Wir leben in einer sehr aufregenden Zeit. Es wundert mich immer wieder, wie wenig sich die Presse, egal ob Boulevard oder gut bürgerlich, für wissenschaftliche Erkenntnisse und Entdeckungen interessiert.
Über sechs Jahr lang hat ein internationales Astronomenteam mit einer neuen Methode, sie nennt sich Mikrogravitationslinseneffekt, (keine Ahnung wie das funktioniert – ich bin ja auch nur Laie) nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems gesucht. Immerhin wurden zuvor bereits über 700 Exoplaneten in der Milchstraße nachgewiesen. Es gibt aber Milliarden von Sonnen in der Milchstraße. Sind also Exoplaneten die Ausnahme?
Die Untersuchungen ergaben jetzt, dass es viel mehr Planeten als Sterne in unserer Galaxis gibt. Und das Tollste: nicht die Riesen ala Jupiter und Saturn sind in der Mehrzahl. Nein, die Größen zwischen 2 bis 10 x so groß wie unsere Erde kommen am häufigsten vor.
Daraus kann man auch den Schluss ziehen, dass wir nicht allein sind. Es gibt also da draußen nicht nur Brüder, es gibt auch Onkels, Großväter, Cousinen, Nachbarn, Bekannte – alles da – und bestimmt sogar in vielfachen Varianten. Bei ein paar Trillionen erdähnlicher Planeten sollte das schon so sein.
Heute Nacht schau ich mal hoch… vielleicht sagen die endlich mal PIEP oder blinkern uns an!
Quelle
http://www.nature.com/nature/journal/v4 ... 10684.html
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