. : Service und Hilfe

Beitragvon Schwindeggerbua » 07.09.2010, 23:42

Hallo,
Ich stelle diese Frage mal in die Runde. Mich beschäftgt seit einigen Jahren eines dieser Erlebnisse. Es war auf dem Rückweg von einem Vortrag, den ich gehalten hatte, gegen 22:45 Uhr, ich war mit dem Auto unterwegs, es herrschte klare Sicht, kein Nebel. Plötzlich kam von der rechten Seite eine weiße Gestalt ohne erkennbare Konturen, die vor meiner Windschutzscheibe schwebte. Ich war so schockiert, daß ich sofort anhielt. Die weiße Gestalt war so plötzlich verschwunden wie sie aufgetaucht war, ich zitterte so, daß ich nur noch langsam nach Hause fahren konnte. In der nächsten Ortschaft wußte ich warum mir dies passiert ist, es lag ein Betrunkener mitten auf der Straße. Wenn ich mit der Geschwindigkeit weitergefahren wäre, hätte ich diesen Menschen überfahren.
Jetzt kommt mir aber nicht mit Haluzinationen, diese Frage habe ich mir auch schon gestellt und ich hatte nichts getrunken, denn meine Vorträge benötigen meine konzentrierte Aufmerksamkeit..
Also wer hat ähnliche Erlebnisse gemacht?
Grüße
Werner
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Schwindeggerbua
 

Beitragvon Tarantel60 » 08.09.2010, 14:49

Mich würde interessieren, wie es den Betrunkenen (er) ging.
Hat ihn etwa der nächste Autofahrer überrollt?

Allerdings... rein Theoretisch hättest du ihn ja
umfahren können... aber das wäre ja dann im schlimmsten Fall
unterlassene Hilfeleistung.


Mir passierte ähnliches auch mal.
Aber als Frau hatte ich irgend wie nicht genug Mut an zu halten.
Aber ich meldete den Fall per Funk und das hat genügt.
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Tarantel60
 
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Beitragvon Schwindeggerbua » 08.09.2010, 20:49

Hallo Tarantel60,
Ich habe den natürlich wieder auf die Beine gestellt und ihn nach Hause gebracht. Mit normaler Geschwindigkeit hätte ich ihn erwischt, er lag hinter einer Bergkuppe und war sehr schlecht zu sehen. Aber durch den Schock des Erlebnisses bin ich eben sehr langsam gefahren. Ich konnte anhalten.
Grüße
Werner
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Schwindeggerbua
 

Beitragvon Gast » 10.09.2010, 14:05

Dein Erlebnis ist bestimmt sehr aufregend gewesen, Schwindeggerbua. Viele bestreiten ja die Existenz einer Geisterwelt. Ich behaupte, dass es sie gibt.

Das Sehen und Fühlen von Geistwesen liegt in meiner Familie. Meine Oma - aus Ostpreußen - sprach oft davon. Sie sah zum Beispiel "weiße Schwaden" im Zimmer, die miteinander über eine Nachbarin sprachen, die im Sterben lag. Oma erzählte auch immer wieder von einem großen, schwarzen Hund, den nur sie bei ihrer Schwester sehen konnte, kurz bevor diese starb. Davor hatte Oma panische Angst. Vor ihrem eigenen Tod wollte sie plötzlich nicht mehr in ihrem Bett schlafen, weil dieser Hund neben ihr lag. Auch aus Ostpreußen gibt es Geschichten über Geistwesen.

Ich habe diese Wesen noch nie gesehen, kann sie aber fühlen. Seitdem bin ich überzeugt davon, dass es keinen Tod gibt. Vor Jahren, als ich anfing zu schreiben, bin ich oft nachts aufgestanden, weil ich fühlte, dass ein gebückt gehender Mann an meinem Bett auf und ab ging. (Nein, es war keine Halluzination!) Ich bin dann sofort aufgestanden und hab mich an den PC gesetzt. Danach war er weg. Es gab auch eine Situation, in der ich genau wusste, dass ein anderes Wesen durch meine Augen schaut. Es hat geweint durch mich.

Ich weiß, es hört sich so an, als müsste man "die Jungs mit der bequemen Jacke" rufen, aber ich bin völlig okay und geerdet. In beiden Fällen weiß ich sogar, wer da gewesen ist.

Viele Bilder bekomme ich im Traum. So hatte ich einen Dämon gesehen, der nach mir schaute - und das zwei Mal. Ich wusste, wer dieser Dämon im Leben ist. Es war eine mediale und spirituell hochbegabte Frau, die leider nichts Gutes im Schilde führte. Was wir (ich und eine Bekannte) mit ihr erlebt haben, wäre Thema für einen Gruselfilm. Nur kurz: Dieses Medium manipulierte meine Bekannte, die eine lebenslustige Witwe war und sehr viel Geld hatte. Sie verlor all ihre Lebenslust und saß nur noch in ihrem Wohnzimmer auf einem Fleck und wartete, bis der Tod kommt. Erst ein Foto entlarvte das Medium, denn darauf sah sie ganz anders aus, als sonst. Wir fanden sie so hässlich, dass meine Bekannte das Bild nicht mit in die Wohnung nehmen wollte.

Ich habe die Angewohnheit, gerne über Friedhöfe zu gehen. In Weimar auf dem Jakobskirchhof war ich schon einige Male. Sobald ich den Ort betrat, kamen mir die Tränen. In der dortigen Kirche war es noch schlimmer. Dort sitze ich jedes Mal und heule mir die Augen aus. Auf dem historischen Friedhof in Weimar ist es ähnlich. In die Fürstengruft kann ich gar nicht mehr reingehen. Da kriege ich Atemnot. Das Schlimme ist, dass ich viele der alten Namen kenne und weiß, dass ich in Weimar schon einmal, als ein anderer Mensch gewesen bin.

Lieber Schwindeggerbua, es gibt viele Dinge zwischen Himmel und Erde, die wir nur ahnen können. Dein Schutzengel hat große Kraft aufgewandt, um Dich und den Mann auf der Straße zu schützen.
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Beitragvon Schwindeggerbua » 10.09.2010, 21:34

Hallo Specula,
Deine Beschreibung von deiner Oma von den Weißen Schwaden kommt meinem Erlebnis sehr nahe, es war allerdings von einer dichteren Konsistenz als Nebel. Ich sehe das auch so, daß dies ein Schutzengel war, ob es meiner war, oder der des Betrunkenen ist eigentlich unwichtig.
Es ist schön, dass in eurer Familie diese Gabe weiter vererbt wird
Eine interessante Lesempfehlung möchte ich dir mit geben: Spirit Messenger von Gordon Smith erschienen als Ullstein TB
Grüße
Werner
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Schwindeggerbua
 

Beitragvon Gast » 11.09.2010, 10:06

Danke, Werner, für den Buchtipp!

Ich habe gerade in Amazon nachgeschaut. Es gibt viel mehr Menschen, die diese Gabe haben, als man denkt.

Jenseitskontakte habe ich dahingehend, dass sich Menschen, bevor sie sterben, von mir im Traum verabschieden. Das ist mir schon häufig passiert. Meine Arbeitskollegen haben mir verboten, darüber zu reden. Zwei meiner Chefs sind gestorben, von denen ich es vorher geträumt hatte. Sie kamen im Traum zu mir und haben sich lächelnd verabschiedet. Viele Menschen fürchten sich vor meinen Träumen.
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Beitragvon Tarantel60 » 11.09.2010, 16:32

Ich möchte dich ausdrücklich bitten specula
mir mit zu teilen, wenn du von mir träumst.
Denn ich möchte nicht unvorbereitet auf die Reise gehen, nicht wahr.


Aber mich würde auch interessieren,
in welcher Zeitspanne fand dein Traum von Sterben
und der Sterbefall selbst statt.


Gruß!
Und danke! :)
Für die Spuren... du weißt....
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Tarantel60
 
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Beitragvon Gast » 11.09.2010, 18:24

Liebe Tarantel,

hab laut lachen müssen...obwohl es ja gar nicht lächerlich ist! :D
Du bleibst uns sicher noch eine lange Zeit erhalten!

Wie schon geschrieben: Im Büro weichen die Männer von mir, wenn ich von meinen Träumen erzähle. Meine Chefs sind Chemieingenieure und wissenschaftlich orientiert, d. h., sie glauben nur das, was sie sehen. Sowohl meine Pendelergebnisse, als auch meine Träume wurden eine zeitlang ignoriert und belächelt. Das hat sich geändert. Als mein Chef Nr. 1 mit 54 J. an Hautkrebs erkrankte, träumte ich 2 Jahre bevor er starb von seinem Abschied.

Er war ein sehr introvertierter Mensch, und wir haben nie ein privates Wort gewechselt. 2003 begann ich Gedichte zu schreiben und in der Zeit erfuhr ich auch von seiner Erkrankung. Anfang 2004 träumte ich von einem schwarzen Hund, der aufrecht ging, wie ein Mensch, und dieser Hund unterhielt sich mit einem mir unbekannten Mann. Der Hund fragte ihn, wie er mit mir ins Gespräch kommen könnte. Dann lief er auf allen Vieren zu mir auf die andere Straßenseite, und ich wusste, das war mein Chef, als er sich von mir verabschiedete. Von Stund an wusste ich Bescheid. Er in seinem Tagesbewusstsein natürlich nicht. Ich habe ihm diesen Traum nie erzählt, aber ein Gedicht habe ich für ihn geschrieben. Er nahm meine Gedichte zum Schluss immer mit ins Krankenhaus, und seine Frau ließ mir nach seinem Tod ausrichten, dass er die Gedichte sehr gemocht hatte. Hier das Gedicht, das ich für ihn schrieb:

Wandel

Das, was noch vor dir liegt, sind schwere Schritte,
wohin sie führen, das ist dir bewusst;
sind"s doch oft mühevolle Lebenstritte,
die man zum Wandel erst durchlaufen muss.

Ich wünsche dir ein weises Handeln,
mutig und stark wirst du dein Ziel erreichen;
die Dunkelheit wird sich zum Lichte wandeln
und neue Wege hell vor dir erleuchten.



Chef Nr. 2 war mein alter Chef. Er starb letztes Jahr mit 82 Jahren. Zweimal im Jahr besuchte er die Firma. Ich hatte ihn lange nicht gesehen. Vierzehn Tage bevor er starb, sah ich ihn in einem schwarzen Anzug, lächelnd, im Traum. Er winkte mir zu. Da wusste ich, dass er sterben würde und so war es dann auch.
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Beitragvon sternentaufe » 11.09.2010, 19:23

Es ist für mich immer wieder Faszinierent wenn ich hier so etwas lesen kann.
Auch ich hatte so Erlebnisse,nun beschäftige ich mich generell mir dieser
Materie.
Viele Menschen wollen es nicht Wahrhaben so ist doch meine Überzeugung
es gibt keine Zufälle,alles hat einen Sinn.
Ist es nicht so das man durch sollche Erlebnisse über Sich und sein Tun zum
Nachdenken angeregt wird.
Spirualität heist Glauben sind wir etwa schon zu weit davon entfernt?
Ich wünsche mir weitere Themen die der Bewustseinserweiterung dienen.
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Beitragvon isireader » 11.09.2010, 20:56

@Schwindeggerbua es ist wirklich so wie du beschreibst.
Unerklärlich aber Wahrheit.

Meine Tochter der Hund und ich gingen um 23 noch Gassi.
Wir mußten eine Straße mit Gehsteig überqueren.....der Hund wollte wieder zurück
meine Tochter war ca. 10m entfernt ich mit Hund
stiegen 2 Schritte vom Gehsteig auf die Straße...
Plötzlich hörte ich den Namen meiner Tochter ganz laut rufen 2x
ich guckte und niemand war da .
Ging zurück auf den Gehsteig mit Hund
Da prausste mit 120 kmh ein Auto daher.....ich wäre ca .in der Mitte der Straße
gewesen....ja
:roll: :oops: der Autofahrer hätte mich voll gerammt....Danke ,
heute noch für diese Wahrnung meinen Schutzengel der (höheren Macht).

Ja , und noch anderes
hab ich erlebt....auch eine Dame die neben meiner Freundin im Krankenhaus lag
hat sich bei mir um 22 Uhr verabschiedet (visuell) und gestorben ist sie nächsten Tag
um 10 Uhr Vormittag.
und so vieles Mehr.... :!:

Wünsche allen Lesern noch ein schönes Wochenende und liebe Grüße aus Salzburg.
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Beitragvon Schwindeggerbua » 11.09.2010, 22:42

Hallo zusammen,
Es ist doch schön zu sehen, daß es andere Menschen gibt mit ähnlichen Erlebnissen. Man muß nur offen sein dafür und aktzeptieren, daß es mehr gibt als uns unsere Schulweisheit träumen läßt (Johann Wolfgang v. Goethe).
Wäre schön wenn sich andere auch trauen würden von ihren Erlebnissen zu berichten, es wird hier niemand von uns in eine Schblade gesteckt.
Grüße
Werner
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Schwindeggerbua
 

Beitragvon Bonbon2 » 04.10.2010, 19:23

Erlebnisse dieser Art hatte ich noch nicht, aber ich glaube das es mehr dinge zwischen himmel u. Erde gibt die wir uns erklären können. Oft sind wird doch Kleingeister.
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Beitragvon Tippih » 17.10.2010, 17:25

Also, ich bin jetzt ganze 2 Tage bei 50plus angemeldet und habe vor 2 Tagen die TK verlassen. Ist es Zufall, dass ich heute dieses Forum entdeckt habe? Ich kann mich noch sehr genau an eine Situation erinnern. Ich war ungefähr 8 Jahre alt, wollte ganz schnell nach Hause. Ich rannte so schnell ich konnte und ich stolperte. Aber ich fiel nicht hin. Es hat mich jemand mit beiden Händen an der Taille festgehalten. Ich schaute mich um und niemand war da. Natürlich hat mir das niemand geglaubt. Ich weiss bis heute nicht wer es war.
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Beitragvon rhodonit » 17.10.2010, 19:34

hallo isireader
ich habe mit meinem hund etwas ähnliches erlebt. der hund hat die gefahr erkannt und dich so wie mich, über einen schutzengel davor gewarnt, du sollst die strasse nicht überqueren.
schöne grüsse
rhodonit
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Beitragvon marcella48 » 03.11.2010, 18:18

@Schwindeggerbua

Hallo an alle anderen Interessierten,

Ich komme zurück auf Dein Erlebnis.

Ich war, wie so oft, in den Ferien auf Teneriffa. Spät Abends, so gegen 22 Uhr, fuhr ich die kurvenreiche Strasse vom Teide Richtung Orotava. Ich war guter Dinge und habe leise vor mich hergesungen.

Doch, urplötzlich musste ich voll auf die Bremse treten; von links kam eine grosse, dunkel bekleidete Gestalt mit einem Stock aus der Tiefe, überquerte ohne nach links oder rechts zu schauen, die Strasse und verschwand auf der rechten Strassenseite!

Zitternd fuhr ich langsam weiter...doch Niemand war zu sehen.

Ich war genau an der Stelle, wo erwiesenermassen ein alter Guanchenweg den Berg hinauf führte! Diesen Weg kann man aber von oben her nicht einsehen, nur von unten, und so gut kenne ich die Strasse auch nicht, besonders nicht bei Nacht!

Ich weiss von hellsichtigen Personen, dass dort oft Ureinwohner gesehen werden, nur.... mir ist sowas noch nie passiert. Was war der Grund?
Ich habe keine Ahnung, nur weiss ich, dass ich mich dort sehr zu Hause fühle...

Ich denke oft daran zurück....

Gruss marcella48
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