ianuswien hat geschrieben:Liebe Community, nun gibt es ja sozial erwünschte und sozial nicht erwünschte Süchte. Die sozial nicht erwünschten Süchte kennen wir alle. Die sozial erwünschten Süchte, darüber denkt kaum jemand nach: Die Sucht gebraucht zu werden, die Sucht nach Liebe und Anerkennung, die Sucht nach Arbeit, die Sucht nach Sport .... Stigmatisiert werden nur Menschen mit sozial nicht erwünschter Sucht. Was denken Sie weshalb das so geteilt wird? Vielleicht weil die Sucht nach Liebe und Anerkennung für andere bequem ist? Die Sucht nach Sport unseren Aktivitätsfanatismus befriedigt und gut unsere Illusion der ewigen Jugend nährt?
Ich hoffe, ich konnte mit diesem Beitrag ein bisschen die Haltung gegenüber Sucht relativieren. Denn wir leben in einer süchtigen Gesellschaft. Nur manche haben einfach die "richtige" Sucht gewählt.
Liebe Grüße
ianuswien
das sehe ich anders.
Der Beriff "Sucht" wird lediglich für jegliche übertreibene Maßnahme missbraucht.
"Sucht" bezeichnet eine ernste und oft tötlich verlaufende Erkrankung und unterecheidet sich lediglich in "stofflich" oder "nicht stofflich"








