitere Ergebnisse sein.
Und diese Ergebnisse scheinen jetzt vorzuliegen. Der "Angriff" auf die Lichtgeschwindigkeit (als Konstante übrigens klein "c") scheint abgewehrt. Zumal es kaum um einen Angriff, sondern zunächst nur um eine Bestätigung des Wertes von c ging. Die Wissenschaftler haben nur das gemacht, was man von guten Wissenschaftlern erwarten darf: sie haben gemessen, verglichen, genauer hingeschaut und nochmal gemessen.

Gruß, Volker
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Beitragvon nettestierfrau » 24.02.2012, 12:53

Habe heute in der WAZ gelesen,
dass ein fehlerhafter Kabelanschluss möglicherweise die Messungen des Genfer Atomforschungszentrums mit ultraleichten Teilchen verfälscht hat. Dies habe eine amerikanische Fachzeitung berichtet.
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Beitragvon Grantler48 » 24.02.2012, 14:59

MagicTouch hat geschrieben:... Die Wissenschaftler haben nur das gemacht, was man von guten Wissenschaftlern erwarten darf: sie haben gemessen, verglichen, genauer hingeschaut und nochmal gemessen.


Was mich ein wenig irritiert und nachdenklich gemacht hat, ist doch die Tatsache, dass nur deswegen genauer nachgeforscht worden ist, weil das Ergebnis "nicht sein konnte".

Was wäre jedoch gewesen, wenn die Messung plausibel, aber auf Grund des fehlerhaften Kabels dennoch falsch gewesen wäre.
Hätten die Wissenschaftler sich auf diese dann vermeintlich richtigen Zahlen verlassen und mit falschen Werten weiter gearbeitet?
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Beitragvon MagicTouch » 25.02.2012, 8:41

Grantler48 hat geschrieben:Was wäre jedoch gewesen, wenn die Messung plausibel, aber auf Grund des fehlerhaften Kabels dennoch falsch gewesen wäre.
Sorry, aber ich verstehe die Frage nicht ganz. Birgt sie nicht einen Widerspruch in sich?

Damit die Messung als "plausibel" gilt, müsste sie (meiner Ansicht nach)
1. durch ein anderes, unabhängiges Team von Wissenschaftlern
2. möglichst durch ein anderes, abweichendes Messverfahren
bestätigt werden und
3. die Messergebnisse sollten physikalisch begründbar sein.

Wenn diese Kriterien erfüllt werden, sollten systematische Fehler wie Kabelwackelkontakte ausgeschlossen sein.

Gruß, Volker
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Beitragvon jockel512 » 25.02.2012, 16:27

Hallo!
Im Moment sieht es für Herrm Einstein nicht schlecht aus.
Gestern kam im WDR 5 die Meldung,es sei eine Verbindung
in der Versuchsanordnung lose gewesen.Dies sei die Ursache
für den Messfehler der Neutrino-Geschwindigkeit gewesen.
In einer neuen Versuchsphase würde das Ergebnis kontrolliert.-
Da lacht doch das Forscherherz! Kein Umschreiben unseres
Weltbildes!
Da bleibt nur zu hoffen,dass niemand nach den Versuchskosten fragt.
Die sind eh so hoch,dass ein kleiner Wackelkontakt nicht ins
Gewicht fällt !
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Beitragvon Schwindeggerbua » 26.02.2012, 16:55

Hallo Jockel512,
Ja für diesen Versuch schauts so aus ob Einstein recht behält, aber in den 1990er Jahren hat der Kölner Physiker Günther Nimtz bereits eine Symphonie von Mozart mit 4,7 facher Lichtgeschwindigkeit übertragen. Diese Versuche sind bisher noch nicht widerlegt worden. Also ist Einsteins Statement doch falsch?
Grüße
Werner
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Beitragvon MagicTouch » 26.02.2012, 18:52

Schwindeggerbua hat geschrieben:(...) in den 1990er Jahren hat der Kölner Physiker Günther Nimtz bereits eine Symphonie von Mozart mit 4,7 facher Lichtgeschwindigkeit übertragen.
Ach Werner,

wie ich doch schon in einem Beitrag in diesem Thread (08.02.2012, 17:22) geschrieben habe, ist diese Interpretation sehr umstritten. Und ob jetzt eine Symphonie von Mozart, auf die Du in diesem Zusammenhang immer wieder hinweist, oder die Brunftlaute aus meiner Nachbarwohnung übertragen wurden, ist doch für die Bestimmung der Übertragungsgeschwindigkeit irrelevant, oder?

Gruß, Volker
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Beitragvon MarthA67 » 27.02.2012, 22:51

die Brunftlaute aus meiner Nachbarwohnung...

das ist ja interessant! Logierst Du etwa im Frankfurter Zoo :?: :lol: :lol:
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Beitragvon Schwindeggerbua » 27.02.2012, 23:17

Hallo Volker,
da muss ich dir die Retourkutsche   zurückgeben, du wiederholst auch stereotyp, dass die Versuche von Niemtz et al . umstritten sind und kannst es auch nicht begründen oder widerlegen. Für mich gilt die Unschuldsvermutung bis die Ergebnisse  widerlegt bzw. bestätigt wurden, das ist bisher nicht geschehen.
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Beitragvon MagicTouch » 28.02.2012, 0:42

Sorry, Werner.
Schwindeggerbua hat geschrieben:Für mich gilt die Unschuldsvermutung bis die Ergebnisse  widerlegt bzw. bestätigt wurden, das ist bisher nicht geschehen.
1. Der Begriff "Unschuldsvermutung" ist hier wahrscheinlich nicht so ganz korrekt. Ich nehme an, dass Du "Interpretation durch Herrn Nimtz" meintest.
2. Für mich macht es schon einen Unterschied, ob seit achtzehn Jahren nur die Herren Nimtz und Schwindeggerbua behaupten, dass Informationen mit 4,7 c übertragen werden können, während der Rest der naturwissenschaftlich bewanderten Menschheit weiterhin von einer maximaler Übertragungsgeschwindigkeit von 1 c ausgeht. Ich weiß, die pure Masse der Gläubigen ist ein schwaches Argument für die Glaubwürdigkeit eines Arguments. Aber hier scheint das Problem auch in der Qualität der Interpretation des Nimtz'schen Versuchs zu liegen.

Gruß, Volker

PS: Kompliment, MarthA67, nette Schlussfolgerung ;-)
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Beitragvon Schwindeggerbua » 28.02.2012, 22:22

 Zitat Volker:
2. Für mich macht es schon einen Unterschied, ob seit achtzehn Jahren nur die Herren Nimtz und Schwindeggerbua behaupten, dass Informationen mit 4,7 c übertragen werden können

Hallo Volker,
wie kommst du darauf, dass ich zusammen mit dem Physiker Günther Nimtz behaupte, dass 4,7 fache lichtgeschwindigkeit etc .pp. Da hast du mich falsch verstanden, ich habe nur die Information über das Experiment von Günther Nimtz hier weitergegeben und zur Diskussion gestellt, sonst nichts. Du solltest schon bei der Wahrheit bleiben, wenn dir das nicht möglich ist, bist du in einem Forum wie diesem fehl am Platz. In einem Forum sollte diskutiert werden über das Thema des Threads und nicht genutzt werden anderen  etwas unterzuschieben.

  Wenn du meinst, der Versuch von Günther Niemtz  und das Ergebnis 4,7 fache Lichtgeschwindigkeit sind falsch, dann solltest du den Gegenbeweis antreten, kannst du das nicht, weil kein Physiker, dann solltest du dich nicht so weit aus dem Fenster lehnen.

Ich bin auch kein Physiker, deshalb behaupte ich auch nicht dass das Ergebnis 4,7 fache LG stimmt, das kann ich nicht beurteilen, aber ich kann es zur Diskussion stellen.
Grüße
Werner 
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