@Johannarebecca ... wie Recht du hast :wink:
Aber vielleicht erhofft er sich hier mit mehr oder weniger "guten Ratschlägen" einen Anwalt und somiot Geld zu sparen. Dies scheint ja zumindest ein Fokus von ihm zu sein :oops:
Mich hat mal ein "getrennt lebender" Mann angeschrieben und beim ersten Date (ich habe etwas nachgebohrt) stellte sich heraus:

Falsche Altersangabe
Falsche Körpergrösse
Lebt mit seiner Frau in einem Zweifamilienhaus, das ihnen gehört. In der zweiten Wohnung leben Sohn und Schwiegertochter. Er und seine Frau besitzen eine Firma mit ca.20 Mitarbeitern, seine Frau ist geschäftsführende Gesellschafterin.

Oh mei Oh mei... :mrgreen:
So ein ähnliches Erlebnis, hatte ich nicht nur einmal mein Letztes: Ein Familienvater, Mitte 50, mit drei noch schulpflichtigen Kindern. " Getrennt lebend, in einer riessen Altbauwohnung. Jeder hatte sein " Reich" Das gemeinsame Sonntagsfrühstück, Tradition, " du bist herzlich dazu eingeladen" seine Worte Gemütlich gell,
Fang dir nie mit einem "getrennt lebenden" was an. Habe mir doch was angefangen und letztes Weihnachten sagt er mir" es tut mir leid, aber unser Sohn wünscht sich, dass wir Weihnachten wieder gemeinsam als Familie
verbringen", kurz und gut , seither lebt er wieder mit seiner Frau zusammen. Warum man sich vor drei Jahren trennte, verlor an Bedeutung.
Der Status "getrennt lebend" hat viele Facetten.
Man muss bei jedem Menschen genau hinschauen und nicht verallgemeinern.
Ich lebe auch getrennt.
Ich im Schwäbischen in meiner schönen Wohnung und mein noch Ehemann 750 km weiter in unserem gemeinsamen Haus.
Meistens streiten sich die Paare ums Geld. Wir nicht.
Sollten wir uns scheiden, ich müsste es in die Wege leiten, es wäre kompliziert, es müsste viel "unter die Räder" kommen und würde viel kosten.
Nein, das machen wir nicht. Ich habe keine Lust auf den Papierkram, Organisation und Diskussionen.
Anwälte sollen ohne uns ihr Geld verdienen.

Indem ich nicht mehr heiraten will, ist es gut so wie es ist.
Wenn meine potentielle Partnerschaft damit ein Problem hätte, kann man darüber immer noch diskutieren.
Honey11 hat geschrieben: Fang dir nie mit einem "getrennt lebenden" was an. Habe mir doch was angefangen und letztes Weihnachten sagt er mir" es tut mir leid, aber unser Sohn wünscht sich, dass wir Weihnachten wieder gemeinsam als Familie
verbringen", kurz und gut , seither lebt er wieder mit seiner Frau zusammen. Warum man sich vor drei Jahren trennte, verlor an Bedeutung.


Nicht aus eigener Erfahrung, aber aus Berichten von Bekannten kann ich Honey11 beipflichten. Im Wege des "getrennt lebend" kann man erfahren, ob es sich wirklich lohnt, eine womöglich langweilig gewordene Partnerschaft und eine mittlerweile als nervig gefundene Partnerin aufzugeben, um noch einmal neue Erfahrungen zu sammeln. Es ist sicherlich auch spannend, eine neue Frau kennen- und spürenlernen zu dürfen. Aber oftmals wird man(n) feststellen, dass auch diese Frau "nur mit Wasser kocht", so dass nicht wenige Männer erst jetzt die aufgegebene Partnerschaft wertzuschätzen verstehen und sich bemühen, diese Partnerschaft wieder aufleben zu lassen. Und womöglich, funktioniert es dann auch tatsächlich besser, vor allem dann, wenn man(n) zwischenzeitlich gelernt hat, selbst auch etwas dazu beizutragen, und nicht allein von seiner Frau Veränderungen erwartet.

Und von daher erfüllen Frauen, wie Honey11, eine wichtige Funktion, in dem sie uns Männern die Möglichkeit geben, die Vor- und Nachteile der aufgegebenen Partnerschaft und Partnerin zu überdenken und möglicherweise zur Erkenntnis zu gelangen, dass die "Honey11's" der Welt auch keine Lösung bzw. Garantie für ein besseres Leben sind - und erst recht kein Grund, dass "Idyll" einer über Jahre hin aufgebauten Familie zu zerstören. Letztlich sollte die Rückkehr in die aufgegebene Partnerschaft jedoch davon abhängen, ob die aufgegebene Partnerin selbst auch bereit ist, ihren "Ex" wieder "aufzunehmen". Und der Blick auf meine Bekannten hat mir gezeigt, dass nicht zuletzt auch ihre Frauen aufgrund der zwischenzeitlichen Auszeit von der Partnerschaft und den Erfahrungen, die ihre Männer in dieser Zeit durch die "Honey11s" gewonnen haben, heute sagen, dass diese Zeit, den Grundstein dafür gelegt hat, dass das Verständnis und die Geduld füreinander, und damit auch die gegenseitige Liebe, enorm gewachsen ist.

Von daher wünsche ich allen "honeys11" ein frohes Osterfest. Seit nicht traurig, wenn "er" euch verlässt. Schließlich wart ihr es, die "ihm" die Augen geöffnet habt.
Getrennt lebend ist nicht gleich getrennt lebend, wie gerade auch Figges schrieb.

Auch vor einer Scheidung existiert ein Trennungsjahr!

Wenn ein Mann definitiv auch räumlich getrennt lebt hätte ich kein Problem damit. Warum sollte man sich mit 60++ noch scheiden lassen? Macht wenig Sinn, nur viele Kosten, führt gerade in dieser Generation oft ans finanzielle Limit. Und, eine Beziehung kann auch bei zwei Ungebundenen ins Aus führen. Wer gehen will wird gehen, egal ob verheiratet oder ungebunden.

Ich bin nun definitiv schon lange geschieden, an einer neuen Ehe hätte ich Null Interesse. Ich bin unabhängig, auch finanziell, und möchte das bleiben.

Auf was ich jedoch allergisch reagiere, auf Männer, die auf Nachfrage nach ihrem Status getrennt lebend (oder auch erzähle ich Dir später) antworten mit 'wir haben einen getrennten Fernseher' bzw. 'wir leben mit getrennten Schlafzimmern, nur morgens kommt mein 1-jähriger Nachzügler in mein Bett', von einer jungen Frau, eh klar, wie der wohl entstanden ist? Beides erlebte ich schon. Genau hinschauen sollte man schon, auch noch auf einen zweiten oder dritten Blick wenn man das nicht will.
also , ich bin seit 25 jahren getrennt lebend, das war noch nie ein problem. ja und mein ex/ mann und ich feiern auch gelegentlich mal einen geburtstag zusammen.
oh schande, wir gehen sogar mamchmal gemeinsam zum skat spielen. ich bin sehr froh, dass wir so miteinander umgehen können. auch unsere kinder geniessen es sehr, dass sie nie entscheiden müssen, wen dürfen wir einladen
Gibts eigentlich Statistiken darüber, ob mehr "getrennt lebende" Männer/Frauen in ihre bisherige Beziehung zurückgegangen sind oder es doch mehr sind, die tatsächlich getrennt sind...für immer?
Ich schätze, Letzteres ist deutlich mehr.
Rotkappe hat geschrieben: Gibts eigentlich Statistiken darüber, ob mehr "getrennt lebende" Männer/Frauen in ihre bisherige Beziehung zurückgegangen sind oder es doch mehr sind, die tatsächlich getrennt sind...für immer?
Ich schätze, Letzteres ist deutlich mehr.



ein zurückgehen käme für uns beide nie in frage, das war von anfang an klar.
Es gibt sicher Gründe, sein restliches Leben als "getrennt lebender" zu verbringen.
Das habe ich verstanden.

Allerdings, wäre ich mit einem "getrennt lebenden" zusammen, müssten ein paar Voraussetzungen gegeben sein:
Getrennte Wohnung, (also er und seine Frau),

offizielles Bekennen zu mir - das heißt vor seiner Frau, seiner Verwandtschaft,
meinen Bekannten, offizielles öffentliches Auftreten, alles so, als wenn man frei wäre. Offenlegung der finanziellen Verhältnisse,
Nur dann empfinde ich ein Getrenntnleben als so ernsthaft, daß ich mich evtl. darauf einlassen könnten. Eventuell ...


Alles andere wäre nichts anderes als eine Affaire,
evtl. sogar gleichzusetzen mit einer Affaire mit einem verheiratetem Mann.
@Hauke57:
Diese verächtliche Betrachtunsgweise der "honeys11"  ist ja ein starkes Stück!
Das geht ja nicht mal als Satire durch. Und dafür eine Userin über ihren Nicknamen zu stigmatisieren ist weit danebengegriffen!
Souada hat geschrieben: @Hauke57:
Diese verächtliche Betrachtunsgweise der "honeys11"  ist ja ein starkes Stück!
Das geht ja nicht mal als Satire durch. Und dafür eine Userin über ihren Nicknamen zu stigmatisieren ist weit danebengegriffen!



Nun bleib mal locker. Es handelt sich dabei weder um eine Satire noch um eine Stigmatisierung. Mein Beitrag sollte als Lob für alle Frauen dieser Welt verstanden werden, und zwar egal, welche Rolle und Funktion sie jeweils ausfüllen.
Jede Beziehung bzw. Partnerschaft ist ein Geben und Nehmen. Und allzu oft nimmt oder gibt eine Person mehr, als die andere. Man kann das kritisieren und sich, wenn man sich als die zu kurz gekommene Person sieht, in den Schmollwinkel zurückziehen. Man kann sich jedoch auch zugute halten, dass man der anderen Person das gegeben hat, dass sie von einem haben wollte. Und dann sollte man sich sagen, Geben ist seeliger als Nehmen.

Und von daher sind Männer, die ihre neue Partnerin alsbald wieder aufgeben, positiv zu bewerten: Sie haben ihrer Partnerin doch für eine gewisse Zeit ein gutes Gefühl vermittelt, nicht zuletzt auch deshalb, weil sie mit ihrer Hilfe wieder zu ihrer angetrauten Ehefrau zurückgefunden haben.

Und auch das noch: Wie es "solche" und "solche" Männer gibt, also mit diversen Ecken und Kanten (wie auch ich sie habe), gibt es auch die unterschiedlichsten Typen von Frauen - und das ist gut so. Da nützt auch keine bornierte Reaktion, mag sie möglicherweise - was ich nicht hoffe - einer Frustration geschuldet sein.
Auch wenn ich mit meinen Ansichten nicht den Mainstream entspreche und auch noch nicht wieder den von mir gesuchten Typ Frau gefunden habe (und vielleicht auch nicht mehr finden werde), weiss ich doch, dass es diesen Typ irgendwo gibt. Denn für jeden "Topf gibt es auch einen Deckel". Also - bitte - locker bleiben.
Gundulabella hat geschrieben: muss es dieser Scheidungs-Terror sein ?

ich weiß von Bekannten, die leben getrennt - lassen sich aber nicht scheiden, weil das für ihre Kinder/Enkelchen nicht mehr auseinanderklamüserbar ist....

Völlig richtig.
Es muss kein Scheidungs-Terror sein.
Die meisten Paare streiten und prozessieren dem lieben Geld wegen.

Ich lebe getrennt (wie ich es schon oben beschrieben habe) und wir haben uns nie des Geldes wegen gestritten.
Das ist vlt der einzige Punkt, in dem wir uns einig waren und sind.
Liest sich seltsam, ist aber so.
Figges hat geschrieben: (auszugsweise)
Meistens streiten sich die Paare ums Geld. Wir nicht ... und weiter ...
Sollten wir uns scheiden .... es wäre kompliziert ...... und viel kosten ....
Nein, das machen wir nicht. Ich habe keine Lust auf den Papierkram, Organisation und Diskussionen.
Anwälte sollen ohne uns ihr Geld verdienen.


Natürlich eine durchaus akzeptable Entscheidung, nur es geht auch anders. Unserer Scheidung bedurfte nur eines, von mir verfassten und von meiner damaligen Frau akzeptierten und unterschriebenen, Schriftsatzes (ganz ohne Orgnisation und Diskussion). Danach wurde beim Bezirksgericht ein Termin beantragt der dann ganz ohne Anwälte stattfand und in 20 Minuten war die Ehe einvernehmlich geschieden. Bis auf die vernachlässigbar geringen Gerichtsgebühren entstanden keine weiteren Kosten. Das ist nun fast 30 Jahre her und bis heute kommunizieren wir noch immer respektvoll miteinander.

Im Hinblick auf mögliche neue Partnerschaften finde ich den Status "geschieden" auf jeden Fall klarer und eindeutiger als "getrennt lebend", der ja auch oft einen finanziellen Hintergrund hat.