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Hilfe - Hilfe, mein Nachbar ein Migrant? 81 | 916 Aufrufe | 10.10.2017, 17:17

  • Ein Alltagsproblem? Ja! (Doch bitte ich erst am Ende meines Blogs zu urteilen).

    So, folgende Anzeichen sprechen dafür.

    Etwa so alt wie ich, sind seine Eltern keine gebürtigen Bayern. Eindeutig ein Migrationshintergrund, oder? Er denkt doch tatsächlich Biobayer zu sein - ich hau mich weg!  

    Noch deutlicher wird es dadurch, dass er den hier gelebten Dialekt nicht spricht. Er hat eine Frau aus einem anderen Bundesland, tztztz.  Seine Tochter ehelichte einen Mann der nicht einmal aus einem EU-Mitgliedsstaat kommt. Seine Enkel sind zu dumm für das Gymnasium, machen irgendwo einen Deppen-Job. (Darüber werde ich mich nochmal gesondert melden).    

    Auch glaubt er an einen anderen Gott den ich nicht akzeptieren kann, immer diese Abweichler. Ungläubige und Sektierer, wo soll das denn noch hinführen?  

    Sein Auto ist für den Level dieser Hausgemeinschaft viel zu alt und mickrig. Es fällt auf, dass er  einschleimend freundlich ist. Sein Einkommen ist gering, seine Sparsamkeit ätzend.  Soll ich etwa die zu meinen Gunsten bestehende Differenz unserer Einkommen teilen, damit Gleichstand zustande kommt, unvorstellbar! Soll mal das in die Hände spucken lernen.  

    Nun wird wieder eine Wohnung im Haus frei und ich schrieb der Hausverwaltung, dass wir dringend eine Höchstquote für Migrationsbelegung in unserem Haus brauchen. Dieses Haus schöpft seinen Wert aus Gleichgesinnten mit gleichem Besitzstand.

    Wenn wir es schon nicht mehr schaffen die EU sauber zu halten, ja nicht einmal mehr unser Deutschland, erst gar nicht von Bayern zu reden, dann müssen wir bei den Häusern, die wir bewohnen beginnen. Erst die Häuser, dann die Straße, danach die Siedlung, den Stadtteil. So erobern wir uns langsam wieder Dichter und Denker und Goethe zurück. Dichter von Grenzen? Denker als Produkt der Überheblichkeit und Goethe ist längst tot. Made in Germany? Wurde dies zur fressenden Made  in Deutschland?

    Die Hausverwaltung hat sich gemeldet. Ich empfahl präzisiert eine Softquote anzuwenden - warum? Nun, wenn da jemand einziehen würde der zwar aus einem unsicheren Land käme, jedoch ein hier anerkanntest ET-Studium nachweisen könnte (suche schon länger einen sehr, sehr preiswerten für eine offene Stelle), möglichst die Ehefrau für 7,-€ die Stunde bei mir die Zugehfrau sein könnte. Die Tochter sollte so um die 35-40 Jahre sein und wäre ohne Chance, hier einen anständigen Mann zu finden, da würde ich mich dann an den Wochenenden opfern und ihr die Welt bei uns zeigen. Deshalb schon eher Soft, bei einer klaren Quote könnte man die vielleicht „verpassen“.   

    Nun ein paar „andere Worte“.

    Solange wir unseren Wohlstand nur blind und verantwortungslos steigern , nun langsam heißt es ja eh schon, eher verteidigend erhalten wollen, solange wird irgendwo auf dieser Welt Blut fließen. Logisch, dass es anderswo auf der Welt Liebe gibt, wie kann man denn Anderes annehmen? Also solange wird es Menschen geben, die der Vision einer Hoffnung auf ein menschenwürdiges, ungefährliches, nicht reiches Leben, folgen, soweit sie ihre Füße tragen. Über Länder, Kontinente, egal wie weit, egal wohin, nur eben möglichst in Sicherheit für ihre geliebten Mitmenschen und sich selber.

    Solange wir unsere Hände nur zum „kassieren“ oder sie zur Verteidigung unser „angestammten Rechte und unseres Wohlstandes“ verwenden, werden wir eine der wichtigsten Aufgaben unserer Hände nie kennenlernen. Helfen, geben, stützen. Viel Liebe geht von den Händen aus. Noch mehr Energie. Wer einmal einem Menschen am Boden wieder auf die Beine geholfen hat, der wird in sich eine völlig neue Form seiner Größe wahrnehmen.

    Dieser Blog ist im Hinblick zu der anstehenden Regierungsbildung nicht völlig unpolitisch, was ich eher nicht mag.

    Doch die Politik soll sich, dafür ist sie auch von uns beauftragt, darum kümmern, dass in den Ländern der Welt Bedingungen erreicht werden, damit Menschen da bleiben können, können, können, wo sie hingehören. Dort liegt die Lösung und ist eine der größten Zukunftsaufgaben der Menschheit und Deutschland hat eine hörbare Stimme und auch Möglichkeiten, die Wirkungen zeitigen.

    Wir allerdings haben die Hände, nicht die Politik!, um damit unser Herz zu zeigen. Wir haben denen zu helfen, die real in unser Leben treten, die das Schicksal vor unsere Füße gespült hat. Wegsehen wird uns kurz unseren Wohlstand retten, doch die Rechnung wird man unseren Nachkommen vorlegen. Reicht  eure Hände, sie sind viel, viel stärker als ihr selber glauben wollt.  Ein annehmendes Lächeln kann oft schon den menschlichen Dispokredit seiner Seele ausgleichen. Ihr seht, wir alle sind vermögend.

    Alle sind wir Migranten-Nachkömmlinge, ist nur eine Frage wie groß man das Zeitfenster auslegt.  

    Hoffentlich ist dieses Haus von dem ich berichtete nicht mit Deutschland vergleichbar!

    Ich kann den Blog als nicht mehr Premiummitglied nicht 1:1 begleiten, aber ich werde eine Zusammenfassung  stellen auf die ich mich jetzt schon freue.

    Die „Verpackung“ dieses Blogs ist frei erfunden.  

             

     

     

     

     

     

      


    Kategorie: Allgemein | 38 Kommentar(e)


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