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Beitragvon _.90909 » 23.07.2011, 10:29

Veränderungen sind bei mir eigentlich fast immer positiv besetzt. Was wäre die Welt so langweilig ohne sie.

Ein paar verlorene Orte gibt es in der Erinnerung von uns allen, solange es nicht mehr als eine Hand voll sind spricht doch nichts dagegen..............
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Beitragvon Foxifix » 23.07.2011, 10:50

marcella48 hat geschrieben:
kariboausvlo hat geschrieben:Ich trenne mich nur schwer, doch ich weiß:
Nichts ist so sicher wie die Veränderung.
Das Glück und das Jungbleiben liegt in der
Fähigkeit, den Augenblick wahrzunehmen, zu genießen,
zu leben und wieder gehen zu lassen
für den nächsten Augenblick.


Wenn eine Veränderung mit "äusserem" Zwang verbunden ist, damit habe ich jeweils auch grosse Mühe. Anders sieht es aus, wenn ich selber, freiwillig, eine Aenderung herbeiführe....
Doch ich muss zugeben, dass sogar "erzwungene" Veränderungen sich meistens positiv ausgewirkt haben, oder empfinde ich bloss so, weil ich es schlussendlich doch akzeptiert habe?
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Marcella, mitunter wird man ja leider wirklich zu bestimmten Veränderungen "gezwungen" weil sie unvermeidlich sind, letztlich stellen sie sich meist dennoch als positiv heraus obwohl man den Weg nicht wirklich selbst gewählt hat sondern das sog. Schicksal die Finger im Spiel hatte. Aber wie du schon schreibst, man akzeptiert sie bzw. arrangiert sich damit, schliesslich muss man ja das Beste daraus machen, und da Jammern bekanntlich nicht hilft ist immer besser das Positive darin zu sehen :wink: Und wie Karibo auch so schön schreibt, den Augenblick genießen und zu leben, und auch wieder gehen zu lassen - für den nächsten, den nächsten schönen Glücksmoment :D

Und wenn es Dinge betrifft, so wie dieses Haus, worauf ich selbst keinen Einfluss habe, dann muss ich das auch so hinnehmen und mich damit arrangieren (lernen) und mir meine Glückmomente anderswo her nehmen :wink:
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Beitragvon marcella48 » 23.07.2011, 10:59

@Foxifix
Ich danke Dir für Deine Antwort, Du verschtehst, was ich sagen wollte....

@Karibo
Ich liebe Deine Einstellung, ich weiss, wie schwer es Dir fällt, alles Liebgewordene hinter Dir zu lassen
Viel Kraft, Licht und Liebe für Dich...
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Zuletzt geändert von marcella48 am 23.07.2011, 11:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Lesezeichen » 23.07.2011, 11:00

Wenn das alles so einfach wäre wie hier oft betont, dann gäbe es keine unglücklichen
Menschen, keine depressiven Verstimmungen, keine Ängste vor irgendwas und schon gar
nicht vor Veränderungen.
Natürlich finde auch ich, dass man mit Jammern nicht wirklich weiterkommt, aber ich denke
zeitweiliges Traurigsein oder ein kleines Hadern mit dem Schicksal gehört genauso dazu,
wie das vielgepriesene Positivdenken.
Veränderungen wie von der Threaderöffnerin geschildert, gehen immer mit ein wenig Wehmut
einher, so sehe ich das jedenfalls.
Ich bin an diesem Haus vielleicht so unglaublich oft vorbeigegangen, hab die Blumen
der alten Dame bestaunt, wir haben uns zugewunken...ein Schwätzchen gemacht.
Und nun?
Stattdessen ein unpersönliches Mietshaus und sie..... gibt es nicht mehr.
Das ist, so finde ich ein Stückweit der Verlust eines zu meinem Leben gehörigen
ganz wichtigen Details.

Man könnte ja Veränderungen auch als Chance sehen.
Mit jeder inneren und äußeren Veränderung in meinem Leben, steigen meine
Erfahrungswerte, ich lerne, ein andauernder Prozess.
Aber wenn ich hinter Allem und Jedem immer nur was Positives erwarte, dann sind
Enttäuschungen vorprogrammiert und Hineinfälle auch.
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Beitragvon marcella48 » 23.07.2011, 11:04

@Lesezeichen

Ich sehe das genauso, etwas Wehmut in solchen Dingen zu empfinden ist für mich völlig normal...
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Beitragvon Foxifix » 23.07.2011, 11:11

Lesezeichen, Veränderung als Chance, ja, das trifft es.
Und Ängste und großes Traurigsein gehen oftmals dem positiven Denken bei persönlich sehr einschneidenden Veränderungen natürlich voraus, man muss nur eben sehr (auf sich selbst) aufpassen, dass das nicht die Überhand gewinnt.
Viele schaffen das allein, und wer nicht, der sollte sich unbedingt Hilfe suchen.
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Beitragvon enge1960 » 23.07.2011, 12:22

Veränderung als Chance, ja, das hab ich auch immer so gesehen. Aber im Oktober verlor ich völlig unvorbereitet meinen Mann. Da fällt es schwer an die Chance zu glauben. Ich möchte wieder Träume ohne schlechtes Gewissen zu lassen.
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Beitragvon Cosmea52 » 24.07.2011, 10:35

Danke @Leseszeichen für deine Sicht der Dinge.
Genauso sehe ich es auch.
Am Tag des Begräbnisses war ich selber krank und ich wollte nur noch schnell Altpapier entsorgen.
Und da begegnete mir die Kommision an Ort und Stelle.
Dies hat mich zu dieser Sichtweise bewegt!

Es ist nicht so, dass ich damit Schwierigkeiten habe, es anzunehmen, das kann ich.
Dennoch ist es schade um ein Stück "altes Dorf"
und da ist Trauer aus meiner Sicht angebracht, denn es ist so wie Lesezeichen schreibt,
es verknüpfen sich damit viele schöne Erinnerungen an diese Familie.
Es gibt aber auch eine positive Aussicht, vielleicht gibt es in diesem Wohnblock ja auch bald Kinder, die das Dorfleben bereichern.
Nur ist es leider aber oft so, dass sich zugezogene Bewohner nicht gerne in das Dorfleben integrieren lassen oder umgekehrt!

Vielleicht war es falsch den Thread in diesem Forum "Rat und Lebenshilfe" zu eröffnen, aber ich dachte mir, das Thema passt hier her.

Noch zum Thema persönliche Veränderung:
Ich habe mich schon sehr oft verändert, verändern lassen, manchmal zu viel auf andere gehört.
Und mir wurde bewusst:
Nur wenn ich auf mein Innerstes höre, fällt die Entscheidung richtig aus,
und die Veränderung ist zu meinem Wohle!
Deshalb werde ich in Zukunft nur noch intuitiv handeln.
An @alle ein Danke schön, für die Beteiligung an der Diskussion!
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Beitragvon Silver_Lady53 » 24.07.2011, 14:50

Die Dinge verändern sich - aber meist nicht zum Besseren.

Man kann nur versuchen, das Beste daraus zu machen
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