ValentinAK hat geschrieben: Stimmt, und ist auch kein Problem. Habe das bereits 2 Mal in Anspruch genommen, als ich jeweils 1000 Stk. 20er (damals noch Schillinge) benötigte. Einmal am nächsten Tag, einmal am übernächsten Tag abholbereit.

Jetzt hab ich mir gedacht, warum nimmt er nicht gleich tausend Pfund, aber das war ja die Insel, lang ist es her. :roll:
Falls sich jemand aktiv beteiligen möchte:

https://www.share-that-love.de/?utm_sou ... S7ra-Bb81c

"All I Want For Christmas is... to share that love!

Mit dem Projekt "Christmas for the Christmas-less" ist Lukas Graham schon seit mehreren Jahren in den Straßen Christianias unterwegs. Jedes Jahr veranstaltet er mit Freunden ein Weihnachtsessen für die Obdachlosen in Christiania und Kopenhagen. In diesem Jahr wird die Weihnachtsaktion durch die Pandemie anders aussehen, ausfallen wird sie aber nach einem so turbulenten Jahr definitiv nicht. Jetzt ist es wichtiger denn je füreinander da zu sein. In diesem Zusammenhang bringen wir Lukas' Charity Bemühungen auch nach Deutschland.

So bist du dabei
Mit Beginn der Pandemie haben sich die sogenannten Gabenzäune in ganz Deutschland verbreitet. Ziel der Zäune ist es, Obdachlosen eine weitere Anlaufstelle für Essen und Kleidung zu geben. Mitmachen kann hier jeder, zu jeder Zeit. Spenden sind jederzeit Willkommen und Gabenzäune in Deiner Nähe mit wenigen Klicks zu finden.

So einfach geht's:

-》 Packe eine wasserdichte Tüte mit deiner Spende
Essen und Kleidung sollten in getrennten Tüten verteilt werden
-》Kennzeichne Deine Tüten mit ihren Inhalten
-》Binde deine Spende an einen Gabenzaun in deiner Nähe"
Noch im letzten Jahr habe ich mich von Bekannten in einem Rollstuhl zu Weihnachten vor Kirchentüren fahren lassen. Was glauben Sie, was ich da an Spenden erhalten habe? Gerade zu Weihnachten sind viele Menschen in Geberlaune. Und wenn ich die richtige Miene aufsetze, lockt es den Leuten das Geld erst recht aus den Taschen. Leider wird das in diesem Jahr nicht möglich sein.

Aber keine Angst, das Geld habe ich nicht behalten. Es gibt Menschen, denen es noch viel schlechter geht als mir (ich bin einigermaßen gut versorgt und habe ausreichend zu essen und zu trinken und werde auch ärztlich versorgt). Das Geld habe ich u.a. an die Tafel und an ein Hospiz weitergegeben. Und auch, wenn es in der Summe nicht viel war, man war dort dankbar dafür. Und sicherlich hatten auch die Menschen, die mir leidend aussehende Gestalt Geld spendeten, dabei ein gutes Gefühl. Ich hatte sie zwar hinters Licht geführt, aber wer weiss, wem sie anstatt meiner ansonsten Geld gespendet hätten. Und so ist das gespendete Geld den wirklich Bedürftigen zugekommen.

Manchmal ist es gut, zu schummeln. Auch an Weihnachten.

Solllten an Weihnachten 2021 wieder Gottesdienste stattfinden können, habe ich auf Anraten eines Bekannten vor, wenn ich genug Geld eingenommen habe (aber was ist denn schon genug), aus dem Rollstuhl aufzuspringen und zu rufen: "Ein Wunder, ein Wunder ist geschehen, ich kann wieder gehen ...". Ich bin gespannt, ob die Leute dann noch mehr spenden werden. Aber möglicherweise lasse ich diesen verräterischen Spass auch weg.
Hauke, was willst Du damit sagen und wer bist Du? Kommt mir alles grotesk vor.
Lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen.
Die Leute, die wirklich auf den Rollstuhl angewiesen sind, werden sich freuen :(
Im Hinduismus hat das Betteln der Mönche ebenso Tradition, wie im Buddhismus und man geht davon aus, dass sie auch Etwas dafür tun – nämlich: Naturkräfte auf magische Weise beschwören, damit die den edlen Spendern, die meist aus wohlhabenden Geschäftsleuten bestehen, von denen sie sich durchfüttern lassen, dabei helfen, ihre Bußschuld für früher begangene Untaten zu tilgen.

Kritik an diesem auch sehr katholisch anmutenden Spendenwesen ist natürlich allgemein unerwünscht und wird – wenn ein unwissender Europäer sie äußert – bestenfalls als dumm belächelt. Dennoch konnte ich sie mir später nicht verkneifen, nachdem ich folgendes erlebt hatte:

Ein junger Sannyasin in Madurai (Südindien) erzählte uns, dass er im Auftrage seines Meisters von Varanasi (Nordindien) aus mit der Bahn angereist sei, was für die indischen Mönche kostenfrei ist, und unterwegs seiner gesamten Habe beraubt wurde, sodass er jetzt mittellos dastehe. Weil wir uns ebenfalls auf einer Art Pilgerreise befanden, konnten wir sein Problem natürlich gut nachempfinden.

Wir gaben ihm also ohne zu zögern eine entsprechend großzügige Geldspende und luden ihn zum Essen in ein Restaurant ein, wo er von seinem Ashram zu Hause erzählte. Zufälligerweise beabsichtigten wir, später auch nach Varanasi zu fahren, und ließen uns seinen Namen und die Adresse seines Ashrams schriftlich geben, um ihn dort zu besuchen.

Nach einigem Suchen standen wir dann 14 Tage später endlich vor dem bezeichneten Ashram und zeigten dem Mönch den Zettel, woraufhin der uns erklärte, dass der darauf namentlich Erwähnte dort gänzlich unbekannt sei, was uns sehr befremdete.

Wie ich mittlerweile weiß, ist es jedoch genauso ungehörig, Jemandem nachzuschnüffeln, um zu prüfen, ob er lügt oder ob er die Wahrheit sagt, solange er Niemandem damit schadet, wie Jemandem Etwas mit Verwendungszweck zu schenken, weil man ihn damit nur in die peinliche Situation bringt, sich auch noch für die Eigenmächtigkeit bedanken zu müssen, mit der man ihm an der falschen Stelle geholfen hat, während seine tatsächliche Not dabei bestehen bleibt.

Ein anderes Beispiel stummen Bettelns erlebten wir dann am Bahnhof der Pilgerstadt Varanasi, wo ein kleiner, ca 3-4 jähriger Junge, der an der Elefantenkrankheit litt, und bei jedem Schritt sein riesiges Elefantenbein nach sich zog, von seinen Eltern zum Betteln losgeschickt wurde, und noch gar nicht zu begreifen schien, wie er auf die Reisenden, welche auf den Zug warteten, wirkte.

Sobald er sich ihnen näherte, zuckten die vor Entsetzen zusammen, und steckten ihm schnell ein paar Rupien zu, um einen näheren Kontakt mit ihm zu vermeiden – ähnlich, wie es Restaurantgäste zu tun pflegen, um sich eines lästigen, umherwandernden Musikanten zu entledigen, der sich mit seinem Katzengesang um eine Spende verdient machen will, und dann sofort weiterzieht.

Dass diese Hilfe keinen sozialen Hintergrund hat, zeigt die falsch verstandene und damit zynische, hinduistische Vergeltungsideologie der Seelenwanderung, nach der sogar ein von Geburt an Benachteiligter für seine angeblich früher selbst verursachte Bußschuld lebenslänglich leiden muss, sodass man ihm keinen Gefallen damit tut, dass man sein Leid mildert, weil er seine nicht verjährende Reststrafe dann eben im nächsten Leben abbüßen muss.
Ich hüte mich stets davor, andere Kulturen zu bewerten oder sogar zu beurteilen.

Die Leute wachsen auf inmitten ihrer Traditionen und Werte, die von Menschen aus einem christlichen Umfeld nicht verstanden werden können.
Auch Mönche sind nicht immer die verkörperte Güte und Philsophie - in keiner Religion.
Für Zen-Buddhisten ist Schlauheit eine Tugend.

Ich war viel unterwegs in arbischen Ländern.
Die Menschen dort sind höflich - wie sie uns Europäer und "Westler" beurteilen, hört man manchmal nur in sehr vertrautem Kreis.
Viele Vorurteile gibt es da und manche vernichtende Urteile.

Über Manches lohnt es sich nachzudenken.
Viele von uns haben die Attitüde der Kolonialherren immer noch nicht abgelegt.
Unbewusst sind viele von uns die Reichen, die sich ihrer milden Gaben rühmen und die ewigen Besserwisser, die ein Land im Handumdrehen zum Wohlstand führen könnten, wenn nur die Einheimischen nicht so widerspenstig wären ....

Tja - fremde Kulturen sind uns oft sehr fremd.
Schlechter als die westlichen sind sie vor allem in den Augen von Menschen aus dem Westen.
Hallo liebe Tarantulla,

mit Freude und auch etwas Rührung habe ich dein Interesse an meiner Person zur Kenntnis genommen. Es gibt ja leider nicht viele Frauen hier, die sich für mich interessieren.
Ich bin eigentlich ein ganz liebenswerter Mann, der aber seine Besonderheiten hat. Ich bin, je nach Stimmungslage, manchmal ernst und manchmal auch sarkastisch. Ich kann auch gut über mich selbst lachen, denn es sollte keinen Zustand geben, der einem das abträglich machen sollte.

Lieber Taratulla, wer aber bist denn nun du? Zumindest eine recht gut aussehende Frau. Aber ist da noch mehr? Sicherlich. Lass es mich doch wissen. Würde mich freuen. Und der Zug von Brandenburg nach Hannover ist ja auch nicht allzu lange unterwegs.

Ich wünsche dir ein Frohes Weihnachtsfest - und bleib gesund.
Ein jungen Mann, den ich mal in Kairo traf, regte sich fürchterlich über die Unfreiheit der Muslime auf, und sein sehnlichster Wunsch war es, später in die USA auszuwandern. Ich riet ihm, auf jeden Fall dort mal eine Weile zu leben – jedoch nicht, um seiner Kultur endgültig abzuschwören, sondern nur, um sie mal aus anderer Sicht beurteilen und schätzen zu lernen.

Im christlichen Sozialsystem, welches ebenso auf der „Barmherzigkeit gegenüber den Mittellosen“ beruht, wie jedes andere karitative auch, förderte man im Mittelalter das Spendenwesen für die Mönche in den Klöstern nicht deswegen, weil sie so bedürftig gewesen wären, sondern es diente als Entgelt für medizinische oder psychotherapeutische Dienstleistungen, die nicht pauschal abgerechnet wurden, sondern nach dem Vermögen Derer, die sie in Anspruch genommen hatten.

Nebenbei wurden in der Klöstern, die auch als Schulen dienten, noch eine Menge anderer lebenspraktischer Dinge produziert (wie etwa der Klosterfrau Melissengeist) und auch verkauft, sodass man die „Klugheit des Wirtschaftens“ natürlich nicht nur zu den buddhistischen, sondern auch zu den christlichen Tugenden zählen kann.

Dass sich aus der „Trostspende in der Seelennot“ die „Gesinnungsschnüffelei der Beichte“ entwickelt hat, und aus der „Vermittlung zwischen Schuldnern und Gläubigern“ ein „profitabler Ablasshandel zugunsten von Kirchenfürsten“ liegt nicht an der sozialen Idee selber, sondern an den scheinheiligen Verbrechern, die diese zum eigenen Vorteil missbrauchen, wie es bei jeder Ideologie der Fall ist.

So sollten natürlich auch die bei Benefiz-Veranstaltungen eingesammelten Spenden der Reichen im Sinne der sozial ausgleichenden Gerechtigkeit an die Armen weitergeleitet und nicht für eigennützige Zwecke einbehalten werden, denn um überhaupt mildtätig sein zu können, muss man erst mal Etwas eingenommen haben, um es anschließend gerecht an die Armen verteilen zu können.

So habe ich mal eine überall sehr beliebte, ältere Dame mit großem Bekanntenkreis bewundert, die zwar im Altenheim wohnte, aber nebenbei noch mit über 80 in einer Garage ein Warenlager an gespendeten Gebrauchtmöbeln betrieb, welche sie dann aus „spirituellen“, anstatt aus „spiritistischen“ Gründen an Bedürftige verteilte, die sich keinen neuen leisten konnten, ohne selber einen Pfennig dabei zu verdienen.
nun ja....
wenn man bei uns etwas rausstellt, damit es vom Sperrmüll abgeholt werden kann und da wären durchaus noch gute Sachen dabei - da nimmt so gut wie niemand etwas weg davon - im Gegensatz zu früheren Zeiten....
(Abholgebühr bei uns 15 Euro - hab kein Auto mehr)
Vielleicht auch deshalb, weil es sich mittlerweile herumgesprochen haben dürfte, dass es sich dabei, der Gesetzlage nach, um Diebstahl handelt. Das bedeutet, dass es der Sperrmüllabfuhr übereignet wurde und nur die, diese Sachen nehmen dürfen. Zumindest in AT ist es so und wird auch hier in der Gegend an Sperrmülltagen kontrolliert. Früher kamen speziell aus Ungarn, Tschechien und der Slowakei an diesen Tagen immer viel KFZ, teils mit Anhänger, um "einzukaufen". Die wussten auch immer sehr genau alle Termine, das hörte aber mittlerweile nahezu auf.
Und als ich noch kein Navi hatte fuhr ich immer den Sperrmüll entlang nach Ungarn und hab mich nie verfahren :roll:
Ich spende nichts an Organisationen!

Aber MENSCHEN DIE MICH UM GELD BITTEN GEBE ICH IMMER ETWAS.

MAG SEIN DAS EINIGE DAVON ZUR BETTELMAFIA GEHÖREN; SIE TUN MIR ABER TROTZDEM LEID!

Treffe Sie meistens vor dem Supermarkt! Sind größtenteils Rumänen oder Asylanten, arme Menschen halt!
Du spendest nichts an Organisationen :?:

:idea: Ist dir z.B. der selbstlose und gefährliche Einsatz von "Ärzte ohne Grenzen" aus den Medien nicht bekannt oder dass die österr. Rettungshundebrigade im Ausland beim Auffinden von verschütteten Erdbebenopfern eingesetzt wird? Ein griechisches SOS-Kinderdorf übernimmt nun Kinder von den überfüllten Flüchtlingslagern..... die Liste ließe sich fortsetzen....
Wie heißt es so schön? Von nichts kommt nichts!
Bei Organisationen besteht immer das Risiko von Reibungsverlusten.
Wer damit Probleme hat, sollte sich halt genau informieren, am besten persönlich und nicht nur auf der Webseite.

Die Direktspende kommt ungekürzt beim Empfänger an. Dessen Auswahl ist dann halt "subjektiv", aber das sind Spenden eigentlich immer. Ob ich nun durch die FuGäZo laufe, oder ob jemand bei mir klingelt, ich behalte mir Spontanentscheidungen immer vor.