Wohngemeinschaft 50plus -
Warum es immer mehr Bestager in die WG zieht

München, 20.08.2012 - Was bei fast jedem Studenten zum Wohnalltag gehört, wird für die reiferen Semester immer mehr zum Trend: Sogenannte Plus- WGs werden immer beliebter. Bei der passenden Wohnung stehen jedoch ganz andere Ausstattungsmerkmale auf der Wunschliste als bei Erstsemestern. Das Internet-Portal für Partnersuche und Freundschaft 50plus-Treff hat bei seinen Mitgliedern nachgefragt, warum es immer mehr Bestager in die WG zieht.

Zusammen gegen das Alleinsein

Der klassische Vorteil von Wohngemeinschaften liegt klar auf der Hand - günstiges Wohnen und dabei auch noch eine nette Gesellschaft. So sehen es die meisten Teens, die während Studium oder Ausbildung in einer WG leben. Auch für viele Bestager ist die Wohngemeinschaft eine optimale Wohnform. "Nachdem mein Partner verstorben ist, habe ich eine Zeit lang alleine gelebt," erzählt Elisabeth (64) aus Essen. "Aber es war mir einfach zu still in der Wohnung." Die Reiseverkehrskauffrau hat Nägel mit Köpfen gemacht und eine Mitbewohnerin gesucht. "Ich dachte mir, genügend Platz habe ich ja in meinem Haus und er wäre doch nett, wenn man zusammen wohnt." Anfangs war vor allem ihre Familie skeptisch, doch schon kurz nachdem Mitbewohnerin Beate (62) eingezogen war haben sich alle Zweifel verflüchtigt. "Sie fanden es ein wenig seltsam, dass Omi jetzt in einer WG wohnt, aber nun haben sich alle daran gewöhnt."

Im Vorfeld gibt es viel zu klären

So verlockend das Leben in einer Wohngemeinschaft erscheinen mag, um möglichen Reibungspunkten zu entgehen sollten einige Punkte im Vorfeld geklärt werden. Wer unter einer Tierhaarallergie leidet, sollte nicht mit einem Hundefreund zusammenziehen. Und auch ein Konzertpianist ist eher der ungeeignete WG-Partner für einen ruhesuchenden Philatelisten. Bei beiden Beispielen ist der Ärger vorprogrammiert. Auch sollte geklärt werden, wer als Mieter im Vertrag eingetragen ist. Hinzu kommt ein ordentlicher Versicherungsschutz, denn wenn das Lieblingsservice der Mitbewohnerin zerbricht, möchte man nicht auf den Kosten sitzen bleiben. Die meisten Plus-WGs teilen sich die Hausarbeit oder haben eine Reinigungskraft. "Aus dem Alter, dass man sich über dreckiges Geschirr streitet sind wir wirklich heraus", bemerkt Elisabeth.

Für jeden die richtige WG

"Gerade bei den Plus-WGs gibt es viele unterschiedliche Wohnformen. Auf unserem Portal gibt es viele Mitglieder, die sich darüber im Forum austauschen und Tipps teilen," erklärt 50plus-Treff Geschäftsführerin Marianna Exter. Und tatsächlich, von der klassischen WG in der Mietwohnung, über das Wohnen in eigenen Wohnungen in einem gemeinsamen Haus bis hin zum Mehrgenerationen-Leben auf einem umgebauten Gutshof, für jeden ist etwas dabei. Wer nicht mehr so agil ist, für den bieten sich sogenannte Senioren-WGs an. Hier kümmert sich Pflegepersonal um die Bewohner und bei Bedarf ist schnell Hilfe vor Ort. Außergewöhnlich ist ein Wohnmodell in den Niederlanden: Hier wohnen Demenzkranke zusammen in einem Dorf. Einzelne Häuser, in denen bis zu sechs Personen und Pflegepersonal wohnen bilden zusammen die Siedlung Hogewey. Es gibt einen Supermarkt und keinen der merkwürdig schaut, wenn man in Hausschuhen vor die Tür geht.

Egal, für welche Wohnform man sich entscheidet und wo man sich am wohlsten fühlt, eins haben sie alle gemeinsam: zusammen ist man weniger allein!


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Über den 50plus-Treff
Der 50plus-Treff ist das Internet-Portal für Partnersuche, Freundschaft und Freizeitgestaltung, das konsequent auf die Generation 50plus ausgerichtet ist. Ursprünglich als Partnerbörse gestartet hat sich das Portal bis heute zu einem aktiven Netzwerk von über 150.000 Mitgliedern entwickelt, die sich in Themenforen und Regionalgruppen weit über die Partnersuche hinaus austauschen und vernetzen. In mehr als 45 regionalen Interessensgruppen organisieren Mitglieder regelmäßige Treffen, um den gemeinsamen Meinungsaustausch auch außerhalb des Internets zu fördern.

Seit Februar 2006 ist der 50plus-Treff als erste Online-Partnerbörse durch den Bundesverband 50 Plus e.V. zertifiziert. Das Gütesiegel steht für höchste Qualitäts- und Servicestandards für die speziellen Ansprüche der Generation 50plus. Der 50plus-Treff wurde im Juni 2005 gegründet und wird von der 50plus-Treff GmbH in München betrieben. Geschäftsführer sind Sven und Marianna Exter.

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