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runtervondercouch

Es war einmal ein Königreich. 6 | 469 Aufrufe | 11.10.2017, 20:53

  • Die Untertanen lebten glücklich und zufrieden. Sie waren fleißig, lieferten freiwillig ihren Zehnten und liebten den König samt seiner Holden.

    Aber dann geschah es, dass ein paar Fremde kamen und mehrmals im Jahr den Zehnten einforderten. Sie behaupteten, dass alle faul seien und der König mit anderen Ländern nicht mithalten könnte und größere Reichtümer bräuchte.

    Wenn jemand dagegen protestierte, wurde er verprügelt. Denn die Fremden nutzten immer Situationen, wo sie in der Mehrheit waren.

    Die Untertanen schickten Botschaft und Bittschrift an ihren König, aber es kam keine Antwort. Schließlich versteckten sie ihre Ernten und behaupteten, es sei schlechtes Wetter gewesen und sie würden selbst hungern. Nun wurden sie erst recht verprügelt, einige landeten im Gefängnis.

    Da kam endlich Antwort vom König und seine Holde ließ mitteilen, sie trauere um ihre Untertanen. Die Herolde verkündeten, man müsse die Fremden ignorieren. Wenn man sie anrücken sähe, solle man sich im Wald verstecken. Dort würde man nicht verprügelt. Die Fremden seien ermahnt worden, die Häuser nicht abzubrennen, die sie ausgeraubt hätten.

    Alle braven Untertanen übten sich im Ignorieren. Und im Königreich wurde es wirtschaftlich immer deprimierender. Da kam ein Aufrührer und hielt Reden, man solle dem König nichts mehr glauben. Er ließ die Fremden nicht mehr ignorieren. Wenn sie jemand verprügeln wollten, merkten sie, dass sie plötzlich in der Minderzahl waren. Einige mussten eine Nacht im Schweinestall verbringen, wenn sie trotzdem plündern wollten.

    Der König fragte seine Hofschranzen, was er mit diesem Aufrührer anfangen sollte. Sie wussten es nicht, denn die Hofschranzen hatten schon lange nicht mehr mit dem einfachen Volk geredet. Sie hatten auch die Botschaften und Bittschriften kassiert, weil sie von den Fremden bestochen worden waren. 

    Fortsetzung folgt

    Die Fortsetzung hängt davon, ob dies
    a) ein Märchen aus dem Mittelalter ist
    b) Wahlpropaganda einer bestimmten Partei in irgend einem Land sein soll
    c) die üblichen Probleme auf Internetplattformen schildert


    Kategorie: Allgemein | 11 Kommentar(e)


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