von Oceansoul » 29.03.2012, 16:44
Insgesamt sterben nach Angaben der Deutschen Krebshilfe in Deutschland
jährlich 140 000 Menschen an den Folgen des Rauchens,
3300 davon sind Passivraucher.
Rund eine Million in der Gastronomie beschäftigte Menschen
seien täglich dem Passivrauchen ausgesetzt.
Die Bundesregierung habe die Verpflichtung,
endlich tätig zu werden und die Arbeitsstättenverordnung zu ändern,
so Schipanski.
Diese erlaubt bislang Ausnahmen beim Nichtraucherschutz in Betrieben
mit Publikumsverkehr. Der Bundestag hatte für ein Rauchverbot in Bussen,
Bahnen, Taxis und Bundesbehörden gestimmt. Demnach soll das Rauchen
nur noch in abgetrennten Räumen zulässig sein. Der Bundesrat muss im Juli
noch zustimmen. dpa das zu Tabak In einem eigentlich sehr fortschrittlichen
Beitrag von "Gallileo" über Cannabis war von 300 Cannabistoten pro Jahr die Rede.
Das ist natürlich völlig aus der Luft gegriffen, auch die Bundesregierung bestätigt das
im jährlichen Drogen-und Suchtbericht. Der hat Zeit seines Bestehens noch
keinen einzigen Cannabistoten registriert. Max Plenert vom Deutschen Hanfverband
hat daraufhin die Redaktion von "Gallileo" nach der Quelle gefragt,
auf der diese 300 Cannabistoten beruhen.
"Stellungnahme der Pro7 Redaktion zu Cannabistoten vielen Dank für Ihre Email
und Ihr Interesse. Was stimmt ist, dass Cannabiskonsum nicht direkt zum Tod führt.
Cannabis hat also keine toxische Wirkung wie andere Drogen. Außer man würde
mehrere tausende Joints auf einmal rauchen. Dazu gibt es aber keine
wissenschaftliche Fakten. Fakt ist aber, und da haben wir uns bei mehreren Experten
(Suchtexperten, Psychiater) rückversichert, dass es Cannabistote gibt.
Und zwar Suizidtote (durch die sogenannten Horrortrips), Tote durch Verkehrsunfälle
(die meisten drogenbedingten Unfälle passieren durch Cannabiskonsum)
und durch Lungenkrebs. Die Zahl in dem Bericht haben wir der aktuellen
Drogenstudie von 2011 der Deutschen Beobachtungstelle für
Drogen und Drogensucht (REITOX Jahresbericht) entnommen,
in dem die Drogentoten von Langzeitschäden und Unfälle enthalten sind.
Zu behaupten es gibt keine Cannabistote gibt, ist falsch. Und diese Sichtweise
wäre journalistisch sehr gewesen. Allerdings haben wir nicht behaupten,
dass es Tote durch direkten Cannabiskonsum gibt.
Wir hoffen Ihre Frage ausreichend beantwortet zu haben."
Super geschrieben, Glückwunsch an den Praktikanten in der Redaktion.
Da sieht man wieder, wie sauberer Journalismus funktioniert:
Kurz beim Experten rückversichern und ohne Prüfung der Quelle publizieren.
Leider haut das nicht ganz hin, denn die Zahl der Drogentoten wird nicht nach
Gutdünk von Journalisten, Psychologen oder "Suchtexperten" definiert,
sondern nach vom Bund festgelegten Kriterien. Denen zufolge gab es bislang
in Deutschland noch keinen Cannabistoten. Folgt man der Argumentationskette,
so gibt es jährlich eine Vielzahl Auto-, Bananenschalen-, Leiter-, Beziehungsstreit-oder Sporttoten. Diese Gefahrenquellen kann man dann gleich im Zuge des neuen Sicherheitsbedürfnisses mitverbieten. Die Zahl der Alkoholtoten müsste zudem ins Unermessliche steigen,
spielt doch Alkohol in der Kriminal- und Unfallstatistik eine weitaus größere Rolle als Cannabis.
Doch keiner kommt auf die Idee, von fünf Alkoholtoten zu reden, wenn wieder einmal
ein besoffener Autofahrer eine Hand voll Zeitgenossen ins Jenseits geschickt hat.
Das ganze erinnert doch eher an eine Posse der bayrischen Polizei,
die vor Jahren schon einmal versucht hatte, die Statistik zu manipulieren.
Vergeblich, denn auch im Drogensuchtbericht tauchte dieser angebliche erste
"Cannabistote" der Republik nie auf.
Das zu Cannabis Eine verbotene Droge, da kann ich nur lachen.
1 Hektar Wald produziert genau so viel Papier wie
1 Hektar Hanf. 1 Hektar Hanf ist nach einem Jahr nachgewachsen
Aus Hanf kann man auch Autokarosserien bauen, und und mehr,
aber das schadet ja der Industrie, folglich dem Staat.
An den Folgen ihres Alkoholkonsums sterben jedes Jahr in Deutschland 74 000 Menschen,
das entspricht gut neun Prozent aller Todesfälle, berichtet die Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung (BZgA) anlässlich des Weltdrogentages.
Die durch alkoholbedingte Erkrankungen hervorgerufenen volkswirtschaftlichen Kosten
belaufen sich demnach auf 24 Milliarden Euro pro Jahr.
Zu den häufigsten durch Alkoholkonsum hervorgerufenen Leiden zählten Leberzirrhose,
Schäden des Gehirns sowie Herzmuskel- und Krebserkrankungen wie Leber-, Mund- und Speiseröhrenkrebs.
Die Risiken, die ein zu hoher Alkoholkonsum mit sich bringe, würden massiv unterschätzt.
Probleme mit Alkohol haben laut BZgA 9,5 Millionen Deutsche zwischen 18 und 64 Jahren,
1,3 Millionen seien abhängig. Damit sei Alkohol das am weitesten verbreitete Suchtmittel
in Deutschland. epd
Aber, nun ja wir Deutschen sind ja im Allgemeinen sehr hörig
für regierungs- bzw. mediengesteuerte Konditionierung. zu erlaubten Drogen
da stellt sich mir die Frage was ist eine Droge Import Deutschland
1. Stelle: Erdöl
2. Stelle: Kaffee
Ich gratuliere jedem, der es geschafft hat, von dieser erlaubten Droge Nikotin los zu kommen.
MfG