Naja, das ist der Lauf der Zeit, der sich ja an der Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens orientiert.
Als ich vor langen Jahren noch bei Opel-München beschäftigt war, und Opel-Rüsselsheim noch OPEL allein gehörte, ging das "andersherum":
Opel importierte vom US-Markt über Antwerpen die GM-Fahrzeuge, da seinerzeit (in den 50er und Anfangs der 60er Jahre) der Mercedes als "Metzger-Auto" verschrieen war.
Der "Geldadel" in der sog. besseren Gesellschaft wollte nicht mit den Autos der "Neureichen", die nun Mercedes fuhren, auf einer "Auto-Stufe" stehen.
Die GM-Fahrzeuge waren von da an die "Prestige-Fahrzeuge" der Wohlhabenden und Reichen und der Markt mußte neu gesättigt werden - also stiegen die Verkaufszahlen.
Damals fuhr Opel "Defizite" ein, nur der GM-Verkauf florierte - vor allem in Süd-Deutschland in der amerikanischen Besatzungszone - und General Motors Detroit übernahm den Opel-Konzern als "Deutsche Tochter" (Adoptiv-Tochter
Inzwischen hat sich die Wirtschaftslage wieder "gedreht" - Amerika fährt Defizite - Deutschland kämpft zwischen Auf-und Abschwung..
und General-Motors-Detroit will die "Deutsche Tochter" nun wieder zum "Verkauf" freigeben/loswerden ....
... wie es alle Konzerne machen, die finanziell um's Überleben und den Erhalt des Mutterkonzerns kämpfen.
Was zählt, ist der "Profit" - nicht der Mensch
Die tatsächlich Leidtragendenen bei solchen "Geschäften" sind immer die "unteren, arbeitenden" Klassen, die ja auch um's Überleben kämpfen.
Verständlich, dass da ein "Aufschrei" aus der betroffenen Bevölkerungschicht kommt.
Und warum werden/wurden vom Kartellamt solche "Mammut-Fusionen" von Großkonzernen nicht untersagt ?
In der Praxis zeigt sich doch immer wieder, dass diese langfristig nicht (überall)
funktionieren - Kleinbetriebe werden ruiniert und die Arbeitslosigkeit in die Höhe getrieben.














