. : Service und Hilfe

Beitragvon Kristall » 03.01.2012, 15:55

ich sag´s jetzt einfach:

OH GOTT!!!

lach....

ich lese über bestimmte Worte und ein ganzes Meer an Informationen ströhmt in mich...
tja.. .ein riesiges Thema das ALLES.... :wink:

Wo fang ich bloß an.. ???
Und natürlich ergeht es mir auch so: ich möchte sehr präzise sein, aber es gelingt sehr schwer, weil unwahrscheinlich schnell unwahrscheinlich viel zu berichten wäre ... um das GANZE zu beschreiben...

So habe ich manchmal mehr, manchmal weniger, die Tendenz, einen grossen Teil dieses Wollens möglichst komplett zu negieren - und das, auf das ich für eine bestimmte Zeitspanne fokussiere und das mein temporäres Bewusstsein bestimmt, erlebe ich als Selbst oder Ich oder, meinetwegen (wenn auch von unzähligen Theorien belastet) Ego.


ph.............
Hm....
Also: eines ist für mich SONNENklar:
Ego - Selbst und (ich habe auch kein anderes Wort dafür als:) Seele
sind DREI verschiedene Dinge.
Ego und Selbst sind NICHT dasselbe!

Das Ego benutzen wir hier nur auf der Erde - vermutlich wurde das Ego in Zusammenhang mit dem materialisierten Menschen der fühlt (z.B. Schmerzen....) kreiert...
Und das Ego benutzt den Willen.
(ich mach das jetzt in kleinen Portionen... :) )
Avatar
Kristall
 

Beitragvon Kristall » 03.01.2012, 16:09

Zum Willen:
ich habe ja damit schon sehr viel experimentiert... lächel...
im Stillen sozusagen.
Auch den Beschluss: ich benutze das Ego nicht mehr!
..- gab es auch.

Hilft nix, - das Ego ist DA.
Und meins ist sogar LIEB :D .

Ego und Bewusstsein - diese Kombination finde ich betrachtenswert!
Also... das liebe Ego..... es wütet werkelt und watet durch unseren Raum - sehr begrenzt, was den geistigen Horizont anlangt.
So gelang es bis jetzt immer recht gut, Gott in eine Gebäude oder in ein Buch zu sperren - und wir haben das dann GEGLAUBT, weil wir´s nicht besser wussten.

Weshalb wir hier auf der Erde bis dato so begrenzt leben mussten - dazu gibt es auch mehrere Theorien, auf die ich jetzt aber nicht eingehen werde, weil wir sonst wieder vom 100sten ins 1000ste gelangen... seufz...
Aber wir leb(t)en eben sehr begrenzt.
Dort und da eine "Erscheinung", die offensichtlich nicht so ganz begrenzt war und mehr "sah", wusste oder erlebte.... - die wurden für diese Gabe dann gerne sehr menschlich grausam ins Jenseits befördert, weil: was nicht sein darf, das darf nicht sein! Basta!
Wo kämen wir denn da auch hin..........!!!!

Im letzten Drittel des vorigen Jahrhunderts kam es zu Veränderungen. Nicht nur durch Flugzeug, Raumfahrt und PC.......... - auch in anderen Ebenen wurde der Transport schneller:

Und so passierte es auch mit mir, dass sich diese begrenzende Dichte allmählich zu lockern und aufzulösen begann und ich über den Tellerrand sehen konnte.
DAS WAR NICHT LUSTIG!

Es gibt verschiedene Worte für das, was dann passierte. Ich kann mich mit dem "Lichtkörperprozess" anfreunden - aber das tun nicht alle... :wink:

Stück für Stück wurde mir anhand verschiedenster Hilfsmittel das Dasein erklärt.
Okay...
Punkt.
Das Andere mach ich dann hier nicht öffentlich.
Avatar
Kristall
 

Beitragvon Kristall » 03.01.2012, 16:35

im Übrigen....
können wir uns mal auf ein ganz kleines Detail konzentrieren?...
Nehme gerne einen Vorschlag an.... :wink:
Für mich sind deine Beiträge noch immer viel zu *groß* - ich vergaloppiere mich komplett bei der Fülle...
Avatar
Kristall
 

Beitragvon Kristall » 04.01.2012, 11:01

Wichtig ist mir an dieser Stelle noch anzumerken, dass ich keine "Eso-Tante" bin.
Das, wovon ich berichte, hab ich selbst erfahren und erlebt...
Ich schreib nix ab, sondern formuliere frei.
...War bei keinem "Guru" oder Ähnlichem... :wink: und gehöre keiner - wie auch immer gearteten - Gemeinschaft an.

Ich habe mich einfach auf die Suche gemacht, für mich die Phänomene zu erklären, die da plötzlich vor sich gingen.
Und so gab es immer wieder sehr hilfreiche Unterstützung durch Menschen, Bücher...oder sog. "Zufälle".

Vielleicht verstört das Wort "Lichtkörperprozess". - Aber damals war mir die Erklärung der Abfolge eine große Hilfe, weil es von gewissen Selbstzweifeln befreite...
Danach kam Anderes....

lieben Gruß
Kristall
Avatar
Kristall
 

Beitragvon Knatterton » 04.01.2012, 13:50

tommilen hat geschrieben:@knatterton

* Der Alkoholiker (der zuvor anlagebedingt und aufgrund äußerer Einflüsse zu einem solchen geworden ist)
wird nur dann abstinent werden,
= wenn er einen festen Willen besitzt (genetisch bedingt) und
= wenn er auf auf für ihn günstige Behandlungsmaßnahmen trifft ( Umwelteinfluß)


Der Wille und die Umwelteinflüsse begünstigen bestenfalls eine Abstinenz.

Es ist mir unklar, wie Du hier unter dem Motto "Wie frei ist der freie Wille?" eine Erkrankung begründest.
Im Umkehrschluß bedeutet das nämlich, daß die Abstinenz (Trockenheit) reine Willens - Charakterssache ist, was wiederum bedeutet, daß die, die es nicht schaffen charakterlose Wesen sind.

Es gibt keine Erkrankung, die alleine durch "Willen" heilbar ist resp. zum stoppen gebracht werden kann.



@tommilen,

Bedauere wenn Du meine Ausführungen mißverstanden hast und daraus falsche Schlüsse ziehst.

Es ist sicher unwiderlegt, daß man Alkoholiker aus zwei Gründen, die oftmals zusammenkommen, werden kann. Man wächst in einer ungünstigen Umgebung auf , hat Pech nicht nur in der Liebe und man hat zudem, erblich oder genetisch bedingt, ein höheres Sucht- und Abhängigkeitsrisiko (Gene)mit der Geburt mitbekommen.

Im gleichen Falle verhält es sich mit dem Gelingen einer Abstinenz (Trockenheit). Hier müssen sowohl günstige Umweltbedingungen, z.B. eine positiv einwirkende Bezugsperson und persönliche Erfolge , als auch ein stabiler Charakter (Gene) einwirken, damit dies gelingt.

In beiden Fällen liegen eben kein angeblich jedermann jederzeit verfügbarer "freier Wille" sondern vom einzelnen unbeeinflußbare gückliche oder weniger glückliche Umstände vor.

Die u.a. von der christlichen Religion immer wieder warnend angeführte Freiheit, sich für Gut oder Böse oder Schuld und Unschuld entscheiden zu können und das drohende "jJngste Gericht" wird diese inneren und äußeren Mißlichkeiten, Benachteiligungen und unverdienten Besserstellungen sicher gebührend berücksichtigen. Nicht wahr. (Vorsicht Satire)

Zugegeben etwas vereinfacht dargestellt, aber insgesamt leider unwiderlegbar.

Nick Knatterton.
Avatar
Knatterton
 

Beitragvon Marcella. » 04.01.2012, 19:29

Anfang der 80-iger Jahre hat Erich Fromm in seinem Buch "Die Seele des Menschen" Folgendes geschrieben:

>>>"....Der eine Irrtum beruht darauf, dass wir gewohnt sind, von der Willensfreiheit des Menschen im Allgemeinen statt von der eines bestimmten Individuums zu sprechen. Ich werde später noch zu zeigen versuchen, dass man - sobald man von der Willensfreiheit des Menschen im Allgemeinen und nicht von der eines bestimmten Individuums spricht - auf eine abstrakte Weise darüber redet, die das Problem unlösbar macht. Das kommt daher, dass der Eine die Freiheit der Wahl besitzt, während ein Anderer sie eingebüßt hat.
[.....]
Freiheit ist kein konstantes Attribut, das wir entweder "haben" oder "nicht haben". Tatsächlich gibt es Freiheit nicht, wie es ein Ding gibt, Freiheit ist ein Wort, ein abstrakter Begriff. Es gibt nur eine Realität: den Akt des Sich-Befreiens im Prozess der Entscheidung. Bei diesem Prozess richtet sich das Ausmaß unserer Fähigkeit, wählen zu können, immer wieder nach unserer Lebenspraxis. Jeder Schritt, der mein Selbstvertrauen, meine Integrität, meinen Mut und meine Überzeugung stärkt, stärkt auch meine Fähigkeit, die wünschenswerte Alternative zu wählen, wobei es mir immer schwerer fällt, mich falsch zu entscheiden. Andererseits werde ich immer, wenn ich mich unterwürfig und feige erweise, schwächer, dies erschließt weiteren feigen Handlungen den Weg, bis ich schließlich meine Freiheit verloren habe. Zwischen dem einen Extrem, bei dem ich nicht mehr imstande bin, mich für etwas Falsches zu entscheiden, und dem anderen, bei dem ich meine Freiheit eingebüßt habe, richtig zu handeln, gibt es unzählige Abstufungen. Das Ausmaß der Entscheidungsfreiheit ist in der Praxis des Lebens in jedem Augenblick ein anderes. Besitzen wir ein hohes Maß an Freiheit, uns für das Gute zu entscheiden, so kostet es uns weniger Anstrengung, es zu wählen. Ist der Grad unserer Freiheit gering, bedarf es einer großen Anstrengung, der Hilfe anderer und günstiger Umstände.
[.....]
[Die meisten Menschen]...scheitern, weil sie nicht aufwachen und sehen, wann sie am Scheideweg stehen und sich entscheiden müssen. Sie merken nicht, wann das Leben ihnen eine Frage stellt und wann sie noch die Möglichkeit haben, sich so oder so zu entscheiden...."<<<
(Zitat aus "Die Seele des Menschen" von Erich Fromm).

Anfang der 80-iger Jahre gab es noch nicht die bildgebenden Verfahren, die es uns heute ermöglichen, das Gehirn bei der Arbeit zu beobachten. Im Eröffnungsbeitrag hat Katharina sehr richtig geschrieben:
In fernen Gehirnregionen kommt es zu Verschaltungen und Verknüpfungen von Neuronen und diese determinieren die Handlungen.Neuronen sind weder gut noch böse--sie sind einfach vorhanden.

Man weiß heute auch, dass diese "Verschaltungen und Verknüpfungen von Neuronen" nicht einfach zufällig und unkoordiniert passieren, sondern dass das Gehirn eine Vielzahl von Informationen aufnimmt, von denen nur ein geringer Teil in unserer Bewusstsein gelangt, die aber trotzdem sinnvoll in das bereits bestehende neuronale Netz integriert werden, so dass es zu einem weiteren Zuwachs an Wissen, Fähigkeiten, Handlungsintentionen etc. kommt. Meiner Meinung nach passen diese Erkenntnisse der Hirnforschung durchaus mit der Beschreibung von Erich Fromm zusammen: Durch unsere bewussten Handlungen, die wir zumindest subjektiv als "frei gewählt" empfinden, stellen wir die Weichen für weitere Freiheitsspielräume, die (je nach "Lebenspraxis") größer oder kleiner werden können. Und auch wenn "das Gehirn" (das ja keine Instanz außerhalb von uns selber ist) bestimmte Entscheidungen dann ohne unsere bewusste Intervention trifft: Letztlich trifft es diese Entscheidungen im Sinne der bereits vorhandenen Vorgaben, der Weichenstellungen, die wir ja "bewusst" (zumindest subjektiv empfunden) gestellt haben.

Beispiel Sport: Wenn man (wieder) damit anfangen will, muss man sich zunächst einmal dafür entscheiden und auch ins Handeln kommen. Das ist wahnsinnig schwer, und am Anfang muss man bei jedem Termin mit sich selber kämpfen (ich weiß, wovon ich schreibe :wink: ) - und das erfordert unser ganzes Bewusstsein (unseren "freien Willen"), was sich bei der bildlichen Darstellung des Gehirns sicher zeigen würde (Aktivität in der entsprechenden Hirnregion). Wenn der Sport nach längerer Zeit zur Gewohnheit geworden ist, würde im Gehirn vor einer sportlichen Aktivität wohl ein Erregungsmuster zu beobachten sein, das eher auf eine "unbewusste" Verschaltung von Neuronen hinweist, die wir nicht bewusst beeinflussen. Das macht auch Sinn, denn so wird unser Gehirn (und damit wir selber) entlastet. Tatsächlich haben wir aber durch unsere bewusste Entscheidung zu Beginn unserer sportlichen "Karriere" die Weichen zu diesen "Automatismen" gestellt, und das würde ich schon als freie Willensentscheidung ansehen.

Leider kann ich das, was ich meine, nicht besser beschreiben, vielleicht kann man es ja doch zumindest erahnen. Und natürlich ist das auch nur meine persönliche Sichtweise zum gegenwärtigen Zeitpunkt ("Alles ist im Fluss....").

Marcella.
Avatar
Marcella.
 
Beiträge: 433

Beitragvon Kristall » 04.01.2012, 23:24

Hi Marcella...
dein Beitrag ist (aus meiner Sicht) gut.
Das kommt daher, dass der Eine die Freiheit der Wahl besitzt, während ein Anderer sie eingebüßt hat.

Besonders dieser Satz gefällt mir - und war auch meine Erkenntnis - in der Auseinandersetzung mit dem Einsetzen des Willens in Zusammenhang mit "Freiheit".

Dennoch........... es fehlt der dritte Teil.
Es fehlt jener Teil, der - wenn es denn sein muss - Körper und Verstand entkräften kann - und somit den sog. "freien Willen" ausschaltet.
Es ist diese übergeordnete Stelle in dem das Selbst wohnt (ich schreibe das bewusst so, weil ich diese Stelle nicht als das Selbst an sich wahr nehme).

Hm... mir fällt nun ein Vergleich an dieser Stelle ein:
"Auge Gottes"
Ich bin nicht gläubig, dennoch erscheint mir dieser Überbegriff nicht unrichtig..., wenn sich jeder Mensch als "göttlich" bezeichnen und wahrnehmen darf.
Wenn ich davon ausgehe, dass in allem was lebt so etwas wie ein "göttlicher Funke" wohnt - die Urenergie, die Leben einhaucht und Leben erhält.
Avatar
Kristall
 

Beitragvon Erereres » 05.01.2012, 5:26

Dieser Beitrag ist allein für Kristall gedacht. Alle andern bitte ich, nur zu lesen, wenn sie mir die Bitte um Nachsicht gemäss der letzten Zeile zum Voraus gewähren.

Kristall hat geschrieben:im Übrigen....
können wir uns mal auf ein ganz kleines Detail konzentrieren?...
Nehme gerne einen Vorschlag an.... :wink:
Für mich sind deine Beiträge noch immer viel zu *groß* - ich vergaloppiere mich komplett bei der Fülle...


Liebe Kristall,
zu allem anderen als dem obenerwähnten mach' ich's kurz - es scheint mir unmöglich, darauf selbst in einem langen Forumsbeitrag genug zu schreiben. Ich muss, um eine kleine Chance zu haben, etwas nahe an meinen Ideen rüberzubringen, von MEINEN Vorstellungen ausgehen, ohne sie in Details mit DEINEN in Beziehung zu setzen. Aber das machst Du ja dann selbst - oder lässt es bleiben ...

Ich bin eben ein Eso-Onkel - zwar ohne Gemeinschafts-Zugehörigkeit oder Bekenntnis zu irgendeiner speziellen Bewegung, aber etwa so, wie ich ein Mensch bin. Und als ein solcher vom Typ Eso-Onkel sehe ich in jedem Detail das ganze Universum und mehr. Ein Sandkorn herauszugreifen macht es nicht leichter, darüber etwas Sinnvolles zu sagen - es sei denn, ich will eine Sandburg bauen, was ich hier (in dieser Diskussion) nicht will.

Mir sind die materiell bezogenen Modelle zu "klein", um einen Sinn im Abgleichen zu sehen. Jemandem, der irgendwo eine Wand sieht, einreden zu wollen, er soll mit dem Kopf hindurchgehen, oder sie sei doch gar nicht da, oder man könne beweisen, dass sie da ist (wenn ihm die Beulen vom Reinrennen nicht ausreichen), oder er soll doch meine Erklärungen für die Wand oder die Beulen lernen, oder die Wandgötter würden sich teilen, wenn er die richtigen Formeln glaube und ausspreche - und gerade in diesem Jahr würden sie sich teilen, wie auch der Maurer-Kalender es voraussagt ... was soll's? (Du siehst vielleicht, ich hab eine Google-Schnellbleiche bezüglich Lichtkörper-Prozess gemacht.) Das einzige, was mir da Sinn macht, ist, die Wand mit jemand wegzuräumen, wenn sie für ihn da ist und er sie gern weghätte und ich ihm dabei helfen kann. Dazu braucht's aber in der Regel einige Zeit und den gemeinsamen Wunsch - beides nicht Teil einer Forums-Diskussion.

Ein ganz kleines Detail herausgreifen und damit ins ganz Grosse gehen, wo die Gültigkeit nicht mehr so sehr auf einen Spezialfall beschränkt ist (wie z.B. beim "Ego benutzen nur hier auf der Erde"), könnte vielleicht eine Möglichkeit eines sinnvollen Abgleichs sein. (Sinnvoll - wo man voneinander lernen kann, ohne sich auf die Zehen materiell gebundener Modelle zu treten, je mehr, je weniger man beim Austausch ein konkretes Ziel verfolgt, das die Notwendigkeit zum Abgleichen und zu Kompromissen reinbringt.)

Ich schlage das Detail "Von Gott zu sowas wie Mensch" vor. Ein Gedankenspiel. Beim Spielen treffen Willen aufeinander, und man kann sich in ihrem Verhältnis zueinander Prinzipien ansehen und austauschen, ohne sie auf materielle "Facts" zu beschränken (die m.E. immer sofort klein machen). Anderseits kann man materielle Dinge als Vorstellungshilfen benutzen, wo die abstrakte Fantasie beschränkt ist.

Ich versuche mit diesem Gedankenspiel, mein grobes Bild von Seele, Geist, Verstand, Ego, Körper in ihrem Zusammenspiel zu zeichnen. (Dass ihre Interaktionen immer auch ihre "Definition" verändern, ist schon mal etwas, das im Materiellen nicht passiert - "unesoterisch Materielles" ist fix, unveränderlich.) (Es sei denn, man geht in die Quantenphysik - aber die hat auf generelles Denken und Vorstellungen noch kaum einen Einfluss, oder dann wird es eben "esoterisch", oder Fantasy, oder Science Fiction, oder einfach gesponnen ...)

Reines Sein teilt sich in Ursache und Wirkung. Und fortan gibt es drei: Reines Sein, Ursache und Wirkung.

Wenn Ursache sich der Wirkung bewusst wird, ist sie auch Wirkung. Wenn Wirkung sich der Ursache bewusst wird, ist sie auch Ursache. Dazu hat es weitere Teilungen gebraucht - und jede Teilung ist ein Abbild des "Tuns des Reinen Seins".

Wenn Ursache und Wirkung sich als komplementäre Gegensatzpaare, als Teile vom Reinen Sein erkennen, werden sie sich als "getrennte Einheit" bewusst. Dieses Co-Bewusstsein gegen innen, Einheits-Bewusstsein gegen aussen ist ein Wesen, ein "Ich" - geteiltes reines Sein (geteilt, aber nicht getrennt), Ursache, Wirkung. Die Ursache könnte man Geist nennen. Die Wirkung könnte man Seele nennen. Auch dazu hat es weitere Teilungen gebraucht - selbst ein solches "Urwesen" "besteht" bereits aus einem komplexen Geflecht von Teilungen mehrerer "Grade".

Das Bewusstwerden als Einheit eines solchen "Urwesens" (aus hauptsächlich Geist und Seele) schafft / erlaubt / beinhaltet Wahrnehmung von anderen Urwesen. "Anderen" ist Distanz, die Mutter von Raum. Die Wahrnehmung einer ANDEREN Einheit ist ein Objekt, die Mutter sowohl von Selbst als auch von Körper.

Auch dazu hat es weitere Teilungen gebraucht, und die "Wahrnehmungsnetze" "bestehen" aus ihnen. Sie sind Gemeingut, losgelöst von der Einheit, vom Körper - die Mutter von Licht.

Der Vergleich von anderen Wesen mit sich selbst und anderen ergibt neue Spielmöglichkeiten. Dazu müssen Distanzen / Orte im Raum in Beziehung gesetzt und wiedererkannt werden. Wer mitspielen will, muss Verbindung ermöglichen ("systematisch lokalisierbar sein") - die Mutter von Zeit.

Und im Zusammenspiel dieser Dinge durch weitere Teilungen entstanden daraus in einer bestimmten Art Zeit und einem spezifischen gemeinsamen Raum materielle Körper, in denen unzählige Wesen verschiedenster Ebenen vorwiegend mehr oder weniger versklavt und als ganzer Komplex mehr oder weniger beherrscht von einem ein wenig höheren Wesen, das in der Regel mehr oder weniger den Zwängen dieser Situation unterworfen ist (ein Herrscher ist genau so in der Situation gefangen wie seine Sklaven - hat man gerade ziemlich gut bei Gadhaffi gesehen). Man kann den Herrscher in Geist und Seele und spirituellen Körper unterteilen, derer er je nachdem ein wenig bewusst ist und insofern (im beschränkten Mass) einen freien Willen ausüben kann - oder die als solche zu einem stecknadelknopfkleinen Ego verschmolzen sind, das mit Müh und Not einige Körperfunktionen beherrscht und sich als totale Einheit mit dem materiellen Körper empfindet. Entsprechend weitgehend ist das Ego den Wünschen der Wesensmassen und -hierarchien, die seinen materiellen und spirituellen Körper ausmachen, ausgeliefert.

Geist wird in solchen Umständen dann eher der Teil, der nach Freiheit strebt (Verursachen!). Seele eher der Teil, der nach Bindung strebt (die Wirkungen geniessen!).

Bezüglich freiem Willen wäre zu unterscheiden zwischen Willen und Fähigkeit zur Ausführung (leider muss man hier und jetzt vielleicht besser sagen, zur Durchsetzung). Wille ist, in diesem Modell / mit diesen Definitionen, eher Geistsache. Fähigkeit zur Ausführung eher Seelensache. (Darüber können sich die beiden aber auch uneins sein ...) Während es freien Willen bis "hinunter" zur kleinsten Weseneinheit gibt - meist da fast völlig unterdrückt, aber immer noch da, er stammt vom Reinen Sein, das immer noch präsent ist - ist die Fähigkeit zur Ausführung extrem durch seine Stellung in der Umgebung bestimmt. Die verursachten Wirkungen haben sich verdichtet. Und wem nie etwas auszuführen gelingt, der wird mit der Zeit lernen, nichts mehr zu wollen ... selbst wenn er DAS noch könnte. Er wird nahezu ganz Wirkung, seine Ursache sinkt asymptotisch gegen Null.

So, das war jetzt halt doch eine Menge subjektiver Theorie, immerhin weitgehend frei von materiellen Festlegungen, die immer nur ein Beispiel sein können und woanders oder bei anderen Wesen (die nicht "als Mensch" schon durch diese Tatsache in ähnlichen "Netzen" zappeln) nicht mal mehr theoretisch gelten. (Eine einzige kleine Falsifizierung entlarvt ja jede Festlegung als bestenfalls für viele Fälle taugliche Theorie.) Und nun kann ich was über meinen freien Willen sagen, und wie ich in empfinde - im Rahmen dieser Theorie:

Mein freier Wille ist einzig durch meine Vorstellungen begrenzt, und die sind nahezu unbegrenzt.
Meine Fähigkeit zur Ausführung ist so begrenzt wie die der meisten Menschen - die kleinen Unterschiede, die diesbezüglich unter uns Menschen bestehen, sind für mich kaum der Rede wert.

Es sei denn, man will etwas dafür tun und tut es auch, die Fähigkeit zur Ausführung zu erweitern. (Für mein Wohlwollen möglichst wenig durch Durchsetzen und möglichst viel durch Harmonisierung.) Aber das tut man ja, wie oben erwähnt, in der Regel nicht in einem Forum ... das Durchbrechen dieser Regel bitte ich mir nachzusehen. :wink:

Erereres
Avatar
Erereres
 
Beiträge: 33

Beitragvon Erereres » 05.01.2012, 5:35

In den nächsten Tagen werde ich keine Zeit haben, auf allfällige Fragen oder Kommentare weiter einzugehen - eben, die Welt richtet sich halt nicht nach meinem freien Willen ... :lol:

Ich werde aber - hoffentlich spätestens in etwa einer Woche - wieder reinschauen (versprochen) - und antworten (wahrscheinlich - jedenfalls nicht wegen keiner Zeit nicht).

Erereres
Avatar
Erereres
 
Beiträge: 33

Beitragvon Kristall » 05.01.2012, 18:03

Liebe Kristall,
zu allem anderen als dem obenerwähnten mach' ich's kurz

Wenn DAS für dich "kurz" ist... was ist dann für dich lang? :shock:

Ich bin eben ein Eso-Onkel - zwar ohne Gemeinschafts-Zugehörigkeit oder Bekenntnis zu irgendeiner speziellen Bewegung, aber etwa so, wie ich ein Mensch bin. Und als ein solcher vom Typ Eso-Onkel sehe ich in jedem Detail das ganze Universum und mehr. Ein Sandkorn herauszugreifen macht es nicht leichter, darüber etwas Sinnvolles zu sagen - es sei denn, ich will eine Sandburg bauen, was ich hier (in dieser Diskussion) nicht will.


Im ursprünglichen Sinn kann ich mich damit ja anfreunden... - aber von den Wucherungen der verg. Jahre distanziere ich mich dann doch recht deutlich und..... - schweige....., wenn sich Exemplare zu Wort melden um mir das Dasein zu erklären mit Hilfe aller möglicher und unmöglicher Hilfsmittelchen....

Mir sind die materiell bezogenen Modelle zu "klein", um einen Sinn im Abgleichen zu sehen.

Tja... diese Art von Hilflosigkeit kenne ich...

(Du siehst vielleicht, ich hab eine Google-Schnellbleiche bezüglich Lichtkörper-Prozess gemacht.)

Ich habe ein kleines unscheinbares Büchlein gelesen.
Da stand soweit alles drin, was bis dahin für mich hilfreich war :wink:
"Der Lichtkörper" von Reindjen Anselmi - .. falls es interessiert.

Ich schlage das Detail "Von Gott zu sowas wie Mensch" vor.

Auch gut... bin ja heute zufällig mal flexibel... :)

Reines Sein teilt sich in Ursache und Wirkung. Und fortan gibt es drei: Reines Sein, Ursache und Wirkung.

Gefällt mir: momentan sehe ich uns im Ursache-Wirkung-Spiel.
Auf die Tat folgt.............. - ein "Irgendwas"....... - Karma eben...
oder: Energie kommt in Bewegung und be-wirkt *Irgendwas*
oder: auf Aktion folgt Re-Aktion

Reines Sein hat das bewältigt.. *lechz*.... Neid............

Wenn Ursache sich der Wirkung bewusst wird, ist sie auch Wirkung. Wenn Wirkung sich der Ursache bewusst wird, ist sie auch Ursache. Dazu hat es weitere Teilungen gebraucht - und jede Teilung ist ein Abbild des "Tuns des Reinen Seins".

.. das werde ich noch öfter lesen.. - oder ich kopier die Zeilen einfach... :D
Fällt mir dazu die Theorie des "Gegenuniversums" ein....

Wenn Ursache und Wirkung sich als komplementäre Gegensatzpaare, als Teile vom Reinen Sein erkennen, werden sie sich als "getrennte Einheit" bewusst.

Ich kam in die vergnügliche Situation, diese *getrennte Einheit* im reellen Leben gespiegelt zu bekommen. Das ist besonders prickelnd und abendfüllend...
So durfte ich diese Gesetzmäßigkeit auch integrieren...

Dieses Co-Bewusstsein gegen innen, Einheits-Bewusstsein gegen aussen ist ein Wesen, ein "Ich" - geteiltes reines Sein (geteilt, aber nicht getrennt), Ursache, Wirkung.

... bis hierher ein angenehmes "okay"....
aber nun:

Die Ursache könnte man Geist nennen. Die Wirkung könnte man Seele nennen. Auch dazu hat es weitere Teilungen gebraucht - selbst ein solches "Urwesen" "besteht" bereits aus einem komplexen Geflecht von Teilungen mehrerer "Grade".

Ich sehe das so: wir leben hier in einem Feld - einer Frequenzebene. Und so findet Ursache-Wirkung ebenso in diesem Feld statt - unter Seinesgleichen.
Die Seele ist ein eigenes Ding - außerhalb des Systems... übergeordnet oder so... beobachtet die Auswirkungen von Ursache und Wirkung.
Das Bewusstwerden als Einheit eines solchen "Urwesens" (aus hauptsächlich Geist und Seele) schafft / erlaubt / beinhaltet Wahrnehmung von anderen Urwesen. "Anderen" ist Distanz, die Mutter von Raum. Die Wahrnehmung einer ANDEREN Einheit ist ein Objekt, die Mutter sowohl von Selbst als auch von Körper.
Auch dazu hat es weitere Teilungen gebraucht, und die "Wahrnehmungsnetze" "bestehen" aus ihnen. Sie sind Gemeingut, losgelöst von der Einheit, vom Körper - die Mutter von Licht.
Der Vergleich von anderen Wesen mit sich selbst und anderen ergibt neue Spielmöglichkeiten. Dazu müssen Distanzen / Orte im Raum in Beziehung gesetzt und wiedererkannt werden. Wer mitspielen will, muss Verbindung ermöglichen ("systematisch lokalisierbar sein") - die Mutter von Zeit.

Schnauf.... geht trotz mehrmaligem Lesen nicht rein.. sorry...

So weit erstmal... ist ja nun doch ein ziemlicher Happen - dein Eintrag.
Avatar
Kristall
 

Beitragvon Erereres » 23.01.2012, 7:21

Grüezi wieder,
mein Aus-der-Forum-Zeit-Sein hat sich länger hingezogen als gedacht - melde mich wieder zurück.

Mit zwei Wochen Distanz dazu sieht die eigene Schreibe auch ganz anders aus als beim Erzeugen; umso grösser mein Verständnis fürs Nicht-Reingehen bei Dir, Kristall. Ich versuch jetzt aber nicht, einen Schuhlöffel hinzustellen - Schuhlöffel für Schuhlöffel für ... gibt's schon genug.

Einiges teilen wir ja schon:

Reines Sein hat das bewältigt.. *lechz*....


Neid weniger. Ich kategorisiere eben, was "ausserhalb" und nicht im Ursache-Wirkung-Spiel ist, nicht als Seele (diesen Begriff brauche ich für etwas, das sehr "involviert" ist), sondern als "ein rein gebliebener Teil des reinen Seins". Insofern gibt es - in meinen Modellen und Begriffen - keinen Grund für Neid. Da, wo man am meisten man selbst ist und dieses Selbst "nur noch" ein Potenzial, keine Fixierung mehr ist, ist in meiner Sicht jeder ein Teil des reinen Seins ohne diese "Unreinheit" der fixen Abgrenzung gegen "andere" und die Unendlichkeit / Zeitlosigkeit. Oder, simpler: "Meine" "Seele" kann durchaus in Raum und Zeit, in deren Erzeugung und ins Spiel darin, involviert sein, und ist es beim Menschen als komplementärer Gegenpart zu seinem "Geist".

Wiederum sehr simplifiziert wäre dann Geist derjenige Aspekt, der freien Willen als Potenzial entwickeln kann, Seele derjenige Aspekt, der die Realisierung des Potenzials durch Verbindungen mit anderen "Geist-Seele-Kombis" (von Wünschen und Zielen bis zu Zwängen und Beschränkungen) relativiert.

Je mehr das Tun der beiden sich verwickelt, desto mehr wird die Aufmerksamkeit auf diese Verwicklungen gelenkt und darauf fixiert. Die ursprüngliche Einheit, das reine Sein "geht verloren" (vergraben unter dem Verwicklungshaufen), das "ganze" Spiel dreht sich um Trennung und Verbindung, Dominanz und Wahl und degeneriert zu einem "Überleben", das nicht mehr den Sinn von "etwas (mehr) aus der Existenz machen" hat, sondern bloss noch "die Existenz erhalten" bedeutet. Und in strikter Verbindung mit einem Körper wird das Selbst, das sich oder jedenfalls die eigene Existenz für mit diesem Körper völlig verbunden hält, zu einer mit dem Körper "fusionierten" (verklebten, total verwickelten) Einheit. Wenn man dann davon "künstlich" ein denkendes Ich kategorisiert, dann ist das ziemlich genau das, was man als Ego bezeichnet. Und mindestens für einen Aspekt "gibt es" dieses Ego tatsächlich: Reduziert man das Handeln und dahinter vermutete Denken von Menschen auf offensichtliche (und wissenschaftlich testbare) Intentionen, dann werden diese von einem solchen Ego geformt. Mit etwa soviel freiem Willen wie das Schwarze unter seinen Fingernägeln - es wird ja alles vom Erhalten der köperlichen Existenz dominiert, und das dazu nötige Dominier-Programm hört noch lange nicht auf, wenn das unmittelbare Überleben für die nächsten Tage, Monate, Jahre, Jahrzehnte gesichert wäre ...und wenn es inzwischen vor allem für die Zerstörung von Spass, nicht-materieller Kultur, freier Begegnung und Synergie der Ideen sorgt.

Ich sehe das so: wir leben hier in einem Feld - einer Frequenzebene. Und so findet Ursache-Wirkung ebenso in diesem Feld statt - unter Seinesgleichen.
Die Seele ist ein eigenes Ding - außerhalb des Systems... übergeordnet oder so... beobachtet die Auswirkungen von Ursache und Wirkung.


Wenn in einer Bewusstseins"entwicklung" (die Ver-wicklungen ein wenig ent-wickeln) ein wenig reines Sein aufblitzt, wird es zuerst als "ausserhalb" empfunden, und wer sich damit verbinden kann, "erkennt" es zuerst als "Seele", weil Verbindungen eben mehr zur Seele als zum Geist gehören. Und zuerst mal wird, mit menschlichen Ego-Massstäben gemessen, dieses Teil vor allem als Beobachter, nicht als etwas Aktives erkannt - auf der normalmenschlichen Ebene ist es ja auch tatsächlich kaum aktiv. Zwar ist es nach wie vor und war schon immer die "Kraftquelle" hinter allem, aber die Kraft fliesst durch derart komplexe Kanäle, dass dieser Zusammenhang nur sehr schwer erkennbar ist - praktisch überhaupt nicht für ein unent-wickeltes, als "mein gesamter Geist" empfundenes / empfindendes Ego.

Also alles nur Definitionsfragen - und ich will Dir keineswegs meine Modelle und Definitionen (zum Teil gerade hier für diesen Beschrieb geprägt) aufs Auge drücken. Aber meine Modelle und Begriffe sind nun mal die einzigen, in denen ich meine Vorstellungen einigermassen ausdrücken kann, besonders, solange ich diejenigen meines Gegenübers kaum kenne.

Falls Du, Kristall, irgendwas darüber weiter diskutieren möchtest, schlag ich vor, Du eröffnest einen Blog oder einen Thread in Astrologie und Esoterik dafür - ich werd in den nächsten Tagen mal reinschauen, ob ... Hier im Philosophie-Forum und zum Thema "freier Wille" finde ich meine Ergüsse mehr und mehr fehl am Platz - da sollte wohl die Diskussion auf die "rein menschliche Ebene" beschränkt bleiben, und dazu möchte ich nichts mehr schreiben. Das können Mainstream-Philosophen, Neurologen und Psychiater besser als ein exotischer Spinner wie ich.

Hat aber Spass gemacht, meine Spinnereien mal ein wenig rüberzubringen zu versuchen!

:P Erereres
Avatar
Erereres
 
Beiträge: 33

Vorherige

Zurück zu Philosophie