@medianne, ja, wir hatten wirklich viel Glück. Neben uns das Gorilla-Jungmännchen war wirklich sooo relaxed, da konnte ich die tollen Bilder machen. Die Kleinen haben auch sehr getobt, waren aber ziemlich im Dickicht. So daß ich froh war, ein paar relaxte Tiere ganz in meiner Nähe zu haben :D
Und nochmal Ja, auch wir hatten auf dem Rückweg die Lunch-Rast ... danach ging auch bei mir alles nur noch viiiieeeel schwerer. Die letzten 100 und steilsten Meter den Berg hoch habe ich verflucht und gedacht 'das schaffst du nie' .... aber irgendwie kommt man doch oben an :wink:
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was macht der Mensch noch allles, um die Natur zu stören? oder zu zerstören?
Liebe hondafee,

wenn es die Touristen dort nicht gäbe, gäbe es auch keine Gorillas mehr. In dem Dreiländereck Uganda/Kongo/Ruanda leben extrem viele Menschen, die den dort sehr fruchtbaren Boden immer extensiver bearbeiten möchten ( die Menschen dort sind im Vergleich zu anderen Regionen, z.B. Norduganda oder Kongo nicht arm). Die Touristen zahlen viel Geld für ein Permit und lassen auch viel Geld in der Region. Mit diesem Geld können sich einerseits die Menschen in der Region ihre Existenz sichern und andererseits kann der umfangreiche Gorillaschutz erhalten und weiter ausgebaut werden.Ich habe es selbst erlebt wie massiv die Einheimischen mit ihrem Ackerbau in die Schutzgebiete drängen. Gäbe es den Regenwald/Gorilla-Schutz nicht, wären die Wälder alle schon gerodet.
Ein weitaus schlimmeres Problem ist die immer noch stattfindende (natürlich verbotene ) Jagd auf Gorillas (vorallem im Kongo), das Fleisch der erwachsenen Tiere wird gegessen und die Babys werden verkauft. Es bedarf noch immenser Anstrengung und viel Geld um die "Letzten ihrer Art" nicht nur im Zoo zu erhalten. Auch dafür gebe ich gern mein Geld.......
ich danke Dir für die erklärenden Worte, und ich versuche sie zu verstehen. Nein, ich verstehe, was Du sagen willst. Leider ist es für mich so, dass alles was gut zu sein scheint, manchmal doch nicht so ist.
Aber, wenn du sagst, den Menschen und den Tieren geht es dort gut und beide werden behütet, dann will ich mich beruhigen.
Diese Sandalen aus alten Autoreifen haben mich erinnert an die Zeiten, als ich noch Afrika bereiste. Ich erinnere mich noch stark an Kinder in Schulen, ohne Material, es fehlte Papier und Schreibstifte und leider hatten viele Kinder Syphilis (schreibt man das so?) die Augen waren sehr entzündet. Einem Jungen habe ich immer ein kleines Paket geschickt, ob er es je bekommen hat? Die werden abgeworfen, sagte mir ein Pilot einer kleinen Maschine.
Ich wollte dann nicht mehr nach Afrika, weil auch die Entwicklungshilfe, die sogenannte, immer nur Mist gemacht hat. Da standen Traktoren, aber es gab kein Benzin. Da standen Waschmaschinen, aber es gab keinen Strom. Verrottet alles - nennt sich Entwicklungshilfe.
Nein, da ist das besser, was Du schreibst und ich will dran glauben.
Ich mag die Zoos nicht so sehr, und Gorillas im Zoo geht gar nicht. Wie viele andere, sollen die Kinder in der heutigen Zeit sich die Tiere im Net ansehen und nicht eingesperrt im Zoo
und dass Menschen jegliches Fleisch essen müssen, ist abartig, wer ist schon seinen Hund?
wuestenfee hat geschrieben: Liebe hondafee,

wenn es die Touristen dort nicht gäbe, gäbe es auch keine Gorillas mehr. In dem Dreiländereck Uganda/Kongo/Ruanda leben extrem viele Menschen, die den dort sehr fruchtbaren Boden immer extensiver bearbeiten möchten ( die Menschen dort sind im Vergleich zu anderen Regionen, z.B. Norduganda oder Kongo nicht arm). Die Touristen zahlen viel Geld für ein Permit und lassen auch viel Geld in der Region. Mit diesem Geld können sich einerseits die Menschen in der Region ihre Existenz sichern und andererseits kann der umfangreiche Gorillaschutz erhalten und weiter ausgebaut werden.Ich habe es selbst erlebt wie massiv die Einheimischen mit ihrem Ackerbau in die Schutzgebiete drängen. Gäbe es den Regenwald/Gorilla-Schutz nicht, wären die Wälder alle schon gerodet.
Ein weitaus schlimmeres Problem ist die immer noch stattfindende (natürlich verbotene ) Jagd auf Gorillas (vorallem im Kongo), das Fleisch der erwachsenen Tiere wird gegessen und die Babys werden verkauft. Es bedarf noch immenser Anstrengung und viel Geld um die "Letzten ihrer Art" nicht nur im Zoo zu erhalten. Auch dafür gebe ich gern mein Geld.......


Liebe wuestenfee, ich danke dir für deine fundierte Erklärung. Ich hätte heute dafür leider keine Zeit gehabt.

Ich möchte noch hinzufügen, daß die Gorillas in diesem großen Gebiet an Menschen gewöhnt sind und sich deshalb in ihrem Tagesablauf von ihnen nicht stören lassen.

Man ist angehalten immer einen Abstand von 7 Metern zu den Tieren einzuhalten, was manchmal schwierig oder gar unmöglich ist, wenn ein herumtollender Gorilla-Teenager einem direkt vor die Füße fällt. Das ist einem aus meiner kleinen Gruppe passiert. Der Gorilla-Teenager hat ihm daraufhin -eher liebevoll- einen Klaps auf den Po gegeben und schon war er wieder weg. Zu schnell für ein Foto :( , aber ausreichend, um seine Lebensfreude zu spüren.

Zudem gibt es die Regelung, daß man ab Sichtung der Tiere nur eine Stunde in deren Nähe verbringen darf. Manchmal dauert es mehrere Stunden, bis man eines der Tiere sieht.

Du hast absolut Recht: Wenn es diesen Gorillaschutz nicht gäbe, gäbe es diese wunderbaren Tiere nicht mehr :!: Und das kann man doch nur positiv sehen :!: :!:
Heute Abend gibt es auf Phoenix ab 20.15h vier Dokumentationen über
Afrika's Naturparadiese
Ngorongoro-Krater
Namib-Wüste
Sambesi-Fluss
Okavango-Delta


Wenn wir nicht dorthin können müssen wir es uns halt nach Hause holen. :wink:
Danke für diesen Vorschlag. Dann bricht das Fernweh wieder aus, aber irgendwann.....
Sehr schön, danke für den Tipp! Ich vermisse mein Afrika so sehr :-(.
Schade ... statt um Afrika's Wildtiere geht es jetzt auf Phoenix um Amerika's wild gewordenen Ex-Präsidenten.

Dann schaue ich halt das an, vielleicht geschieht ja ein Wunder :shock:
Schön wär's gewesen, aber so müssen wir halt weiterträumen.

Am letzten Wochenende und überhaupt in letzter Zeit bin ich durch Zufall auf mehreren Afrikafilmen gelandet und hängengeblieben. Zum Teil habe ich meine Afrikareisen noch einmal erleben dürfen. Ich meine, es wäre auf 3Sat und Arte gewesen.

Es lohnt sich wohl immer mal das Programm anzuschauen, um Afrikas Schönheiten nicht zu verpassen.

Vielleicht können wir diesen Thread von @agapanta ja mit schönen Erinnerungen an unsere Erlebnisse in Afrika füllen und damit wiederbeleben?
nach langer Zeit wieder einmal im Forum und auf diesen Thread gestoßen.
Ich kann die Sehnsucht gut verstehen, bin ich doch vom "Afrika-Virus" schon seit vielen Jahren befallen.
Letztes Jahr im September habe ich eine Safari in Kenia gemacht und habe es nicht bereut.
Die Covid-Maßnahmen waren im ganzen Land vorbildlich, die Parks fast leer und die Masai Mara während der großen Tierwanderung werde ich sicher nie mehr so erleben.
Viele Grüße an alle Afrikasüchtigen
medianne hat geschrieben:

Vielleicht können wir diesen Thread von @agapanta ja mit schönen Erinnerungen an unsere Erlebnisse in Afrika füllen und damit wiederbeleben?


:D

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Tanzania 2012
Es ist Brauchtum bei den jungen Massai zu zeigen wie hoch sie springen können.
Junge ausländische Kerle werden davon nicht verschont :lol:
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In Afrika war ich über Jahrzehnte immer und immer wieder. Habe eine Freundin in Südafrika, aber auch Kontakte zu Hilfsorganisationen in Kenia, für die ich mich teilweise engagiere. Noch einmal würde ich gern durch das Okawango-Delta fahren, bekomme aber immer mehr Bedenken wegen meiner bisherigen Verschwendung, was den CO2 Ausstoss betrifft. Aus diesem Grund entschloss ich mich, meine Augen mehr auf die wundervolle Vielfalt in Europa/Deutschland und direkt vor meiner Haustüre zu Fuss oder per Rad zu erfreuen.

Habe einige Bilder über das südliche Afrika von Namibia aus nach Botswana und Sambia bis hin zu den Vic-Fällen, auch über Ostafrika, in meinem Profil eingestellt. Mein Lieblingsbild ist der Löwe im Baum, das nur durch Zufall durchs Tele zustande kam. Löwen sind normalerweise kaum in Bäumen zu entdecken, haben jedoch von oben eine bevorzugte Sicht auf mögliche Beute. Wenn's interessiert: schaut mal rein in 'TheTwoofUs' Liebe Grüße, derzeit aus Regensburg
TheTwoofUs hat geschrieben: In Afrika war ich über Jahrzehnte immer und immer wieder. Habe eine Freundin in Südafrika, aber auch Kontakte zu Hilfsorganisationen in Kenia, für die ich mich teilweise engagiere. Noch einmal würde ich gern durch das Okawango-Delta fahren, bekomme aber immer mehr Bedenken wegen meiner bisherigen Verschwendung, was den CO2 Ausstoss betrifft. Aus diesem Grund entschloss ich mich, meine Augen mehr auf die wundervolle Vielfalt in Europa/Deutschland und direkt vor meiner Haustüre zu Fuss oder per Rad zu konzentrieren.

Habe einige Bilder über das südliche Afrika von Namibia aus nach Botswana und Sambia bis hin zu den Vic-Fällen, auch über Ostafrika, in meinem Profil eingestellt. Mein Lieblingsbild ist der Löwe im Baum, das nur durch Zufall durchs Tele zustande kam. Löwen sind normalerweise kaum in Bäumen zu entdecken, haben jedoch von oben eine bevorzugte Sicht auf mögliche Beute. Wenn's interessiert: schaut mal rein in 'TheTwoofUs' Liebe Grüße, derzeit aus Regensburg
Ich würde mich hier auch gern mit Fotos beteiligen, leider bin ich nicht dazu gekommen.
Afrika hat mich immer gereizt, besonders weil ein Künstler mit dem ich gearbeitet habe mir einmal sagte, dass das Licht dort ganz anders wäre als bei uns.

Mit einer Freundin wollte ich Südafrika bereisen und gleich noch meine Englischkenntnisse auffrischen. Dafür habe wir einen Sprachkurs und anschließend eine Rundreise gebucht. Nach 14 Stunden Flug sind wir glücklich gelandet und da so viele Reisende gleichzeitig ankamen, haben wir uns vor der Passkontrolle in getrennten Reihen angestellt. Ich kam schneller durch als meine Freundin und wartete auf der anderen Seite auf sie, als plötzlich eine Beamtin kam, mich wieder einfing und uns in das Flugzeug setzte, mit dem wir gerade angekommen waren. Eine Diskussion war nicht möglich. Was uns vom Reisebüro nicht mitgeteilt wurde, war, dass wir 2 Visa gebraucht hätten- eins für die Rundreise und das andere für den Sprachkurs. Nach dieser Erfahrung wartet Afrika immer noch auf mich.
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