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Forum der Regionalgruppe Essen

Moderator: Korallensucherin

Beitragvon eunike » 20.08.2010, 6:25

@Grafka: Die Sail ist immer wieder ein Erlebnis.
Vor allem, da sie nur alle 5 Jahre statt findet.
Schade, dass deine Bilder verloren gingen.
Aber ich drück die Daumen für den 25. 08., damit du gute Fotos kriegst!
Die ollen Windjammer sind so wunderschön!
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Beitragvon eunike » 20.08.2010, 6:45

[center]Die 'Alexander von Humboldt'

Am Anfang stand die Idee, Jugendliche auf einem Großsegler
ganz neue Erfahrungen gewinnen zu lassen,
im Umgang mit der Natur, mit einem historischen Schiff,
mit der Gemeinschaft an Bord und mit sich selbst.

Die Geburtsstunde der "Alexander von Humboldt" liegt im Jahre 1906.
Der bewährte Riss eines Segelschiffsrumpfes diente
zum Bau eines neuen Feuerschiffes.
Viele Jahrzehnte wies es den Seeleuten zu allen
Tages- und Jahreszeiten den Weg zu Häfen in der Ostsee
und auch bei der schwierigen Ansteuerung der Elbe-, Weser- und Jademündungen.

1986 erwarb die Sail Training Association Germany (S.T.A.G.)
dieses Schiff vom Bundesminister für Verkehr,
das zuletzt als Feuerschiff "Kiel" seinen Dienst tat.
Zusammen mit den beiden Hauptsponsoren Brauerei Beck & Co.
und Autotransportfirma E. H. Harms wurde die
Deutsche Stiftung Sail Training (DSST) als Eigner
und Betreiber des zukünftigen Segelschiffes gegründet.

In den Jahren 1986 bis 1988 verwandelten
die Motorenwerke Bremerhaven und viele freiwillige Helfer
das ehemalige Feuerschiff in die Bark "Alexander von Humboldt".
Die grüne Rumpffarbe setzt die Tradition der ehemaligen
Bremerhavener Rickmers-Reederei fort,
die grünen Segel stiftete fortan die Bremer Brauerei Beck & Co.

Mag der Schiffsrumpf der "Alexander von Humboldt"
mit fast 100 Jahren auch eine "alte Lady" sein,
so ist der Segler unter nautischen und technischen Gesichtspunkten
hochmodern -
kompromisslos hinsichtlich Sicherheit und Zuverlässigkeit.
Dieses Höchstmaß an Sicherheit wurde zuletzt während der
Werftüberholung in Bremerhaven bei Rickmers/Lloyd im Mai 2003
vom Germanischen Lloyd für die nächsten fünf Jahre bestätigt.

Seit ihrer Indienststellung im Jahre 1988 hat das Segelschiff
sechsmal den Atlantik überquert
und mehr als 300.000 Seemeilen zurückgelegt.
Doch was ist ein Schiff ohne seine Besatzung.
Zurzeit stehen der Bark "Alexander von Humboldt"
über 1000 Stammbesatzungs-Mitglieder zur Verfügung.
Dabei spielt es keine Rolle ob sie weiblich oder männlich sind.
Aber eines haben sie alle gemein:
sie segeln ehrenamtlich mit und pflegen ihre "Alex" hingebungsvoll.

Hinzu kommen jedes Jahr viele Jugendliche,
die an den Sommertörns in die Nord- und Ostsee
oder den Winterreisen meist zu den Kanarischen Inseln teilnehmen.
Hinter diesem so genannten Sail Training verbirgt sich die Idee,
den Gruppengeist der Jugendlich zu fördern
und die See als Brücke internationaler Verständigung zu nutzen.

Als Flaggschiff der Sail Training Association Germany
nimmt die "Alexander von Humboldt" regelmäßig an
internationalen Regatten von Sail Training International (STI) teil.

Schiffsname : Alexander von Humboldt
Länge : 63,00 Meter
Art : Bark
Breite : 8,00 Meter
Nation : GER
Tiefgang : 5,20 Meter
Eigner : DSST, Bremerhaven
Segelfläche : 1010 m²
Heimathafen : Bremerhaven
Besatzung : 60 Personen

(Quelle: bremerhaven.de/meer-erleben/sail-bremerhaven/sail-2010)
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Beitragvon Grafka » 20.08.2010, 15:50

Wenn ich auch dazu was mitteilen darf:

Für den 100 Jahre alten Segler soll ein Käufer gesucht werden..

Wie Radio Bremen vermeldete, ist nun der Auftrag für den Neubau der 'AlexII'
an die BVT-Werft in Bremen erteilt worden:
Normal schwarzer Rumpf, weißer Wasserpass, weiße Aufbauten und weiße Segel.
(Nicht von ungefähr hat das Segelschiff ja grüne Segel....)

Die neue Alex soll im September nächsten Jahres in Bremerhaven übergeben werden.
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Beitragvon eunike » 20.08.2010, 17:11

@Grafka: Nett von dir, dass du darüber informierst. Danke dir!
Neubau ist gut und schön.
Aber die alte 'Alex' hat so'n gewisses Etwas, wohl gerade durch das Grün...irgendwie ;-)
Ja die grünen Segel sind sicher auch wegen 'Becks' denk ich. ;-) :wink: :wink:
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Beitragvon eunike » 21.08.2010, 8:23

[center]Die 'Gorch Fock'

1958 beim Bau der zweiten "Gorch Fock" wurden insbesondere
die Erfahrungen mit dem 1937 gebauten
Schwesternschiff "Albert Leo Schlageter" (heute "Sagres II")
berücksichtigt. Sie galt damals als das modernste Segelschulschiff.
Blohm & Voss folgte bei der Konstruktion des Nachbaus
aber nicht nur den Grundkonzepten des heutigen
portugiesischen Schulschiffes, sondern auch den Erfahrungen,
die aus dem tragischen Untergang der "Pamir" gezogen wurden.
Die Marine gab daraufhin den Auftrag an die Bauwerft,
bei der neuen "Gorch Fock" noch mehr für Kentersicherheit,
Stabilität, Rettungsmittel, Schottenunterteilung und Navigation zu tun.
Als sie 1958 nach nur 100 Tagen Bauzeit vom Stapel lief,
war sie eines der sichersten Segelschiffe,
die jemals gebaut wurden.
Den Namen erhielt die Bark nach dem niederdeutschen
See-Schriftsteller Johann Kinau, der unter dem Pseudonym
"Gorch Fock" Bücher bekannt wurde.
Seit nunmehr 52 Jahre ist die Gorch Fock nun für
die Marine weltweit im Einsatz, das ist natürlich
nicht spurlos an ihr vorübergegangen,
wie man auch an den vielen neuen Galionsfiguren sehen kann.
Bei einer neunmonatigen Werftüberholung 2001
wurde bei der Innenausstattung insbesondere berücksichtigt,
dass nun auch Frauen als Offiziersanwärter an Bord
ausgebildet werden.
Zudem wurden die gesamte Bordelektronik,
der Brandschutz und auch die Ruderanlage auf den
neuesten Standard umgerüstet.
Die letzte Werfüberholung fand von Januar bis Juni 2010 statt.
Hierbei lag der Schwerpunkt auf stabilitätsverbessernden
Maßnahmen und Generalüberholung der Takelage.
Nur wenige Schiffe haben so oft ihre Galionsfigur gewechselt wie die "Gorch Fock".
Dabei blieb die Form, ein Albatross, bis auf Details jedoch gleich.
2002/2003 ist sie gleich zweimal in stürmischer See
vor Frankreichs Küste abgerissen.
Der neue Albatross ist aus kohlefaserverstärktem Kunststoff,
wie er auch in Luft- und Raumfahrt eingesetzt wird,
hergestellt und dabei mit 400 Kilogramm nur halb so schwer wie seine Vorgänger aus Holz.
Jährlich werden mit der "Gorch Fock" ein bis zwei
Ausbildungsreisen durchgeführt, Ende dieses Jahres
wird es die 156./157. Auslandsausbildungsreise sein. 
Bei diesen Reisen ist die Crew der "Gorch Fock"
Deutschlands weltweiter Botschafter zur See für Frieden,
Freundschaft und Verständigung
zwischen den Völkern.
Sie besuchten bisher mehr als 300 Häfen in über
40 Ländern auf fünf Kontinenten.

Schiffsname : Gorch Fock
Länge : 89,30 Meter
Art : Bark
Breite : 12,00 Meter
Nation : GER
Tiefgang : 5,60 Meter
Eigner : Bundesminister der Verteidigung, Bonn
Segelfläche : 2034 m²
Heimathafen : Kiel
Besatzung : 210 Personen

(Quelle: bremerhaven.de/meer-erleben/sail-bremerhaven/sail-2010)

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Beitragvon eunike » 22.08.2010, 6:35

[center]Was ist das 'Borderline-Syndrom'?

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung -
korrekt: emotional-instabile Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ -
zeichnet sich durch ein komplexes Muster ab.
Der Patient leidet unter einer Instabilität der Gefühle,
der Identität und der zwischenmenschlichen Beziehungen
und ist zudem sehr impulsiv.
Erst 1980 wurde das Krankheitsbild offiziell in die
medizinische Versorgung eingeführt.
Lange Zeit hatte man das unklare Syndrom
zwischen Neurosen und Psychosen vergeblich
einzuordnen versucht und daher zum Genzlinien-,
also Borderline-Syndrom, erklärt.
Trotz der hohen Behandlungdbedürftigkeit
und des großen Leidensdrucks für die Betroffenen,
galt die Störung bis in die 1990er Jahrfe hinein als nicht behandelbar.
Inzwischen hat man aber neue Behandlungsvefahren entwickelt.

(Quelle: Schön Kliniken, Prien am Chiemsee)
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Beitragvon Korallensucherin » 26.08.2010, 18:30

[center]100. Geburtstag Mutter Teresas
- bürgerlich Anjezë Gonxhe Bojaxhiu-

Mutter Teresa war die Gründerin des Ordens der "Missionarinnen der Nächstenliebe" im indischen Kalkutta. Die in wohlhabenden Verhältnissen aufgewachsene Friedensnobelpreisträgerin widmete ihr Leben den Armen und Bedürftigen. Heute wäre sie 100 Jahre alt geworden.
Mit einer Gedenkmesse im Kloster des Ordens der Missionarinnen der Nächstenliebe im ostindischen Kalkutta sind die Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag von Mutter Teresa eingeläutet worden. An dem vom indischen Kardinal Telesphore Placidus Toppo geleiteten Gottesdienst nahmen etwa 1000 Menschen teil. Anschließend seien am Grab der 1997 gestorbenen Ordensgründerin Kerzen entzündet worden.

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Beitragvon eunike » 28.08.2010, 8:06

[center]Warum heißt ein kleines Messer "Kneipchen‘?

Wenn man das Wort "Kneipchen‘ hört, könnte man
an eine liebevolle Bezeichnung für eine Stammkneipe denken -
die kleine Kneipe um die Ecke
Hier ist allerdings ein kleines Obst- u. Gemüsemesser gemeint.
Der Ausdruck "Kneipchen‘ kommt aus dem Hessischen,
möglicherweise steht
er in Verwandtschaft zu dem englischen Wort für Messer: Knife.
Im Ruhrgebiet heißt ein Kneipchen Pittermesser.
In der Gastronomie wird es unter Fachleuten Tourniermesser genannt.
"Tourner‘ heißt "drehen‘ oder sinngemäß auch "umrunden‘.
Beim Schälen umrundet das Tourniermesser die Kartoffel
oder den Apfel. Seine gebogene Klinge ist der
Form des Schälguts angepasst.
Dadurch geht nicht zu viel von der Kartoffel oder
vom Fruchtfleisch verloren.

(Quelle: Duden Sprachberatung, Mannheim)
[/center]
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Beitragvon eunike » 29.08.2010, 7:54

[center]Woher kommt der Name 'Porta Nigra'?

Die Porta Nigra ist eines der ältesten Baudenkmäler
nördlich der Alpen und das Wahrzeichen der Stadt Trier.

Das Stadttor aus der Römerzeit hat einen Innenhof,
in dem man Fremde gefangen halten und überprüfen konnte,
bevor man sie in die Stadt einließ.
Die Römer nannten ihre Stadttore nach den Zielorten der Straßen,
die durch sie hindurchführten.
Daher hieß die 'Porta Nigra'
ursprünglich vermutlich 'Koblenzer Tor' oder 'Mainzer Tor'.
Später wurde der Bau dem römischen Kriegsgott Mars gewidmet und 'Porta Martis' genannt.
Ab 1050 diente das Gebäude kirchlichen Zwecken.
Der Name des heidnischen Gottes passte nicht zur
christlichen Religion und das Tor wurde dem Eremiten Simeon gewidmet.
('Klause des Simeon').
Erst Gelehrte des Mittelalters erfanden den lateinisierten Namen 'Porta Nigra' -
Schwarzes Tor.
Der Bau war inzwischen stark nachgedunkelt.

(Quelle: Amt für Presse und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Trier)

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Beitragvon Korallensucherin » 29.08.2010, 8:01

eunike: Im Ruhrgebiet heißt ein Kneipchen Pittermesser.

So ist es! Super, was Du alles so findest!! :lol:
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Beitragvon eunike » 29.08.2010, 8:05

@Koralle: Ich hätte Scout werden sollen, gelle?
grinst eunike und is wech :wink: :lol:
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Beitragvon Korallensucherin » 29.08.2010, 8:12

Yep, so ist es! :lol: :lol:

Ich werde auch mal auf Jagd gehen, damit Du nicht immer so alleine bist! :lol:
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Beitragvon eunike » 29.08.2010, 9:10

@ Koralle: Och schee, jagen macht zu zweit eh mehr Spaß! ;-) :D
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Beitragvon Korallensucherin » 29.08.2010, 9:32

[center]Tipps für den Umgang mit Migräne:

Wer mehr darüber erfahren möchte.



-Bitte hier klicken-[/center]

Quelle: Aktiv gegen Migräne
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Beitragvon schnute41 » 29.08.2010, 14:19

Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal
ist ein Denkmal zu Ehren von Kaiser Wilhelm I., das die damalige preußische Provinz Westfalen 1892-1896 errichten ließ.
Es wurde an der Ostflanke des Wittekindsberges an der Porta Westfalica errichtet. Architekt des Denkmals war Bruno Schmitz,
das Kaiserstandbild entwarf der Bildhauer Kaspar von Zumbusch.

Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal ist das Wahrzeichen der Stadt Porta Westfalica.

Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal steht am äußersten Ostende des Wiehengebirges auf dem Osthang des Wittekindsbergs
(294,2 m ü. NN). An der Porta Westfalica, dem engen Durchbruchstal der Weser zwischen Wiehengebirge im Westen und Wesergebirge im Osten,
steht es westlich bzw. oberhalb von Barkhausen auf rund 210 m Höhe.

Das insgesamt rund 88 m hohe Bauwerk ist bereits aus großen Entfernungen zu erkennen.
Von ihm aus bietet sich ein guter Blick zum Beispiel auf die Stadt Porta Westfalica sowie auf das Norddeutsche Tiefland.

Nach dem Tod Wilhelms I. wurden überall in Preußen Kaiser-Wilhelm-Denkmäler in Auftrag gegeben.
Der Landtag der Provinz Westfalen legte als Standort für sein Denkmal am 15. März 1889 mit knapper Mehrheit die Porta Westfalica fest.
Als Bildhauer wurde Kaspar von Zumbusch gewonnen. Für die architektonische Gestaltung schrieb die Provinz einen Architekturwettbewerb aus,
zu dem 58 Entwürfe eingingen. Vom Preisgericht, dem auch von Zumbusch angehörte, wurde ein erster Preis an den Berliner Architekten Bruno Schmitz
vergeben, dessen Entwurf auch für die Umsetzung ausgewählt wurde. Einen weiteren ersten Preis erhielten die Dresdener Architekten Richard Reuter und Theodor Fischer.
Zeichnung des Denkmals, angefertigt vom Architekten Bruno Schmitz

Die Vorbereitungen zum Bau begannen im Sommer 1892. Die Baukosten für das gesamte Denkmal inklusive Landerwerb, Zufahrtsstraße etc. betrugen rund 830.000 Mark.
Es wurden rund 13.000 Kubikmeter Mauerwerk ausgeführt und 3.000 Meter Treppenstufen verlegt.
Am 18. Oktober 1896 wurde das Denkmal im Beisein von Kaiser Wilhelm II. und Kaiserin Auguste Victoria im Rahmen einer Feier eingeweiht,
an der zwischen 15.000 und 20.000 Menschen teilnahmen.

Der Bau erhebt sich über einer Plattform, die teils aus dem Felsen herausgearbeitet, teils künstlich angelegt wurde. Der beim Herausarbeiten der Terrasse gewonnene Kalkstein wurde gleich wieder zum Aufbau des restlichen Teils und für die Hintermauerung beim eigentlichen Denkmal genutzt. Während des Baues der Plattform traten im Erdreich Setzungen auf, die dazu führten, dass sich Steine lösten und teilweise sogar abstürzten. Über der Plattform ordnete Schmitz einen zwölf Meter hohen Unterbau mit einer Hochterrasse an, zu dem eine stattliche Treppe hinaufführt. Hinter dieser befindet sich zwischen zwei Wappenschilden die Inschrift "Wilhelm dem Großen - die Provinz Westfalen". Von der Hochterrasse ragt der das Kaiserstandbild schützende Baldachin empor, der auf sechs relativ schmalen Pfeilern ruht, um eine möglichst gute Sicht auf das Standbild zu gewährleisten.

Für alle sichtbaren Architekturteile wurde Porta-Sandstein aus dem in der Nähe gelegenen Steinbruch "Wolfsschlucht" verwendet. Die Steine aus diesem Bruch besitzen grobes Korn bei graubrauner, etwas grünlich schimmernder Färbung. Häufig treten zusätzlich dunkle Streifen infolge starken Eisengehalts auf. Die dem Regen ausgesetzten Sandsteinflächen wurden zur besseren Witterungsbeständigkeit mit Testalin getränkt.
Kaiser-Wilhelm-Statue

Das Standbild Wilhelm I. zeigt diesen in Uniform des Garde du Corps mit hohen Stiefeln, Waffenrock und Küraß. Von den Schultern wallt der Krönungsmantel. Die rechte Hand hat Wilhelm I. erhoben, die linke auf den Pallasch gestützt. Auf dem Kopf trägt er einen Lorbeerkranz.

Das Standbild wurde in Wien, der Heimat des Bildhauers von Zumbusch, in Bronze gegossen. Seine Höhe beträgt ungefähr sieben Meter, diejenige des Steinsockels, auf dem es steht, nochmal etwa fünf Meter.

Quelle: Wikipedia
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