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Fortsetzung 3 - Schwimmen: Baden 13 | 206 Aufrufe | 11.08.2017, 10:19

  • Hier im Süden wird klar, warum dieses Land "Baden" heißt: Überall den Rhein entlang gibt es Baggersehen und in Baden-Baden und südlich von Freiburg an weitere warme Quellen. Die in Steinenstadt habe ich um 1955 sogar mit entdeckt. Dort wird von dieser nicht sehr kräftigen Quelle inzwischen ein sehr hübsches, sommerliches
    Freibad gespeist.
    Die warme Quelle entstand aus einem ProbeBohrloch zur Erdölerkundung das während des 2. Weltkriegs gebohrt worden war, genau wie die viel stärkere Quelle in Bad Bellingen. An beiden Stellen war der Wasserdruck nach ca. 12 Jahren zu stark und hat den Stöpsel rausgeschmissen. Mein Vater wurde als Badearzt in B. dann als erster von dem sich ausbreitenden, dampfenden See in Steinenstadt unterrichtet und nahm mich zu einer ersten Erkundung mit. Er setzte sich für die Einrichtung einer anständigen Quellfassung ein, statt für eine erneute Versiegelung. Bad Bellingen, erst von den Leuten im traditionsreichen Kurort B. bespöttelt, wurde im Lauf der Zeit zu einer echten Konkurrenz zu B., v.a. weil das Wasser viel heißer war und die Leute die Wärme mit Heilkraft gleichsetzten. Da half auch der Hinweis nichts, dass in B. schon die Römer eine sehr prächtige Thermananlage mit 4 Becken mit dem dortigen Heilwasser betrieben hatten.
    Über der nun gefassten Quelle in Steinenstadt wurde eine Holzhütte errichtet, zu der auch mein Vater einen Schlüssel bekam. In die Hütte wurde ein großer Holzzuber getan, in dem ich mit Vater und Mutter manchmal baden durfte. Das Wasser war schön warm, schmeckte und roch aber, wenn ich mich recht erinnere, ganz leicht schweflig. Es gab dann immer ein schönes Planschvergnügen mit meinen Eltern. Später bin ich mit meinen Kindern zuweilen in das nette Freibädle gegangen, das von der Quelle gespeist wird.
    Der Badeort B. hatte sich zeitweilig das Nutzungsrecht an der neuen Quelle gemietet und schenkte das Wasser als Trinkkur aus. Dazu fuhr jeden Morgen ein knatterndes Goliath-Dreirad von B. nach Steinenstadt, füllte ein isoliertes Fass mit dem heilsamen Wasser, das dann im Kurhaus von B. augeschenkt wurde, solange der Vorrat reichte. Es wurde als Georgs-Quelle bezeichnet, weil mein Vater diesen Namen trug, und ich war gleichzeitig stolz darauf und peinlich berührt.


    Kategorie: Allgemein | 3 Kommentar(e)


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