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Wunder - was ist das?

67 Beiträge
Forum der Regionalgruppe München

Moderator: harry_cb31

Beitragvon Gast » 09.03.2010, 21:12

Wunder stehen nicht im Gegensatz zur Natur,
sondern nur im Gegansatz zu dem,
was wir über die Natur wissen.

St. Augustin

Dieser Spruch gefällt mir besonders gut.

Wunder haben nicht etwas mit der Zauberei zu tun. Wenn ein Mensch nach einem schweren Autounfall aus einem Wrack fast unverletzt aussteigt (es ist mir tatsächlich auch schon passiert), dann bezeichnet er es als Wunder.

Laut Wikipedia: Als Wunder (griech. thauma) gilt umgangssprachlich ein Ereignis, dessen Zustandekommen man sich nicht erklären kann, so dass es Verwunderung und Erstaunen auslöst. Es bezeichnet demnach allgemein etwas "Erstaunliches" und "Außergewöhnliches" (griech. thaumasion).

Ich habe viele eigenartige Erlbnisse im Zusammenhang mit meinem Glauben erlebt. Aber auch ganz plötzlich und unerwartet.
Wie z. B. als ich in der Nacht vor meinem Abflug nach Belgrad meine tote Mutter geträumt hatte, die mich vor diesem Flug warnte. Trotz eines sehr schlechten Gefühls, fuhr ich zum Flughafen - und ich verpasste meinen Flug, zum ersten und einzigen Mal in meinem Leben. Es hat nicht sein sollen und ich war später sehr froh darüber.

Es wäre schön, wenn sich noch jemand finden würde, der Merkwürdiges erlebt hat, oder gesehen oder gehört hat und es hier darüber schreiben würde.
Es müssen keine große "Wunder" sein, kleine "Alltagswunder" würden sicher auch interessant sein. :D
Ich glaube an Wunder, kleine und große, und ich denke, auch wenn man an sie nicht glaubt, das heißt noch lange nicht, dass es sie nicht gibt.
Die meisten Menschen tun solche Eregnisse als Zufälle ab, für mich spielt es eigentlich keine Rolle, wie man sie nennt. Hauptsache, sie geschehen. :D

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Gast
 

Beitragvon isireader » 09.03.2010, 22:06

Wunderbar
:roll: zu Weihnachten wunderte ich mich,
als mir meine Ziehschwester ihre Finanzen offen legte.
Dachte, die wird sonderbar :roll: zu gleich meinte sie,
ich will jetzt aber geizig sein und nix mehr hergeben,
doch im Notfall könntest 1ooo Euro haben, aber ich will eigentlich nicht, bin geizig.
Ich sagte ihr, ich brauche eh nix . Nach dem 3.mal sagte ich,
und jetzt lass es gut sein .

Doch 3 Wochen später :oops:
das Finanzamt forderte eine Vorauszahlung
und ich hatte die 993,56 Euro
nicht :twisted: :oops: was nun :oops:
Da erinnerte ich mich
an meine Ziehschwester :idea: :!: Sie will nicht, aber es ist ein Notfall :!: :oops:
Sie war nicht begeistert, doch alles wante sich so, wieder zum Guten..

Wie nennt man das, Vorahnung oder Wunder?
Ende Gut alles Gut-----Dank meiner Ziehschwester...natürlich bekommt sie es wieder
zurück :lol:
*glg*
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isireader
 
Beiträge: 553

Beitragvon Gast » 09.03.2010, 22:31

Danke, liebe isireader, für Deinen Beitrag. Ja, das sind diese wunderbaren kleinen Wunder des Alltags.

Ich möchte Dich gleichzeitig auch ganz herzlich als neuen Mitglied bei uns begrüssen.

Herzlich willkommen im Münchner Forum.

[center]Bild[/center]

Ganz liebe Grüße zu Dir nach Salzburg

von Malaika
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Gast
 

Beitragvon Gast » 27.05.2010, 12:07

Wunder nennt man nicht nur große Ereignisse, die einem vollkommen unnatürlich vorkommen. Als Wunder bezeichnet man z. B. auch diese Begebenheit, bei der ein kleiner Junge, er heißt Ruben und stammt aus Holland) vor kurzem als einziger den Absturz eines Flugzeuges überlebt hat.
Als Wunder bezeichnet man auch oft die ganz kleine Ereignisse, die man sich nicht erklären kann.

Mir ist bei unserer Gartenschau in Rosenheim so ein "kleines Wunder" passiert, das mich aber sehr erfreut hat.

Wir gingen kreuz und quer spazieren, dann hörten wir uns die japanische Trommelmusik auf der großen Bühne an. Ein paar von uns bekamen Plätze in der Mitte der Zuschauerwiese, da waren nur ein paar Stüle frei. Später gingen wir Kaffee trinken. Und erst da habe ich bemerkt, dass ich meine Lesebrille verloren habe. Das war natürlich ärgerlich, doch ich nahm es gelassen hin - ich habe es gelernt, mich nicht wegen etwas zu ärgern, was ich nicht ändern kann. Dann gingen wir wieder spazieren und nach ca. 2 Stunden waren wir wieder bei der Bühne angelangt. Es gab wieder Musik. Alle Stühle ware besetzt - nein, nicht alle! Ein einziger Struhl war frei, und zwar genau da, wo wir vorher gesessen sind. Ich kämpfte mich dahin durch und nahm Platz, da keiner aus unserer Gruppe den Platz für sich beanspruchte. Kurz dachte ich an meine Brille, wo ich sie denn verloren haben könnte. Links neben mir stand ein großer Steinblock mit einer hohen Leuchte in der Mitte. Und auf diesem Steinblock lag meine Brille. Jemand hat sie gefunden und da hingestellt.
Es ist kein großes Wunder, doch schon ein bisschen eigenartig, was da passiert ist. Der einzige freie Stuhl genau an dem Platz an dem ich schon vorher gesessen bin und nach Stunden liegt die Brille immer noch da.
Für diese Geschichte gibt es natürlich Zeugen, :D :D die Leute aus meiner Gruppe, die sich auch gewundert haben :D
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Gast
 

Beitragvon Carisma42 » 27.05.2010, 13:32

Hallo Malaika,
mit großem Interesse habe ich diesen Tread gelesen.

Genau wie Du, glaube ich an keine Zufälle im Leben.
Alles ist schon bei der Geburt vorbestimmt, wie unser Leben verläuft.
Auch die Menschen, die uns im Leben begegnen, sind keine Zufälle.
Für jede Situation gibt es einen entsprechenden Menschen, den wir gerade
dann benötigen.

Daher erübrigt sich auch für mich die Frage nach einem Wunder.

Aber woran ich absolut glaube, ist Intuition. Dafür benötigt man eine gewisse Sensibilität und Einfühlungsvermögen. Solche Situationen habe ich schon
öfters erlebt.
Hinzu kommt noch unser Unterbewußtsein, das wir selber beeinflussen
und steuern können . Zum Negativen und auch zum Positiven !
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Carisma42
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Beiträge: 65

Beitragvon Gast » 27.05.2010, 19:38

Carisma42 hat geschrieben:
Aber woran ich absolut glaube, ist Intuition. Dafür benötigt man eine gewisse Sensibilität und Einfühlungsvermögen. Solche Situationen habe ich schon
öfters erlebt.
Hinzu kommt noch unser Unterbewußtsein, das wir selber beeinflussen
und steuern können . Zum Negativen und auch zum Positiven !


Hallo Carisma,

ich habe mich wirklich sehr gefreut, Deine Zeilen hier zu lesen. Nicht nur das, was ich als Zitat eingestellt habe. Das aber hat mich am meisten bewegt, weil ich da vollkommen, 100 %-ig Deiner Meinung bin. Ich habe es gelernt (es war ein ziemlich langer Lernprozzes), mich von der Intuition führen zu lassen. Mindestens vorwiegend. Es passiert mir immer noch manchmal ein "Ausrutscher", dass ich mit dem Kopf durch die Wand will :D Ich habe sogar sehr oft erlebt, dass es richtig war, mich auf meine Intuition zu verlassen (z. B. als ich Fahrad kaufen wollte. Ich wollte eine falsche Entscheidung treffen - das begriff ich erst später - etwas in mir ließ es aber nicht zu)

Und was das Unterbewußtsein angeht, ich übe mich da schon sehr lange. Zum Positiven natürlich. Das hat aus mir einen anderen Menschen gemacht. Ich habe dadurch die Gelassenheit gelernt. Und genau wie mit meiner Brille, so gehe ich meistens vor, wenn mir etwas passiert, oder wenn mir etwas gegen den Strich geht. Ich bleibe ruhig und hoffe das Beste. Ich habe dafür ein sehr gutes Lehrbuch gehabt. Da hat die Autorin geschrieben: das, mit was man sich intensiv beschäftigt, zieht man heran. Ob es das Gute oder das Böse ist. Die Gedanken immer in die richtige Richtung lenken, dann kann nichts schiefgehen. Ich habe ein paar Jahre gebraucht, bis ich das endlich einigermaßen konnte. Ich habe mal einen Schlüsselbund verloren, mal meine Tasche hinter unserem Einkaufszentrum auf einer Bank liegen lassen (kommt vor, wenn man viel Stress hat und man müde ist). Ich habe mir immer ruhig gesagt, wenn es verloren sein soll, dann soll es so sein, wenn nicht, dann finde ich es wieder. Ich habe immer alles zurück bekommen, wie meine Brille auch.

Und an die Zufälle glaube ich schon lange nicht mehr. Was Wunder angeht, ich nenne diese Ereignisse so, obwohl sie für mich ziemlich normal geworden sind. Doch muss ich zugeben, dass ich mich riesig freue, wenn wieder so etwas Schönes eintrifft. Dann empfinde ich dies schon ein bisschen wie ein Wunder.

Es ist schön für mich, dass hier jemand ist, der mich versteht. Finde ich schade, dass die meisten Menschen mit so etwas nichts anfangen können. Dabei ist das Leben um Vielfaches leichter, wenn man sich auf seine Intuition verlassen kann und das Unterbewußtsein zum Positiven lenkt.

Liebe Grüße
sendet Dir Malaika
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Gast
 

Beitragvon Gast » 16.07.2010, 23:40

Und schon wieder ist mir etwas Efreuliches passiert.
Seit dem Beginn der Fussball-WM habe ich jedesmal, wenn wir die Spiele gemeinsam geschaut haben, gesagt, ich wünschte mir einen Fächer, weil es so warm ist. Wir benutzten die Speisekarte als Fächer.
Am Freitag, vor dem Deutschlandspiel am Samstag, holte ich meinen Enkel vom Kindergarten und eine Freundin meiner Tochter meinte, wir könnten mit den Kindern in die Tanzschule gehen, wo sie tanzen lernen (breakdance). Sie sind dort Mitglieder und können jederzeit kommen.
Es war sehr heiß und der Schulleiter verteilte an die Mütter und Omas große Fächer, nur zum Leihen. Keiner wollte Fächer haben, ich war aber begeistert und ich sagte, das ist meine Rettung.
Darauf holte der Leiter von hinten einen schönen, neu verpackten Fächer und schenkte ihn mir.
Nun habe ich für die zwei Finalspiele - am Samstag und am Sonntag - einen echten Fächer gehabt und konnte mich von der Hitze schützen - und der Fächer leistet immer noch gute Dienste. So gehen manchmal die Wünsche in Erfüllung
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