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Im Forum Partnerschaft & Liebe können Sie sich mit anderen Mitgliedern im 50plus-Treff zu allen Fragen rund um die Themen Partnersuche, Partnerschaft und Liebe austauschen. Lassen Sie Ihren Gedanken und Gefühlen freien Lauf und eröffnen Sie neue Beiträge oder nehmen Sie zu bestehenden Themen Stellung.

Beitragvon Gast » 11.03.2010, 0:41

@Mr.doc plus X: Also werter doc, du hast dir viel Mühe gegeben, vielleicht ja aber auch nur kopiert, was weiss ich, noch biste nicht angemessen beschnüffellt worden, also bleibt Manches vorerst in der Schwebe.
Jaaa, dein Urteil fällt garnicht so günstig für die Liebe und solche, die es meint zu sein, aus. Der Mensch ein Traumtänzerchen und Wolkenschweber in einem, wenn`s denn stimmt, was Homo "sapiens" so treibt.
Aber du sagst ja selbst, dass du so dich selbst wohl einlullend, ganz wohl gefühlt habest, also dann ist doch eigentlich alles in Butter und wir können folglich getrost zum nächsten Punkt übergehen oder aber lässig mit den Achseln zucken, weil`s wie bei den Fassenachtsbütttereden hin und wiedfer heißt "es iss, wie es iss." Aber das wäre nun auch wieder falsch, da du ja recht viel schiebst oder so, also "irgendwie" passt es dir nicht, was da so Menschen treiben, oder isses nur Belustigung?
Jetzt aber die Gretchenfrage, da wohl alles im zwischenmenschlichen Zusammensein meist närrisch zu sein scheint, was bitte wäre eigentlich die Alternative. Das wiederum geht aus deinem langen Text nicht hervor!
Heraus damit! Alles kann schließlich verwurstet oder aber eingesackt werden, so es brauchbar ist.
Ganz kurz noch dies: Bei den Neurotransmittern tät ich noch das Oxytocin aufführen, das gehört zum Liebescocktail nämlich auch dazu.
Zum Schluss sei noch angemerkt, dass deine Diktion ungemein stark an die des "Gegenstandpunkts" erinnert! :wink:
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Beitragvon SusanneB » 11.03.2010, 9:04

@doc.hmc_X

Deinen Text zu lesen hat mir Spaß gemacht.

Und hat mich wieder an die Rede des Standesbeamten erinnert bei meiner Hochzeit, damals war ich 20. Seine Aussage war:

Es ist egal, wer sich mit wem zusammenschließt, wichtig ist nur, dass beide die Partnerschaft auch wollen.

Er hatte wohl eine sehr gute Menschenkenntnis, denn diese Aussage hat bei mir schon damals ins Schwarze getroffen. Liebe ist der Auslöser für das Wollen und ein wunderbares Gefühl für die ganz besonderen Momente, aber zumeist sind wir mit viel profaneren (angenehmen wie unangenehmen) Emotionen beschäftigt.
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SusanneB
 
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Beitragvon ashoggi » 11.03.2010, 9:24

wunderbar diese Ansichten von doc usw. da spricht lange Lebenserfahrung mit - mir ist es egal ob kopiert oder nicht. Es geht um den Text und der ist es wert.
LG ashoggi
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Beitragvon Fragola » 11.03.2010, 10:00

ashoggi hat geschrieben:wunderbar diese Ansichten von doc usw. da spricht lange Lebenserfahrung mit - mir ist es egal ob kopiert oder nicht. Es geht um den Text und der ist es wert.
LG ashoggi


Ich habe den Text mehrmals gelesen, 1. ,weil er es wirklich wert ist und 2., weil die darin beschriebenen Erkenntnisse, trotz aller Deutlichkeit, jedem die Freiheit auf eine eigene Sichtweise zugestehen, um ggf. einen anderen Weg einzuschlagen!
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Beitragvon Gast » 11.03.2010, 10:41

das meiste wusste ich irgendwie schon, nichtsdestotrotz - guter Text.

Deswegen ist man vielleicht auch im vorgerückten Alter vorsichtig - ist es nur die hormonelle "Verblendung"? Oft ja und die entlarvt sich schnell. Enttäuschung auf beiden Seiten. Deswegen vielleicht auch die Feindseligkeit nach der ersten Begeisterung. Ich werde immer misstrauisch, wenn jemand viel Zuwendung zeigt - die Kehrseite steht schon in den Startlöchern.

Ach ja, das Alter. Das viel länger dauert als die Jugend.
Was mich (nicht nur hier) immer stört ist der abwertende Unterton. Jugend ist kein Verdienst und es strengt wahnsinnig an, gegen den Alterungsprozess anzukämpfen. Krampf. Also ich will das nicht.

Silvers Foto zum Beispiel: eine Brille macht oft "älter" - deswegen nehmen viele die Lesebrille ja auch ab, wenn es irgend geht.
Ich würde eher "reifer" sagen - manches Kindergesicht wirkt durch eine Brille sogar charaktervoller, ein Schönling weniger arrogant.
Nicht, dass Silverdust ein Kindergesicht hätte- ich meine das allgemein.

Kommt eben darauf an, was jemand sucht. Wenn mir jemand sagt, ich sehe jünger aus (kommt jetzt auch nicht mehr so vor - war aber lange so), habe ich mich unter Druck gefühlt. Ich MUSS jünger aussehen. Eine Illusion bedienen.

In der Klinik hat mal jemand gesagt, dass Neurotiker oft jünger wirken - eben nicht richtig reif, was immer man jetzt darunter versteht. Natürlich habe ich widersprochen - ich fühlte mich angesprochen.
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Beitragvon Liebschi » 11.03.2010, 10:41

Hallo!
Bin eher zufällig auf diese Seite "gestoßen"....

Betreff der Kurzlebigkeit von Beziehungen wollte ich
meinen Senf dazugeben:
Aus eigener Erfahrung ist ein eher langweiliger
und immer nur stressiger Alltag schuld, ohne der
Liebe genügend Raum und Zeit zu geben.

Alltag ist meiner Meinung der größte Liebestöter!
Ihn sollte man ab und zu mit z.T. auch spontanen "Aktionen"
einfach durchbrechen.
Zweisamkeit, Romantik, kleine Überraschungen für den Liebsten/
Liebste, plötzlich den Mund des anderen mit einem innigen Kuss
verschließen, ach es gibt da noch so viel mehr, Streicheln, auch
in der Öffentlichkeit seine Liebe zu zeigen... all das hilft, die Liebe
zu leben, immer wieder neu...


Eure Liebschi aus DD :wink: :? ? :lol: :D :D
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Beitragvon FagusW » 11.03.2010, 12:12

Unwillkürlich greift man zu seinen restlichen Fingern und zählt ab:
ja - auch die Mitglieder der Titanic-Redaktion müssten nunmehr vollständig im üFü-Alter sein.
Die Rente dürfte für ein paar Premium-Mitgliedschaften in 50plus reichen.
Und es war doch in Frankfurt, oder nicht?

Dieses gekonnte Madigmachen von Allem und Jeglichem, vor allem von dem was uns am liebsten ist...
schon aus den MLG-Flugblättern, die wir vor der Mensa stets neugierig einsammelten und zum Mittagessen verschlangen,
schlug uns diese gekonnte unterhaltsam-sarkastische Mischung aus Lebenserfahrung, Küchenpsychologie incl. Neurotransmittern und kapitalgespültem Marxismus-Leninismus entgegen.
Die ultrasupercoole Abrechnung des Obercheckers mit dem kleingeistigen Mief, von dem er sich intellektuell so meilenweit abhebt, in dem zu leben, nein: leidend zu siechen aber sein faustisches Los ist, denn gegen Dummheit kämpfen selbst Titanen vergebens...

Megageil, echt. Ich zieh den Hut. Und werde heute abend meiner Tusnelda berichten, dass ich nun endlich DEN Artikel über Beziehungen gefunden habe.
Die Jahre des Leidens sind vorüber. Nun endlich wissen wir, was läuft.
Wir gehen goldenen Zeiten entgegen... hach, warum sind wir nur so alt... hätten wir das alles doch nur früher gewusst...

Noch ist mir nicht klar, wieviele verschiedene Bernd-Eilers-Fans das hier nun sind -
Tatsache ist, dass hinter mehreren Nicks der Schreiber redlich bemüht ist, den Stil zu treffen.
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Beitragvon Tarantel60 » 11.03.2010, 14:14

Vergiss nicht die Waden zu rasieren,
bald ist wieder Kurze-Hosen-Zeit,nicht wahr.
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Beitragvon doc.hmc_X » 11.03.2010, 14:20

:shock:
Ergänzende Anmerkung meines Beitrags:
Um weiteren Spekulationen vorzubeugen, und meine
sowie D. Nuhrs Ansichten kürzer zu fassen, sei anders gesagt:

*Die Ähnlichkeiten, die zu Beginn einer dauerhaften Beziehung
vielleicht die Funken sprühen lassen, sind ganz andere
als jene, die auf Dauer für Glück und Zufriedenheit sorgen.
Anfangs sind es es vielleicht ähnliches Temperament
und Interessen, später dann die grundsätzlichen Wertvorstellungen
bis hin zur Religion, die verbinden.
Ohne entscheidende Übereinstimmungen im Charakter hat
die "Liebe" auf Dauer keine Chance.
*Die andere wichtige Voraussetzung für eine dauerhafte
Beziehung ist das Wissen beider Partner, für das eigene Glück
selbst verantwortlich zu sein.
Schon in dem Bestseller "Die Kunst des Liebens" vertritt der
Autor Erich Fromm die These:
"Die meisten Menschen sehen das Problem der Liebe in erster
Linie als das Problem an, selbst geliebt zu werden, statt zu lieben
und lieben zu können."
Doch lieben könne nur, wer sich auch selbst liebe. Zu sich selbst
und anderen ein Gefühl der Bezogenheit zu entwickeln, sei nicht
nur ein menschliches Grundbedürfnis, sondern Voraussetzung
für seelische Gesundheit und höchste Erfüllung in der "Liebe".
Dies sei der einzige Weg, "mit der Welt eins zu werden und
gleichzeitig ein Gefühl der Individualität zu erlangen".

von
b.e.r. :-{)
:wink:
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Beitragvon Tarantel60 » 11.03.2010, 14:32

<< Die Forderung, geliebt zu werden, ist die größte der Anmaßungen. >>
(F.W.Nietzsche)
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Beitragvon Fragola » 11.03.2010, 14:44

Tarantel60 hat geschrieben:<< Die Forderung, geliebt zu werden, ist die größte der Anmaßungen. >>
(F.W.Nietzsche)


Die Forderung ist natürlich fehl am Platz, aber wünschen darf man sich doch so Manches und wenn man auch Liebe geben kann, dann könnte es ganz schön werden.
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Beitragvon Tarantel60 » 11.03.2010, 14:51

Natürlich ist das in den günstigstem Fall so, dass Liebe, Liebe erzeugt.
Aber der Weg bis dort hin ist lang und steinig, nicht wahr.
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Beitragvon FagusW » 11.03.2010, 14:57

Noch größer ist die Anmaßung, Forderungen und Wünschen eines Anderen Rangstufen zu verpassen.
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Beitragvon Herbert07 » 11.03.2010, 15:00

Also -

ich hab mir den langen Artikel von doc nun auch angetan.
Mir hat das gefallen was ich gelesen habe.

Humorich- launich - pointiert - aber nich wirklich falsch.

Is ja schon seit langem meine rede, dass diese geschichte mit der Liebe, mit dem Verliebtsein wirklich schön, aufrechend und Kräfte freisetzend ist.
Is toll - nix dagegen.
Aber fragil und vergänglich isse allemal.

Und das weiss mann.
Gut - nich alle, aber alle erfahrenen.

Deswegen sage ich ja, mann muss nich ne Sache einfädeln wenn die Hormone tanzen, sondern an anderer Stelle ausloten und zu anderer Zeit in Erfahrung bringen, ob es ausreichend Übereinstimmung zwischen 2 Menschen gibt.
Dieses rappeliche Hingezogensein wandelt sich allzuschnell in rappeliches Abgestoßensein.
Auch hier bei uns Forum war das schon hautnah mitzuerleben.

Isch will das nisch Gisela.!

Ich will nen verlässlichen Partner. Einen vertrauenswürdigen.
Und in sone Kreatur könnte ich mich auch effentunnel verkucken.

Mehr is nich.
Ich fühle mich einfach zu alt und bocklos, das ewig anmutende Trauerspiel von Gefühlswallungen - mal positiv , dann umgekehrend negativ - mitzuspielen.
Da is mir auch einfach meine Zeit zu schade.
Erst kucken was geht - und geht was.

Hebbe :evil:

Der Onkel Doc sollte bitte das nexte Mal Rücksicht auf meine müden Augen nehmen und das Elaborat - das ich wirklich genüßlich gelesen habe - etwas mehr ordnen - d.h übersichtlicher darstellen.
Keinen langen Fließtext - Absätze machen.
Die Kasse dankt. AOK.
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Herbert07
 

Beitragvon Tarantel60 » 11.03.2010, 15:02

Bei der heutigen Oberflächlichkeit ist das aber keine Seltenheit Walter
Nicht um sonst ist meine Maxime schon seit Jahren:

Gib mir nicht, was ich will, sondern was ich brauche.
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