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Im Forum Partnerschaft & Liebe können Sie sich mit anderen Mitgliedern im 50plus-Treff zu allen Fragen rund um die Themen Partnersuche, Partnerschaft und Liebe austauschen. Lassen Sie Ihren Gedanken und Gefühlen freien Lauf und eröffnen Sie neue Beiträge oder nehmen Sie zu bestehenden Themen Stellung.

Beitragvon reisekater123 » 11.03.2010, 22:04

ach das ist schön, endlich jemand der mir unbesehen was glaubt.
Dafür darfst du jetzt auch auf mein Wohl trinken :wink: :lol: :lol:
Reisekater123
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reisekater123
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Beitragvon chille » 11.03.2010, 23:06

Hej,

@ Steffi,

ich komme auch mal wieder.........

also, jetzt mal ohne alles gelesen zu haben, beziehe mich nur auf die
überschrift..........

in meinem umkreis gibt es nur beziehungen die langfristig angelegt sind
und es wohl auch bleiben... als es bei mir zur trennung kam, nach fast 25 jahren, sind sie aus allen wolken gefallen..........

also, ich erlebe um mich nur langlebige beziehungen, sicherlich gibt es
in meinem arbeitsbereich auch andere, aber generell kann ich dem nicht
zustimmen, dass es nur kurzlebige beziehungen gibt............

lg

chille
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Beitragvon SusanneB » 11.03.2010, 23:39

reisekater123 hat geschrieben:
Hab ich ja noch nie gehört, Partnerschaft am Ende wegen gemeinsamer Kochübungen. Wie geht das denn. Wahrscheinlich wenn jeder vor Wut kocht, das könnte ja sein. :roll:
Ist doch eher eine kulturelle Errungenschaft, gemeinsam zu kochen und während des kochens dann noch das eine oder andere Gläschen Wein probieren. Was kann es denn schöneres geben. Daran ist bei mir noch keine Beziehung zerbrochen.
Aber ich glaube die Einkäufer und Konsumenten diverser Schmankerln wollen mal unter sich sein. Lasst euch nicht stören. Weitermachen. :lol: :lol:


Natürlich geht eine Partnerschaft nicht wegen gemeinsamen Kochens zu Ende. Genausowenig wie wegen Konzertbesuchen oder Skiurlaub oder irgendwelcher gern benutzten Redewendungen.

Nur wenn es zu Ende gegangen ist, dann verbindet man damit oft auch ganz harmlose oder sogar gute Sachen. Die müssen erstmal wieder neutralisiert werden.

Bei mir war es eben unter anderem das jahrzehntelange gemeinsame Einkaufen und Kochen, das nach der Trennung arg erinnerungsbesetzt war. Am Herd war halt länger noch kein Platz neben mir für einen neuen Mann.
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SusanneB
 
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Beitragvon chille » 11.03.2010, 23:52

@ Hebbe,

ich kenne deinen lebensweg nicht, nun spreche ich einfach für mich...

ich persönlich suche auch jemanden , welcher verlässlich und vertrauensvoll
ist...............

aber haupstsächlich suche ich gefühl und damit meine ich nicht nur
körperlich, sondern gefühl in jeder spate, mit worten und taten und dies
meine ich nicht überzogen, so, dass man dies nicht aushalten kann, sondern
dies sollte sich im ausdruck widerspiegeln......... ich weiss jetzt nicht, ob ihr
dies verstanden habt, aber so ist es für mich und so soll essein....

chille
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Beitragvon Herbert07 » 12.03.2010, 5:18

chille hat geschrieben:@ Hebbe,

ich kenne deinen lebensweg nicht, nun spreche ich einfach für mich...

ich persönlich suche auch jemanden , welcher verlässlich und vertrauensvoll
ist...............

aber haupstsächlich suche ich gefühl und damit meine ich nicht nur
körperlich, sondern gefühl in jeder spate, mit worten und taten und dies
meine ich nicht überzogen, so, dass man dies nicht aushalten kann, sondern
dies sollte sich im ausdruck widerspiegeln......... ich weiss jetzt nicht, ob ihr
dies verstanden habt, aber so ist es für mich und so soll essein....

chille


Also - jaaaa

.. verstehe ich doch, auf meine Weise halt.
Natürlich will ich auch Gefühle haben. Passiv und aktiv.
Davon lebe ich. Also - neben der festen Nahrung.

Aber ich will halt keine so oberflächlichen Gefühlesdusseleien mehr haben.
Klaro - ich mag es auch, wenn mir geschmeichelt wird.
Da bin ich sehr empfänglich für.
Is mir aber zu wenich für ne Beziehung.

Ich will ne eigenständige selbstbewusste Frau an meiner Seite - die mich trotzdem maach.
Und das scheint sich auszuschließen.
Dabei bin ich ein guter Gutmensch. Sie dürfte natürlich alleine einkaufen und kochen - nie und nimmer würde ich mich einmischen oder aufdrängen.
Und wenn sie mal keinen Bock für hätte, würde ich die Schoose übernehmen.
Schließlich haben wir hier nen Spitzenitaleener.

Ob dies nun alles was mit meinem Lebensweech zu tun hat? Keine Ahnung.
Vermutlich auch ein bißchen.
Dabei war der zwar recht aufrechend - aber nich soo aufrechend, dass ich so spezielle Anlagen daraus ableiten wollte.
Anlagen wie den Wunsch, ne ganz verläßliche und vertrauenswürdige Person an meiner Seite zu wissen.
Ich war schon immer konservativ. Zumindest wird mir das nachgesacht.

Finde ich nich schlimm. Die Menschen brauchen Ordnung. Und so ist es auch in Ordnung, wenn ich so eingeordnet werde.

Langer Rede kurzer Sinn:
Natürlich baue ich darauf, dass eine Beziehung good vibrations bringt.
In jeder Hinsicht.
Aber die kommen nich von alleine.
Dieses Trial and Error -System is nix mehr für mich.
Zumindest nich der Terror.

"Erscht wird des Haus baut - dann kann man die Fahnen hissen und im Winde (ver) wehen lassen."

Hebbe :twisted:
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Beitragvon Arive05 » 12.03.2010, 7:14

Herbert07 hat geschrieben:Ich war schon immer konservativ. Zumindest wird mir das nachgesacht.

Finde ich nich schlimm. Die Menschen brauchen Ordnung. Und so ist es auch in Ordnung, wenn ich so eingeordnet werde.



so sind sie halt die schwaben - und auch die anderen.

:wink:
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Beitragvon ashoggi » 12.03.2010, 9:08

genau, wir brauchen hier alles - auch die konservativen - wo steckt eigentlich rangi ? nicht, dass ich ihn für konservativ halte, aber es fiel mir gerade auf, dass er noch nicht hier war. Und Walter, Dein Beitrag geht mir auch wie Oel runter....
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Beitragvon Gast » 12.03.2010, 10:58

ich glaub schon, dass die meisten von uns "konservativ" sind - was ja nichts Schlechtes ist. Ich bin wahrscheinlich sogar stockkonservativ. Nur, dass sich die Vorstellungen eben nicht so verwirklicht haben.

So eine pseudowissenschaftliche Erklärung (vielleicht ist sie ja sogar wissenschaftlich - ich kann das oft nicht unterscheiden) macht es einem leichter, mit den Gegebenheiten zurecht zu kommen ("ist eh alles nix" und "man muss für alles bezahlen".)

Wer im wirklichen Leben eine gute Phase hat, weiß es natürlich besser.
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Beitragvon Gast » 12.03.2010, 11:13

"die Menschen" brauchen Ordnung. Wer aber sind "die" Menschen? Und welche Art Ordnung ist denn bitte schön gemeint?
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Beitragvon Fragola » 12.03.2010, 11:25

Feuerzeug hat geschrieben:"die Menschen" brauchen Ordnung. Wer aber sind "die" Menschen? Und welche Art Ordnung ist denn bitte schön gemeint?


Es ist wie mit der Wahrheit. Jeder hat seine eigene (Ordnung)! :wink:
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Beitragvon Gast » 12.03.2010, 11:32

Fragola hat geschrieben:
Es ist wie mit der Wahrheit. Jeder hat seine eigene (Ordnung)! :wink:


Ja das ist so, möglicherweise hervorhebenswert.
Aber streng genommen ist das eigentlich eine Binsenweisheit, denn die meisten Menschen haben doch ihre ureigene Ordnung, warum das also noch erwähnen?
Dann natürlich gibt es noch solche Geister, die unbedingt eine Ordnung von Außen aufgeheischt bekommen wollen, sowohl für sich, mehr noch aber für solche Mitmenschen, die evtl . und tatsächlich renitent sind. Hier soll dann der Staat schnellstens für "Zucht und Ordnung" sorgen. Das isses nämlich, was mich
zum Widerspruch reizte, da nicht ersichtlich, was es so mit dem Begriff Ordnung so auf sich hat.
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Beitragvon Silverdust » 12.03.2010, 11:36

Ich kenne keinen Menschend er KEIN inneres Ordnungssystem hat und dabei einen gesunden Eindruck macht. Der gesunde Geist "Möchte" eine Struktur in der er sich bewegen kann. Selbst Chaotengenies sagen von sich, dass ihr System Chaos heisst.
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Beitragvon toska5 » 12.03.2010, 11:41

"Menschen brauchen Ordnung"

Es ist schon wahr. Sie hatten den auch so lange gehabt. Unter dem Kaiser Wilhelm II war Ordnung. Unter Nationalsozialismus ebenso. Dann unter dem DDR Sozialismus. Jetzt haben wir plötzlich keine. Schwer zu ertragen. Aber die muss doch her!
Und nun geht er, der Mensch, neulich in den Hof durch die geöffneten Tore und schaut in die Müllbehälter. Ist unzufrieden, ja beinahe empörtI Notiert den Namen auf dem Schild, findet die Telefonnummer raus, ruft an und rügt und ermahnt und redet ins Gewissen! Vorige Woche passiert.
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Beitragvon Herbert07 » 12.03.2010, 12:34

Also -

Ordnung sei das halbe Leben - so heisst das wohl.

Ich denke, dass dies untertrieben ist.

Jeder - un zwar ausnahmslos jeder - Aspekt des Lebens ist Ordnungen unterworfen.
Und da bin ich heilfroh drüber.
Ich wäre sonst nich lebensfähig. Und die anderen Mitmenschen auch nich.
Jaa - es gäbe sie nich mal. Denn die Biologie ist auch ein Ordnungssystem.
Selbst die menschliche. Und auch die menschelnde.

Ohne Ordnung - kein Leben - kein Mensch - keine Gesellschaft.
Nix.
Ok - wäre nich so schlimm, könnte man meinen.
Aber man müsste auch ne Menge kleiner Lebensfreuden aufgeben.
Das geht dann nich in Ordnung.

Ordnung ist das wahre Leben. Selbst für Feuer.
Man stelle sich mal vor, es gäbe kein geordnetes Wissen in Willis Pschyrembel, in Meyers Lexikon, in Brockhausens Werk, in Encys Brtitannica , im statistischen Jahrbuch - und wie sie alle heißen.
Da wäre selbst der stärkste Wiki Pädianer macht- und orientierungs- und wissenlos - unter Umständen sogar gewissenlos.

Man darf froh sein, dass es Ordnungen gibt.
Moderne und alte. Und manchmal müssen halt auch die alten für Neues herhalten.
Die Erfinder der Kultur - die Grieschen leben in ihrem Wertekanon munter weiter und sorgen für Ordnung, der Hegel und der Marx sorgen mit ihrer Dialektik in der hoch komplexen und kontingenten Welt in manchen Köpfen noch immer für Ordnung, und uns Bibel erklärt auch ordentlich die Genesis, also uns aller Werden.

Trotzdem schafft es der Mensch mitunter unordentlich zu sein.
Also einige zumindest.
Ich im Büro zum Beispiel. Meine Kinder früher im Kinderzimmer.
Meine Ex in der Küche. (Na gut - sie war auch Anhängerin der Chaostheorie - da wars ie fein raus, sie hatte auch Ordnung.)

Warum der Mensch unordentlich erscheint, ist eigentlich nur, weil er sich partout weigert, mein Ordnungssystem anzunehmen.
Schad eigentlich.
Aber so sind die Menschen.
Ordnungsliebende Chaoten - oder chaotische Ordner.

Mir egal.
Hauptsache ich finde mich in meiner Ordnung zurecht.

Der Rest "geht in Ordnung - sowieso" - sachte einst Eckehardt Henscheidt.

Hebbe :twisted:
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Beitragvon Gast » 12.03.2010, 12:40

Herbert, geht schon in Ordnung dein Bericht! :)


P.S. ohne Ordnung keine Struktur, kein Gerichtetsein, kein Fokus, ein bloßes Hin und Her, ein Zerfließen wie Marmelade, keine Konturen.
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