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so könnte es sein...
69 | 600 Aufrufe | 10.09.2017, 08:03

Wenn Gevatter Nacht so nach und nach seine Dunkelheit zusammenfaltet, in das Laken der Finsternis legt und er seine Schwärze wie ein Diebesgut davon schleppt um sie vor den munter blinzelnden, erhellenden Sonnenstrahlen in Sicherheit zu bringen, dann, ja dann….

…dann ist es an der Zeit sich den Schlaf aus den Augen zu reiben, einen vorsichtig kecken, umherschweifenden Blick in seiner Schlafkemenate zu riskieren. Es gibt nichts zu verlieren, aber vielleicht etwas zu versäumen.

Wir beginnen uns zwar einsichtig, doch immer noch ungern von der kuscheligen Zudecke zu lösen, bemühen erst einmal den oberen Teil unseres Ich’s in die Senkrechte zu bringen, der zweite Blick wird schon offener. Nun noch einen viertel Schwung auf dem nicht vorhandenen Drehteller unter dem Gesäß vollbringen, die Füße mitsamt den Unterschenkeln landen im freien Luftraum und werden nach unten gezogen.

Plötzlich eine raue, unfreundliche Stimme: „verdammt, was machst du da, es ist Sonntagmorgen“? Das Stimmchen der Entschuldigung ist schwach, doch freundlich bestimmend: „na und? Gerade deswegen müssen wir jetzt hoch, ein wundervoller Tag möchte die Farben der Erlebnisse vorgestellt bekommen“!

Die Füße landen auf der geknüpften Realität und vollbringen die ersten zaghaften Dehnübungen. Die Zehen schauen lustig in der sich bietenden Unterwelt umher. Huch, Mäuse unter dem Bett,  na ja Wollmäuse, morgen saugen wir ja wieder. Wo sind denn gestern die Flauschpantoffeln geblieben? Noch eine Kreuzstreck-Dehnübung und Blick geht zur Bad Türe, Notwendiges erlaubt keinen weiteren Aufschub.

Wünsche allen einen schönen Sonntagmorgen und eine pfiffige Idee ihn köstlich zu gestalten.  

 

Kategorie: Allgemein | 39 Kommentar(e)

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