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"Scheene Daach".....
36 | 602 Aufrufe | 07.12.2017, 14:48

 

 

"Scheene Daach", 
am frühen Morgen meinem Söhnchen aus dem schnell geöffneten Küchenfenster in den Rücken gebellt, bevor er um die Ecke zur Garage verschwindet, seinem Tag entgegenfährt.
Irgendwelche Töne kommen zurück - Wahrnehmung stattgefunden, der Kaffee schmeckt noch besser.

 

Massenhaft gibt es diese vermeintlich so unscheinbaren Begrüßungs- und Verabschiedungsfloskeln, sie schwirren vielfältig abgewandelt durch Kulturen und Dialekte.

 

Wenn ich morgens zur kleinen Bäckereifiliale im südpfälzischen Dorf gehe  
sind die mittelmäßigen Brötchen nicht die einzige Beute, die den Tag  positiv anschieben soll.
Das "Scheene Daach" der Verkäuferin, mit Blickkontakt bevor ich mich von der Theke weg zur Ausgangstür drehe, lässt schon Honig auf den Weck fließen bevor auch nur die Butter drunter ist.
Zugegeben, selten steht da eine Schlange hinter mir, aber selbst wenn, das mit dem Honig würde nicht fehlen

 - bin ganz sicher.


Zur Sicherheit trägt zuverlässig bei, dass am anderen Ende  des Hörrohrs ein Mundstück über den Floskelstatus hinaus wahrgenommen wird - und überhaupt,  eingeschaltet muss das Hörrohr natürlich sein.


Im Einpersonenmetzgereiunternehmen nebenan wiederholt sich das - nur der Honig wird ausgetauscht. 

 

Jetzt hab ich schon 2 scheene Daache und auch etwas zu kauen,  dabei ist es noch nicht mal richtig hell - das kann nur heiter werden.

 

Wer oder was  auch immer  Verursacher sein mag,  der den "Scheene Daach" so wirkungsvoll  durchs Ohr in den Tagesablauf befördert - Topjob, den will ich heut auch machen.

 

 

 

Kategorie: Allgemein | 22 Kommentar(e)

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