Was bedeutet das für euch?
saphira57 hat geschrieben: Was bedeutet das für euch?


Es bedeutet für mich, dass auch der längste Weg mit dem ersten Schritt beginnt und dass man immer einen Schritt nach dem anderen machen sollte. 8)
Fumaria, es folgt "immer" ein Schritt nach dem anderen....mal ein Fort-schritt, mal ein Rück-schritt....also Bewegung ist schon gegeben.... ;-) Kein System ist auf Stillstand ausgerichtet....selbst wenn es so aussieht.

Der Weg ist das Ziel - im Grunde ist nur das Ziel im Weg.... :-)
Loveley hat geschrieben: Fumaria, es folgt "immer" ein Schritt nach dem anderen....mal ein Fort-schritt, mal ein Rück-schritt....also Bewegung ist schon gegeben.... ;-) Kein System ist auf Stillstand ausgerichtet....selbst wenn es so aussieht.

Der Weg ist das Ziel - im Grunde ist nur das Ziel im Weg.... :-)


@Loveley,
das Ziel kann für mich nur die ""eigene Verzeitung"" sein, die daher fast immer auf dem Weg liegt.
Wer die Quelle kennt...... Braucht nicht mehr nach dem weg(Ziel) zu fragen.....
Ziellos war ich noch nie im meinem Leben
Ab und an ist der Umweg der bessere Weg, sein, ihr, unser Ziel zu erreichen.
Das Ziel ist was?
Es braucht im Leben immer wieder neue Ziele, denn wer am Ziel angekommen ist, der ist am Ende. Keine aufmunternde Aussicht.
Shekinah hat geschrieben: ........denn wer am Ziel angekommen ist, der ist am Ende.


Das erlebe ich anders am Ziel angekommen geht es erst unter die Dusche und dann ist Partytime und noch lange kein Ende.
OK, wer am Ziel angekommen ist, ist am Ende? Dann ist das Ziel erreicht und mann kann den Weg gehen? Ich finde das ist sehr schwer zu beschreiben. Es gibt ja sehr viele Themen, Wünsche usw. für die mann ja erstmal einen Weg finden muß. Das Ziel......
Der Mensch ist wie geschaffen zum Unglücklichsein. Denn die Evolution hat nicht gewollt, dass wir uns gemütlich in die Hängematte legen. Und so treiben uns ständig Wünsche und Ziele voran und füllen damit unser Bewusstsein, halten damit die ständig auf der Lauer liegenden unangenehmen Gedanken auf Abstand. Unterwegs (Weg) träumen wir also in Gedanken vom Ziel. Ist es erreicht, ist das Erreichte sehr schnell wertlos und es kommt das nächste. Denn wir brauchen ständig Wünsche.
Was ist also das Unangenehmste: Nichts zu tun und keine Wünsche. Sofort - unter einer Stunde - ist das Bewusstsein voll mit Sorgen von der Zukunft oder Ärgernisse aus der Vergangenheit.
Nehmen wir einen Leistungsschwimmer für Olympia. Täglich trainiert er jahrelang einsam um die sechs Stunden und zählt die Kacheln und hat den Traum des Olympiasieges im Kopf. Deshalb ist der Weg so schön und der Weg das Ziel. Er ist beschäftigt, abgelenkt. Hat er es geschafft, steht er oben und fällt in ein Loch der Leere.
Man kann einen Menschen nicht stärker bestrafen als mit Arbeitslosigkeit und sinnlosem Nichtstun. Die Depressionen stehen vor der Tür.
Felix
@Felix Du schreibst
>> Man kann einen Menschen nicht stärker bestrafen als mit Arbeitslosigkeit und sinnlosem Nichtstun. Die Depressionen stehen vor der Tür. <<


Du warnst hier also vor dem Meditieren, denn das hätte meine Mutter mit Sicherheit als Arbeitsflucht und sinnloses Nichtstun klassifiziert. :mrgreen:

Im Umkehrschluss sagt ein russisches Sprichwort, dass eine Depression zumeist das Ergebniss fauler Hände sei
Das kommt wohl sehr auf den Menschen an: Nachdem ich mir während vieler Jahre immer vorkam wie in einem Hamsterrad, genieße ich das Nichtstunmüssen sehr. Ich langweile mich übehaupt nicht, denn mein Kopf ist ständig beschäftigt.
Nichts Schöneres als nun in Muße, gedanklich immer unterwegs sein zu können.
@Fumaria,
Im Umkehrschluss sagt ein russisches Sprichwort, dass eine Depression zumeist das Ergebniss fauler Hände sei.

Ist das nicht ein überzeugender Spruch? Doch wir müssen gerecht sein, es heißt ja "zumeist". Für Menschen mit einer endogenen Depression (Psychose) klingt das wie Hohn. Sie müssen wir auf jeden Fall ausschließen.

@Milafranzi,
ich meine nicht ein körperliche Nichtstun mit hellem Verstand und Kreativität einschließlich Haikus. Das sinnlose Nichtstun, die Schwester der unendlichen Langeweile ist gemeint.

Grüße zusammen

Felix
@Felix Du schreibst
>> Für Menschen mit einer endogenen Depression (Psychose) klingt das wie Hohn. Sie müssen wir auf jeden Fall ausschließen. <<


Was heißt denn "endogen", eigentlich doch nur von innen kommend ohne jedoch zu verraten von wo genau herkommend. Deswegen tut sich die Medizin auch so schwer damit, dabei wussten schon die alten Griechen, dass der Wohnort aller Depressionen die Milz ist. Wenn man die Funktion der Milz versteht dann versteht man auch die Depression.
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