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vom Geben und Nehmen

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Beitragvon parove » 04.02.2012, 17:49

Der, der einen Kampf
einseitig beendet und
Frieden gibt,
nimmt seinem
Gegner den Sieg!
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Beitragvon flamme_im_wind » 05.02.2012, 13:00

parove hat geschrieben:Der, der einen Kampf
einseitig beendet und
Frieden gibt,
nimmt seinem
Gegner den Sieg!



Das Problem ist nur
wer kämpft, will siegen!
Sonst bräuchte er gar nicht
in den "Ring" steigen...
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Beitragvon parove » 15.04.2012, 15:09

flamme_im_wind hat geschrieben:Das Problem ist nur wer kämpft, will siegen!
Sonst bräuchte er gar nicht in den "Ring" steigen...


Der, der sich im "Ring" befindet und den Kampf mit seinem
Gegner aufgenommen hat, zwischendrin, mit Hilfe des Verstands
erkennt, dass dieser Kampf sinnlos ist; und er für beide am
Ende keinen wirklichen Nutzen bringt, beendet ihn und ist,
wenn Du so willst meine Liebe, der eigentliche Sieger!

lg, Roland
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Beitragvon nettestierfrau » 15.04.2012, 17:26

parove hat geschrieben:
flamme_im_wind hat geschrieben:Das Problem ist nur wer kämpft, will siegen!
Sonst bräuchte er gar nicht in den "Ring" steigen...


Der, der sich im "Ring" befindet und den Kampf mit seinem
Gegner aufgenommen hat, zwischendrin, mit Hilfe des Verstands
erkennt, dass dieser Kampf sinnlos ist; und er für beide am
Ende keinen wirklichen Nutzen bringt, beendet ihn und ist,
wenn Du so willst meine Liebe, der eigentliche Sieger!

lg, Roland


Den Sieg des anderen anzuerkennen, bedeutet Frieden.
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Beitragvon kleeblatt55 » 15.04.2012, 17:58

nettestierfrau hat geschrieben: Den Sieg des anderen anzuerkennen, bedeutet Frieden.


Guter Spruch.  :)
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Beitragvon bigbang62 » 17.04.2012, 22:44

Sieg und Niederlage
dem selben Schoß entsprungen
balgen wie zwei Kinder.
Erwachsen und gereift
sich ihrer Essenz besinnend
sie Hand in Hand
durchs Leben wandern.
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Beitragvon Schwetho » 29.04.2012, 8:45

Wer in den Ring steigt, der will und wird kämpfen, bis ein Sieger feststeht.
Ansonsten ist der Sieger, der den Kampf beenden kann, ehe er beginnt.
"Die höchste Ebene des Kampfes ist es, nicht zu kämpfen."
All zu oft allerdings wird es missverstanden, wer ein Sieger oder ein Verlierer ist.
Niemand wird einen Boxer, der im Ring den Schlägen seines Gegners ausweichen kann, für einen Verlierer halten. Doch leider geht die Denkweise im normalen Leben mehrheitlich in eine andere Richtung. Die Menschen weichen nicht aus, sie stellen sich dem vermeintlichen Gegner entgegen. Dabei ist es meist viel klüger nicht da zu sein. Ich betreibe die japanische Kampfkunstform Aikido. Dort geht es in erster Linie darum einem Kampf auszuweichen oder/ und ihn so schnell zu beenden wie möglich. Ich selber bezeichne dieses Aikido gern als meine Schule für das Leben. Falsche Denkweisen werden mir schnell und intensiv aufgezeigt. So ist es auch möglich, dass kleine zarte Frauen einen großen Kerl leicht außer Gefecht setzen können. Diese Frauen haben einen großen Vorteil, denn sie können sich nicht kräftemäßig einem solchen Typen gegenüber stellen. Frauen lernen so viel schneller einen Kampf zu beenden und sich nicht auf ihn einzulassen. Wer also in den Ring steigt ist entweder jemand der den Kampf sucht und wird ihn erst beenden wenn der Sieger feststeht. Oder aber ich bezeichne das Leben als den Ring, dann gibt es sehr viele Möglichkeiten zu gewinnen ohne zu kämpfen. Jeder kennt den Spruch: wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es wieder heraus. Wenn ich Frieden haben möchte, dann muss ich auch Frieden leben. So ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ich in meinem Leben nur gegen mich selber kämpfen muss. In diesem Sinn eine schöne und friedliche Zeit.
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Beitragvon Katharina88 » 29.04.2012, 13:47

[q

Hallo,Schwetho,
 die Fertigkeiten zum Kampf in höchstem Maße zu besitzen,um sie nicht im Kampf anzuwenden.Die in dieser Sentenz enthaltene Ethik verrät uns die Quelle:Buddhismus!.In seinen 10 Geboten zur Lebensführung steht u.,a.die absolute Schonung des Lebendigen und die Erkenntnis,dass Hass nicht durch Hass,sondern nur durch Liebe besiegt werden kann.Das ist praktische Ethik im Leben,das Du mit einem Ring vergleichst,in dem man lernen kann,ein gerechter Mensch zu sein.
Grüße
Katharina 
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Beitragvon parove » 02.05.2012, 12:43

Wenn ich Frieden haben möchte, dann muss ich auch Frieden leben. So ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ich in meinem Leben nur gegen mich selber kämpfen muss. In diesem Sinn eine schöne und friedliche Zeit.


Gegen sich selbst zu kämpfen! hm…wenn überhaupt dann
wohl gegen den „Schweinehund“ in jedem von uns…

Ansonsten denke ich, dass das Leben an sich, für jeden Einzelnen
von uns als eine Herausforderung, wenn man so will, mal mehr,
mal weniger als Kampf zu sehen ist und wir, wenn wir schlau sein
wollen, all unsere Energie und Kraft einzig und allein drauf verwenden sollten.
Und nicht damit, wie es nun schon seit Menschengedenken der Fall ist, diese
wertvolle Energie durch den Kampf gegeneinander, sinnlos zu vergeuden!!

in diesem Sinne...lg, Roland
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Beitragvon Katharina88 » 02.05.2012, 14:34

[  Gegen sich selbst zu kämpfen! hm…wenn überhaupt dann
wohl gegen den „Schweinehund“ in jedem von uns…

Ansonsten denke ich, dass das Leben an sich, für jeden Einzelnen
von uns als eine Herausforderung, wenn man so will, mal mehr,
mal weniger als Kampf zu sehen ist und wir, wenn wir schlau sein
wollen, all unsere Energie und Kraft einzig und allein drauf verwenden sollten.
Und nicht damit, wie es nun schon seit Menschengedenken der Fall ist, diese
wertvolle Energie durch den Kampf gegeneinander, sinnlos zu vergeuden!!

in diesem Sinne...lg, Roland[/quote]

Ja,lieber Freund,
nehmen wir--dem Forum angemessen --den Philosophen Seneca".Leben  heißt kämpfen,Ruhe wirst du im Grabe haben!"Das war ein Aufruf zum lebenslangen Lernen zur Gestaltung des Lebens.Wie sinnvoll wäre es, einen solchen Prozess miteinander zu gestalten,welche Synergie-Effekte entstünden dadurch !?
Deine und meine Hoffnungen darauf sind Visionen,die eine andere Welt  sehen.
Grüße
Katharina 
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Beitragvon Tarantel60 » 02.05.2012, 15:13

Und dabei wäre das doch so einfach!
Wenn wenigstens jede/r das auch anwenden würde, was er gelernt hat!
Nicht wahr. 
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Beitragvon dreigroschenoper » 02.05.2012, 20:22

Höre ich da eigentlich immer "der Klügere gibt nach"?
Fast alle Verbesserungen wurden errungen, sie wurden nie gnadenvoll gegeben.
Auch Gandhi war ein Kämpfer, wenn auch sein kluges Mittel der Wahl die Hartnäckigkeit im Widerstand war. In jeden Fall aber hat er das Gegenteil von Nachgiebigkeit gelebt. Gegen die Engländer hat das gut funktioniert, gegen die Inder halt etwas weniger. (Soviel noch zum Hinduismus)

Ich möchte dazu vielleicht noch sagen, ich gebe auch oft nach, es ist aber einerseits Faulheit und andererseits Resignation, ich will das gar nicht gross schönreden.
Gruss, 3G
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Beitragvon Katharina88 » 02.05.2012, 23:08

[quote="dreigroschenoper"]Höre ich da eigentlich immer "der Klügere gibt nach"?
Fast alle Verbesserungen wurden errungen, sie wurden nie gnadenvoll gegeben. 

Auf allen Feldern menschlichen Zusammenlebens treten Konflikte auf.Sie müssen zur Funktionserhaltung der Ablaufprozesse gelöst werden.Die Folgen einer Entscheidung sind oft zu komplex,um den Standpunkt des anderen aus Gründen der Klugheit zu akzeptieren.Angesichts der schon erwähnten nicht übersehbaren Entwicklung wäre das von beiden Seiten als Dummheit zu werten.
Der "Gewinner" hätte die aus der Aufgabe des anderen entstandenen nachteiligen  Konsequenzen allein zu tragen.
Der "Verlierer" müsste sich den Vorwurf gefallen lassen,zu schnell aufgegeben zu haben und damit auch Verantwortung zu tragen.Es bietet sich ein Kompromiss an, in dem beide Seiten ohne völlige Aufgabe ihrer Selbstachtung und in Wahrung ihrer Interessen eine Lösung vereinbaren.Ich denke bei dieser
Darstellung an Konflikte in der Wirtschaft (Tarifverhandlungen),in der Politik (Koalitionsverträge)usw..
Gruß
Katharina 
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