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Forum der Regionalgruppe Bern

Moderator: Gamaliel

Beitragvon Gamaliel » 30.10.2010, 1:04

Susannetrs hat geschrieben:Na dann ihr lieben 50plusler
ob wohl mein Partner fachlich gut ausgebildet, und auch über dieses Thema in internationalen Firmen Seminare hält, schein es so, dass kein Interesse für einen psychologischen Vortrag, Männer sind anders Frauen auch, besteht.
Das ist okay für uns. Wir ziehen daher unser Angebot zurück.
Wir wünschen für die Zukunft, den Berner und Zugewanten, beim Jassen und Kegeln viel Vergnügen.
Susannetrs


Hallo Susannetrs

Jetzt, wo das Angebot zurückgezogen wurde, haben sich doch noch einige Leute per PN bei mir gemeldet und ihr Bedauern kundgetan. Meine Frage lautet deshalb: Würde Dein Partner vielleicht noch einmal auf den Entscheid zurückkommen?
Wenn ja, dann müssten wir einen Termin (Ort etc.) festlegen, wo man sich anmelden kann. Wir müssten ein Minimum an Teilnehmern haben, damit der Vortrag stattfinden würde. Für einen solchen Event wäre es sicher auch angebracht, Aussenstehende einzuladen.
Ich hoffe sehr, dass sich jetzt noch einige Mitglieder hier äussern werden, auch dann, wenn es keinen Vortrag mehr geben wird.
Mit liebem Gruss
Gamaliel
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Beitragvon Gast » 03.11.2010, 12:44

Guten Morgen Gamaliel

Damit wir ein breiteres Publikum ansprechen können, nicht jeder hat eine Frau/Mann als Gegenüber und viele haben auch bei dieser Thematik bereits resigniert oder abgeschlossen, machen wir euch folgenden Vorschlag:

Thema: Warum haben wir uns wieder falsch verstanden?

Für diesen Vortrag sollten sich wenigstens 6 Personen im Maximum 25 ( :lol: )anmelden. Ich würde es nicht schlecht finden, könnten auch geladene Gäste aus dem Bekanntenkreis oder Personen aus anderen Regio-Gruppen daran teilnehmen.

Aus Dankbarkeit, dass wir uns im 50plus kennenlernen durften, ist dieser Vortrag für alle gratis.

Terminvorschläge unserer Seitz:

Freitag den 19. November
Samstag den 20. November
Samstag den 27. November

Die Zeit müsste so angesetzt sein, dass auch Berufstätige und auswärts wohnende Personen daran teilnehmen könnten.

Dir Gamaliel, bleib jetzt überlassen wie du unseren Vorschlag kommunizieren möchtest. Wir sind gespannt ob wir diesmal ein Echo bekommen?

Einen sonnenreichen Tag wünschen wir allen. 8)
Susannetrs
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Beitragvon Gamaliel » 04.11.2010, 12:02

Thema: Warum haben wir uns wieder falsch verstanden?

Hallo liebe Freunde

Nun kommen wir also doch noch zu diesem langersehnten Vortrag!!!

Die Kenntnis psychologischer Unterschiede zwischen den Geschlechtern versetzt uns in die Lage, unsere Mitmenschen des anderen Geschlechtes besser zu verstehen, bzw. nicht unnötig falsch zu verstehen. Es ist ein Vortrag für die Praxis, wir werden sehr viel Profit daraus ziehen und viele von uns werden nachher sagen: "Mensch, wenn ich das nur früher gewusst hätte!" - Aber lieber spät als nie!

Mobilisiert doch bitte auch Menschen aus Eurem Bekanntenkreis - sie werden Euch sehr dankbar sein!


Wann? Samstag, 20. November, 20:00 Uhr

Wo? Restaurant Beaulieu, Erlachstr. 3 Bern (5 Fussminuten vom Bahnhof)
Wer mit dem Zug anreist, kommt (am Ende des Perrons, bei der "Welle" über die Treppe hinauf) direkt in die Schanzenstr.-Länggasse. Bitte auf der Webseite des Beaulieu die Strasse anklicken, dann seht Ihr genau den Standort. Der Länggasse nach oben folgen und auf der Ebene, nach ca.100 m links.

http://www.restaurantbeaulieu.ch/cms/front_content.php

Kosten: Dazu schreibt das 50-plus-Mitglied Susannetrs: "Aus Dankbarkeit, dass wir uns im 50plus kennenlernen durften, ist dieser Vortrag für alle gratis." Herzlichen Dank Euch beiden - das ist ganz lieb!
Damit wir auch den Saal gratis benutzen dürfen, konsumieren wir wenigstens ein Getränk. Wer von auswärts anreist, kann im Restaurant gut essen, es ist empfehlenswert und die Preise sind normal.

Nun bitte ich Euch einfach: Meldet Euch so schnell wie möglich an und sagt es weiter! Bekannte von Euch und Feunde sind ebenfalls willkommen. Bitte teilt mir kurz mit, wenn Ihr Eingeladene mitbringt!

In der Vorfreude auf diesen Vortrag

grüsse ich Euch herzlich

Gamaliel
Zuletzt geändert von Gamaliel am 21.11.2010, 14:27, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Gast » 13.11.2010, 10:20

Gamaliel hat geschrieben:Thema: Warum haben wir uns wieder falsch verstanden?

Hallo liebe Freunde

Nun kommen wir also doch noch zu diesem langersehnten Vortrag!!!

Die Kenntnis psychologischer Unterschiede zwischen den Geschlechtern versetzt uns in die Lage, unsere Mitmenschen des anderen Geschlechtes besser zu verstehen, bzw. nicht unnötig falsch zu verstehen. Es ist ein Vortrag für die Praxis, wir werden sehr viel Profit daraus ziehen und viele von uns werden nachher sagen: "Mensch, wenn ich das nur früher gewusst hätte!" - Aber lieber spät als nie!

Mobilisiert doch bitte auch Menschen aus Eurem Bekanntenkreis - sie werden Euch sehr dankbar sein!


Wann? Samstag, 20. November, 20:00 Uhr

Wo? Restaurant Beaulieu, Erlachstr. 3 Bern (5 Fussminuten vom Bahnhof)
Wer mit dem Zug anreist, kommt (am Ende des Perrons, bei der "Welle" über die Treppe hinauf) direkt in die Schanzenstr.-Länggasse. Bitte auf der Webseite des Beaulieu die Strasse anklicken, dann seht Ihr genau den Standort. Der Länggasse nach oben folgen und auf der Ebene, nach ca.100 m links.

http://www.restaurantbeaulieu.ch/cms/front_content.php

Kosten: Dazu schreibt das 50-plus-Mitglied Susannetrs: "Aus Dankbarkeit, dass wir uns im 50plus kennenlernen durften, ist dieser Vortrag für alle gratis." Herzlichen Dank Euch beiden - das ist ganz lieb!
Damit wir auch den Saal gratis benutzen dürfen, konsumieren wir wenigstens ein Getränk. Wer von auswärts anreist, kann im Restaurant gut essen, es ist empfehlenswert und die Preise sind normal.

Nun bitte ich Euch einfach: Meldet Euch so schnell wie möglich an und sagt es weiter! Bekannte von Euch und Feunde sind ebenfalls willkommen. Bitte teilt mir kurz mit, wenn Ihr Eingeladene mitbringt!

In der Vorfreude auf diesen Vortrag

grüsse ich Euch herzlich

Gamaliel



Liebe 50plusler

Auf geistreich amüsante Weise wird deutlich gemacht, wie das Erkennen eigener Kommunikationsmuster zu einer neuen Bewusstheit verhilft, die den Zuhörern den Weg zu einer konstruktiven Lebensführung zu ebnen vermag. Das Referat ermöglicht einen befreienden Erkenntniszuwachs für die äusserst ernsten persönlichen, familiären und gesellschaftlichen Krisensituationen des Alltags. Im Anschluss an das Referat wird eine Unterlage abgegeben. Ebenso besteht die Möglichkeit, Fragen aus dem Publikum zu erörtern
.

Herzliche Grüsse
Jörg-Ulrich Wille (Referent)
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Beitragvon Gamaliel » 13.11.2010, 18:21

Herzlichen Dank lieber Jörg!

Ich bin sehr gespannt auf Deinen Vortrag und freue mich schon jetzt!

Mit liebem Gruss
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Beitragvon Gamaliel » 21.11.2010, 2:09

Ein Vortrag mit Tiefgang - gratuliere!
Die 14 Mitglieder verfolgten den Vortrag mit Interesse und nahmen sich die Mühe eigene Notizen zu machen.
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2 Stunden volle Konzentration, dann noch gemütliches Beisammensein.
Danke an alle, die gekommen sind!
Danke vor allem dem Referenten Jörg-Ulrich Wille und seiner Partnerin!
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Beitragvon Gamaliel » 27.11.2010, 15:41

Hier nun noch ein kurzer Bericht zum Vortrag! Danke Almut, das hast Du fantastisch geschrieben! Ich werde auf Dich zurückkommen, wenn ich redaktionelle Hilfe benötige.

[center]Vortrag von Jörg-Ulrich Wille, Dipl. Psychologe FSP in ZH und LU, am 20.11.2010 um 20:00 Uhr im Restaurant Beaulieu, Bern

Scherenschnitt zum Lauf des Lebens
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Warum liegen wir uns wieder in den Haaren?

Die Kenntnis psychologischer Spiele versetzt uns in die Lage, unsere Mitmenschen besser zu verstehen, bzw. nicht unnötig falsch zu verstehen.

Wie die Luft zum Atmen brauchen wir Menschen Beachtung, die wir uns auf verschiedene Weise von unseren Mitmenschen holen. Menschen, denen niemand Beachtung schenkt, leiden nicht nur seelisch, sondern auch körperlich. Bei völliger Isolierung lassen sich z. B. bei Gefängnisinsassen in Einzelzellen neben ihrem psychischen Verhalten, gar Veränderungen im Rückenmark feststellen. Selbst für sie ist negative Beachtung besser, als keine!

Im Sinne von «Ich sehe Dich und sage Dir, dass ich Dich gesehen habe» bringen wir unseren Mitmenschen tagtäglich positive Beachtung z. B. in unseren Begrüssungs-Ritualen entgegen. Diese lassen sich steigern von: «Tag» zu «Guten Tag» über «Guten Tag Frau Meier» bis «Guten Tag, liebe Frau Meier, wie geht es Ihnen?».

Bei der Erziehung zu wissen, «Lob vermag, was kein Tadel schafft!» ist dabei auch äusserst hilfreich.

Sehnen wir uns nach Beachtung, äussern wir dieses Bedürfnis oft nicht klar und deutlich sondern «versteckt». So pendeln wir gerne zwischen den Rollen als Retter, Opfer und Verfolger, um unsere tägliche Ration an Beachtung und Wertschätzung zu erhalten.

Das Erkennen eigener Kommunikationsmuster ebnet uns den Weg zur konstruktiven Lebensführung.

Mittels «Felt Sense», der «körperlichen Resonanz», lässt sich lernen, die angebotene Spielerrolle nicht zu übernehmen, bzw. zu erkennen, ob ein «Rollenspiel» im Gange ist. Indem wir mittels «Ich-Botschaften» dem Anderen ein konstruktives Feedback unserer Gefühle und Bedürfnisse geben, helfen wir ihm, das Spiel zu erkennen. Und anstatt Kritik zu üben, gehen wir so lösungsorientiert an das Problem heran, statt sich in unnützen Diskussionen zu verstricken. Aber vor allem: «Nie den Humor vergessen!»

Dem andern zu zeigen, man anerkennt ihn gleichberechtigt und gleichgestellt, man wertet weder ihn noch sich selbst ab, kann beim Aussteigen aus den Spielen hilfreich sein.
Ein Schlussappell als Imperativ: Triff Entscheidungen, statt zu klagen! Hör auf, Dich hilflos oder abhängig zu fühlen und zu verhalten, wenn Du im Grunde genommen mit beiden Beinen auf der Erde stehen könntest! In extremen Situationen verlass die Szene! Hilf nicht Menschen, die gar keine Hilfe benötigen!

Literaturhinweise: Verena Kast: «Abschied von der Opferrolle: Das eigene Leben leben»
Muriel James und Dorothy Jongeward: «Spontan leben»
[/center]
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