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234 Beiträge
Forum der Regionalgruppe Essen

Moderator: Korallensucherin

Beitragvon schnute41 » 21.06.2010, 11:56

Ein Affe im Sarg

Lange glaubten Forscher, dass die Prinzessin Makare zusammen mit ihrem Kind bestattet wurde.
Erst eine Röntgenuntersuchung der kleinen Mumie förderte eine verwirrende Tatsache ans Licht:
Kein Kind, sondern ein Pavian ist ihrem Sarg beigefügt worden. Warum das geschah, ist bis heute ein Rätsel...
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Beitragvon eunike » 22.06.2010, 5:45

[center]Konrad Zuse
- Erfinder des ersten frei programmierbaren Computers
Heute wäre er 100 Jahre alt geworden

- Wer mehr wissen möchte, bitte hier klicken -
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Beitragvon Korallensucherin » 22.06.2010, 6:15

dann sagen wir mal danke zu dem Herrn, der wirklich ein Genie war! :lol:

Was wären wir ohne " PC" ??? :lol: :lol:
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Beitragvon schnute41 » 22.06.2010, 21:42

Im Wettlauf gegen die Vergänglichkeit

Sechs Jahre dauerte die Restaurierung des Nefertari-Grabes im Tal der Königinnen bei Luxor. Salz, das im Kalkstein,
im Putz und in den Mineralfarben gebunden ist, hatte mit Feuchtigkeit reagiert und die Dekoration buchstäblich platzen lassen.
Die Konservatoren säuberten zunächst die mit Spinnweben, Staub und Russ behafteten Wände.
Dann kratzten sie die Rückseiten abgeblätterter Teilchen vom Salz frei und fügten sie mit einem trockenen Spezialmörtel wieder ein.
Wo die Zierde sich erst von der Wand zu lösen begann, wurde der Zwischenraum mit einem Acrylharz gefüllt - per Pipette oder Injektionsspritze,
Quadratmilimeter für Quadratmilimeter. Waren Bruchstücke und Farben unwiederbringlich verloren, wurden sie auch nicht wiederhergestellt,
um die Ursprünglichkeit des 3250 Jahre alten Kunstwerkes nicht zu verfälschen. Mit dem Auszug der Restauratoren kehrte wieder Stille ein
in das Grab der Lieblingsfrau von Ramses II. Touristen haben keinen Zugang. Ihre Ausdünstungen würden das verheerende Wirken der Salze reaktivieren.
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Beitragvon Korallensucherin » 23.06.2010, 10:21

[center]Hallo schnute, Du erweckst mit dem Eintrag wieder meinen Wunsch nach
Aegypten.

" Einmal Aegypten sehen"!


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Bis dato ist es mir leider vergönnt geblieben.

LG zu Dir[/center]
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Beitragvon schnute41 » 24.06.2010, 10:36

Korallensucherin hat geschrieben:[center]Hallo schnute, Du erweckst mit dem Eintrag wieder meinen Wunsch nach
Aegypten.

" Einmal Aegypten sehen"!


Bild
Bis dato ist es mir leider vergönnt geblieben.

LG zu Dir[/center]


Hallo Korallensucherin,
da geht es Dir so wie mir,habe seit je her eine große Schwäche für das alte Ägypten, es haben sich bei mir einige Bücher vom alten Ägypten angesammelt
die ich immer wieder gerne lese.
L.G. Schnute
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Beitragvon schnute41 » 24.06.2010, 10:42

Jeni mit dem festen Biss

In den ausgehöhlten Schädel der Priesterin Tjentmutenetiu stopften die Einbalsamierer harzgetränktes Leinen.
In den Augenhöhlen schoben sie vermutlich Obsidian, glasartiges Vulkangestein. Eine Überraschung bot "Jenis" Gebiss:
In bester Verfassung und mit frisch gewachsenen Weisheitszähnen.
Denn zumeist waren die Zähne der alten Ägypter arg verschlissen - vom Sand,
der beim Mahlen des Getreides ins Mehl, folglich auch ins Brot gelangte.
Jeni, so der Befund der Zahnexperten, könne höchstens 23 Jahre alt geworden sein.
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Beitragvon eunike » 24.06.2010, 15:38

Vokuhila

Der aus den Abkürzungen der Wörter "vorne kurz - hinten lang"
Entstandene Begriff bezeichnet eine Herrenfrisur, die in den 80er und 90er Jahren modern war.
Wer seinerzeit 'trendy' sein wollte, trug diese Frisur:
der britische Sänger Rod Stewart ebenso wie Dieter Bohlen, 'MacGyver' Richard Dean Anderson oder Rudi Völler.
Insbesondere Fußballer liebten den Haarschnitt, der ihnen eine freie Sicht auf den Ball ermöglichte
und sie trotzdem ein bisschen wie Rockstars aussehen ließ.


[center] - hier mehr davon -[/center]
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Beitragvon Korallensucherin » 24.06.2010, 17:33

schnute schrieb:
Hallo Korallensucherin,
da geht es Dir so wie mir,habe seit je her eine große Schwäche für das alte Ägypten, es haben sich bei mir einige Bücher vom alten Ägypten angesammelt
die ich immer wieder gerne lese.
L.G. Schnute


schnute, das wäre schon allein ein Grund, dass wir uns einmal treffen!

LG zu Dir
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Beitragvon Korallensucherin » 24.06.2010, 17:34

eunike, ich denke dabei auch an Andre Agassi! :lol: :lol:

Er sah verdammt gut aus, heute nix mehr mit Haare! :wink:
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Beitragvon schnute41 » 25.06.2010, 12:46

Kopfgeburten auf dem Bildschirm

Die Sängerin Ta-Bes wurde 3000 Jahre nach ihrem Tod ins Bostoner Brigham Young Hospital eingeliefert. Sie starb,
als die Kunst des Einbalsamierens ihre höchste Fertigkeit erreicht hatte. Wie die Präparatoren ans Werk gegangen waren,
rekonstruierte der Computertomograph - ohne dass Ta-Bes Sakrophag geöffnet werden musste.
271 Schnittbilder auf denen sich Bandagen, Knochen und Haut durch ihre Gewebe unterscheiden,
setzte der Tomograph zu einem dreidimensionalen Kopfbild zusammen. Der Schädel selbst war leer:
Wie üblich hatten die Einbalsamierer das Gehirn mit Metallhäkchen durch die Nase entfernt.
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Beitragvon schnute41 » 26.06.2010, 11:38

Kaum ein Stein blieb, wie er war

Im 15. Jahrhundert schossen ihr Mameluken-Geschütze die Nase weg. Wüstenstürme, Abgase und Salze, die aus dem Grundwasser aufsteigen,
zehren an ihrem Kalksteinkörper: Die (oder: der) 4500 Jahre alte Sphinx von Gizeh ist chronisch krank, und seit Ewigkeiten wird an ihm herumgedoktert.
Der Amerikaner Mark Lehner säuberte zwei Jahre lang alle Steine, hat jeden vermessen, registriert und in ein Schema eingetragen.
Es zeigt, wer wann mit welchen Blöcken die 73 Meter lange und 20 Meter hohe Pyramiden-Wächterin geflickt hat.
Ausserdem fotografierte Lehner die Sphinx mit einer Stereokamera, um das ursprüngliche Aussehen am Computer rekonstruieren zu können.
Die Ergebnisse: Lehner glaubt, dass das Fabelwesen die Züge seines Auftraggebers trägt, des Pharaos Chephren.
Und: Thutmosis IV. liess - mehr als tausend Jahre nach Chephren - vermutlich eine Statue seines Vaters Amenophis II.
vor der Brust der Sphinx aufstellen und das Monument bei der Gelegenheit renovieren und streichen - rot, gelb und blau.

Kommentar:
Umstritten ist jedoch, ob die oder eben der Sphinx tatsächlich Cheops darstellen soll. Möglich wäre es.
Ist dies der Beweis, dass die große Pyramide von Cheops erbaut worden war?
Der grösste Teil der heutigen Wissenschaft ist sich darüber nicht so ganz im Klaren...
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Beitragvon schnute41 » 29.06.2010, 12:14

Altes Ägypten ist die allgemeine Bezeichnung für das Land Ägypten im Altertum.
Der ägyptische Name lautete Kemet und bedeutet in der Übersetzung "Schwarzes Land".
Kemet bezeichnet das Delta des Nils und geht auf den schwarzen Schlamm zurück,
der nach den jährlichen Überschwemmungen des Nils zurückblieb und eine fruchtbare Ernte garantierte.
Eine andere Bezeichnung für das Land des Altertums war "Ta meri" (T3 mrj),
was mit Land meri übersetzt wird, da die Bedeutung des Wortes mrj unbekannt ist.
Wikipedia
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Die alten Ägypter schätzten den
Schwarzkümmel als Heil- und Schönheitsmittel
Schwarzkümmelbrot mit Sauerteig, Zutaten
Vorteig ansetzen
und gehen lassen
300 g Dinkelvollkornmehl
200 g Roggenvollkornmehl
350 ml lauwarmes Wasser
2 EL Sauerteig
8 - 10 Std. Gehzeit
(je nach Umgebung /Temp.)
Zum Vorteig dazugeben
und kneten
200 g Dinkelvollkornmehl
150 g Roggenvollkornmehl
kein Wasser
1 EL Vollmeersalz
50 g Schwarzkümmel
2,5 Std. Gehzeit
45 Min. Backen bei 200°C
Wissenswertes über das alte Ägypten
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Beitragvon schnute41 » 30.06.2010, 9:53

Die Katze im alten Ägypten

Etwa 2500 v. Ch. taucht in Ägypten das Symol Miu auf. Dieses steht sowohl für Löwe, als auch für Katze.
Später tritt an dessen Stelle der Begriff "Mau", welches naheliegenderweise die sprachliche Nachahmung ihrer Laute darstellt.
Die Katze entpuppte sich in den überlebenswichtigen Kornspeichern als vorzüglicher Ungezieferjäger .
Somit machte Sie Karriere und wurde ab der mittleren Dynastie als Tempeltier gehalten.
Es wurden extra Katzenpriester bestimmt, welche für das wohl der Tiere zu sorgen hatten.

Bald darauf wurde sie als Göttin Bastet verehrt, welche einen Katzenförmigen Kopf besass.
Nunmehr stand das töten einer Katze fast immer unter Todesstrafe. Dies hatte zur Folge,
dass keiner den Tierchen auch nur ein Häärchen krümmen wollte.
Die Katzen vermehrten sich massenhaft und es gab praktisch keine Mäuse und Ratten mehr in ägyptischen Siedlungsgebieten.
Somit wurde auch die Anzahl der durch diese Nagetiere verbreiteten Seuchen und Krankheiten massiv eingedämmt.
Dies kam natürlich den Status der Katze nochmals zugute.
In alten Pharaonengräbern wurden dutzende von Katzenmumien gefunden.
Bild

Bild
patrik huber-mythos-katze
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Beitragvon schnute41 » 01.07.2010, 12:04

Das alte Ägypten

Wie alt ist diese Kultur ?
Die ägyptische Kultur besteht seit mehr als 5000 Jahren.
Das Alte Reich begann etwa um 2700 v. Chr.
König Djoser baute die Stufenpyramide bei Saqqara. Sie ist der älteste Steinbau, der eine Größe von 60 m Höhe hat.
Aber schon um 5000 v. Chr. ( vor 7000 Jahren) zogen Menschen in das Niltal. Diese Menschen kamen aus Asien,
Zentralafrika und dem Westen. Sie ließen sich an den fruchtbaren Ufern des Nils nieder. Sie zähmten Tiere und bestellten Äcker.
Die größte organisierte Gesellschaft ( die es jemals gab) entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte..
Durch diese Menschen ist die Kultur Ägyptens enstanden. Sie bauten Tempel, Paläste und Pyramiden,
deren Überreste wir noch heute bewundern können.
Responsable: D. Berchem
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