Geringes Selbstwertgefühl? 8 Tipps zu einem größeren Selbstbewusstsein

  • Geringes Selbstwertgefühl? 8 Tipps zu einem größeren Selbstbewusstsein
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    Gesundes Selbstbewusstsein setzt sich aus inneren wie äußeren Merkmalen zusammen. Ein gehobenes Haupt auf geraden Schultern, ein sicherer, optimistischer Blick nach vorn und ein offenes Auftreten verkörpern eine Person mit viel Selbstbewusstsein. Optimismus auf den Hinblick in die Zukunft, die Fähigkeit, sich durchzusetzen sowie sich selbst zu akzeptieren- das macht eine Person mit großem Selbstbewusstsein aus. Hegen Sie Gefühle von Minderwertigkeit? Oder möchten Sie ihr Selbstvertrauen weiter stärken? Wir verraten Ihnen Tipps, wie Sie sich gesundes Selbstvertrauen aneignen oder es sogar noch vergrößern können.

     

    Woher rührt mangelndes Selbstbewusstsein?

    Minderwertigkeitskomplexe und geringes Selbstwertgefühl entstehen zumeist bereits im Kindesalter. Es sind kleine Dinge, die unter Umständen schwere Folgen nach sich ziehen. Wenn Eltern zu wenig Zeit mit ihren Kindern verbringen, sie vernachlässigen, verbreitet sich im Inneren des Kindes oftmals das Gefühl, minderwertig zu sein. Auch das Gegenteil, eine Übervorsicht der Eltern bei ihren Kindern, kann zu mangelndem Selbstwertgefühl des Kindes beitragen. Wird einem Kind häufig gesagt, es könne jene Tätigkeit nicht verrichten, da diese zu gefährlich sei, oder es solle gewisse Aufgaben der Mutter überlassen, da das Kind nicht in der Lage sei, diese zu bewältigen, da es zu jung ist, so verbreiten sich Gefühle von Unerwünschtheit und Unsicherheit im Kopf des Kindes. Diese Komplexe, Minderwertigkeitsgefühle, ständiges Zweifeln, Hemmungen, übernehmen Kinder dann oftmals bis hinein in das Erwachsenenalter. Darüber hinaus prägen auch das Verlassen eines wichtigen Menschen und das Versagen in einer wichtigen Situation einen Mangel an Selbstbewusstsein. Doch vor allem heute in der Berufswelt ist ein starkes Selbstbewusstsein unentbehrlich. Komponenten wie Durchsetzungsvermögen und sicheres Auftreten spielen dabei eine wichtige Rolle.

     

    Hier also Tipps zum größeren Selbstbewusstsein:

     

    1. Lernen Sie sich selbst besser kennen!

    Jeder Mensch hat Fähigkeiten, Charaktereigenschaften oder Merkmale, die ihn besonders und individuell machen. Nehmen Sie also einen Zettel und einen Stift und schreiben Sie alle Merkmale, Fähigkeiten und Eigenschaften auf, die Sie Ihrer Meinung nach wertvoll und liebenswert machen. Dabei zählen auch äußere Eigenschaften! Denken Sie danach an ihre Freunde und Verwandte. Wie beschreiben sie Sie? Wurden Sie schon einmal aufgrund Ihres Aussehens oder ihrer tollen Leistungen gelobt? Hat man Sie darauf hingewiesen, wie sehr man Sie mag? Danach denken Sie an ihre Schwächen, werden Sie sich ihnen bewusst. Vielleicht gibt es Wege zur Lösung dieser. Akzeptieren Sie Ihre Schwächen und negativen Seiten. Bedenken Sie auch bitte: Jeder Mensch hat Ecken und Kanten!

     

    2. Lernen Sie, sich selbst anzunehmen!

    Um selbstbewusst zu sein und um selbstbewusst aufzutreten, muss man sich selbst annehmen. Viele Menschen kritisieren sich sehr häufig aufgrund verschiedenster Dinge. Doch ein glückliches Leben setzt auch voraus, sich selbst so zu mögen, wie man ist. Fangen Sie also damit an, sich zu stoppen, wenn Sie sich selbst wieder einmal kritisieren. Orientieren Sie sich an ihren positiven Eigenschaften und loben Sie sich öfter. Sagen Sie häufiger etwas Nettes zu sich. Stellen Sie sich vor den Spiegel und sagen Sie: „Du siehst gut aus!", oder: „Du bist ein wunderbarer Mensch, ich mag dich!" Anfangs mag diese Übung Überwindung kosten, doch Sie werden merken, Sie werden sich bald mehr akzeptieren.

     

    3. Arbeiten Sie an ihrem Auftreten!

    Damit nicht nur Sie, sondern auch andere Sie akzeptieren und respektieren, benötigen Sie ein sicheres, selbstbewusstes Auftreten. Dieses fängt schon beim Händeschütteln an. Ein fester Händedruck zur Begrüßung lässt Sie seriös und selbstsicher wirken. Ändern Sie Ihre Haltung! Ein gerader Oberkörper und eine herausgestreckte Brust signalisieren anderen Menschen, dass sie offen und selbstbewusst sind. Äußern Sie Wünsche und Forderungen, die Ihnen auf dem Herzen liegen. Kleinbeigeben und sich selbst zu vernachlässigen unterstützt nur Ihr minderwertiges Selbstwertgefühl.

     

    4. Arbeiten Sie an ihrem Äußeren!

    Trauen Sie sich, etwas Neues auszuprobieren. Ändern Sie ihre Haarfarbe, lassen Sie sich professionell beim Einkaufen beraten und freuen Sie sich an Ihrem neuen Outfit.

     

    5. Gehen Sie auf andere Personen zu!

    Warum introvertiert und schüchtern wirken? Gehen Sie auf fremde Menschen zu. Zum Beispiel auf der Arbeit oder beim Einkaufen. Reden Sie mit Kollegen, halten Sie Small-Talk. Schauen Sie dabei Ihrem Gegenüberstehenden fest in die Augen und lächeln Sie. Sie werden merken, es macht einen guten und sicheren Eindruck.

     

    6. Sagen Sie `NEIN`!

    Sagen Sie "Nein", wenn Sie etwas nicht möchten. Beenden Sie ein Gespräch, wenn Sie dieses nicht mehr weiterführen wollen. Erwähnen Sie ruhig, dass das Essen im Restaurant nicht geschmeckt hat. Weisen Sie Personen darauf hin, Sie respektvoll zu behandeln, wenn diese es nicht tut. Trauen Sie sich ruhig, Sie haben das Recht dazu!

     

    7. Nehmen Sie Komplimente an!

    Sagen Sie sich, dass Sie es wert sind, Komplimente zu erhalten. Bedanken Sie sich freundlich für Komplimente, freuen Sie sich über diese und werden Sie sich klar darüber, dass Sie es verdienen, nette Worte zu hören zu bekommen.

     

    8. Denken Sie positiv!

    Jeder Tag beginnt neu.









    Redaktion, 12.10.2011


Oase100 0 | 12.10.2011, 22:54

  • für mich bedeutet es ein gutes Selbstbewusstsein zu haben wenn ich innerlich ein gutes Selbstbild von mir habe, das mich in Krisen stützt. Wer so etwas nicht in sich trägt, wird eher depressiv. Den Artikel selbst finde ich banal, ehrlich gesagt. Wie soll ich den Kopf hochhalten wenn mir gar nicht danach zu mute ist? Ein paar Übungen, äußerlich, schön und gut, aber das wahre Selbstbewusstsein ist nicht sichtbar.

Renate17 0 | 12.10.2011, 18:31

  • Über den Begriff Selbstbewusstsein denke ich schon seit Langem immer wieder mal nach. Ich finde, dass hier eine Sprach- bzw. Begriffsverwirrung herrscht. Ähnlich wie bei "ich entschuldige mich" oder "Beziehung". Doch das nur nebenbei, könnte man mal extra drüber diskutieren.

    Selbstbewusstsein:
    Bedeutet erst mal nichts anderes, als dass man sich seiner bewusst ist. Mir ist bewusst, dass ich nicht besonders gut aussehe, weil zu dick, schöne Hände und schöne Augen habe. Gäbe ich mir bei der Haargestaltung mehr Mühe könnte ich sagen "ich hab' die Haare schön".
    Ich bin mir bewusst, dass ich sehr viel Humor habe, manchmal ein wenig zu ironisch, so dass er ins Sarkastische abgleitet. Der hat mir schon sehr oft geholfen, unschöne Vorkommnisse zu ertragen oder auszuhalten. Außerdem ist er eine wunderbare Unterstützung dabei mich selbst nicht zu ernst, zu wichtig zu nehmen. Gleichzeitig ist mir bewusst, dass es sehr sehr wichtig ist dabei Grenzen nicht zu übersehen oder überschreiten zu lassen.

    Ich könnte hier noch endlos weitermachen und aufzählen, will es aber dabei belassen. Ich will nur aufzeigen, dass die meisten Menschen -und hier in diesem Artikel ganz besonders- wenn sie sagen jemand brauche mehr Selbstbewusstsein, hätte ein übersteigertes oder auch zu wenig davon, nicht wirklich Selbstbewusstsein meinen. Da wäre meist doch eher "Selbstbild" Sicht seiner Person eine treffendere Formulierung.

    Allgemein gemeint ist doch: Ein höheres, besseres, schöneres, positiveres Selbstbewusstsein. Und nicht MEHR von Bewusstsein über sich selbst. Dass dieses häufig unzutreffend ist, ist eine ganz andere Baustelle. Offen ist auch noch ob in Richtung positiv oder negativ unzutreffend.

    Über den Inhalt des Artikels möchte ich mich nicht äußern, mir ging es nur darum, dass der Autor -wie sehr viele Menschen- einen Begriff falsch benutzt.
    Ein Mensch, der schüchtern gar ängstlich in seinem Auftreten wirkt, braucht nicht MEHR Selbstbewusstsein. Davon hat er genügend, aber vermutlich ein falsches (vielleicht auch nicht). Er braucht ein positiveres, ein liebevolleres Selbstbewusstsein. Eines das seine Stärken und Fähigkeiten nicht unberücksichtigt lässt, sondern stärker fokussiert.

    Albgruß -nachdenklichen
    Renate

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