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Im Forum Freundschaft & Familie können Sie sich mit anderen Mitgliedern im 50plus-Treff zu allen Fragen rund um die Themen Freundschaft und Familie austauschen. Teilen Sie lustige aber auch nachdenkliche Erfahrungen und Erlebnisse mit anderen oder schließen Sie einfach neue Bekanntschaften.

Beitragvon terryberry » 04.05.2011, 1:56

vor 7 jahren habe ich einen sehr wichtigen menschen verloren und kann einfach nicht damit fertig werden. vielleicht liegt das auch daran, dass ich nur eine kleine familie habe.
vieleicht gibt es hier menschen, die mit trauerarbeit erfahrung haben.

lg verena
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terryberry
 

Beitragvon bennoh » 04.05.2011, 2:43

Ich kenne das. Nur ein tiefer Schnitt hilft dabei wirkilich. Am besten in eine andere Stadt umziehen und neues soziales Umfeld aufbauen, dazu neue Hobbies zulegen. Nur dann wird Vergangenheit wirklich vergangen.
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bennoh
 

Beitragvon pinoggel » 04.05.2011, 8:26

Liebe verena
Ich habe meine Frau vor 14 Jahren durch Krebs verloren.
Es war einfach gesagt schlimm vor und nachher!
Da gibt es nur eins!!
Nicht zu Hause sitzen, sondern sich unter die Leute mischen sonst sinkt man in ein tiefes Loch wo man nicht mehr raus kommt.
Gehe in einen Verein, Club oder ähnliches und angagiere dich mit dem Verein,
Wichtig ist, dass Du beschäftigt bist, nicht nur zu Hause sondern in einer anderen Umgebung.
Also gib Dir einen Ruck und gehe raus!!!
pino
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Beitragvon Stateira » 04.05.2011, 8:56

Liebe verena,

auch wenn man generell sagen kann, dass es keinen fixen zeitlichen Rahmen für die Zeit der Trauer gibt, bzw. geben sollte, so sind doch sieben Jahre eine sehr lange Zeit, um mit dem Tod eines wichtigen und geliebten Menschen fertig bzw. eben nicht fertig zu werden.
Und auch wenn viele Ratschläge zum Aktiv-werden sicherlich gut gemeint und theoretisch auch richtig sind, so würde ich Dir persönlich raten, damit Dir nicht noch mehr Lebenszeit ungenützt durch die Finger rinnt, dich umgehend einer Psychologin/Psychotherapeutin anzuvertrauen und gleichzeitig einer Trauergruppe in Deiner Nähe anzuschließen.
Kein Laie kann feststellen, und schon gar nicht auf Distanz, warum Dich die Trauer nicht losläßt und wie Du dies Schritt für Schritt bewältigen kannst. Und kein noch so guter Rat, der vielleicht bei einem selbst funktioniert hat, kann in manchen Fällen die professionelle Beratung und den Beistand beim Schritt aus der Trauer ins Leben zurück, ersetzen.

Alles Gute für die Zukunft
Stateira
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Beitragvon Laffia » 04.05.2011, 13:18

Ich habe mich 6 1/2 Jahre nach dem Tod meines Mannes im Rahmen einer Therapie von ihm verabschiedet. Es war hart aber es hat gewirkt.

Mein Mann ist sehr plötzlich verstorben und es gab keine Möglichkeit, sich in irgendeiner Form zu verabschieden bzw. sich auf seinen Tod 'vorzubereiten', es gab noch tausend Fragen und auch die Umstände um seinen Tod haben mich nicht losgelassen. Niemand konnte oder wollte mir Fragen beantworten, ob er noch bei Bewusstsein war, ob er noch reden konnte und und und ...........

Damit musste ich abschließen und das habe ich getan.

Es geht mir wieder gut!!!!!
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Beitragvon foxie1212 » 04.05.2011, 13:46

Auch ich habe meinen Mann nach langer Ehe verloren, in relativ kurzer Zeit, es ging Schlag auf Schlag. Danach folgte eine Zeit, die man Niemandem erklären muss, der ähnliches erlebt hat. Aber irgendwann steht man wieder auf, das Leben geht weiter und wird auch wieder schön, auch wenn man sich das in der aktiven Trauerphase nicht vorstellen kann. Mir ist das so ergangen und ich bin dankbar dafür. Mein verstorbener Mann ist und bleibt trotzdem ein Teil meines Lebens.
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Beitragvon gelika57 » 04.05.2011, 14:00

foxie1212 hat geschrieben:Auch ich habe meinen Mann nach langer Ehe verloren, in relativ kurzer Zeit, es ging Schlag auf Schlag. Danach folgte eine Zeit, die man Niemandem erklären muss, der ähnliches erlebt hat. Aber irgendwann steht man wieder auf, das Leben geht weiter und wird auch wieder schön, auch wenn man sich das in der aktiven Trauerphase nicht vorstellen kann. Mir ist das so ergangen und ich bin dankbar dafür. Mein verstorbener Mann ist und bleibt trotzdem ein Teil meines Lebens.



@ Foxie ... so ist es - das kann ich unterschreiben - ich denke oft an diese Worte die Du mir
damals schon in Kassel gesagt hast - und es ist so gekommen - das Leben geht wieder weiter-
zwar anders ... aber es tut auch nicht mehr so weh :!:
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Beitragvon Snoopy_ » 04.05.2011, 17:24

ich habe auch einen der 3 wichtigsten Menschen in meinem Leben verloren - und es tut aber immer noch weh wie zu Beginn des Verlustes -
klar geht es weiter ganz von selber - aber ich habe jetzt einen anderen Blickwinkel
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Moderatorin der Regionalgruppe Chur
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Beitragvon betti1960 » 04.05.2011, 17:40

Hallo Verena ich habe meinen besten Freund, der mich auch nach Hamburg geholt hat vor 17 Jahren im Alter von 33 Jahren, nach einer Leidenzeit von 9 Monaten, verloren. Auch wenn es hart war für die Angehörigen / Freunde, für ihn war es besser, sah richtig friedlich aus - und irgendwann so weiss ich sehe ich ihn wieder.

Im Oktober letzten Jahres habe ich unerwartet meinen Mann durch einem Herzinfarkt verloren.Nun habe ich seit dem o.g. Todesfall eine andere Einstellung zum Tod und habe mich auf meine Weise von meinem Mann verabschiedet und ihn gehen lassen und lebe jetzt mein Leben weiter.

Jeder verarbeitet den Tod anders, aber man sollte versuchen loszulassen und wieder am Leben teilzunehmen auch wenn es etwas dauert.
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Beitragvon gelika57 » 04.05.2011, 18:34

betti1960 hat geschrieben:Hallo Verena ich habe meinen besten Freund, der mich auch nach Hamburg geholt hat vor 17 Jahren im Alter von 33 Jahren, nach einer Leidenzeit von 9 Monaten, verloren. Auch wenn es hart war für die Angehörigen / Freunde, für ihn war es besser, sah richtig friedlich aus - und irgendwann so weiss ich sehe ich ihn wieder.

Im Oktober letzten Jahres habe ich unerwartet meinen Mann durch einem Herzinfarkt verloren.Nun habe ich seit dem o.g. Todesfall eine andere Einstellung zum Tod und habe mich auf meine Weise von meinem Mann verabschiedet und ihn gehen lassen und lebe jetzt mein Leben weiter.

Jeder verarbeitet den Tod anders, aber man sollte versuchen loszulassen und wieder am Leben teilzunehmen auch wenn es etwas dauert.



ach ja Betti 1960... hast ja so recht... aber man darf auch hin und wieder traurig sein - denn
vergessen kann man nie :roll:
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Beitragvon betti1960 » 04.05.2011, 18:58

Hallo gelika56 stimmt traurig darf man sein und vergessen wird keiner habe alle im Herzen und von meinem Mann hier ein Bild stehen mit dem ich ab und an rede.
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Beitragvon Masliebchen » 09.05.2011, 18:53

ob Trost oder zur Info :
habe vor 15 Jahren meinen Ehemann verloren, meine "einzelne" Freundin vor fast 8 Jahren und nun vor 3 Monaten meinen (für fast 10 Jahre ) besten Freund, Reisepartner, Antrieb für viele Freizeitaktivitäten aber vor allem meinen Vertrauten verloren. Alle 3 hat der Wegbegleiter KREBS geholt und es ist die Fassungslosigkeit - zwangsläufig die Akzeptanz gegenüber der Endlichkeit und das unbeantwortete WARUM was wir als "Hinterbliebene" ins richtige Verhältnis für das Herz und die Seele nehmen müssen.
Sich voller Bewustsein in die Trauerarbeit zu begeben ist wichtig - auch in der Öffentlichkeit ist es o.k. bei spontanen Gefühlen zu weinen - muß sein, ganz falsch ist es, Gefühle zu unterdrücken, aber man muß diese Trauer"arbeit" fühlen, wo es am meisten traurig macht : Das man nun alleine ist, das der Kranke lange leiden mußte, oder dass man sich irgendetwas nicht mehr sagen konnte, oder das man mit dem nun so "veränderten" Leben nicht mehr zurecht kommt. Das sind wichtige Eckpunkte die jeder Betroffene aber nur mit seinem Herzen beurteilen kann.
Es gibt "öffentliche" Trauergruppen oder Gespräche mit Betroffenen, mit denen man sich austauschen kann oder einfach nur in den Arm nehmen kann. (einfach mal anklicken in unserem weltumspannenden Internet).
Ich wünsche von Herzen jedem, der mit der Begegnung "Tod holte mir das Liebste bzw. Wichtigste", das er es gestärkt mit Hilfe von Mitmenschen und/oder seinem christlichen Verständnis in einen Gleichklang bringt, und der im Herzen "nur" noch das große Glück erkennt, das man sich kennenlernen durfte.....(manche Mitmenschen hatten nie solch ein Glück....)
Ich grüße in Verbundenheit - Euer Masliebchen
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Beitragvon Petrusch » 12.05.2011, 10:39

Ich sage allen Trauernden einen schönen guten Morgen !

Ich habe vor 18 Monaten meinen Mann verloren.Habe ihn lange mit viel Liebe gepflegt.

Ich begreife es immer noch nicht, das er nicht mehr da ist !

Ich bin aber ein fröhlicher Mensch und mag gern viel Lachen, das ist wohl auch gut so !
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Beitragvon wolle9 » 20.05.2011, 17:23

Hallo ich bin neu hir ich habe vor fir Jahren meine Frau verlore nach achtunddreißig Ehejahren
ich komme nicht darüber hinweg gehe jeden Tag auf den Fridhof um mit ihr zu sprechen
alles rundrum ist so unwichtig geworden wolle9
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Beitragvon Scarlettprimera » 21.05.2011, 8:44

wolle9 hat geschrieben:Hallo ich bin neu hir ich habe vor fir Jahren meine Frau verlore nach achtunddreißig Ehejahren
ich komme nicht darüber hinweg gehe jeden Tag auf den Fridhof um mit ihr zu sprechen
alles rundrum ist so unwichtig geworden wolle9



Mein Mann ist vor 14 Jahren gestorben, mein Vater vor 3 Jahren meine Mutter vor 4 Wochen.....man muß akzeptieren das der Tod ein Teil des Lebens ist. Man muss in jedem Tod eines Angehörigen für sich eine neue Chance sehen. Bei uns im Rheinland sagt man: Es ist nix so schlecht, damit es nicht für was gut ist. Das ist wichtig für die Trauerarbeit
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