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Square Dance

426 Beiträge

Beitragvon DieLandfrau » 17.07.2007, 8:54

Hallo liebe Mitglieder,

ich wollte mal fragen, ob es ausser mir hier im 50+ vielleicht noch andere Leute gibt die sich für den Square Dance begeistern können?

Ich selber tanze in den Leveln Mainstream und Plus und Calle auch.

Unter dem folgenden Link ist der Square Dance erklärt und was man unter diesem wunderbaren Hobby genau versteht, und das es auch für die Älteren noch relativ leicht zu erlernen ist.

http://hometown.aol.de/mara26xxx/homepage/hobby.html

Wer vielleicht noch Nicht Tänzer ist, sich aber für dieses Hobby interessiert, der kann sich gerne bei mir melden.

Für Rückfragen stehe ich da jederzeit gerne zur Verfügung.
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Beitragvon Cornelia_Martina » 26.07.2007, 18:30

Square Dance

ich habe mich im Winter 2005/2006 dafür begeistert.

... einen Kurs belegt und festgestellt
dass dieses Hobby anstregend ist, die Kommandos werden auf englisch/amerikanisch gesungen.
Wenn man den "Abschluss " hat is die Ausstattung auch nicht gerade billig. In meinem club war es üblich, daß man die Clubs in ganz Deutschland besucht und sogar im Ausland. Man bringt von dort die entsprechenden Clubabzeichen mit und läßt den Besuch in einem Heft bestätigen.

Alles sehr aufwändig - das hatte man mir vorher nich tgesagt.
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Beitragvon Monalisa42 » 26.07.2007, 18:54

Hallo ihr Beiden
ich habe eine längere Zeit Linedance gemacht. Ich fand (nein finde es immer noch ) total toll. Leider habe ich mir bei einer der Figuren das Knie verdreht. Ja und wenn man nicht mehr die Jüngste ist...lach muss man dann eben die Boots in die Ecke stellen.
Leider sind die besten Events immer in Belgien oder Holland und da scheue ich die Anfahrt und noch mehr die Heimfahrt.

Liebe Grüsse Mona aus Köln
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Beitragvon DieLandfrau » 01.08.2007, 8:40

Also Square Dance kann man einfach normal ohne große Verpflichtung in seinem Club tanzen nach der Graduierung, was sicher auch die Masse der Tänzer macht.

Dann gibt es einige, die in ihrem Umfeld einige der größeren Specials im Jahr besuchen. Das ist aber, genau wie das Besuchen fremder Clubs, eine freiwillige Sache, und kein muß.

Normalerweise wird das neuen Tänzern auch so erklärt.

Was die Kleidung betrifft, reichen bequeme Schuhe und ein Rock mit einem schlichten Petticoat. Im Ebay gibt es das Massenweise zu sehr moderaten Preisen. Ausserdem trennen sich auch erfahrene Tänzer gerne mal von ihren Sachen für den Anfang.

Square Dance hat normale Vereinsbeiträge, die auch von Menschen mit nicht so hohem Einkommen bestritten werden kann.

Und was ich besonders mag, man kann alles mitmachen wenn man Zeit und Lust hat, aber MUß, ist etwas das es dort als Leistungsanspruch nicht gibt.
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Beitragvon DieLandfrau » 01.08.2007, 8:54

Jeder Tanzanfänger in Square-Dance-Clubs, 'student' genannt, muß sich zunächst den Grundstock von 68 Figuren aneignen.

Nach ca. 9 Monaten bis maximal 1 Jahr ist diese Lernphase 'class' abgeschlossen und der 'student' wird graduiert.

Die neuen Tänzer werden hier in der Gemeinschaft willkommen geheißen. Spätestens jetzt wird in der offiziellen Square-Dance-Kleidung getanzt.

Die Damen tragen Röcke und Petticoats, die Herren lange Hosen und Hemden.

Unverzichtbar ist das 'badge', das jedes Mitglied sichtbar trägt.
Hier sind sowohl die Namen der Tänzer, als auch der Club abzulesen, in dem sie Mitglied sind.






Die Graduierung
Die 'graduation' gehört zu den feierlichsten Anlässen eines Square-Dance-Clubs, zu dem die Mitglieder aller anderen Square-Dance-Clubs eingeladen werden. Der Einladung folgen dürfen jedoch nur bereits graduierte Tänzer, um den 'students' die Spannung der eigenen Graduierung nicht zu nehmen. Nun gehört der ehemalige 'student' zu den 'graduated' und kann an allen Aktivitäten des Clubs teilnehmen.

Dazu gehört vor allem der Besuch in den anderen Square-Dance-Clubs. Jeder Tanzabend steht grundsätzlich allen graduierten Square-Dancern offen. Der Besuch anderer Clubs dient der Kontaktpflege, aber nicht zuletzt der Verbesserung der eigenen Tanzfertigkeiten.

Der Square-Dancer kennt zwar keine Wettkämpfe, jedoch macht hier die Übung den Meister, so daß unterschiedliche Tanzfertigkeiten zwischen den einzelnen Tänzern sowie zwischen verschiedenen Clubs auszumachen sind.

Zudem kann auch die Vorliebe für einen bestimmten Caller, die alle ihren eigenen Stil besitzen, zu einem Besuch in einem anderen Club reizen.

Anpassungsschwierigkeiten gibt es aber nicht, da auf der ganzen Welt der Square-Dance den gleichen Regeln folgt.

Als Andenken erhält jeder Gast ein 'dangle', einen kleinen Anhänger, der am 'badge' befestigt wird; so sehen alle anderen Tänzer, in welchen Clubs dieser Square-Dancer bereits getanzt hat.

Außerdem bekommt der Tänzer die Unterschrift des Präsidenten in ein sog. 'friendship book'.

Hat der Tänzer 26,52,104,208 oder 416 Unterschriften gesammelt,
dann erhält er von der Dachorganisation EAASDC eine Anerkennung.

Für 26, 52, 104, 208 und 416 Unterschriften gibt es ein Friendship Badge in verschiedenen Farben.
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Beitragvon DieLandfrau » 02.08.2007, 8:49

Unter

www.eaasdc.de

kann man unter der Club Suchfunktion sehen, in welcher Stadt entsprechende Clubs sind, und dort kann man auch sehen, wann die Clubs wieder eine neue Class zum Lernen anbieten.

Das ist meistens zum Herbst der Fall.

Sollte jemand Probleme bei den entsprechenden Sucfunktionen haben, ich helfe da gerne weiter.

Friendship is Square Dancing's Greatest Reward
(Freundschaft ist der schönste Lohn des Square Dance)
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Beitragvon DieLandfrau » 02.08.2007, 9:29

Line Dance ( das Tanzen In Reihen aber als Einzelperson ) gehört zwar auch zum Country & Western, hat aber mit dem Square Dance nichts zu tun.

Zum Square Dance und damit der Dachorganisation ECTA gehören:

Square Dance in den Leveln

- Mainstream
- PLUS
- A1 und A2
- C1 bis C4

Weitere Tanzarten in der ECTA sind:

- Clogging ( Eine Steppform )
- Contra Dance
- Round
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Beitragvon DieLandfrau » 02.08.2007, 9:37

1. Die einzig wahre Erklärung
Die einzig wahre Antwort auf die Frage "Was ist Contra Dance?" kommt von allein, wenn Du es ausprobierst.

2. Ein ernsthafter Versuch
Ein Tanzleiter - hier prompter genannt - , führt gleichermaßen neue und erfahrene Tänzer durch eine Vielfalt von Tänzen. Dabei wird er von einer Gruppe von Musikern - live oder von Schallplatte - unterstützt.

Ein Tänzer und sein oder ihr Partner tanzen eine Reihe von Figuren oder Bewegungen miteinander und für kurze Zeit mit einem anderen Paar. Dann wiederholen sie die gleichen Figuren mit einem anderen Paar und so weiter. Die Figuren sind ähnlich denen des traditionellen Square Dance. Sie werden für jeden Tanz auf verschiedene Art und in anderer Reihenfolge kombiniert.

Der prompter erklärt jeden Tanz, bevor er zur Musik getanzt wird. Damit hat jeder Tänzer eine Vorstellung dessen, was ihn während des Tanzes erwartet, und die Figuren können leicht getanzt werden. Der prompter führt den Tanz, indem er passend zur Musik Hinweise zur Figurenfolge gibt. Das versetzt die Tänzer in die Lage, den Tanz spontan mitzutanzen, ohne ihn auswendig lernen zu müssen. Im Laufe des Tanzes lernen die Tänzer die Figurenfolge, und der prompter kann weniger Hinweise geben, bis die Tänzer schließlich den Tanz allein weitertanzen und nun die Bewegung zur Musik vollends genießen können.

Leute jeden Alters und jeder Lebensart sind willkommen, natürlich auch Kinder. Contra Dance ist ein Platz, an dem Menschen verschiedenster Herkunft zusammenkommen, miteinander tanzen und sich unterhalten. Oft wird vor oder während des Tanzes ein gemeinsames Essen arrangiert, oder man geht danach in ein Restaurant, je nach Lust und Laune.
Kinder, die in Erwachsenengruppen mittanzen, sollten nicht jünger als zwölf Jahre sein.

Zum Contra Dance kommt man allein, als Paar oder in der Gruppe. Getanzt wird mit einem Partner, aber der muss nicht zu jedem Tanz der gleiche sein. Schließlich leben wir am Beginn des dritten Jahrtausends und es ist selbstverständlich, dass Frauen gleichermaßen wie Männer zum Tanz auffordern. Es kommt durchaus vor, insbesondere bei einem Ungleichgewicht der Geschlechter, dass Frauen mit Frauen oder - seltener - Männer mit Männern tanzen.

Eine spezielle Tanzkleidung ist zum Contra Dance nicht erforderlich, aber für's Auge hat es schon etwas, wenn das Outfit ein wenig country like ist. An die Schuhe werden besondere Anforderungen gestellt: sie sollen eine weiche Sohle haben, die keine Streifen auf dem Boden hinterlassen. Es gibt Tanzschuhe mit einer weichen Ledersohle, die sind sehr geeignet aber recht teuer. Für den Anfang tun's auch ein Paar Turnschuhe.

3. Was Contra Dance nicht ist!
Contra Dance hat absolut nichts mit Line Dance zu tun. Contra Dance wird zwar in contra lines, also in sich gegenüberstehenden Reihen getanzt, aber anders als beim Line Dance tanzen wir in Paaren und Gruppen, und wir lernen die Choreographie auch nicht auswendig - dafür haben wir ja den prompter.

4. Locker vom Hocker
Contra Dance ist eine Tanzform, bei der Du so alle 30 Sekunden eine Person des anderen Geschlechts in den Armen hältst. Na ja, eigentlich ist das nur manchmal richtig, es kommt auf den Tanz an. Mal anders ausgedrückt: Contra Dance ist eine der wenigen Tanzformen, bei der Du am Ende des Tanztreffs bestimmt mit jedem einmal getanzt hast.

5. Analytisch ...
Contra Dance wird in einer Anordnung von zwei Tänzerreihen, die sich gegenüberstehen, getanzt. Der Partner ist normalerweise gerade gegenüber in der anderen Reihe. Zusammen mit dem Paar daneben wird eine Untergruppe - minor set - gebildet. Diese Tanzformation heißt duple minor contra dance. Wenn dabei alle Damen in der einen, die Herren in der anderen Reihe stehen, dann nennen wir das eine proper contra line. Die Anordnung, bei der Damen und Herren abwechselnd in den Reihen stehen, ist eine improper contra line.

Die minor sets tanzen den Tanz einmal durch. Dann wechseln die Paare des minor sets zu den benachbarten Paaren und bilden neue minor sets. Damit ist ein Fortschritt - progression - in der contra line erfolgt. Nun wird die Figurenfolge wiederholt, je nach Musik fünf- bis achtmal. Dabei behalten die Tänzer den Partner, mit dem sie den Tanz begonnen haben.

Es gibt viele Variationen der beschriebenen Formation und Anordnung: solche mit drei Paaren in einer Untergruppe, die triple minor sets; Tänze, bei denen nicht nur innerhalb eines minor sets getanzt wird, sondern zusätzlich mit benachbarten Paaren; der Fortschritt kann über zwei Paare erfolgen - double progression ...

Contra Dance wird zu Live-Musik getanzt, zumindest dort, wo diese Volkstanzform noch weit verbreitet ist, beispielsweise in USA und England. Bei uns in Deutschland verwenden wir die Musik von der Schallplatte, aber der prompter ist live. Die Rhythmen sind Reels oder Jigs. Die Musik besteht aus zwei Melodieteilen, A und B und die Verbindung erinnert an einen Vers und einen Refrain. Jeder Teil umfasst 16 Taktschläge (Schritte) und wird zweimal wiederholt. Damit ergibt sich eine komplette Figurenfolge zu 64 Schritten. Die Musik ist in Acht-Schlag-Teile phrasiert. Da die meisten Figuren mit acht, manche mit vier oder sechzehn Schritten getanzt werden, ergibt sich eine schöne Harmonie zwischen Musik und Bewegung.
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Beitragvon DieLandfrau » 02.08.2007, 9:40

Clogging gehört zur großen Familie des "Step dancing", genauso wie der in Europa wesentlich bekanntere Stepptanz ("tap dancing"). Clogging und Stepptanz haben die gleichen Wurzeln, sie haben einen gemeinsamen Stamm, im Laufe der Zeit hat sich ihre Entwicklung aber getrennt; in jüngster Zeit ist allerdings interessanterweise wieder eine Annäherung zu beobachten.

Clogging hat sich aus verschiedenen Formen europäischer Tänze entwickelt (z.B. Irish Jig und English Step Dancing). Es wurde insbesondere in den Appalachen in den Vereinigten Staaten gepflegt und dort als Appalachian Flatfooting oder manchmal auch als Buckdancing bezeichnet. Daraus entstand dann ab den dreißiger und vierziger Jahren das moderne Clogging.

Im wesentlichen besteht Clogging aus acht Grundschritten, die die Grundlage für alle Schrittkombinationen bilden. Meistens wird mit dem linken Fuß begonnen. Clogging zeichnet sich vor allem durch eine Betonung auf den ganzen (betonten) Schlägen (downbeats), und durch eine Auf- und Abbewegung beim Tanzen aus. Grundsätzlich kann man Clogging in Toe-Movements und Heel-Movements unter-teilen. Die Betonung liegt auf den Heel-Movements, die auch den Takt geben. Getanzt wird mit sog. Taps, "Stepeisen" die ähnlich sind wie die, die man für Steptanz verwendet, meistens mit sog. (doppelten) Jingle Taps.

Traditionell wird zu Blue Grass und Country & Western Musik getanzt, doch heutzutage verwendet man jede Art von Musik über Popmusik bis hin zu Techno oder auch Irisch.

Getanzt wird vor allem allein ohne Partner, oft in Reihen (sog. Line dances). Es gibt aber auch Clogging Tänze mit Partner (Duets) oder in Formationen wie bei Contra Dance und Square Dance.

Die Tänze wurden früher mündlich überliefert und weitergegeben. Dann entwickelte sich die schriftliche Weitergabe der Tänze auf sog. Cuesheets.

Der Tanz- oder Übungsleiter wird Clogging Instructor genannt.

In Deutschland wird ungefähr seit Anfang/Mitte der achtziger Jahre Clogging in Gruppen und Vereinen getanzt. Zur Zeit bestehen ca. 30 Clogging Gruppen unterschiedlicher Größe. In den letzten fünf Jahren hat sich die Entwicklung beschleunigt, und es entstehen immer neue Gruppen. Bis jetzt konzentrierte sich Clogging vor allem im süddeutschen Raum, inzwischen breitet sich diese Tanzart, aber weiter nach Norden aus! Außerdem bestehen in Europa Clogging-Gruppen in den Niederlanden, Belgien, Österreich, der Schweiz, in Großbritanien und Dänemark.

In den Vereinigten Staaten gibt es mehrere Clogging-Publikationen, die über Clogging berichten. Die Taps kommen ebenfalls aus Amerika. Es gibt inzwischen aber auch eine deutsche Bestelladresse für Jingle Taps.
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Beitragvon DieLandfrau » 02.08.2007, 9:44

Was ist Round Dance?
Round Dance ist eine ursprünglich amerikanische Form des Gesellschaftstanzes, ein Paartanz, bei dem die Tanzpaare die Tanzschritte nach Ansage eines Tanzleiters (Cuer, Leader) zeitgleich in einem Kreis ausführen.

Der Cuer sagt die Tanzschritte kurz vor der Ausführung in die Musik hinein an; ähnlich wie im Square Dance der Caller. Der Cuer eines Clubs ist normalerweise auch gleichzeitig der Lehrer, der den Tänzern neue Schritte und Figuren zeigt und erklärt.

Round Dance wird weltweit in vielen Square- und Round-Dance-Clubs getanzt; auch auf den zahlreichen Tanzveranstaltungen, Specials und Jamborees, werden Square- und Round-Dance oft gemeinsam in einem Programm angeboten.

Beim Round Dance gibt es viele verschiedene Rhythmen: Bolero, Cha Cha, Foxtrot, Jive, Mambo, Merengue, Paso Doble, Quickstep, Rumba, Samba, Slow Two Step, Tango, Two Step, Waltz, West Coast Swing und noch einige mehr. Die einzelnen Tanzschritte und Figuren sind durch die internationale Dachorganisation ROUNDALAB je nach Schwierigkeitsgrad in die Phasen I bis VI eingeteilt.

Es wird zwischen zwei Arten von Choreografien bzw. Cueing-Techniken unterschieden:

Choreografierte Tänze:
Hier wird nach einer speziell ausgearbeiteten Tanzbeschreibung (Cue Sheet), die in der Regel auch besonders auf die Eigenheiten eines bestimmten Musikstückes zugeschnitten ist, getanzt. So können bei guten Tänzen die Tanzschritte die Phrasierung der Musik genau widerspiegeln. Rhythmuswechsel werden durch die Ansage des Cuers, die das Cuesheet vorgibt, leicht tanzbar. Auch diese Rhythmuswechsel sind es, die den Round Dance vom Gesellschaftstanz unterscheiden.

Es gibt beispielsweise Two Step/Jive-Kombinationen, bei denen der Tanz ein Two Step ist, der als Zwischenstück eine Jive-Sequenz enthält, weil die Musik das an dieser Stelle anbietet. Es gibt sogar Tänze, die für bis zu drei verschiedene Rhythmen geschrieben worden sind. Der Schwierigkeitsgrad des Tanzes richtet sich nach dem Schwierigkeitsgrad (Phase) der verwendeten Figuren.

Hash Cueing:
Der Cuer sagt die Figuren in einer Reihenfolge an, wie sie aus seiner Sicht für einen bestimmten Zweck gerade geeignet ist, beispielsweise zum Üben einer Figur, Tanzhaltung oder eines bestimmten Übergangs zwischen zwei Figuren. Oder aber auch eine Reihenfolge, die der gerade ablaufenden Musik möglichst gut entspricht und gut im Tanzfluss, im Bodyflow liegt.

Die Tänzer lernen zunächst in einem Kurs, der sog. Round Dance Class, einen Grundstock von Figuren, normalerweise beginnend mit Two Step, Waltz, Cha Cha und Rumba. Nach etwa einem Jahr wird der Kurs mit der Graduation abgeschlossen und die Tänzer sind jetzt berechtigt, in Clubs einzutreten und weltweit an entsprechenden Tanzveranstaltung teilzunehmen.
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Beitragvon DieLandfrau » 02.08.2007, 9:59

Line Dance wird, wie der Name es schon sagt, in Linien (Reihen) neben- und hintereinander getanzt.

Es sind festgelegte, sich wiederholende Figuren, die synchron von der Gruppe getanzt werden - also ähnlich einem Formationstanz.

Es gibt Tänze, die nur aus wenigen Figuren bestehen, bis hin zu Tänzen, die mehr als 120 Schrittfolgen beinhalten.

Es gibt keine Partnerwahl(!),denn jeder kann sich in die Gruppe einfügen. Gerade so als ob jeder für sich und doch alle gemeinsam tanzen.
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Beitragvon DieLandfrau » 03.08.2007, 7:54

Wenn jemand auf die Seite der Dachorganisation ECTA geht,
auf der Startseite ist ein Button, dort steht rechts daneben find Club.

www.eaasdc.de

Dort draufklicken, dann kann man unter der Auswahl der ersten Zahl
der eigenen PLZ die entsprechenden Clubs suchen lassen.

Dann geht die entsprechende Liste auf, und alle Clubs mit dem entsprechenden Link zur Seite der Clubs gehen dann auf.

Jetzt muß man sich dann halt durch die angezeigten Clubs klicken, und wenn man meint etwas passendes gefunden zu haben, werden die Kontaktdaten des entsprechenden Vereins, mit dem Club Link angezeigt.
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Beitragvon ashoggi » 03.08.2007, 8:14

hallo, auch ich habe sqare-dance getanzt - das ist aber schon lange her.
Jetzt - Seniorentanz - tanzen wir ab und zu auch square - wissen aber die Abfolge vorher, obwohl angesagt wird. Ist wahrscheinlich bei Senioren auch besser so. Dann tanzen wir noch Kontra-Tänze. Rounds natürlich auch, also alles querbeet. In meiner Galerie habe ich ein Foto von Rosenmontag, da tanzen wir vor und gerade die Rosamunde - ich tanze als Mann, da wir keine Männer haben und ich groß bin. Auf jeden Fall möchte ich aufs Tanzen nie verzichten. U'nd ich merke es auch bei Wanderung - wenn es schwierig wird, bergab und steinig und fast in einem Flussbett gehend, können die, die tanzen, sehr viel besser balancieren, sind ohne Stöcke schneller und vor allen Dingen sicherer, als Nichttänzer.
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Beitragvon DieLandfrau » 03.08.2007, 8:47

Auch wenn viele Aussenstehende sich das sicher kaum vorstellen können, aber für eine Square Dancerin bin ich noch recht jung.

Die meisten sind zwischen 50 - 60 Jahren, und es gibt inzwischen auch Gruppen, die direkt für ältere ausgelegt sind.

In meiner Class war jemand, der hat auch erst mit 70 angefangen zu lernen.
Ich finde das einfach super, das bei dieser Tanzart, das Alter überhaupt keine Rolle spielt.

Ein guter Caller, callt so, das alle ihren Spaß beim tanzen haben können.

Und die Freundschaften der Tänzer untereinander möchte ich auch nicht mehr missen. :-)
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Beitragvon Herta2 » 03.08.2007, 19:04

Hallo
Bevor ich deinen Beitrag gelesen habe hatte ich mich schon zu einem Schnupperabend bei einem in der Nähe gelegenen Club angemeldet.
Ich kann nur sagen dass ich dort super aufgenommen wurde.
Von dem Umgangston war ich begeistert und dass man auch als Singel keine Schwierigkeiten hat im Club einen Tanzpartner zu finden ist einfach super.
Die Aussicht im Urlaub oder auf Geschäftsreisen immer einen Anlaufpunkt bei anderen Vereinen zu haben, bei denen man mittanzen kann, hat mich noch mehr begeistert.
Ich habe dann auch noch das Glück dass diesen Monat noch eine Class hier in der Nähe beginnt und ich werde dabei sein.
Ein Sport der Anforderungen nicht nur an den Körper sondern auch an den Geist stellt.
Bewegung, Förderung des Reaktionsvermögens und Gesellschaft, alles unterlegt mit Musik
Was will der Mensch mehr????
Für mich der Sport den ich gedenke die nächsten Jahre zu lernen und auszuüben.
Liebe Grüße
Margot
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