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Verhaltensökonomische Aspekte eines Autokaufs 15 | 430 Aufrufe | 10.10.2017, 14:11

  • Man kennt das ja. Man hat seine eigene mentale Buchhaltung. Man betreibt geistige Mischkalkulation. Man bekämpft seinen inneren Schweinehund oder man tätigt Frustkäufe. Man lässt sich verführen, entscheidet aus dem Bauch heraus, gerne auch gegen jede Vernunft. Dies alles sind psychologische Aspekte, die Bestandteil unseres wirtschaftlichen Verhaltens sein können.

     

    Verhaltensökonomik ist ein Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaft. Ihr herausragender Vertreter Richard H. Thaler bekommt nun den Nobelpreis für seine Forschungen und Leistungen auf diesem Gebiet.

     

    Beim Nachdenken über mein eigenes ökonomisches Handeln dachte ich nicht nur an ein Beispiel, das in diesem Zusammenhang gerne genannt wird: das Problem, ob man nur im Hier und Jetzt leben und konsumfreudig sein oder lieber frühzeitig damit beginnen soll, Geld fürs Alter zurückzulegen. Ich bin da zu keinem eindeutigen Schluss gekommen, auch weil sich das Thema ja eigentlich nicht mehr stellt, wenn man schon auf Rente ist. Hätte man früher mit anfangen sollen!

     

    Ein Kauf, nämlich der meines Gebrauchtwagens vor sechs Jahren, liegt nun weit genug zurück, dass man ihn nachträglich erörtern kann.


    19. Dezember 2011


     

    Ein Neuwagen erschien mir damals als ein Luxus, den ich mir nicht unbedingt leisten muss. Ich hatte in meinem früheren Leben schon mehrere neue Autos gekauft, muss jetzt aber keinen erfolgreichen Geschäftsmann mehr abgeben noch will ich wildfremde Nachbarn beeindrucken. Abgesehen davon, dass ich das auch schon früher nicht getan habe.

     

    Eine alte klapprige Kiste musste es aber auch nicht unbedingt sein. Schon öfters war mir der Chrysler PT Cruiser ins Auge gefallen und so entschloss ich mich, mir einen solchen zu kaufen. Er hatte erst 33.000 km auf dem Tacho und sah so gut wie neu aus, kostete aber nur 6.000 €. Inzwischen bin ich 135.000 Kilometer damit gefahren, also über 22.000 km pro Jahr. Und er läuft noch wie am ersten Tag. Es war keine Fehlentscheidung, wie ich rückblickend meine.

     

    Dabei hatte ich das Auto wie die Katze im Sack gekauft. Ich hatte es im Internet gesehen und bei einer 300 km entfernten Mercedes-Werkstatt reserviert. Ich war zum Kauf entschlossen, bevor ich überhaupt eine Probefahrt gemacht hatte. Technische Details wie Verbrauch oder PS haben also keinerlei Rolle gespielt, wohl aber ästhetische. Sogar fast ausschliesslich.

     

    Der Wagen hatte für mich eine Art Oldtimer-Aura, sowas wie die Traction-Gangsterautos in alten französischen Filmen. Er entsprach meinem etwas undefinierbaren persönlichen Geschmack.

     

    Nur gut, dass ich auch sonst nichts an ihm auszusetzen habe. Es ist schliesslich kein Auto wie jedes andere. Und es ist meins.


    Kategorie: Allgemein | 10 Kommentar(e)


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