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Im Forum Gesundheit & Wellness bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich mit anderen Mitgliedern im 50plus-Treff zu allen Fragen rund um die Themen Gesundheit und Wellness austauschen. Diskutieren Sie hier alle Fragen rund um Ernährung, Gesundheit, Erkrankungen und Wellness und tauschen Sie Ihre Tipps und Erfahrungen aus. Welche Möglichkeiten und Chancen zur Heilung bieten die Schulmedizin oder alternative Heilmethoden. Welche Pflege- und Therapiemöglichkeiten oder andere unterstützende Maßnahmen sind nach einer Krankheit oder im Alter anzuwenden. Ratschläge über gesunde Ernährung und was sie bewirken kann. Die Community hilft bei Fragen und Problemen rund um das Thema weiter. Hier ist man nicht allein!

Beitragvon Mumpsi » 04.02.2012, 11:27

Es gibt hier in Nürnberg ein Projekt, das sich "anderswohnen" nennt. Dazu wurde eine Genossenschaft gegründet, es sind 44 Wohnungen n u r für Senioren und Alleinerziehende vorhanden mit dem Ziel der gegenseitigen Hilfe und Unterstützung. Ich habe mich dort auf die Warteliste setzen lassen, man zahlt drei Anteile an 500 Euro ein und muss dann noch einen sogenannten Baukostenzuschuss in Höhe von 2,50 Euro pro qm entrichten. Die Wohnungsgrössen gehen von 40 bis cka. 100 qm und ein Teil davon ist öffentlich gefördert. Das heisst, die Miete richtet sich nach dem Einkommen. Wer z.B. 900 Euro Rente hat, bekommt von der Stadt einen Zuschuss in Höhe von 100 Euro, d.h. für eine 2-Zimmer-Wohnung mit 50 qm fallen ca. 350 Euro warm an Miete an. Das Haus ist behindertengerecht, es sind Gemeinschaftsräume vorhanden, eine Dachterrasse mit Grill und Sandkasten, unten ist eine Kindertagesstätte. Ich finde diese Idee ganz super, so kann sich jeder in seine eigenen vier Wände zurückziehen und muss trotzdem nicht allein sein, wenn er möchte. Zur Zeit entsteht noch ein zweites Projekt. Beide Häuser sind im Zentrum, Einkaufsmöglichkeiten in Hülle und Fülle vorhanden. Eine WG von mehreren Personen in e i n e r Wohnung oder Haus halte ich für sehr problematisch, wenn man an all die Macken denkt, die sich mit zunehmendem Alter entwickeln und die Toleranzgrenze kleiner wird. Was haltet ihr davon? Gruss Mumpsi
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Beitragvon lottesprotte » 05.02.2012, 11:22

Ich würde auch nicht gerne meine Wohnung mit anderen Leuten teilen müssen.
Ich wohne in einem sehr netten Haus, mit besonders netten Bewohnern, von der jungen Referendarin bis zur Rentnerin ist alles vertreten, insgesamt 6 Parteien. Im Notfall kann man mal klingeln gehen und sich etwas ausleihen oder telefonieren,auch bin ich schon mal spontan gefahren worden, ansonsten geht jeder seine eigenen Wege.Nur eine 7jährige Nachbarin kommt mich regelmäßig besuchen.
Das finde ich ganz gut und so kann es von mir aus weitergehen.
WG hab ich schon als junger Mensch nicht gemocht und gemacht, dazu bin ich zu eigen.
Und nur unter alten Menschen will ich auch nicht leben.
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Beitragvon gingin42 » 07.02.2012, 0:00

Ich glaube, ich wäre dafür überhaupt nicht geeignet. Ich habe immer ein Haus bewohnt, mit viel Freiraum und genügend Abstand zum Nachbarn.
Ich kann mir nicht vorstellen, mich wohl zu fühlen, wenn ich weiß, über und unter mir, rechts und links neben mir wohnen andere Leute. Vielleicht noch welche, die ich nicht mag, oder die mich nicht mögen?

Schon bei einer Einzelwohnung hätte ich Schwierigkeiten. Und eine WG? Niemals.
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Beitragvon Gisela52 » 14.02.2012, 16:36

Also falls es der gesundheitliche Zustand zulässt, dann bin ich für ein klares "JA"!!!

Denn ich finde, wenn die Kleinen irgendwann ausziehen, dass es schnell einsam werden kann...

Da ist so eine WG genau das richtige allerdings sollte eine solche Senioren WG nicht dafür ausgenutzt werden um Pflegeheimkosten zu sparen!
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Beitragvon Auschra » 14.02.2012, 16:57

Gisela52 hat geschrieben:Also falls es der gesundheitliche Zustand zulässt, dann bin ich für ein klares "JA"!!!

Denn ich finde, wenn die Kleinen irgendwann ausziehen, dass es schnell einsam werden kann...

Da ist so eine WG genau das richtige allerdings sollte eine solche Senioren WG nicht dafür ausgenutzt werden um Pflegeheimkosten zu sparen!


Ich finde, Du bringst es auf den Punkt... auf meinen Punkt..
Wenn es ein absolut freiwilliger Entschluss älterer Menschen ist, in einer WG zu wohnen, werden sie auch Mittel und Wege finden, dass - so kompromissmäßig - zu schaffen...
Es ist für mich aber ganz klar, dass das Menschen sind, die sich längere Zeit kennen und ähnlich gelagerte Interessen haben.


In Wahrheit verbergen aber mediale Angebote in diese Richtung häufigst den ökonomischen Aspekt::
für die "Normalos" unter den Alten unbezahlbar oder: das Fürsorgeamt ist Dauergast...

Ich bin froh, nicht alleine zu leben und den Haushalt noch alleine "schupfen" zu können..
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Beitragvon Inge.J » 02.03.2012, 17:43

Das mit dem ökonomischen aspekt ist in der Tat manchmal wichtig. Eine Freundin von mir wohnt in München und bei den Preisen dort kann man sich das manchmal nicht aussuchen, wenn man nicht genug Geld hat für die eigene Wohnung. Besonders wenn das Erwerbseinkommen mal weg ist, sieht manches anders aus...
Da hab ich es in Berlin definitiv besser. Oder schlechter, wie mans nimmt.
Allgemein finde ich die Idee aber reizvoll, ganz unabhängig vom alter der einzelnen Leute. Es gibt einfach personen, mit denen kann man sowas machen, mit anderen nie im Leben.
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Beitragvon Lindchen » 03.03.2012, 12:43

Ich möchte solange wie nur irgendmöglich meine Wohnung nicht verlassen.
Die Miete sie stimmt seit 14 Jahren gleichbleibend ich will es nun aber nicht herausfordern und klopfte somit 3 mal auf Holz das sie es auch bleibt.
Meinen Behindertenparkplatz genau vor der Haustür.
Sicherlich auch Nachteile hat sie unsere Wohnung einen viel zu kleinen Balkon, aber sie hat wenigstens einen :D .
Wieviele Mieter müssen auf diesen hier in Hamburg verzichten, wir wohnen im 3 Stock, auch das ist ein Umstand an den ich mich mittlerweile naja gewöhnt habe da ja Bewegung das Aund Oist bei meiner Erkrankung ist es ein Stück weit Therapie. :D

Somit möchte ich doch meinen Lebensabend in den uns vertrauten Räumen verbringen , und nicht für jede Dienstleistung in einem solchen Haus noch extra bezahlen wollen.
Sicher ist es eine tolle Sache Notrufeinrichtung ,Betreuung vor Ort und viele Dinge mehr nicht zu verachten aber dennoch bleibt mein vertrautes Heim das meine und das lob ich mir so lange wie es nur irgendwie geht.

Euch allen ein wunderschönes Wochenende, in Hamburg scheint die Sonne! :D
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Beitragvon AnnelieG » 04.03.2012, 17:00

Ich wohne zur Zeit allein in einer Wohnung, könnte mir aber auch gut vorstellen in einem gemeinsamen Wohnprojekt zu leben. Nicht unbedingt eine WG, in der Bad und Küche mit allen geteilt wird. Häuser mit verschieden großen Wohnungen und genau so verschiedenen Mietern, jung und alt, allein und mit Familie - aber mit dem Anspruch, gemeinsam zu leben und sich nicht nur im Treppenhaus zuzunicken.
So bleibt die eigene Privatssphäre gewahrt und doch muss man nciht fürchten zu vereinsamen.
Ein guter Kompromiss, wie ich finde.
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Beitragvon Lindchen » 04.03.2012, 17:53

Das kann ich aus dieser deiner Sicht recht gut verstehen liebe AnnelieG so ist es auch für dich eine wunderschöne Lösung.
Leider kennt in den heutigen Häusern kaum mehr einen anderen Mieter, ich weiss das es einmal anderst war und es war wirklich eine sehr schöne Zeit.
Meine Vermieterin hier in Hamburg wohnt unter meiner Wohnung einen Gruss, das wäre unter ihrer Würde schliesslich ist sie doch Vermieterin, ich habe es gelernt sie zu ignorieren schade da ich so ganz anderst erzogen wurde aber was solls sie will es nunmal so und dann bekommt sie was sie möchte.

Es ist schon verwunderlich wie Menschen denken und fühlen ob wir es je verstehen werden ich glaube wohl kaum.

Euch allen eine schöne neue Woche. :D
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Beitragvon Petrusch » 06.03.2012, 16:22

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Beitragvon kleeblatt55 » 08.03.2012, 13:52

Da ältere Menschen in der Regel etwas komisch werden, kann ich mir eine WG lauter Eigenbrödler nur schlecht vorstellen, gibt es da keine bereits vorhandenen Studien?
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Beitragvon Winterwolke » 08.03.2012, 19:43

Sally57 hat geschrieben:Die Vorstellung ist für mich der reinste Horror,
Ausnahme wäre eine 2er WG, mit nem jungen Studenten :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Hallo Sally,kannst Du haben: bei "Wohnen gegen Hilfe" bekommen Studenten das Zimmer preisgünstig und arbeiten pro Quadratmter Zimmer eine Stunde pro Monat. Wäre also Zeit genug :lol:
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Beitragvon Lindchen » 09.03.2012, 10:43

kleeblatt, sicher ist es nicht einfach umzudenken im Alter, aber viele Menschen die allein geblieben sind dadurch das ein Partner verstarb sind bereit dazu.
Ich finde es bemerkenswert wie auch hier in Hamburg wieder Freundschaften und sogar Partnerschaften entstehen so macht das Leben doppelt so viel Spass. :D

Schönen Tag euch allen aus Hamburg!
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Beitragvon Sonnenschein2509 » 12.03.2012, 23:12

Hallo, ich bin Ehrenamtlich in einer Dements WG tätig und kann jedem nur empfehlen siene Eltern in solch einer WG unter zu bringen,denn sie sind viel angenehmer als Altenheime,da es dort viel Familierer zu geht .
Die Leute werden beim Kochen mit einbezogen,büglen der Wäsche ,Backen und auch viele Gesellschaftsspiele.Es kommt sogar alle 14 Tage 1 Musiker mit 1 Schifferklavier und alle 14 Tage auch jemand mit Hund,woran sich die Bewohner sehr erfreune.
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Sonnenschein2509
 

Beitragvon Lindchen » 14.03.2012, 11:14

Sonnenschein, da gebe ich dir Recht ich habe lange Jahre als Niedergelassene Betreuerin gearbeitet somit viele Menschen in diesen Wohngemeinschaften begleitet und somit gesehen wie wohl sie sich dort gefühlt haben.
Sie wurden in alle Dinge des Lebens mit einbezogen einfach wunderbar, Menschen die vorher in Heimen wohnten wurden soetwas von selbständig durch diese Gemeinschaft.

Euch allen noch einen schönen Tag! :D
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Lindchen
 

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