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Beitragvon Tarantel60 » 10.03.2010, 14:43

Ice, du schreibst
<< Nach 3 Beziehungen · 34 Jahren kenne ich mich so gut
und weiss wo die eigenen Grenzen liegen und kann die des Partners akzeptieren>>>


Ich glaube dir kein einziges Wort,
oder du hast die Spielregeln immer noch nicht kapiert.
Ob es 3 Beziehungen sind,
oder 130, jede steht für sich isoliert da.
Unvergleichbar!
Demnach geht es bei der 131. alles von Vorne los,
mit neuen Vorzeichen, neues Gefühl... alles neu,
denn sogar das gleiche ist nicht das selbe, nicht wahr.
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Beitragvon slowfox47 » 10.03.2010, 14:44

@tara
wie recht du doch hast....
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Beitragvon schorses » 10.03.2010, 14:46

Wieder mal ein Thema ohne Männer ?
Keine Traute?
Mit 19 habe ich damals meine spätere Frau kennengelernt, 2 Jahre von lockerer Beziehung bis zu ernsten Absichten, dann die Hochzeit, beide berufstätig, wir wollten uns etwas schaffen. Wir haben uns gezofft und wieder vertragen, wir hatten Zeit für einander, hatten aber auch Zeit für Hobbys.
Wir wollten aber nach aussen nie mehr sein wie wir tatsächlich waren, haben uns auch nicht unter Druck setzen lassen, wir waren wir und nicht, ich habe, ich bin mehr wie die anderen
Meiner Meinung ist das der Knackpunkt, immer mehr sein, vielleicht noch besser wie der andere.
Wichtiger ist doch der eigene Partner, das zusammenleben auch unter Belastungen, weniger Geld , Verlust des Arbeitsplatzes , eventuell Krankheit.
Durch die heutige Schnelllebigkeit sehen viele doch nur noch was der andere macht, es reicht nicht mehr, ich selbst zu sein, dadurch verlieren viele Ihre Persönlichkeit, werden für den Partner ein anderer.
Die jüngeren werden schon im Beruf unter Druck gesetzt, ich nehme mal den Ausdruck vom Sport, höher schneller weiter und schon ist die Zeit für den Partner minimiert weil die Gedanken ganz wo anders sind.
Gerade in unserem Alter sollten wir aber wir sein, manche haben ihren Partner verloren durch Krankheit, manche haben dem Grauß durch Scheidung ein Ende gesetzt oder wurden verlassen.
Ergo geht der Kampf wieder los ich muß mehr sein wie vorher. Die Ansprüche an den Partner werden höher gesetzt. Oder aber ich selbst sein und mit einem neuen Partner auf einander zu gehen.
Oder keine neue Partnerschaft. ?
Schade!
Ich habe eine neue Partnerin mit der ich glücklich bin und wir sind nicht mehr oder besser wie die anderen!
Wir leben unser Leben wie wir es wollen
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Beitragvon Tarantel60 » 10.03.2010, 14:49

Könnte vielleicht die erste Ursache des Scheiterns sein Slowfox

wenn man sich einbildet, Erfahrungen aus einer Beziehung
auf die nächste überpropfen zu versuchen.
Das muss doch schief gehen, nicht wahr.
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Beitragvon MargeSimpson » 10.03.2010, 14:51

Hallo Betty,
Ich habe eher den Eindruck, dass deine Vermutung eher auf die jüngeren Paare zutrifft. Ich selbst war 30 Jahre verheiratet und in unserem Freundeskreis war die Konstellation ähnlich. Ich kenne aber keine Statistiken.

Vielleicht ist EIN Grund für allzu viel Ungeduld mit dem Partner die verzweifelte Suche nach dem ewigen Glück. Dabei gibt es das nicht, in keiner Ehe. Schwierige Zeiten gehören auch dazu.
Warum gehen in Großstädten Ehen schneller in die Brüche als auf dem Land? Vielleicht weil die Auswahl an außerehelichen Verlockungen einfach nicht so groß ist?
"Gelegenheit macht Liebe" , das weiß man ja...
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Beitragvon Tarantel60 » 10.03.2010, 15:00

Ganz genau so ist es, die Gelegenheit machts,
auch auf dem flachen Land, und alle wissen es,
und sie haben Gesprächsstoff,
meistens nach dem Kirchgang, nicht wahr.

In der Großstadt sucht man dahingegen halt einen Cocktail Bar auf
und so geht man unter...oder spült runter,
was nach oben schwappt.
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Beitragvon SusanneB » 10.03.2010, 15:16

Tarantel60 hat geschrieben:Ice, du schreibst
<< Nach 3 Beziehungen · 34 Jahren kenne ich mich so gut
und weiss wo die eigenen Grenzen liegen und kann die des Partners akzeptieren>>>


Ich glaube dir kein einziges Wort,
oder du hast die Spielregeln immer noch nicht kapiert.
Ob es 3 Beziehungen sind,
oder 130, jede steht für sich isoliert da.
Unvergleichbar!
Demnach geht es bei der 131. alles von Vorne los,
mit neuen Vorzeichen, neues Gefühl... alles neu,
denn sogar das gleiche ist nicht das selbe, nicht wahr.


Da muss ich nun wieder Icestille recht geben. Dafür bekommt man mit "Beziehungserfahrung" schon ein Gefühl, was gehen kann und was überhaupt nicht geht. Ok, bei denen, die anscheinend überhaupt nicht gehen, kann man sich geirrt haben. Das wird man nie wissen.

Die Details sind natürlich immer anders, aber damit wird es eigentlich immer einfacher, weil man sich nur noch auf das ganz Wesentliche konzentriert und all den Kleinkram auch ungeregelt stehen lassen kann.
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Beitragvon Gast » 10.03.2010, 15:21

Danke Susanne

versteh tara
nicht - wie kann man nach 100 und mehr Beziehungen von Gefühlen schreiben
müssen ja tolle Gefühle sein naja jedem wie er's braucht
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Beitragvon Tarantel60 » 10.03.2010, 15:27

Ja und wie kann das praktisch funktionieren Susanne, frage ich mich gerade.
Das was in der erster Beziehung wichtig war, ist evtl. in der nächsten
völlig zu vernachlässigen,
Aber dazu bedarf es vornehmlich, dass man sich eine Weile schon
kennt. Also ganz egal wie viel Erfahrungen ich mache,
die passen lediglich auf eine ganz bestimmte Situation,
bzw. Person.

Das ich Obacht geben muss, bei einer heißen Herdplatte,
habe ich gelernt, und das ändert sich in 100 Jahren nicht.
Aber eine Partnerschaft ist etwas dynamisches, also nix mit
Erfahrung, nicht wahr :wink:
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Beitragvon slowfox47 » 10.03.2010, 15:28

es ist schon richtig ,dass jeder aus fehlern lernt oder lernen kann, das ist das eine, umsetzen des gelernten ist das andere....
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Beitragvon Tarantel60 » 10.03.2010, 15:34

Eisstille hat geschrieben:Danke Susanne

versteh tara
nicht - wie kann man nach 100 und mehr Beziehungen von Gefühlen schreiben
müssen ja tolle Gefühle sein naja jedem wie er's braucht




Lass uns halt bei der erster Erfahrung verweilen.
Man müsste daraus schon die Konsequenzen für sich erkannt haben.
Dann die nächste Beziehung, hurra! Wieder ein Volltreffer - an Erfahrungen.
Und so weiter und so fort.
130 war nur überspitzt dargelegt.
Also ich behaupte, du fängst immer von vorne an!
Wenn nicht, dann hast eine reale Chance, bis auf
130 (Erfahrungen) zu kommen und bist genau so schlau wie
nach der ersten Beziehung, wetten
:wink:
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Beitragvon SusanneB » 10.03.2010, 17:06

Tarantel60 hat geschrieben:Ja und wie kann das praktisch funktionieren Susanne, frage ich mich gerade.
Das was in der erster Beziehung wichtig war, ist evtl. in der nächsten
völlig zu vernachlässigen,
Aber dazu bedarf es vornehmlich, dass man sich eine Weile schon
kennt. Also ganz egal wie viel Erfahrungen ich mache,
die passen lediglich auf eine ganz bestimmte Situation,
bzw. Person.

Das ich Obacht geben muss, bei einer heißen Herdplatte,
habe ich gelernt, und das ändert sich in 100 Jahren nicht.
Aber eine Partnerschaft ist etwas dynamisches, also nix mit
Erfahrung, nicht wahr :wink:


Vielleicht sind es eher die Erfahrungen, die ich mit mir selbst gemacht habe als die mit Beziehungen, die helfen.

Ich weiß, was mir ganz extrem wichtig ist, und kann das klar und deutlich aussprechen. Also, auch wenn der andere mich nicht 100% versteht, was ich nun auch nicht unbedingt erwarte, weiß er trotzdem genau, wo dran er da ist. Das funktioniert aber erst jetzt, früher war da manchmal nur ein diffuses Unbehagen, da konnte ich gar nicht sagen, was genau mir so gegen den Strich geht.

Aber dann gibt es auch noch ganz vieles, von dem ich mittlerweile weiß, dass es ganz unwesentlich für mein Wohlbefinden ist, und da bin ich einfach sehr gelassen und großzügig geworden.

Dass eine Partnerschaft sich ständig verändert, hält sie doch aber eigentlich auch lebendig. Und bis ein Mensch seinen Charakter grundsätzlich verändert hat, das dauert zum Glück doch etliche Jahre. Und solange kann es miteinander auch gut gehen.
In Dimensionen von immer und ewig denke ich eigentlich nicht, habe ich nicht mal während meiner über dreißigjährigen Beziehung/Ehe jemals gedacht, gezählt hat immer das Jetzt.
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Beitragvon Silverdust » 10.03.2010, 17:31

In meiner Kindheit war es selbstverständlich das Ehen für immer hielten. Ich erinnere mich aber auch, dass in dieser Zeit die meisten Frauen wirtschaftlich von ihren Männern abhängig waren. Viele hatte keine berufliche Ausbildung und das Frauen überhaupt berufstätig waren, war nicht selbstverständlich.
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Beitragvon Gast » 10.03.2010, 17:35

Eisstille hat geschrieben:11.02.10
hat mit Altweiber nur Datumsmäßig zu tun
...


Ihr kennt euch erst kurz, ist es da nicht viel zu früh, um an eine ehe zu denken??

Ich war erst 1. mal verheiratet, ehe ist etwas ganz besonderes für mich....beziehungen kommen und gehen, ich hatte in den letzten jahren einige....

...aber das ganz besondere, den ganz besonderen, der einfach in mein leben passt, das berühmte sahnehäubchen...den gab es bis jetzt nur 2 x, jetzt ein drittes mal...aber heiraten...das wollte ich nur einmal im leben...mal schauen...vielleicht in 20 jahren... :wink:

Wie lange warst du single? Ich stelle immer wieder fest, dass männer sich nach einem beziehungs-aus ganz schnell wieder binden, ohne auch nur irgendwas aufgearbeitet zu haben, hauptsache, die wohnung ist und bleibt nicht leer...
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Beitragvon Gschaftel » 10.03.2010, 17:48

Auch ich war erst einmal verheiratet, und das fast 30 Jahre, bis mein Mann verstarb.
Mittlerweile habe ich seit 10 Jahren wieder einen Freund.
Vorurteile und Verhaltensmuster gegenüber dem Neuen darf man nicht haben, auch Vergleiche sind nicht angebracht.

Allerdings leben wir ca. 50 km auseinander. Aber wir freuen uns immer wieder aufs Neue auf das Wiedersehen am Wochenende.
Ich denke, in unserem fortgeschrittenen Alter ist das eine sehr gute Möglichkeit des Zusammenlebens.
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