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Beitragvon sommersproesschen » 19.05.2012, 14:01

Kein Problem, Hester 2009, vielleicht solltet ihr einfach auch ein Mozarz-Topic eröffnen, damit ihr euch dort ausgiebig unterhalten könnt :-) Ist ja auch ein sehr interessantes Thema.
Wisst ihr, ob eure Enkel, etc - also die jüngere Generation - auch noch an Sisi interessiert ist? Man lernt doch bestimmt in der Schule etwas von ihr.. oder zumindest den Film kennen die doch auch, oder? :wink:
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sommersproesschen
 
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Beitragvon Hester2009 » 19.05.2012, 14:29

oh danke für deine nachsicht, ich will dir auch gern noch antworten:

leider habe ich noch keine enkel... mein sohn ist gerade 30 geworden und er sieht sich ganz sicher keinen der sissyfilme an - in meiner jugend habe ich die traurig-schönen filme dieser "zwangserziehung" natürlich angesehen, heute wecken solche filme aber nicht mehr mein interesse. das musical kenne ich auch - ein paar stücke sind durchaus ohrwürmer, die ich mir immer wieder mal gerne anhöre.


ich verstehe auch nicht ganz - wo dein interessensschwerpunkt genau liegt - denn es gibt doch wirklich jede menge an literatur - über leben und persönlichkeit der kaiserin. die sissy-filme sind sicherlich nicht geeignet die wirklichkeiten dieses menschenlebens zu analysieren.

  
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Hester2009
 

Beitragvon seneca62 » 19.05.2012, 16:19

@sommersproßchen
..auf deine frage betr interesse - meine tochter(birgit 28)ist insofern an der "sissi" interessiert, da die kaiserin ja an einer "ess-störung" litt - und dies damals "anders" erlebt wurde..
enkelkinder sind mir noch keine "beschert" worden
..im übrigen,schließ ich mich an die vorschreiberin an - was ist das interesse, was verbirgt sich da genau?
..zu mozart - scheint mir hier wenig terrain zu geben - um den "wolferl" leben zu lassen - aber - ich mag mich auch täuschen..
lg aus wien - s.
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Beitragvon sommersproesschen » 22.05.2012, 14:02

@Hester2009 Einen ganz konkreten Interessensschwerpunkt gibt es da auch gar nicht ;-) Ich bin, wie im ersten Posting erwähnt, eben über diesen Zeitungsartikel mit den Sisisternen gestolpert und dachte mir, es wäre interessant ein wenig eure Meinung zur Kaiserin, zum Film ,etc herauszufinden... :D Außerdem war ich nur vor kurzem dann eben in dieser Ausstellung, von der gernotis geredet hat, und habe dort wieder einen Ausschnitt des Films gesehen und mich einfach gefragt, inwiefern die Thematik noch aktuell und der Film noch bekannt ist. Es interessiert mich einfach, wie sich das im Laufe der Zeit so verändert, Dinge, die uns vollkommen bekannt sind, die aber die jüngere Generation nicht mehr kennt.. So ein wenig auch die Frage, inwiefern gehört das zur Allgemeinbildung, oder auch nicht, da es heutzutage einfach andere Personen, Inhalte, Themen gibt, die im Mittelpunkt stehen und relevanter sind.
Vielleicht geht mir das heute einfach schon zu schnell, wie sich alles verändert und von einem Tag zum anderen plötzlich alles anders aussieht :wink: :wink:
@seneca62, Gut da muss ich sagen, dasss es mich nicht allzu sehr wundert, dass sie mit 28 Sisi noch kennt. 9 Meine Enkelin ist eben gerade 15 und die hat den Film nicht mehr gekannt und wusste auch von Sisi generell sehr wenig.
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Beitragvon seneca62 » 22.05.2012, 17:39

@sommersproesschen
so aus meiner sicht - ob ein mensch heute (so mal von 14 aufwärts) sissi kennt, weiß von ihrer geschichte - hängt sicher vom interesse an der österr.geschichte ab - und wer mit offenen augen durch wien wandert - dem wird auffallen,daß an vielen ecken das portrait der kaiserin einem anlächelt, egal ob auf postkarten,kaffeehäferl oder sonstigen kram - ob die sissi-filme eine wichtigkeit darstellen (in bezug auf die geschichte) wag ich zu bezweifeln - in bezug auf romy schneider wohl...
es gibt in der knapp 700jahre langen geschichte der habsburger ja genug frauen (ehefrauen + kaiserinnen) bloß sissi, hat es neben mariatheresia (u vielleicht zita) zu einem hohen bekanntheits-
grad (auch verkitscht) geschafft - ob dies historisch legitim ist - ist eine frage?
lg - s.
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Beitragvon gernotis » 22.05.2012, 22:57

sommersproesschen hat geschrieben:Wusste ihr, dass Sisi angeblich Veilcheneis liebte :lol:
@ gernotis Ja, ich muss da gleich an Marie Antoinette denken.. diese Verfilmung, in der Kirsten Dunst mitspielt, das hat mir auch gar nicht zugesagt. Danke jedenfalls für den Tipp, hört sich interessant an. Ist es empfehlenswert, sich eine Führung zu nehmen?


Veilcheneis mochte sie aha.. :)

Marie Antoinette hab ich mir noch nicht angeschaut. Eine führung kannst du nehmen. Dann erfährt man einige details über die habsburger und über die österreichische möbelgeschichte. Du warst mittlerweile dort. Wie hat dir die ausstellung gefallen?

@seneca62
du schreibst, Mozarts "benehmen" wäre äußerst anstrengend gewesen..
Was meinst du damit, dass das deppate lachen im film sehr gewollt war? warum soll man ein musikgenie so dumm im film erscheinen lassen? :?
ich kann mir nur kommerzielle gründe der filmproduzenten vostellen.

Ich rede übrigens von "Amadeus" aus dem jahre 1984. Wir können gerne noch einen neuen thread über Mozarts persönlichkeit beginnen.

Sogar der film trailer zeigt nach wenigen sekunden den schrillen lacher http://www.youtube.com/watch?v=RY95OpC4-EU&feature=player_detailpage#t=47s

Robert L. Marshall, schreibt in "Film as Musicology: Amadeus" (The Musical Quarterly, Vol.18/2, 1997, p.177) dass es überhaupt keine Beweise gibt, dass Mozart so schrill lachte:
"absolutely no historical evidence for this idiosyncrasy [Mozart's infuriating laugh]. We simply have no contemporary testimony at all as to how Mozart sounded when he laughed."

Grüße
Gernot
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Beitragvon seneca62 » 23.05.2012, 8:55

@gernotis
werter gernot,
angesprochen auf mozart und dem film - der mir bekannt,doch nicht so,daß vieles im gedächtnis noch sehr lebendig da ist - sehe ich das "deppate" lachen so gar nicht sehr abwertend, auf mozart bezogen..
was ich meinte mit anstrengend (auf sein benehmen/seine auftritte) ist es wohl bekannt,und historisch bewiesen daß mozart gar oft mit so gar nicht "edlen" vorgangsweisen seine mitmenschen provozierte..so war es auch möglich daß mozart einen lauten furz losließ - just dann wenn eine stille
im raum war (bei musikalischen darbietungen)..seine verbalen ausdrücke sind auch kaum angenehm gewesen usw
daher empfinde ich - das "deppate" lachen so gar nicht paradox - und vielleicht wollte der regiesseur
damit auf das "nicht-konforme" benehmen hinweisen..den regiesseur fragen?? oder persönlich deuten ??
wenn das lachen "deppat" empfunden wird - so hat es immer auch mit dem menschen zu tun - der dies wahrnimmt..
egal wie menschen mozart darstellen (wollen/mögen/können usw) ich kann das gut trennen - für mich ist das "genie" nicht in mitleidenschaft gebracht - er bleibt eine "göttliche größe"...

noch eine bemerkung mozart betreffend - mozart war ein leben (leider kurz) lang stets bestrebt am hofe eine stelle als "kompositeur" zu finden, eine fixstellung, würde man heute sagen..
einer der gründe warum dies niemals real wurde - war sein "benehmen",seine auftritte etc - viele des "hohen adels" haben die nase gerümpft..!!!
natürlich waren auch die herrschenden (bes.josef II) auf musikalischer ebene ein wenig "banausen"..
..alles fügt sich zu einem ganzen..
lg aus wien - s.
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Beitragvon sommersproesschen » 23.05.2012, 20:31

@seneca62 - Nun, das ist ja die Frage. Hängt das wirklich vom Interesse der Person ab, oder sollte es nicht vielleicht etwas sein, dass jeder wissen sollte, da es die Geschichte Österreichs oder zumindest ein wichtiger Teil der Geschichte Österreichs ist?
Aber du hast eigentlich recht, Sisi kann man schwer übersehen, wenn man die Augen auch nur halbwegs offen hat ;-) Gerade im 1. Bezirk wird man ja von den Dingen und Mitbringseln mit dem Bild von Sisi überhäuft. Da frage ich mich oft, warum das eigentlich wirklich gekauft wird. Wenn ich im Ausland bin, kaufe ich nie eben diese Mitbringsel, auf denen irgendsolche Personen abgebildet sind, die typischerweise (angeblich!) das Land verkörpern.
Deine Frage, ob es überhaupt berechtigt ist, dass es gerade Sisi zu so einer Bekanntschaft geschafft hast, ist sehr wohl berechtigt. Was ich dazu sagen kann ist, dass sicher viele Umsätnde dazu beitragen, dass eine Person so in den Mittelpunkt gerückt und hochgelobt wird. Natürlich werden wir all dies nie absolut beantworten können, da wir Sisi alle nicht kannten. Aber solche "Heldinnen der Geschichte" oder "Ikonen" wird es wohl immer geben - ob gerechtfertigt oder auch nicht.

@gernotis Jaja, man lernt nie aus ;) ich muss sagen, dass mir die Ausstellung wirklich gut gefallen hat. Es war interessant zu sehen, wie die Kaiserin bzw. die Habsburger allgemein damals so gelebt haben und was für eine Geschichte eigentlich hinter all diesen Möbeln steckt. Ich muss ja ehrlich zugeben, dass ich mich mit Möbeldesign weder besonders gut auskenne, noch behauptet hätte, dass es mich sehr interessiert. Aber diese Mischung der österreichischen Geschichte und den Möbeln war sehr nett.

Und zu Mozart: Ich glaube ich muss den Thread bald wirklich zu Sisi & Mozart umbenennen :mrgreen: :mrgreen: Ist doch mal eine interessante Kombination!
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Beitragvon seneca62 » 24.05.2012, 10:42

@sommersproesschen
..ich bin in der annahme,daß ich mich wiedermal ungenau ausgedrückt..mit der aussage, ist es legitim daß sissi solch interesse weckt..
so aus meiner sicht, wenn man es bloß auf die politische,geschichtliche ebene bezieht, ist es wohl unverständlich...da sissi ja mal kaum in "regierungsbereiche" eingewirkt hat, sich auch in wien wenig wohl fühlte...
ich glaub,daß der umstand ihres unwohlseins (seitens ehe,aufgaben etc) sehr wohl bereits damals sehr bekannt war - und eines nicht zu vergessen - sie galt als "schöne" frau,für viele ein idol, und je älter sie wurde,umso mehr entzog sie sich der "menge" - das macht schon mal interessant,
die frage ist nur, wenn keine sissi-filme entstanden,gemacht worden wären - wo wär dann "sissi" heute?
..und aus geschichtlicher perspektive ist natürlich die regierungszeit von franz joseph (68jahre) eine lange zeit..in dieser zeitspanne ist viel geschehen - technisierung,der wunsch nach pol.selbstbestimmung etc - daher wird diese zeitepoche besonders gewürdigt - und auch literarisch verarbeitet (roth,schnitzler,kraus) - so bedarf es auch hinzusehen auf die frau des herrschers, besonders im licht der "unglücklichen - aber schönen"...
sissi +mozart umbenennen - wo iegt das motiv - mozart,wurde von einem tn erwähnt - im hinblick auf dessen darstellung im film - mehr doch nicht..

meine ganz persönliche meinung zu sissi - für mich ist der "kult" der heute noch sichtbar, übertrieben, schön - sie hatte ein "schweres schicksal" und konnte kaum "ihr" leben , leben...
..und so flüchtete sie immer - was verständlich..und es umgab sie was "geheimnisvolles"..da sie
ja wirklich introvertiert war (ist hist.bewiesen) - all dies gibt stoff...
..und auch wienerisch - die verherrlichung ..."der guaten,olten zeit..."

lg aus wien - s.
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Beitragvon sommersproesschen » 25.05.2012, 14:27

@seneca62
Also erstmals: Das mit der Umbenennung zu einem Mozart und Sisi Ordner war nur ein Scherz. :wink:
zum Thema: Da habe ich wohl tatsächlich falsch verstanden, was du eigentlich sagen wolltest. Jedenfalls finde ich, dass du mit deiner Meinung durchaus recht hast. Wenn wir uns das ganze rein geschichtlich ansehen, so hat Sisi wohl was die Regierung betrifft kaum bis überhaupt nichts getan. Es stimmt bestimmt auch, dass sie einfach ein Idol, eine Ikone wegen ihrer Schönheit und später wegen ihrer "Rarität" war.
Wenn keine Sisi Filme entstanden wären, dann wäre Sisi meiner Meinung nach bestimmt nicht so bekannt und berühmt. Das soll nicht heißen, dass sie gar nicht bekannt wäre, so oder so ist sie sicher für viele wichtig.. aber sie hätte einfach trotzdem sicher eine andere Stellung in der Geschichte Österreichts oder eigentlich viel mehr allgemein in der Gesellschaft.
Das Thema wurde einfach wieder und wieder aufgegriffen und ist somit nie in Vergessenheit geraten...und irgendwie finde ich das dann doch auch wieder schön. Ich denke jede Kultur braucht solche Figuren!
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Beitragvon seneca62 » 25.05.2012, 14:59

@sommerspr.....
eine schöne zeit, allererstmal
..und das mit sissi/mozart hab ich kaum ernst genommen..wär ja fatal,

zur sissi nochmals,ihre geschichtliche bedeutung, diese hat sie...nur nicht aus politischer,reformie-
render,militärischer usw sicht - sie war eben die "schöne u unglückliche,nicht erkannte,etc kaiserin,
und solches eignet sich bestens für film...
aus meiner sicht ist es schade - daß daneben wirklich wichtige frauen (aus der familie habsburg)
nicht beachtet und zu kurz kommen - da alles auf sissi sich focussiert..
so z.b. die einzige tochter ihres sohnes rudolf - elisabeth - also eine enkelin von sissi, ist wahrhaft
eine interessante frau (zuerst mit einem grafen verheiratet - windischgraetz - nach dem tod des großvaters - scheidung - dann eine innige liebe zu einem sozialdemokraten - und ihr gesamtes vermögen das beträchtlich ist - vermacht sie der gemeinde wien - und ruht in einem unscheinbaren grab in penzing (damals vorort von wien) - und sie war bildhübsch... und ursprünglich die lieblings-
enkelin der sissi + franz-joseph (war das einzige kind rudolfs)
diese frau hat was bewegt - doch auch die ehre des "hauses habsburg befleckt" - das wär stoff ? ! ?

lg aus wien - seneca
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Beitragvon sommersproesschen » 26.05.2012, 19:26

Natürlich, sie ist ja auch nicht die einzige schöne und unglückliche Frau der Geschichte, die es zu einem solchen Bekanntheitsgrad geschafft hat und deren Leben darauf hin verfilmt wurde.. denken wir nur an Marilyn Monroe .. oder an solche, die eine Ikone waren und dann verstorben sind wie Grace Kelly, Lady Di! Da hast du vollkommen recht, kein Wunder, dass ihr „Leben“ verfilmt wurde.
Ja, da sieht mans wieder, von dieser Elisabeth habe ich beispielsweise gar nichts gewusst… und ihre Geschichte scheint wirklich viel „herzugeben“ für einen Film.
So oder so, Sisi hat einfach doch irgendetwas bezauberndes.. ob sie zurecht "gehyped" wurde oder nicht, daran können wir nichts mehr ändern. Interessant ist sie nach wie vor.
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Beitragvon dreigroschenoper » 28.05.2012, 9:33

an Sommersprösschen:
Meine Tochter (und ihre Freunde), 16 Jahre, würden (vorläufig) nie so einen Film schauen. Ich glaube, schon die Kostüme und die Dialoge (und ist der Film nicht sogar noch schwarz-weiss)?fänden sie alle lächerlich. Vermutlich könnte man sie dazu bewegen, sich das als Rudel "reinzuziehnen", vor allem, wenn die Jungs Freibier kriegen. Dann würde sowieso keiner irgendwie folgen können, weil alle dabei schwatzen und lachen würden. Die haben in dem Alter ganz andere Idole, Probleme, Gesprächsstoffe.
Ich selber finde den Film ein zum Schreien kitschiges Märchen. Aber er bringt eine rührselig gefühlsduselige Saite zum Schwingen, da kann ich gar nichts dagegen tun. Dann setze ich mich und schaue vielleicht mal einen Teil, heule drauflos, z. B. wenn das kleine Kind auf die Mutter zurennt - auf dem Teppich, mit all den Leuten drumrum, und das wars dann wieder, für eine Dekade.
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Beitragvon sommersproesschen » 28.05.2012, 18:44

@dreigroschenoper - Danke für deinen Beitrag :-) Was du gerade beschreibst ist irgendwie das stereotypische Bild einer solchen Situation :wink: und ja, der Film ist schwarz weiß (Ich weiß nicht, ob du dir alle Beiträge durchgelesen hast, aber ich war, wie oben schon erwähnt, in einer Ausstellung im Hofmobieliendepot und dort wurde der Film sehr nett verändert: Die Möbel, die für den Film aus dem Hofmobiliendepot entliehen wurden, haben sie bunt hervorgehoben :-)) Jedenfalls, ich finde es irgendwie schön, wenn es einen Film gibt, der solche Emotionen hervorruft :-)
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Beitragvon gernotis » 09.06.2012, 19:12

seneca62 hat geschrieben:wenn das lachen "deppat" empfunden wird - so hat es immer auch mit dem menschen zu tun - der dies wahrnimmt...


Das kannst du nicht beurteilen, weil du weder das lachen kennst noch die menschen, die das lachen wahrnehmen.

Eine dumme Antwort schreiben, ohne den Film wirklich zu kennen, kann jeder. :wink:

Nochmals: Robert L. Marshall, Musikprofessor an der Brandeis University in Massachusetts schreibt in "Film as Musicology: Amadeus" (The Musical Quarterly, Vol.18/2, 1997, p.177) dass es überhaupt keine Beweise gibt, dass Mozart so schrill lachte

Der regiesseur wollte gute Einnahmen erzielen. Das ist das primäre Ziel der Filmindustrie.

Mozart bleibt ein Genie auch wenn er in Kommerzfilmen seltsam dargestellt wurde. Damals haben sich viele Menschen über den Film aufgeregt aber im Endeffekt ist er nur ein ein weiteres Produkt der Filmfabrik.

Ich finde es ein bisl schade, weil viele Menschen Mozart oder Sissi (die bekanntesten Österreicher ) nur aus solchen Filmen kennen und dann ein ein falsches Bild davon machen.

Meine 2 Cents dazu !

lg
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