Ich sehe das auch so . Für mich ( und nur für mich) nenne ich das "Klare Vehältnisse" schaffen. Ausserdem gibt es in dem Bereich auch pensionsrechtliche und erbrechtliche Fragen
Aus Erfahrungen gehe ich prinzipiell keine Partnerschaft mit getrennt lebenden ein.
Wer das so leben möchte, soll das tun.

Ich habe keine Lust immer wieder unfreiwillig mit der Situation der "Eheleute"
konfrontiert zu werden.
Das kann - vorsichtig ausgedrückt - sehr unangenehm werden.
Für solche Situationen ist mir meine Zeit zu schade.

Dass ich dafür oft als intolerant bezeichnet werde, nehme ich gerne in Kauf.
Das ist nicht mein Problem.
Figges hat geschrieben:
Gundulabella hat geschrieben: muss es dieser Scheidungs-Terror sein ?

ich weiß von Bekannten, die leben getrennt - lassen sich aber nicht scheiden, weil das für ihre Kinder/Enkelchen nicht mehr auseinanderklamüserbar ist....

Völlig richtig.
Es muss kein Scheidungs-Terror sein.
Die meisten Paare streiten und prozessieren dem lieben Geld wegen.

Ich lebe getrennt (wie ich es schon oben beschrieben habe) und wir haben uns nie des Geldes wegen gestritten.
Das ist vlt der einzige Punkt, in dem wir uns einig waren und sind.
Liest sich seltsam, ist aber so.


ich kann das völlig nachvollziehen....

und wie andere hier bereits geschrieben haben:
jeder Fall ist anders - also bei einer evtl. neuen Partnerschaft die Lage sondieren und sich aussprechen....
jeder Fall ist anders - also bei einer evtl. neuen Partnerschaft die Lage sondieren und sich aussprechen....

Tatsächlich? Danke für den Tipp :lol:
Ich bin da ganz bei Valentin, Darlingcompagnion und teilweise auch bei Anne.
Es muss schon ein sehr einleuchtender Grund vorhanden sein, daß ich ein Getrenntleben akzeptieren würde. (Z.b. Schwere Krankheit)

Bis jetzt habe ich noch keine/n Getrenntlebende/n kennengelernt, der nicht irgendwann in einem Gespräch davon sprach, sich wegen .... oder wegen z.B. Steuererklärung oder wegen....mit dem Ex treffen zu müssen.
Ich meine da jetzt keine potentiellen Partner, sondern Bekannte. D.h. sie sind für immer miteinander verbunden und nicht frei.
Frau kann das auch anders sehen:

Einen getrennt lebenden ehemann kann die neue Frau nicht heiraten, d.h. es gibt keine Steuervorteile ( Schenkung und Erbschaft) für das neue Paar!

Freibetrag 2.5000 versus 500.000 Euro, gemeinsam genutze Wohnung steuerfrei etc.

Hach, ihr armen Männer!
ich lese hier ...schreib auch mal was...
bin neutral, weil ich nie verheiratet war und keine Kinder habe......

wenn eure Kinder groß sind und Enkelchen da - warum sollen sich dann die "ehemaligen" ! Partner nicht ab und zu treffen, um irgendwelche erbschaftsbedingten Regelungen oder Probleme der Kinder zu besprechen ?
Mit einer getrennt lebenden wäre nur eine Affäre möglich, oder ein Dreiecksverhältnis mit ihrem Altlaster.

Das ist dann Risikoabschätzung, und wie viel Holz vor den Hütten ist.

Hach ihr Frauen, das ist doch gar nicht so schwer.
Hallo in die Runde,

Vor drei Jahren hat mich meine Frau Hals über Kopf verlassen, weil sie sich in eine andere Frau verliebt hat. Sie ist kurz darauf zu ihrer Freundin gezogen und es war auch schon bald davon die Rede, dass beide heiraten wollten. Damit war für mich meine Ehe quasi beendet.

Soweit so gut, wir hätten uns scheiden lassen, hätten alles geregelt und jeder hätte sein eigenes, neues Leben begonnen.

Nach einigen Monaten hat meine Frau realisiert, dass ihr eine dauerhafte Beziehung mit ihrer Freundin nicht möglich ist, sie haben sich getrennt und meine Frau ist ausgezogen. Sie hat weiterhin realisiert, dass sie bei einer Scheidung ohne Krankenversicherung ist, sie kommt, weil Ü55, nicht mehr in die GKV und müsste sich also privat versichern. Da sie selbständig ist und sie gerade so über die Runden kommt, kann sie sich keine private KV leisten.

Also besteht unsere Ehe momentan weiter getreu dem Motto: lieber ohne Liebe verheiratet, als geschieden ohne Geld.

Ich hatte in der Zwischenzeit eine Beziehung zu einer anderen Frau, die sich an meinem Status als "getrennt lebend" nicht gestört hat. Es gab dazu aber auch keinen Anlass.

Gruß
BilderBerger hat geschrieben: Mit einer getrennt lebenden wäre nur eine Affäre möglich, oder ein Dreiecksverhältnis mit ihrem Altlaster.

Das ist dann Risikoabschätzung, und wie viel Holz vor den Hütten ist.

Hach ihr Frauen, das ist doch gar nicht so schwer.


da sehe ich schon einen Unterschied zu den Verheirateten.....

z.B. konnte ich den Beitrag von @Figges 2.4. 9.01 Uhr gut nachvollziehen....
und auch den Beitrag von @Yogi....
Ich habe meinen ‚Mann‘ kennengelernt, da war er 10 Jahre getrennt, auch räumlich.
Ich hatte mich kurz vorher getrennt, (nun verw.) nach 42 Jahren Ehe, aber weiterhin in einer Wohnung lebend.
Natürlich auch getrennt von Tisch und Bett, auch das ist möglich und bei uns war nicht anderes möglich, hatte mein Mann alles was ging nach Nigeria an seine große Liebe geschickt, da war nichts mit eigener Wohnung.
Mein Lebensgefährte hat mal erwogen sich scheiden zu lassen, aber da er Privatversichert über seine Frau ist, kann man es vergessen.
Nun hat er sogar einen Vorteil, übernimmt die Versicherung doch einen erheblichen Teil der Heimkosten.
Seine Frau hat auch einen Lebensgefährten, wir haben einen netten Kontakt, telefonieren jede Woche, auch Besuche. Niemand ist böse oder eifersüchtig und wir beide , mein Schatz und ich, haben versprochen für immer vereint zu bleiben, in guten und in schlechten Tagen, wir haben uns segnen lassen und es war sehr schön, für mich nichts anderes als vor dem Gesetz, wir sind auch schon 8 Jahre zusammen.
Melissa56 hat geschrieben: ....
Bis jetzt habe ich noch keine/n Getrenntlebende/n kennengelernt, der nicht irgendwann in einem Gespräch davon sprach, sich wegen .... oder wegen z.B. Steuererklärung oder wegen....mit dem Ex treffen zu müssen.
Ich meine da jetzt keine potentiellen Partner, sondern Bekannte. D.h. sie sind für immer miteinander verbunden und nicht frei.


Wenn es gemeinsame Kinder/Enkelkinder gibt, dann sind sie auch "für immer miteinander verbunden". Da gibts dann genug Gelegenheiten, um zu telefonieren oder sich - z.B. bei Feiern - zu treffen.

Und wenn jemand Angst davor hat, dass der Getrenntlebende sich wieder seiner Partnerin zuwendet, dann kanns doch genauso gut sein, dass die zwei sich nach einer Scheidung wieder zusammenraufen. Gibts doch.

Ich bin froh, dass mein Partner sich von mir damals Getrenntlebender nicht hat abschrecken lassen :D
Es gibt auch die Umkehrversion - aber wahrscheinlich seltener.
Scheidung wegen zu hoher Kosten, z.B.: weil der Partner verschuldet ist und trotzdem bleibt man zusammen.
ValentinAK hat geschrieben: @Johannarebecca ... wie Recht du hast :wink:
Aber vielleicht erhofft er sich hier mit mehr oder weniger "guten Ratschlägen" einen Anwalt und somiot Geld zu sparen. Dies scheint ja zumindest ein Fokus von ihm zu sein :oops:

Warum wird in diesem Portal immer wieder jemandem etwas böses unterstellt.
Hasst Du so schlimme Erfahrungen mit den Menschen, Valentin?
Gundulabella hat geschrieben: ich lese hier ...schreib auch mal was...
bin neutral, weil ich nie verheiratet war und keine Kinder habe......

wenn eure Kinder groß sind und Enkelchen da - warum sollen sich dann die "ehemaligen" ! Partner nicht ab und zu treffen, um irgendwelche erbschaftsbedingten Regelungen oder Probleme der Kinder zu besprechen ?

Genau.
Das macht man nämlich auch wenn man geschieden ist.
Z.B.
Diverse familiäre Feierlichkeiten, vor Allem der Kinder, werden zusammen gefeiert.
Wenn die Ex-Partner miteinander reden können.
Abi-Feier, Uni, oder Ausbildung-Abschluss, Hochzeit, Geburt des Enkelkindes, Geburtstag.
Darauf hat der Status keinen Einfluss.