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Forum der Regionalgruppe Essen

Moderator: Korallensucherin

Beitragvon eunike » 05.09.2010, 7:33

[center]@Koralle: nee, dann würd ich eher noch Baströckchen anziehen :lol: :lol: :lol:
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Beitragvon schnute41 » 06.09.2010, 11:56

[center]Seit Jahrtausenden ernährt sich mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung von Reis. Heute wird das Rispengras in vielen Ländern angebaut.

Schon vor 5000 Jahren wurde in Asien Reis in großem Stil angebaut. Im 15. Jahrhundert gelangte er auch nach Europa. Heute ist er für die Hälfte der Menschen Hauptnahrungsmittel und ist damit die wichtigste Getreidepflanze der Welt. Im Gegensatz zu anderen Sorten braucht er "Nasse Füße" und viel Wärme zum Wachsen.
Reis gedeiht auf allen Kontinenten, in über 100 Ländern und bis zu einer Höhe von 3000 m über dem Meeresspiegel. Schätzungen sagen, dass es ca. 8000 unterschiedliche Reissorten gibt. Je nach Sorte wird die Pflanze 80 bis 150 cm hoch und trägt auf schlanken Halmen 10-20 Rispen mit bis zu je 200 Reiskörnern.

Zum Wachstum brauchen die Reispflanzen heißes und feuchtes Klima. Das heißt: sehr viel Sonne und fruchtbares Schwemmland Diese Bedingungen findet er in Asien, Afrika, und den USA.
Heutzutage wächst Reis oft auch auf terrassenförmig angelegten Feldern mit künstlichem Bewässerungssystem.
Auch bei uns in Europa, zum Beispiel in Italien, Frankreich, Spanien, Griechenland und Portugal, wird Reis geerntet. Die Weltproduktion beträgt jährlich über 500 Millionen Tonnen.
Reis ist gesund

Reis ist ein ideales Lebensmittel. Er lässt sich abwechslungsreich zubereiten und entspricht den Anforderungen an eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Reis enthält hochwertige Kohlenhydrate, welche die Energielieferanten für alle körperlichen und geistigen Leistungen sind und Ballaststoffe, die z. B. die Verdauung in Schwung bringen.
Der Eiweißanteil ist gering, dafür aber hochwertig in Form von essentiellen Aminosäuren.
Reis hat wenig Fett und kein Cholesterin. Naturreis und Parboiled-Reis bieten außerdem wertvolle Vitamine der B-Gruppe sowie eine Fülle an Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium, Phosphor und Magnesium.
Pro 100 g enthält roher Reis je nach Sorte durchschnittlich 360 kcal.
Quelle: Chefkoch.de[/center]
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Beitragvon eunike » 07.09.2010, 6:39

[center]Wer hat den Kasperle erfunden?

Der Kasperle symbolisiert im Handpuppenspiel
den kleinen einfachen Mann,
der sich gegen alle zur Wehr setzt,
die ihm das Leben schwer machen.
Er geht vermutlich auf eine Figur des italienischen Volkstheaters zurück:
Pulcinella ist ein lisstiger, grober und zugleich einfältiger Diener.
Von Süditalien aus verbreitete sich die Figur
mit den Wandertruppen der Commedia dell 'arte nach Norden.
Bis Mitte des 19. Jahrhunderts trug sie
in Hamburg den Beinamen 'Putschenelle',
in Frankfurt 'Borzenelle' und
in München 'Pritschenelle'.

Der Name Kasper hingegen könnte aus den Mysterienspielen stammen,
die seit dem Mittelalter in den katholischen Kirchen aufgeführt wurden.
Dort heißen die drei Knige, die den neugeborenen Jesus aufsuchen ,
Caspar, Melchior und Balthasar..

(Quelle: Satteldorfer Puppenbühne, Satteldorf)

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Beitragvon Korallensucherin » 07.09.2010, 7:17

[center]Der Heißluftballon ist ein Luftfahrzeug nach dem archimedischen Prinzip "leichter als Luft"



Zur weiteren Info:


Quelle: Wikipedia

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- schau mal herein-
BildGib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu sein: Mark Twain.
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Beitragvon schnute41 » 07.09.2010, 11:25

[center]Ein Cowboy
(engl. für "Kuhjunge‘) war die im Wilden Westen gebräuchliche Bezeichnung für einen Viehhirten. In anderen Regionen der Neuen Welt nannte man sie Gauchos (Argentinien, Uruguay, Paraguay), Huasos (Chile) oder Vaqueros (Mexiko, Venezuela) bzw. Vaqueiros (Brasilien).

Die Hauptzeit der Cowboys begann nach 1865, als riesige, verwilderte Rinderherden in Texas zusammengetrieben werden mussten und endete um 1880. Bis zu einem Drittel der Viehtreiber waren Afroamerikaner, die nach einer Verfassungserweiterung 1865 zwar frei von der Sklaverei waren, aber ohne Besitz und Arbeit.

Der Alltag

Der Beruf des Cowboys war vor allem im 19. Jahrhundert einer der schwersten, verbunden mit harter Arbeit und Entbehrungen. Ein Cowboy war oft 10 Stunden am Tag im Sattel mit wenig Unterbrechungen. Auf einem Viehtrail spielte sich das ganze Leben im Freien ab: Es wurde im Freien gegessen, geschlafen und Bedürfnisse verrichtet. Oft kam man wochenlang nicht aus den Kleidern heraus, womit auch hygienische Herausforderungen verbunden waren.

Auf den Routen gab es viele Gefahren für die Cowboys: Indianer, Viehdiebe oder korrupte Landbesitzer, die Zölle erhoben. Vor allem letzteres eskalierte in den späten 1870er Jahren, als es in Texas und New Mexico zu den "Weidekriegen" kam. Die Herden vergrößerten sich zu dieser Zeit, aber die Weidefläche wurde knapp. Während dieser Zeit wurden die Cowboys in Schießereien und Gefechte verwickelt.

Auch wurden die Trails immer länger, da die Herden vom Weideland direkt zu den Schlachthöfen oder zu Verladebahnhöfen getrieben wurden. Zentren bzw. Umschlagplätze waren damals Abilene (Kansas), Hays (Kansas) und Dodge City. Wurde ein Trail erfolgreich beendet, bekamen die Cowboys ihren Lohn ausbezahlt und feierten ausgelassen in der Stadt. Nach Wochen der Entbehrung ging es meist in ein Badehaus, die Kleidung wurde gereinigt bzw. man hatte extra für diese Gelegenheit noch bessere Kleidung mit. Dann wurden die Abende in Saloons oder Bordellen verbracht, bis es wieder auf den nächsten Trail ging.

Die Aufgaben eines Cowboys waren sehr vielfältig. Nicht nur das Treiben der Rinder gehörte zu seinen Aufgaben, er war genauso zuständig für das Markieren der Rinder mit Brandzeichen sowie die gesundheitliche Betreuung der Tiere (z. B. beim Kalben). Waren die Cowboys auf Ranches, gab es auch dort eine Vielzahl von Arbeiten zu erledigen, wie z. B. das Reparieren der Zäune.

Ausrüstung und Kleidung


Die Kleidung des Cowboys war funktionale Arbeitskleidung - ursprünglich entsprach sie der Mode des 19. Jahrhunderts. Die Hosen waren grobe Wollhosen mit Ledereinlagen am Gesäß. Die Hosen gingen etwas weiter über die Hüften hinauf und wurden meist mit Hosenträgern getragen. Die Hemden waren damals klassisch noch nicht durchgeknöpft, sondern mussten über den Kopf gezogen werden. Darüber trug man bei Bedarf eine Weste, das Gilet. Für kalte Tage trug man Wolljacken oder Mäntel. Der Hut war ein sehr wichtiger Bestandteil, er schützte den Reiter vor Sonne und Regen. Weiter trug man Cowboystiefel, die es in vielen verschiedenen Designs und Ausführungen gab.

Die Ausrüstung bestand aus dem Sattel, der das zweitwichtigste Arbeitsgerät nach dem Lasso war. Die Stiefel waren mit Sporen versehen. Zur Verteidigung trug man einen Revolver, ein Messer und ein Gewehr. Um sich vor dornigem Gestrüpp zu schützen, trug man über den Hosen lederne Beinkleider, so genannte Chaps. Weitere Ausrüstungsgegenstände waren Essgeschirr und Besteck sowie eine Decke.

Um die Cowboys auf einem langen Viehtrieb, dem Trail, zu versorgen, wurde dieser von einem Küchenwagen, dem Chuck Waggon, begleitet. Diese waren perfekt auf das Mitführen von Vorräten und das Versorgen der Arbeiter mit Essen ausgelegt. Der Koch war oft nicht nur für das Essen zuständig, sondern half auch bei kleineren Verletzungen und betätigte sich auch als Barbier.

Das Pferd

Im Laufe des 19. Jahrhunderts entstand aus dem Arbeitspferd des Cowboys das American Quarter Horse. Schwerpunkte bei der Auswahl des Arbeitspferdes waren nicht nur die physischen Eigenschaften, sondern auch das Interieur. Das Pferd musste ohne Hände zu dirigieren sein, um die Hände für die Arbeit mit dem Lasso frei zu halten. Dazu wurden die Tiere nur durch Beinkontakte oder Pfiffe bzw. Zurufe gesteuert. Auch mussten diese Pferde für die Arbeit mit fliehenden Rindern extrem wendig sein und den so genannten Cow Sense (Sinn) besitzen.

Der Cowboy wird zur Legende
Besonders in den 1930er Jahren wurde eine nostalgische, romantisierte Version des Cowboys - und auch des Cowgirls - in den USA zu einer Modeerscheinung. Es etablierte sich ein bestimmtes Image des Cowboys mit äußeren Kennzeichen Hut, Stiefel, Pferd und Waffe als eines sehr männlichen, harten und wilden Mannes. Diese spiegelte sich z. B. in Comics, in der Country-Musik, in der Mode und vor allem im Western wider.

Manche subkulturellen Szenen pflegen diese Faszination Cowboy, betreiben einen regelrechten Kult und stilisieren Elemente des Cowboy-Images.

Auch die Tabakindustrie nutzt diese Faszination für ihre Werbung. Insbesondere die Philip-Morris-Marke Marlboro greift den Mythos Cowboy mit dem so genannten "Marlboro-Man" auf und schafft damit ein werbewirksames Stereotyp, das sicherlich auch die klischeehaften Vorstellungen vom Cowboy (vielleicht sogar die Klischees vom "echten Mann" an sich) verändert und beeinflusst hat.

Eine neue Facette fügte 2005 der Film Brokeback Mountain dem Cowboy-Kult hinzu, der das gängige Stereotyp und das dahinter stehende Männlichkeitsideal in einigen Punkten deutlich akzentuiert und relativiert.
Heutige Cowboys, Benjamin, Texas 2006
Cowboykleidung heute [Bearbeiten]

Auch in der Kleidermode taucht dieses Thema bis heute in regelmäßigen Abständen wieder auf. Markanteste Zitate der Mode sind Cowboyhut und Cowboystiefel, wobei sich allerdings nur der Stiefel zeitweise in der Alltagsmode der breiten Bevölkerung etablieren konnte. Mit ihm wird seitdem häufig klischeehaft proletenhaftes Macho-Verhalten assoziiert. Der Cowboystiefel erfuhr also in den letzten Jahrzehnten eine gewisse Bedeutungs-Metamorphose.

Der Cowboyhut wird nach dem wichtigsten Hersteller auch Stetson genannt. Schmuckelement ist die sog. Cowboykrawatte bolo tie, mit der der Hemdkragen abgeschlossen wird.

Gedenkstätte

Die Grant-Kohrs Ranch National Historic Site bei Deer Lodge in Montana erinnert an die Zeit der Open Range, als private Rancher ihre Herden unreglementiert auf öffentlichem Land weiden und durch Cowboys auf den langen Viehtrieben zur Eisenbahn treiben ließen. Sie ist seit 1972 im Besitz des Bundes, wird durch den National Park Service verwaltet und als aktive Ranch betrieben. Besucher können die Viehwirtschaft im Stil des späten 19. Jahrhunderts erleben und an Living History-Vorführungen teilnehmen.
Quelle Wikipedia[/center]
[center]Bild

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Beitragvon eunike » 08.09.2010, 6:35

[center]Tritt der Tod bei einem Schuss ins Herz sofort ein?
Wird jemand 'mittenin Herz ' getroffen, so kommt es ganz darauf an,
wo das Herz getroffen wurde
und ob es gerade mit Blut gefüllt war (Diastole)
Ein mit Blut gefülltes Herz zerspringt,
weil die Energie des Geschosses
an die Flüssigkeit (Blut) weitergegeben wird.
Bei Verletzungen der rechten Herzkammer (Niederdrucksystem)
kann es erheblich länger dauern,
bis es zur inneren Verblutung kommt als
bei der linken Herzkammer (Hochdrucksystem).
Bis das Gehirn nicht mehr arbeitet,
ergibt sich eine funktionelle Pufferphase
von vier bis acht Sekunden.
Selbst bei völliger Unterbrechung der Blutzufuhr
an das Hirn kann der Getroffene also noch für
kurze Zeit handlungsfähig
sein.
Das erklärt, warum jemand, der von einer Kugel ins Herz getroffen wird,
zum Beispiel noch ein paar Schritte gehen kann.


(Quelle: Institut fü Rechtsmedizin, Frankfurt/Main)

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Beitragvon schnute41 » 09.09.2010, 10:55

[center]Der Rattenfänger von Hameln
ist eine der bekanntesten deutschen Sagen. Sie wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Es wird geschätzt, dass mehr als eine Milliarde Menschen sie kennen. Selbst in fernen Ländern gehört sie häufig zum Schulunterrichtsstoff; besonders in Japan und in den USA ist sie sehr beliebt.

mehr ist hier zu lesen
http://de.wikipedia.org/wiki/Rattenf%C3 ... von_Hameln
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Beitragvon eunike » 10.09.2010, 6:52

[center]Hatten die Indianer schon immer Pferde?

Unser Bild der amerikanischen Indianer ist geprägt
vom Westernfilm und von den Karl-May-Erzählungen.
Wenn wir an Indianer denken, sehen wir sie vor unserem inneren Auge
auf Wildpferden über die Weiten der Prärie jagen.
Tatsache ist jedoch, dass die 'Wildpferde' erst
im 17. bis 19. Jahrhundert nach Amerika kamen.
Siedler aus Europa brachten die ersten Pferde auf ihren Schiffen
mit in die neue Welt.
Die Tiere waren etwas kleiner als unsere heutigen Reitpferde.
Dacor gab es in ganz Nord- und Südamerika keine Pferde;
die Indianer mussten zu Fuß gehen.

(Quelle: Prof. Dr. M anfred Berg,
Curt-Engelhorn- Stiftungsprofessor
für Amerikanische Geschichte,
Universität Heidelberg)

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Beitragvon schnute41 » 10.09.2010, 11:35

[center]Die neue Technik für luzides Träumen

Unser Gehirn ist verantwortlich für die verschiedenen Wahrnehmungen und Gefühle, die wir haben. Das gilt sowohl für wache Bewusstseinszustände, als auch für unsere Träume.
Ich will an dieser Stelle nicht weiter auf verschiedene Schlafphasen und luzide Träume im
Allgemeinen eingehen, sondern mich darauf beschränken, eine neue, sehr effektive Technik vorzustellen, um luzid zu träumen. Es kann jedoch dieses sehr gute Buch als Einführung in das Thema empfohlen werden:
Schöpferisch träumen. Wie Sie im Schlaf das Leben meistern: Der Klartraum als Lebenshilfe
Doch beschäftigen wir uns nun mit den entscheidenden Dingen für sofortige Klartraumerlebnisse.

hier geht es weiter:http://www.luzidestraeumen.com/[/center]
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Beitragvon schnute41 » 11.09.2010, 23:40

[center]Wie die Europäer zu ihrer weißen Hautfarbe kamen

Über den Ursprung der Menschheit sind zwei Dinge unbestritten - dass sie aus Afrika stammt und unsere Vorfahren eine dunkle Hautfarbe hatten. Warum haben Europäer ihre Hautpigmente verloren? Fest steht, dass die schwarze Menschheit nach der Ankunft in Europa blass geworden ist - innerhalb weniger Generationen.

Bisher haben Forscher den Verlust der dunklen Farbe immer mit einem Vitamin-D-Mangel erklärt, der sich in Europa durch die einseitige Getreidekost der frühen Bauern ergeben habe: Nur in helle Haut könne das Sonnen-UVB-Licht so tief eindringen, dass es die körpereigene Herstellung des Vitamins ankurbelt. Vitamin-D-Mangel verursacht unter anderem eine rachitische Verformung der Knochen - betroffene Frauen haben ein deformiertes Becken und können keine Kinder bekommen. So habe die Hellhäutigkeit dem Früheuropäer zur lebensnotwendigen Vitamindosis verholfen - und sei letztendlich die Voraussetzung für ein Überleben auf dem kühlen Kontinent gewesen. Soweit die althergebrachte Lehrmeinung.

Mit dieser Theorie räumt jetzt der südafrikanische Forscher Ashley Robins auf, mit einer Studie im Fachmagazin "American Journal of Physical Anthropoloy". "Das schwarze Pigment Melanin schirmt nicht alle UVB-Strahlen ab", sagt er. Dunkelhäutige Menschen bräuchten nur sechs- bis zehnmal so viel Sonnenlicht, um den gleichen Vitamin-D-Spiegel im Blut zu erreichen wie Hellhäutige. "Für einen Afrikaner in Europa bedeutet das praktisch, dass er zwei bis drei Stunden Sonnenlicht abbekommen müsste, und zwar dreimal die Woche", sagt Robins dem "New Scientist", "so viel hatten die Frühmenschen auf dem europäischen Kontinent mindestens jeden Tag." Dass sie unter lebensgefährlichem Vitamin-D-Mangel gelitten haben, hält Robins für unwahrscheinlich.

Robins hat den Vitamin-D-Spiegel im Blut von Weißen und Schwarzen verglichen. "Obwohl Dunkelhäutige viel mehr Sonne brauchen, um die gleiche Menge VitaminD zu produzieren, kompensieren sie diesen Nachteil, indem ihr Körper viel mehr Stoffwechselprodukte aus der gleichen Menge Vitamin herstellt", sagt Robins. Offenbar arbeiteten die Enzyme der Dunkelhäutigen in Leber und Nieren härter und kämen so unterm Strich auf die gleiche Menge an lebenswichtigen Stoffwechselprodukten wie helle Typen.

Woher also kommt die blasse Haut? "Vermutlich sind es viele Gründe", sagt die Norwegerin Asta Juzeniene, "einer davon ist die sexuelle Auslese." Mit der Ankunft im kühlen Europa sei die helle, sensible Haut plötzlich kein Gesundheitsrisiko mehr für die Menschen gewesen, schrieb sie im Mai im "Journal of Photochemistry and Photobiology B", "und so änderte sich der sexuelle Geschmack vor allem der Männer - je heller eine Frau, desto attraktiver." Eine Vorliebe, die sich offenbar bis heute gehalten hat, wie Psychologen aus Umfragen wissen. "In der hellen Haut sehen Männer instinktiv das Anzeichen für Unberührtheit, Makellosigkeit, Unschuld - vielleicht sogar Schutzbedürftigkeit", heißt es in einer Studie der Universität Toronto vom März 2008.

Zusätzlich zur Erotik sieht die Norwegerin Juzeniene noch einen anderen Selektionsvorteil des hellen Teints: die Empfindlichkeit für Frost. So hätten Studien unter Soldaten im Koreakrieg gezeigt, dass Schwarze leichter Frostbeulen bekämen als ihre weißen Kollegen.

Das Gen für die Hautfarbe ist vor knapp vier Jahren entdeckt worden - als eines jener Merkmale im Erbgut, das sich im Lauf der Jahrtausende am stärksten und schnellsten verändert hat - und sich immer noch wandelt. In welche Richtung? "Braun", meint der Evolutionsforscher Steve Jones: "In Afrika werden mehr und mehr Kinder geboren. Vielleicht werden die Gene für schwarze Hautfarbe irgendwann weiter verbreitet sein als die für weiße Hautfarbe. Schreitet die Globalisierung weiter fort, dann bedeutet das, wir werden irgendwann einmal eine braune Hautfarbe tragen."
Quelle: Welt online[/center]
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Beitragvon schnute41 » 12.09.2010, 13:00

[center]Warum sind Indianer Rothäute?

Als Kolumbus und die anderen europäischen Entdeckerr in Amerika gelandet waren, entdeckten sie die Ureinwohner. Und sehr schnell verbreitete sich das Gerücht, dass die Indianer eine rote Hautfarbe hätten. Abfällig wurden sie daher von den Europäern "Rothaut" genannt.

Allerdings haben die Indianer gar keinen rötlichen Hautton, sondern eher eine bräunliche Hautfarbe, wie sie auch Asiaten haben. Die rote Farbe trugen die Indianer nur, wenn sie sich zu einem bestimmten Anlass angemalt hatten. Entweder weil sie in den Krieg zogen oder auch zu religiösen Zeremonien.

Die Indianer nannten die heller häutigen Einwanderer im Gegenzug "Bleichgesicht".

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Quelle: Was ist Was[/center]
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Beitragvon schnute41 » 13.09.2010, 12:32

[center]Hatten die Indianer früher eine Schrift?

Die unterschiedlichen Stämme der Indianer hatten auch unterschiedliche Sprachen. Damit sie sich überhaupt miteinander verständigen konnten, entwickelten sie eine gemeinsame Zeichensprache. Die Indianer, die von der Bisonjagd lebten, mussten oft sehr weite Strecken zurücklegen. Damit sie sich verständigen konnten, machten sie von einer Anhöhe aus Rauchsignale, die bis zu 80 Kilometer weit zu sehen waren.

Daneben kannten die Indianer, schon bevor die Europäer kamen, eigene Schriften, die allerdings nicht so wie unser Alphabet aufgebaut waren. Indianer verwendeten einfache Bilderschriften. Diese malten sie auf Bisonhäute oder ritzten sie in Rinde.

Auf diese Weise hielten sie Abenteuer, Heldentaten oder besondere Ereignisse aus der Geschichte des Stammes als Bildergeschichte fest, sozusagen wie ein Vorläufer des Comics.

So hat der Stamm der Delaware Holztäfelchen, die die gesamte Stammesgeschichte von der Urzeit bis zur ersten Begegnung mit den Weißen erzählt. Wertvolle geschichtliche Zeugnisse sind auch die Kalender der Kiowa und Dakota. Sie halten jedes Jahr ein herausragendes Ereignis fest.

Eine andere Art der Bilderschrift hatten die Stämme des nordamerikanischen Ostens entwickelt. Sie machten Wampumgürtel, die aus Meermuschelröhrchen bestanden, die durchbohrt und mit Fäden aneinandergereiht wurden. Weiße und schwarze Wampumperlen bildeten Muster und Figuren, die alle eine Bedeutung hatten. So konnte durch den Gürtel eine Geschichte erzählt werden.
Quelle:Quelle: Was ist Was

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Beitragvon schnute41 » 14.09.2010, 12:32

[center] Warum tanzen Indianer vor dem Feuer und singen dazu?

Durch den Tanz näherten sich die Indianer, ihrem Glauben nach, den übernatürlichen Kräften und Mächten. So konnten sie sich für empfangene "Gaben", wie Licht, Nahrung, Wärme, die Sonne oder Wasser bedanken und um Hilfe anflehen, wenn sie welche benötigten. Zum Beispiel beim Aufbruch in einen Krieg oder in kämpferische Auseinandersetzungen, wie auch bei der Jagd oder zum Beginn einer neuen Jahreszeit.

Viele Stämme hatten ihre eigenen, speziellen Tänze, die nur sie oder manchmal sogar nur ein Teil des eigenen Volkes kannte, etwa nur die Männer oder auch nur die Medizinmänner. Außerdem gab es je nach Anlass auch entsprechende Tänze.

Die Hopi- Indianer baten mit einem Schlangen- und Antilopentanz um Regen und gute Ernte. Die Irokesen drückten ihren Dank an die Erde, die Wurzeln, an die Kräuter als Gesundheitserhalten, an Bäume, Ströme und Tiere mit einem großen Federtanz aus.

Mit einem speziellen Tanz, hofften die Mandan Bisons in die Nähe ihrer Dörfer zu bringen. Berühmt ist vor allem auch der Sonnentanz der Plainindianer. In ihm wird dargestellt, wie die durch eine urzeitliche Katastropje zerstörte Erde mit all ihren Pflanzen und Tieren neu geschaffen wurde. Um den Mächten nahe zu sein, quälten sich bei diesem Tanz auch junge Männer, zum Teil bis sie das Bewusstsein verloren.

Dass die Indianer immer um ein Feuer tanzen, ist so nicht richtig. Aber, da häufig die Geister, Ahnen und Götter in der Nacht angerufen werden, wurde ein wärmendes Feuer gemacht. Außerdem hat natürlich auch das Feuer in dem natürlichen Kreislauf der Erde als besonderes Element für die Indianer eine besondere Bedeutung.
Quelle:Quelle: Was ist Was

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Beitragvon eunike » 14.09.2010, 18:55

[center]Warum legt das Hotelpersonal meinen Schlafanzug nicht zusammen?

Es gibt in Deutschland immer weniger Hotel,
die die Nachtwäsche des Gastes zusammenfalten
und auf das Kopfkissen oder das Fußende des Bettes legen.
Meist sind es die privat geführten Hotels,
die diesen Service nach wie vor bieten.
Entfällt er, geschieht dies aber eher aus Zeitgründen,
weniger wegen der Hygiene.
Ob die Nachtwäsche zusammengelegt wird oder nicht
- und wenn ja, wie -
ist im übrigen einzig und allein die Entscheidung des Hotels
bzw. der Reinigungsfirma, die ihre Mitarbeiter anweist.
Es gibt hierzu weder rechtliche Vorgaben
noch definierte Standards der Deutschen Hotelklassifizierung.

(Quelle: Hotelverband Deutschland (IHA), Berlin)

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Beitragvon schnute41 » 15.09.2010, 12:38

[center]Wie konnten die Indianer erkennen, was die Rauchzeichen bedeuteten?

Waren die Indianer weit von einander entfernt und es lagen zum Beispiel die baumlosen Plains zwischen ihnen, so gaben sie sich mit Rauchwolken Zeichen.

Sie stiegen auf den höchsten Punkt, einen Berg oder eine Anhöhe und machten ein Feuer mit feuchtem Gras, das starken Rauch entwickelt, wenn man es anzündet. Wenn das richtig brannte, nahmen sie eine Decke oder eine Bisonhaut und deckten in bestimmten Abständen die Rauchsäule ab. So wurde diese unterbrochen und es kam zum Beispiel lange keine Rauchwolke, dann mehrere kurze und so weiter. Mit den Indianern, die auf die Signale warteten, hatte man vorher ausgemacht, welche Rauchwolken"folge" was bedeutete. Je nachdem, wie dick Wolken waren oder wie viele, wie lange die Pausen zwischen den Wolken waren - alles bekam eine Bedeutung. Und so wussten die anderen Indianer, ob Gefahr im Verzug war oder ob sich eine Büffelherde näherte.

Die Rauchsignale waren über 80 Kilometer weit zu sehen. Nur wer vorher eingeweiht war, wusste, was die Signale zu bedeuten hatten.
Quelle:Quelle: Was ist Was

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