. : Service und Hilfe

Selbstreflexion...

42 Beiträge

Beitragvon parove » 29.12.2011, 22:59

sehen wir hierbei
einmal einen „Spiegel“
als in uns, real vorhanden an
und bezeichnen ihn
als ein von der Natur
gewolltes Hilfswerkzeug

gehen wir im Weiteren
davon aus, dass dieses
Werkzeug uns Menschen
schon relativ früh zur
Verfügung zu stehen scheint;
wir aber erst viel später in
der Lage dazu sind es zu
nutzen, ja mit ihm umzugehen

da aber ältere Spiegel
die wenig oder überhaupt
nicht genutzt wurden,
verschmutzen können;
und mit den Jahren in
Teilbereichen blind werden,

sollte jeder von uns
vor der ersten Nutzung,
diesen Umstand nicht nur
berücksichtigen, sondern auch
zwingend einkalkulieren.
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Beitragvon Katharina88 » 30.12.2011, 17:13

parove hat geschrieben:sehen wir hierbei
einmal einen „Spiegel“
als in uns, real vorhanden an
und bezeichnen ihn
als ein von der Natur
gewolltes Hilfswerkzeug

gehen wir im Weiteren
davon aus, dass dieses
Werkzeug uns Menschen
schon relativ früh zur
Verfügung zu stehen scheint;
wir aber erst viel später in
der Lage dazu sind es zu
nutzen, ja mit ihm umzugehen

da aber ältere Spiegel
die wenig oder überhaupt
nicht genutzt wurden,
verschmutzen können;
und mit den Jahren in
Teilbereichen blind werden,

sollte jeder von uns
vor der ersten Nutzung,
diesen Umstand nicht nur
berücksichtigen, sondern auch
zwingend einkalkulieren.


Hallo,parove,
immer wieder reizvoll, Deine Zeilen zu lesen und interpretieren zu dürfen.
Was ist nun dieser Spiegel in uns.Ich erkenne in dieser Parabel den  Verweis auf unser Gewissen,das über genetische Einflüsse von Anfang an in uns angelegt ist.
Zu diesem frühen Zeitpunkt des Lebens ist ein Blick in ihn,um Reflexionen  zur Orientierung zu erhalten,wenig sinnvoll.
Erst im weiteren Verlauf wird die Fähigkeit entwickelt,seine Handlungen selbstkritisch zu werten--durch einen Blick in den Spiegel.Dieser gibt nun wieder, jenen über mannigfache Faktoren geprägten 
 Kompass,der mir zeigt,ob ich mein  Handeln noch verantworten kann.
Dieser Kompass   ist  ausgerichtet auf moralisch/ethische Werte..
Ich muss die Einhaltung der Richtung  dann und wann überprüfen,sonst droht die Gefahr der Abweichung.Noch schlimmer wäre es,wenn durch zu geringen Gebrauch des Spiegels er blind würde.
Wenn das Gewissen einschläft(durch welche Einflüsse auch immer),dann agiert der Mensch nicht oder günstigstenfalls nach Lage der Dinge--die Kompassnadel  weicht ab.Es gilt dann, das Gewissen zu schärfen---durch einen erneuten Blick in den Spiegel!
Danke,mein Freund !
Katharina 
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Beitragvon Oase100 » 30.12.2011, 19:15

Naja....der beste Spiegel ist immer noch der, den dir dein Gegenüber vorhält....sonst besteht doch die Gefahr, dass man nur mit dem blinden Auge in den Spiegel guckt...nicht wahr?

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Beitragvon Kristall » 30.12.2011, 23:24

Das Außen spiegelt das Innen - und umgekehrt

... ist es nicht so?

Gradmesser ist die Resonanz.

Ein perfektes Zusammenspiel als Hilfswerkzeug zur Selbst-Erkenntnis.
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Beitragvon parove » 03.01.2012, 16:24

Katharina88 hat geschrieben:Wenn das Gewissen einschläft(durch welche Einflüsse auch immer),dann agiert der Mensch nicht oder günstigstenfalls nach Lage der Dinge--die Kompassnadel weicht ab.Es gilt dann, das Gewissen zu schärfen---durch einen erneuten Blick in den Spiegel!


Hallo Katharina! Für mich ist es immer wieder entspannend,
belebend Deine Interpretation und die der Anderen zu meinen
"Auswürfen" zu lesen. Diesen "Spiegel" zu nutzen um das Gewissen
zu schärfen, ist eine von vielen Optionen die dieses Werkzeug ermöglicht.

Eine weitere, so könnte ich mir vorstellen, wäre...

Die Entscheidung,
sich dem Leben zu stellen,
bedeutet gleichzeitig,
sich im Wind des Lebens
zu positionieren.

Von daher sollte zunächst
die Ermittlung der Windrichtung
- unabhängig von der gerade
angesagten - eine besondere
Rolle spielen.

Denn jede spätere
Rollerückwerts,ermöglicht
dem Umfeld, Rückschlüsse
auf Defizite - gleich welcher Art -
zu ziehen.

lg Roland
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Beitragvon parove » 03.01.2012, 16:38

Oase100 hat geschrieben:Naja....der beste Spiegel ist immer noch der, den dir dein Gegenüber vorhält....sonst besteht doch die Gefahr, dass man nur mit dem blinden Auge in den Spiegel guckt...nicht wahr?


Hallo Oase100! Nein, das glaube ich nicht, denn mein
Gegenüber sieht bestenfalls nur die Maske vor meinem Gesicht
und dass würde mir in diesem Falle nicht viel weiter helfen.

Allerdings, wenn wir imstande wären all` die verschiedenen
Masken die wir täglich tragen über Nacht zu entsorgen,
würde uns wohl kaum jemand wider erkennen –
ganz sicher aber wir uns selbst... :wink:

lg, Roland
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Beitragvon parove » 03.01.2012, 16:49

Kristall hat geschrieben:Das Außen spiegelt das Innen - und umgekehrt
... ist es nicht so?
Gradmesser ist die Resonanz.
Ein perfektes Zusammenspiel als Hilfswerkzeug zur Selbst-Erkenntnis.


Hallo Kristall, hört sich erst einmal gut an, doch gebe
ich auch hierbei Folgendes zu bedenken...

"Äußerliches bedient immer und überall die menschliche Blindheit"

lg, Roland
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Beitragvon LisaLisa53 » 03.01.2012, 16:59

Mir fällt bei deinem Bild vom inneren Spiegel die wunderbare Anlage unserer Spiegelneuronen ein, die es ermöglichen, dass in uns eine Art "Abdruck" der Emotionen des Gegenübers entstehen kann - Grundlage der Empathie, des Einfühlungsvermögens, das schließlich auch unser soziales Handeln beeinflusst. Hier ist der auch Zusammenhang zum Gewissen, denke ich - dass ich ermessen kann, was mein Tun für Auswirkungen auf andere hat und dass ich dafür Verantwortung übernehme. So ich gewillt bin......
Sehr schönes Bild, danke!
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Beitragvon Oase100 » 03.01.2012, 17:34

An roland,


nun, glaubst du wirklich, die anderen könnten deine Maskerei auf Dauer nicht erkennen?


An Lisa,

Die Spiegelneurone sollen für das empathische Empfinden nützlich sein. Dieser Theorie zufolge wäre dass, wenn jemand wenig Spiegelneurone  hätte er auch kaum zur Selbstreflexion (geschweige denn zur Empathie) fähig wäre. Dann müsste er da Löcher haben?   Schlau, schlau gedacht, liebe Lisa :D  
 
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Beitragvon parove » 03.01.2012, 17:50

Zitat Lisa: "...dass in uns eine Art "Abdruck" der Emotionen des Gegenübers
entstehen kann..." Zitat Ende

he... besser kann man das was hier gemeint war nicht ausdrücken, danke Lisa!

lg, Roland
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Beitragvon hansolafpaul » 04.01.2012, 1:34

Auch hier bahnt sich schon wieder ein Zickenkrieg an. Die Damen kennen sich aus dem Politik-Forum. Schade. Aber ich werde das beobachten. :lol: :lol: :lol:
:mrgreen:
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Beitragvon LisaLisa53 » 04.01.2012, 1:59

hansolafpaul hat geschrieben:Auch hier bahnt sich schon wieder ein Zickenkrieg an. Die Damen kennen sich aus dem Politik-Forum. Schade. Aber ich werde das beobachten. :lol: :lol: :lol:
:mrgreen:


Mir scheint, hier liegt ein Totalausfall deiner Spiegelneuronen vor, HOP......
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Beitragvon Oase100 » 04.01.2012, 10:25

hansolafpaul hat geschrieben:Auch hier bahnt sich schon wieder ein Zickenkrieg an. Die Damen kennen sich aus dem Politik-Forum. Schade. Aber ich werde das beobachten. :lol: :lol: :lol:
:mrgreen:


Lieber HOP,

ich muss deine Hoffnung leider enttäuschen, hier wird sich wohl kein publikumsbelustigender Zickenkrieg entfalten , da ich Lisa sehr schätze!. Ich kann mich ihrem Beitrag nur anschliessen.


NIchts für ungut, :lol: HOP,

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Beitragvon parove » 07.01.2012, 20:33

Oase100 hat geschrieben:An roland, nun, glaubst du wirklich, die anderen könnten deine Maskerei auf Dauer nicht erkennen?

Hallo Oase100, diese Masken, von denen ich hier spreche,
sind solche, die jeder von uns täglich immer dann benutzt,
wenn er aus seinem „beschützten Raum“, wann und wo auch
immer, in die Öffentlichkeit tritt. Sie sind so fein, dass wir sie
selbst kaum als solche erkennen, geschweige denn, Sie,
von einem dritten erkannt werden können...

lg, Roland
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Beitragvon Oase100 » 08.01.2012, 10:28

Hallo Roland,

du machst mich neugierig. Von was sprichst du da genau? Wann sind das für Masken, die wir in der Öffentlichkeit  anwenden und selber kaum wahrnehmen?
 
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