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Forum der Themengruppe Wohnen50plus

Moderator: sonntagskind60

Beitragvon bagger_manni » 30.09.2010, 17:49

Inzwischen ist unsere Wohngemeinschaft - offiziell im Februar 2010 eröffnet - nunmehr bei 7 Mieter angekommen. Wer mehr Info's möchte:
http://www.senioren-wohngemeinschaft-eitorf.de
Seit einigen Tagen haben wir auch den Segen der Heimaufsicht:
wir sind als selbstverwaltende und selbstorganisierende Wohngemeinschaft nunmehr anerkannt. :D
Ein recht langer und nervenaufreibender Weg.
Unsere Mieter sind nicht mehr in der Lage, einen Haushalt aufgrund demenzieller Einschränkungen selbständig zu führen. Sofern von Interesse, könnte ich hier Näheres im Sinne eines gemeinschaftlichen Wohnens, der Alltagsgestaltung und der Sinngebung des Lebens sowie der Lebensqualität trotz demenzieller Einschränkungen zur Diskussion stellen. Natürlich gehören die Aspekte wie ambulante Pflegedienste, hauswirtschaftliche Dienstleistungen zu den Kernbereichen, die schon entscheidend sein dürften.

Das Thema Demenz - es kann ja jeden als Schicksal ereilen - wird zwar offziell sehr stark diskustiert, aber bei der Zukunftsplanung im Alter sehr häufig ausgeblendet. Für die Angehörigen dann eine sehr teure und belastende Unterlassung - bis hin zur völligen Selbstaufgabe :( . Nur - wer will schon in ein Heim? - Ohne Vorsorge wohl kaum zu vermeiden - die WGs werden sicherlich nicht das Massenangebot werden.

Unsere WG ist der beste Beweis dafür, das trotz Demenz das Leben auch dann lebenswert sein kann - das vielfach zu beobachtende Dahinvegetieren im Heim muss nicht sein.

Das Suchen und Finden von Gleichgesinnten ist wirklich nicht einfach und manchmal doch ziemlich enttäuschend. Ein langer und steinige Weg - aber nicht den Mut verlieren.
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bagger_manni
 
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