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Was ist schon Zeit?

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Beitragvon hansolafpaul » 05.01.2012, 23:51

Ein sehr zeitnaher Beitrag zum Thema Zeit. Gerade eben sagte Friedrich Nowottny im ZDF zum Thema "BP Wulff":

... Wulff geht davon aus, dass die Zeit über dieses Thema (also die Affäre Wulff) hinweggehen wird ...

Ja, warum nicht. Gras drüber wachsen lassen. Aussitzen.

Dann war ich vor Jahren mal in Griechenland im Urlaub und bin dann auch mit dem Schiff am heiligen Berg Athos vorbeigefahren. Ich war beeindruckt. Kaufte mir dann einige Bildbände - sehr schön. Dann auch eine Video-Cassette: 1000 Jahre sind wie ein Tag. Die hab ich mir dann oft und gerne und spät Nachts angeschaut. Da war ich dann noch mehr beeindruckt. Die Mönche in den Athos-Klöstern - sie beten, sie kochen, sie backen Brot, sie malen Ikonen, sie bestellen ihre Gärten, sie schlafen, sie beten, sie kochen ... sie sterben.

1000 Jahre sind wie ein Tag.

Ja, das wär was für mich. Aber ohne beten. Leider haben Frauen dort keinen Zutritt.
Also wieder nichts :mrgreen:
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Beitragvon hansolafpaul » 06.01.2012, 0:26

Der Berg Athos ist ja in den letzten Tagen durch finanziellen Transaktionen eines der Klöster in die Schlagzeilen geraten. Aber auch darüber wird die Zeit hinweggehen ... 1000 Jahre sind wie ein Tag.

Merkwürdigerweise hatte ich wenige Tage vorher einen Blog mit dem Titel "Der Berg (Athos) ruft" geschrieben. Ein seltsamer zeitlicher Zusammenhang. Ob man durch die Kraft seiner Gedanken die Zukunft beeinflußen kann? Einfach ganz fest an etwas denken und schon verbiegt sich die Zeit?
Wo ist die Zukunft denn eigentlich "gespeichert"? Oder ist die Zukunft dynamisch und wird durch irgendwelche dynamische Parameter "geformt"? Oder gibt es Millionen von Parallel-Welten in die wir milli-sekündlich "hineinrutschen"?

Ach was, alles Quatsch. Ich schenke meine Zeit jetzt den Nachrichten
:mrgreen:
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Beitragvon Kristall » 06.01.2012, 10:08

... da fällt mir dieses Liedchen ein... Bild
http://www.youtube.com/watch?v=BCAvJnCxJBA

Zu deiner *zufälligen* Parallele bezügl. Kloster am Berg Athos:
erstmal vermute ich, dass du aufgrund deiner Schilderungen schon eine spezielle Verbindung zu diesem Ort hast....- somit bist du dort an-ge-bunden... - das andere ist Schwingung und Frequenz...

wenn etwas geschieht, ist das vergleichbar mit "Geburt".... da machts auch nicht *plumps* und es ist geboren...
es *meldet* sich erstmal... es bahnt sich an... es gibt Zeichen und dann schließlich Wehen....
und dann......wenn die Zeit reif ist, wirds für alle sichtbar. -> Geboren.
Wenn du nun sensibilisiert für eine bestimmte "Sache" bist, wirst du´s einfach früher wahr nehmen als dein Umfeld.
...
meine Gedanken dazu
...
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Beitragvon Kristall » 06.01.2012, 10:15

hansolafpaul hat geschrieben:Der Berg Athos ist ja in den letzten Tagen durch finanziellen Transaktionen eines der Klöster in die Schlagzeilen geraten. Aber auch darüber wird die Zeit hinweggehen ... 1000 Jahre sind wie ein Tag.

Merkwürdigerweise hatte ich wenige Tage vorher einen Blog mit dem Titel "Der Berg (Athos) ruft" geschrieben. Ein seltsamer zeitlicher Zusammenhang. Ob man durch die Kraft seiner Gedanken die Zukunft beeinflußen kann? Einfach ganz fest an etwas denken und schon verbiegt sich die Zeit?
Wo ist die Zukunft denn eigentlich "gespeichert"? Oder ist die Zukunft dynamisch und wird durch irgendwelche dynamische Parameter "geformt"? Oder gibt es Millionen von Parallel-Welten in die wir milli-sekündlich "hineinrutschen"?

Ach was, alles Quatsch. Ich schenke meine Zeit jetzt den Nachrichten
:mrgreen:


hm.... das *an-sich-Glauben* und *sich-selbst-ernst-nehmen* hat hier sehr gute Fortschritte gemacht! -
Der vorletzte Satz hat´s dann irgendwie wieder ruiniert.... - lass solche Sätze doch einfach weg.. hm?
Nach meinen Erfahrungen sind deine Wahrnehmungen in der *richtigen* Spur... :wink:
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Beitragvon Moetzli » 08.01.2012, 15:58

:roll: :wink: Hallo, Katharina 88
Deinen tiefsinnigen Beitrag über die Zeit habe ich gelesen und er hat mir gefallen. Wir alle wissen ja nicht, wie hoch unser Konto an Zeit ist und sollten deshalb das Beste aus ihr machen. Liebe, Hilfsbereitschaft und Verständnis für andere aufbringen. Eines Tages wird es für das alles zu spät sein.
Liebe Grüsse Moetzli
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Beitragvon Katharina88 » 08.01.2012, 18:01

Moetzli hat geschrieben::roll: :wink: Hallo, Katharina 88
Deinen tiefsinnigen Beitrag über die Zeit habe ich gelesen und er hat mir gefallen. Wir alle wissen ja nicht, wie hoch unser Konto an Zeit ist und sollten deshalb das Beste aus ihr machen. Liebe, Hilfsbereitschaft und Verständnis für andere aufbringen. Eines Tages wird es für das alles zu spät sein.
Liebe Grüsse Moetzli

Liebe Moetzli,
Deine Übereinstimmung mit meinem Verständnis von der Zeit bekräftige ich mit einer Strophe von Freiligrath" O, lieb, so lang du lieben kannst,
                 O, lieb,so lang du lieben magst.
                  Die Stunde kommt,die Stunde kommt,
                 wo du an Gräbern stehst und klagst!"
"carpe diem!"
Liebe Grüße in die Schweiz.
Karharina  
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Beitragvon Auschra » 09.01.2012, 10:09

Moetzli hat geschrieben::
Wir alle wissen ja nicht, wie hoch unser Konto an Zeit ist und sollten deshalb das Beste aus ihr machen.
Liebe Grüsse Moetzli



Ich schließe mich hier Moetzli an.... wir wissen weder Ort noch Stunde ..

und so möchte ich mit einem alten Grabspruch anschließen, der auch einen psychologischen Aspekt der Zeit---- ihre gnadenlose Unausweichlichkeit --- aufzeigt.

Ich war, was du bist.
Du wirst sein, was ich bin.
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