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Beitragvon einatmenausatmen » 28.11.2010, 0:12

Mein Neffe hat einen 8 Kilo schweren Truthahn bei Niedrigtemperatur von 80 Grad 16 Stunden gebraten.
Er war begeistert, er sagt, er hat noch nie so einen saftigenTruthahn gegessen.
Mich hat das fasziniert.
Kennt das von Euch jemand auch so,hat jemand Erfahrung damit???
was heute zu tun ist : einatmen -ausatmen -

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Beitragvon Lesezeichen » 28.11.2010, 0:14

Ja ich mache das auch seit zwei Jahren so mit meiner
Weihnachtsgans, Kilogramm mal 2 ergibt die Stunden der Garzeit.
Eine köstlichere Gans kannste nicht machen.
Wichtig dabei ist das stetige Begiessen.
Wirklich sehr empfehlenswert.
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Beitragvon Silverdust » 28.11.2010, 0:16

Das Niedrigtemperaturgaren zart macht :) das kann ich nur bestätigen. Zeit muss man aber wirklich mit bringen.
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Beitragvon KirscheBerlin » 28.11.2010, 0:18

Kann ich mir sehr gut vorstellen....

Ich kenne nur "Salzfleisch", d.h ein großes Stück Schweinekamm ohne Knochen wird auf ein Bett von Speisesalz gelegt und bei 80-100 °C im Backofen in ca. 4-5 Stunden gegart. Dabei ist es günstig, mit einem Speisethermometer den Garprozess zu verfolgen. Nach dem Garen noch ca. 15 min in Alu-Folie gewickelt ruhen lassen. Das Fleisch wird supersaftig!
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Beitragvon tigi9909 » 28.11.2010, 0:21

Lesezeichen hat geschrieben:Ja ich mache das auch seit zwei Jahren so mit meiner
Weihnachtsgans, Kilogramm mal 2 ergibt die Stunden der Garzeit.
Eine köstlichere Gans kannste nicht machen.
Wichtig dabei ist das stetige Begiessen.
Wirklich sehr empfehlenswert.


Ich habe erst einmal eine Gans zubereitet. Du machst mich jetzt neugierig, Lesezeichen. Was bedeutet 'stetiges Begießen' in Bezug auf Niedrigtemperatur? Ungefähr alle 15 Minuten?
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tigi9909
 
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Beitragvon Lesezeichen » 28.11.2010, 0:24

@Kirsche
diesen Salzbraten kenne und liebe ich auch.
Aber ich kenne es so, dass es Fleisch MIT Knochen sein sollte.
Weil man - wenn es ohne Knochen ist, ja die ganze Unterseite
abschneiden müsste, weil ungeniessbar.
Hat ja stundenlang auf Salz gelegen.
Und ich kenne das auch ohne Alufolie.
Also ich nehme immer ein halbes Kilo weniger Salz als das Fleisch
Kilo hat.
Das Salz wird aufs Blech ausgebreitet und das Fleisch völlig
ungewürzt darauf gegeben.
Dann wird es für zwei einhalb Stunden in der mittleren Schiene, völlig ohne
Behandlung und bei mittlerer Hitze in den Ofen geschoben.
Dann Ofen aus und das Fleisch so wie es ist noch eine halbe Stunde
ruhen lassen.
Knusprig, saftig und einfach lecker :wink:

Sorry Ea - darum ging es hier ja gar nicht :(
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Beitragvon Lesezeichen » 28.11.2010, 0:25

tigi9909 hat geschrieben:Ich habe erst einmal eine Gans zubereitet. Du machst mich jetzt neugierig, Lesezeichen. Was bedeutet 'stetiges Begießen' in Bezug auf Niedrigtemperatur? Ungefähr alle 15 Minuten?


Ja so ungefähr - anfangs etwas öfter - je länger sie im Ofen ist,
weniger - dann vielleicht alle halbe Stunde - aber sehr ausführlich :wink:
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Beitragvon einatmenausatmen » 28.11.2010, 0:32

Also, ich werde das mit der Gans heuer probieren,lesezeichen
Ich mach schon auch viel auf kleiner Temperatur, brate auch nicht mehr so scharf an, aber die 16 Stunden haben mich verblüfft.
Der Vogel war auch noch mit einer Füllung, die nach dieser langen Zeit nicht trocken war.
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Beitragvon einatmenausatmen » 28.11.2010, 0:36

10 Kilo Gans
20 Stunden braten
alle viertel Stunde begießen
also eine schlaflose Nacht :roll: :roll:

Mein Neffe hat das Schlafzimmer in der dritten Etage, das war ihm zu unsicher,er hat in der Küche neben dem Truthahn geschlafen...
Ich glaub, ich geh doch lieber ins Restaurant :wink: :wink:
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Beitragvon Lesezeichen » 28.11.2010, 0:40

:lol: :lol: :lol: Also ich hab noch nie ne 10Kilogans gemacht :lol:
Maximal 5-6 Kilogramm haben meine vom Bauern Schulte :D
Und da Du ja nicht ewig daneben stehen musst, fallen die Stunden
dann gar nicht weiter auf :wink:
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Beitragvon KirscheBerlin » 28.11.2010, 0:55

Ihr macht mich neugierig!

Legt ihr das Tier einfach so in die Pfanne?
Womit begießt ihr? Salzwasser? Oder Salz/Öl-wasser bei der Pute? Umwickelt ihr die Keulen einer Pute/Truthahn mit Speck, so wie es in älteren Kochbüchern steht?
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Beitragvon Lesezeichen » 28.11.2010, 10:04

Also im Prinzip leg ich das Tier einfach in die Pfanne,
und zwar nachdem ich es von außen und innen gründlich
gewaschen, abgetupft und eingesalzen habe.
In das Innere des Tieres kommt die Füllung - die jedes Jahr
variiert und danach wird sie am Poppes zugenäht :lol:
Nur Beifuß sollte man nie vergessen.
In meine Bratenpfanne kommt dann genauso viel Wasser,
dass es gerade mal den Boden bedeckt - ooohne Salz, denn
davon ist schon genug an der Gans dran und drin :D
Die ersten 2 Stunden lasse ich sie auf dem Bauch liegen,
und schöpfe fast unentwegt das austretende Fett mit einer
Spezialkelle aus.
Danach darf sie stundenlang gemütlich auf dem Rücken liegen
und braun werden.
Regelmäßig wird sie durch begießen erfrischt :)

Mit Truthahn hab ich keine Erfahrungen und kann da nicht mit
Tipps dienen.
Allen einen schönen Adventssonntag :wink:
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Beitragvon Arive05 » 28.11.2010, 10:20

bei mir gab es zum 14.11. eine gans mit 5,6 kg.

als füllung hatte ich äpfel, vorgekochte maronen und trockenpflaumen mit beifuss gemengt.

die gans wurde innen und außen mit salz und pfeffer großzügig eingerieben. aufgegossen mit wasser und sojasauce. sie lag wunderbar im gansbräter mit deckel und wurde im backofen erst mal richtig mit 250 gr für max halbe stunde begrüßt.

anschließend schaltete ich auf 100 gr runter und überließ sie erst mal den bratvorgang. durch den deckel ist es nicht wirklich nötig, sie anfangs zu übergießen. der bräunungsprozess fängt später an, und da bedarf es flüssigkeit für die haut.
später hatte ich mit milch aufgegossen, das macht sich sehr gut!!

größere braten werden bei mir immer im niedrigtemperaturverfahren gegart. da ich noch einen kleineren bräter mit deckel habe, erübrigt sich ein ständiges begießen des bratgutes.
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Beitragvon Lesezeichen » 28.11.2010, 10:23

schleiereule04 hat geschrieben: sie lag wunderbar im gansbräter mit deckel und wurde im backofen erst mal richtig mit 250 gr für max halbe stunde begrüßt.
.


von mir rot hervorgehoben:

:shock: das hört sich tödlich für jeden Braten an, egal ob Gans
oder nicht :shock: jedenfalls für mich :wink:
So wird bei mir kein Braten "misshandelt" 8)
Aber viele Köche, viele Rezepte :D

Außerdem ging es hier ja um Niedriggaren :wink:
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Beitragvon Arive05 » 28.11.2010, 11:34

Lesezeichen hat geschrieben:
schleiereule04 hat geschrieben: sie lag wunderbar im gansbräter mit deckel und wurde im backofen erst mal richtig mit 250 gr für max halbe stunde begrüßt.
.


von mir rot hervorgehoben:

:shock: das hört sich tödlich für jeden Braten an, egal ob Gans
oder nicht :shock: jedenfalls für mich :wink:
So wird bei mir kein Braten "misshandelt" 8)
Aber viele Köche, viele Rezepte :D

Außerdem ging es hier ja um Niedriggaren :wink:


sollte natürlich 250 grad heissen.

warum sollte das tödlich sein?
ich brate keinen braten an und nach dieser zeit sind die poren geschlossen.

ganz wichtig ist der deckel auf dem bräter.

kein problem das ganze anschließend runter auf 100 grad zu schalten, und damit das niedriggaren, was eigentlich ein dünsten im eigenen saft sein soll, zu bewirken.
es ist angelehnt an die hawaiianische art ein kleines schwein in der erdgrube auf grillkohlen zu garen. alles wird zugedeckt und nix bewegt oder begossen
:!: :!:
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