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Beitragvon Katharina88 » 06.02.2012, 17:43

 Im Nebenforum verfasst ein User seine Texte häufig in englischer Sprache.Nun ist gegen diese Sprache --wie im Übrigen auch gegen andere Sprachen--- nichts einzuwenden.Bis auf den unumstrittenen Hinweis,dass sie nicht die einzige Sprache weltweit ist. Ein solcher Zustand mag , von wem auch immer, bedauert werden,allein es gibt ihn nicht. Vor einigen 1000 Jahren bauten babylonische Herrscher in ihrer Hybris einen zu hohen Turm,der von Gott zerstört wurde.Anlässlich dieser Strafaktion beseitigte Gott auch die einheitliche Sprache. Seit jenen Tagen gibt es nun vielleicht um die 6000 recht unterschiedliche Sprachen.Die Bemühungen eines Zamenhof,eine globale Kunstsprache zu schaffen,hatten keinen greifbaren Erfolg.Die verschiedenen Sprachen dienen der Interaktion im jeweiligen Umfeld und stellen dort ein wichtiges Kulturgut dar. Englisch ist also eine Sprache von vielen anderen ,die in diesem Forum auch dann deplatziert wirkt,wenn einige User sie zur partiellen Verifizierung ihres Profils oder zum Nachweis ihrer polyglotten Begabung benutzen. Katharina
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Beitragvon melina. » 06.02.2012, 18:23

Na Katharina,

dann lass uns doch mal über folgendes sprechen: wieso habe ich bei deinen pseudophilosophisch
verschwurbelten Beiträgen immer das Gefühl, dass sie nur ein Vorwand sind, um Seitenhiebe auf
dir nicht genehme Foristen loszuwerden?

melina 
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Beitragvon Knatterton » 06.02.2012, 19:45

melina. hat geschrieben:Na Katharina,

dann lass uns doch mal über folgendes sprechen: wieso habe ich bei deinen pseudophilosophisch
verschwurbelten Beiträgen
immer das Gefühl, dass sie nur ein Vorwand sind, um Seitenhiebe auf
dir nicht genehme Foristen loszuwerden?

melina 



Das von mir rot markierte war m. E. treffend gekennzeichnet und hätte fast von mir sein können. Über die daran geknüpfte Aussage möchte ich aus Höflichkeit nicht befinden. :wink:

Nick Knatterton
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Beitragvon Katharina88 » 06.02.2012, 20:09

melina. hat geschrieben:Na Katharina,

dann lass uns doch mal über folgendes sprechen: wieso habe ich bei deinen pseudophilosophisch
verschwurbelten Beiträgen immer das Gefühl, dass sie nur ein Vorwand sind, um Seitenhiebe auf
dir nicht genehme Foristen loszuwerden?

melina 

Guten Abend,melina,
wie und  was sich in Deiner emotionalen Befindlichkeit abbildet ist die eine Seite der Kommunikation.Die andere---verständlicherweise für mich interessantere-- --ist meine Intention.
Mit den mir nicht genehmen Foristen (das meint die unangenehmen) brauche ich doch nicht zu kommunizieren.Das ist  wesentlich unkomplizierter und erfreulicher.Halten wir es einfach so!!!
Katharina 
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Beitragvon melina. » 06.02.2012, 20:14

Aber klar doch, schön dass wir mal darüber gesprochen haben :mrgreen:

Und wie gekonnt du das Ausweichen beherrschst!

melina 
 
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Beitragvon Knatterton » 07.02.2012, 13:00

"Die Sprache ist eigentlich die äußere Erscheinung des Geistes der Völker. Man kann sich beide nicht identisch genug denken" (Humboldt)


Über die Verhunzung, vorauseilende Preisgabe und Verdenglischung der deutschen Sprache, könnte man seitenlange Ausführungen schreiben. Und auch darüber, daß die heranawachsende Jugend immer weniger Bücher liest. Und daß sie oftmals kaum noch vollständige Sätze fornulieren kann, die türkischen und arabischen Wortfetzen und Satzrudimente der Mehrheitsschichten übernimmt und alles in allem vielfach nur noch eine primitivere internationale Kommunikation pflegt.
(Globalisierung und Fortschritt lassen eben grüßen. Gell)

Übrigens auch in der Musik, insbesondere in der Unterhaltungsmusik wirkt sich der amerikanische Import durch zunehmend einfachere, im Stil immer monotonere afrikanische Elemente und Krachrhythmen aus.

Ein überaus weites Feld allgemeiner kultureller Verständigung und Anpassung auf niedrigstem Niveau.

Es grüßt
Nick Knatterton
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Beitragvon Kassandra11. » 07.02.2012, 13:15


daß die heranawachsende Jugend immer weniger Bücher liest.



Da empfiehlt sich dem Autor dringend ein Schritt in eine Bibliothek, falls die nächstliegende nicht schon geschlossen wurde, da sich Einnahmen und Ausgaben nicht rentieren wie bei einem Autohersteller.
Und es empfiehlt sich darüber hinaus dringend, sich einmal der heranwachsenden Jugend auf lebendige Sichtnähe zu nähern, eventuell ein Wort zu wechseln. Und dann bewerten, wer der Sprache und wessen Sprache nicht mächtig ist.

Wortschöpfungen wie "Mehrheitsschichten" sollte er sich patentieren lassen, zur Aufbesserung der kargen Pennsion.

Die Frage, dass und warum in diesem deutschen Land Zigtausende Lehrer fehlen und es jährlich Millionen von Schulausfallstunden gibt, verbietet sich angesichts obiger hochgeistigphilosophischmonitorpraxissachverstandsträchtigen Ausführungen von selbst.
Zuletzt geändert von Kassandra11. am 07.02.2012, 13:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon lacrima » 07.02.2012, 13:31

[quote="Katharina88"]  Anlässlich dieser Strafaktion beseitigte Gott auch die einheitliche Sprache. Seit jenen Tagen gibt es nun vielleicht um die 6000 recht unterschiedliche Sprachen.

wenn das die Entscheiung eines Gottes gewesen sein sollte, war das meiner Meinung nach, die dümmste und kurzsichtigste. Wie viel Unfrieden entstand in dieser Welt, da man nicht eine Sprache hatte um feststellen zu können, diese Menschen sind wie wir ?
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Beitragvon Papillon1 » 07.02.2012, 13:42

Sprache bedeutet für mich primär *Kommunikation*, die m.E. immer auch Ausdruck des emotionalen Befindens ist. Glücklich darf sich derjenige schätzen, der mehrsprachig ist, denn häufig kann man eine Emotion mit einem Wort aus einer anderen Sprache genauer vermitteln (vorausgesetzt der Gesprächspartner ist ebenfalls mehrsprachig).

Gestik und Mimik unterstützen das Gespräch, trotzdem kommt es zu Missverständnissen (Sender - Empfänger - Wahrnehmungsproblem).

Wesentlicher schwieriger ist die schriftliche Kommunikation. Falsche Interpretation ergibt sich allein schon durch unterschiedliche Betonung eines Wortes, das dadurch gefühlsmässig anders beim Empfänger ankommt, als vom Sender gemeint........
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Beitragvon Knatterton » 07.02.2012, 13:49

Kassandra11. hat geschrieben:

.

Die Frage, dass und warum in diesem deutschen Land Zigtausende Lehrer fehlen und es jährlich Millionen von Schulausfallstunden gibt, verbietet sich angesichts obiger hochgeistigphilosophischmonitorpraxissachverstandsträchtigen Ausführungen von selbst.


(Zitat von mir gerötet)


Ich darf in diesem Zusammenhang auch auf meinen letzten Beitrag im "Politischen Forum" hinweisen.

Es ist jedenfalls für das Forum von unschätzbarem Gewinn, wenn seine Teilnehmer immer wieder aus moraliner und volkspädagogischer Sicht - wenngleich in mancmal etwas verschwurbelter und nebulöser Ausdrucksform - auf die politisch korrekte Begründung von Fehlentwicklungen und Defiziten verwiesen werden. :lol:

Grüße
Nick Knatterton
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Beitragvon bonsaifreak » 07.02.2012, 18:03

Knatterton hat geschrieben:"Die Sprache ist eigentlich die äußere Erscheinung des Geistes der Völker. Man kann sich beide nicht identisch genug denken" (Humboldt)


Über die Verhunzung, vorauseilende Preisgabe und Verdenglischung der deutschen Sprache, könnte man seitenlange Ausführungen schreiben. Und auch darüber, daß die heranawachsende Jugend immer weniger Bücher liest. Und daß sie oftmals kaum noch vollständige Sätze fornulieren kann, die türkischen und arabischen Wortfetzen und Satzrudimente der Mehrheitsschichten übernimmt und alles in allem vielfach nur noch eine primitivere internationale Kommunikation pflegt.
(Globalisierung und Fortschritt lassen eben grüßen. Gell)

Übrigens auch in der Musik, insbesondere in der Unterhaltungsmusik wirkt sich der amerikanische Import durch zunehmend einfachere, im Stil immer monotonere afrikanische Elemente und Krachrhythmen aus.

Ein überaus weites Feld allgemeiner kultureller Verständigung und Anpassung auf niedrigstem Niveau.

Es grüßt
Nick Knatterton


ich fürchte, von afrikanischer Musik hast Du Null Ahnung
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Beitragvon Katharina88 » 07.02.2012, 18:05

Papillon1 hat geschrieben:Sprache bedeutet für mich primär *Kommunikation*, die m.E. immer auch Ausdruck des emotionalen Befindens ist. Glücklich darf sich derjenige schätzen, der mehrsprachig ist, denn häufig kann man eine Emotion mit einem Wort aus einer anderen Sprache genauer vermitteln (vorausgesetzt der Gesprächspartner ist ebenfalls mehrsprachig).

Gestik und Mimik unterstützen das Gespräch, trotzdem kommt es zu Missverständnissen (Sender - Empfänger - Wahrnehmungsproblem).

Wesentlicher schwieriger ist die schriftliche Kommunikation. Falsche Interpretation ergibt sich allein schon durch unterschiedliche Betonung eines Wortes, das dadurch gefühlsmässig anders beim Empfänger ankommt, als vom Sender gemeint........

Guten Tag,Papillon, absolut meiner Meinung,wenn Du die Sprache primär als Kommunikationsmittel einstufst.Weiter sagst Du,sie (die Sprache)ist auch immer Ausdruck emotionaler Befindlichkeit.Ja, das kann ich an persönlichen Erfahrungen festmachen.Wann immer andere meinerseits über Worte verletzt wurden,dann wollte ich sie auch verletzen.Im gegenteiligen Fall,dem des Versehens,wäre ja auch das Zauberwort "Entschuldigung" zur Verfügung gewesen.Allein,dieses Wort löst bei mir emotionale Sperren aus; kann ich meine Fehler zugeben,legt der andere das vielleicht als Schwäche aus und hat er nicht auch ein gewisses Maß an Schuld?Du siehst,Papillon,die menschliche Seele ist ein weiträumiges Feld. Die Sprache hat schon deshalb eine große Bedeutung in der Gestaltung des sozialen Beziehungsgeflechts,weil eben andere da sind,die man loben oder auch verletzen kann.Das Wort( als kleinste selbständige Einheit der Sprache) verfügt über Unwandelbarkeit (gesagt ist gesagt) und ist sehr nachhaltig(etwas bleibt stets hängen).Das Wort kann seelische Narben hinterlassen.Schon die Griechen sagten,dass die Zunge keine Knochen habe ,aber solche brechen könne. Endlich kann die Sprache hilfreich sein,wenn seelische Belastungen über sie ausgedrückt werden können. Ich denke an den liebeskranken Goethe in Marienbad;" Wo der Mensch in seiner Qual verstummt,gab mir ein Gott zu sagen,wie ich leide!" Im Übrigen bewundere ich Deine Sprachkenntnisse total! Grüße in die Schweiz! Katharina 
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Beitragvon Knatterton » 07.02.2012, 19:13

bonsaifreak hat geschrieben:[ich fürchte, von afrikanischer Musik hast Du Null Ahnung


@bonsaifreak,

das räume ich doch gerne ein. Übrigens auch nicht von Techno- und Rapkultur :lol: .
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Beitragvon parove » 07.02.2012, 21:47

lacrima hat geschrieben:wenn das die Entscheiung eines Gottes gewesen sein sollte, war das meiner Meinung nach, die dümmste und kurzsichtigste. Wie viel Unfrieden entstand in dieser Welt, da man nicht eine Sprache hatte um feststellen zu können, diese Menschen sind wie wir ?


sehr richtig... besser hätte ich es nicht ausdrücken können - UNTERSCHRIFT!
lg, Roland
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Beitragvon Inanna_5020 » 07.02.2012, 21:57

Sprache ist Kulturgut - mhmhmhm: JA!

Obwohl Leseratte, habe ich oftmals den Eindruck, dem Geschriebenen nicht folgen zu können.
Wörter, die mir nicht geläufig sind.
Ein langer Schlauch ohne Punkt und Absatz und Strukturierung.

Da merke ich, dass ich es müde bin, herauszufinden, wer mir mit Worten vermitteln möchte, dass ich zu dumm bin, um zu verstehen, was geschrieben wurde ....

Hab ich mich verständlich ausgedrückt?
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