In Basel wurde leider am 1. Juli das Bettelverbot aufgehoben. (Rot-Grüne
Regierung) :shock:
Am 1. Dezember wurde beschlossen das Bettelverbot aufzuheben, doch ein neues Datum ist noch nicht beschlossen.

Seither tummeln sich Roma in der Stadt und betteln überall, sehr zum Aergernis
der Stadtbewohner.

Rund um den Bahnhof hat es mindestens 60 Bettler, meistens liegen sie am Boden um Mitleid zu erwecken.

Gut bin stur, ärgere mich, doch ich spende nie.

Ich unterstütze lieber Menschen in meiner Nachbarschaft.
Eine gute Alternative zum Spenden von Gütern ist auch das Spenden seines Lohnes für ehrenamtliche Tätigkeiten.

So ist es zB sehr lobenswert, wenn pensionierte Ingenieure auf eigene Kosten nach Peru fliegen, um dort die Bewohnern von Bergdörfern mit Hilfe von gespendetem Material und ihrem Know How den Anschluss an die Wasser- und Elektrizitätsversorgung zu ermöglichen.

Allerdings werden diese Bemühungen oft von den Regierungen dieser Länder als Einmischung in ihre Unterdrückungspolitik angesehen und die Helfenden am Helfen behindert, sodass man Jene erst mit hohen Summen bestechen muss, um ihre Genehmigungen dafür zu erhalten, denn die leben prächtig von der Verelendung der Menschen, auf deren Armut sie ihre Macht begründen.

Insofern weiß man nie, wie viel von den Geldspenden die Bedürftigen tatsächlich erreichen, und wie viel davon in den Händen korrupter Handlanger landen, was natürlich keine Kritik an dem institutionellen Spendenwesen selber sein soll, ohne das die weltweite Armut noch schlimmer wäre.
Meine Tochter ist Mit-Organisatorin der Aktion "Weihnachten im Schuhkarton", in Österreich "Kinderschuhe für Osteuropa" und flog schon mehrmals nach Bukarest, um dann in Moldawien, der ärmsten Ecke Europas, Roma-Kinder zu beschenken.
Auf den gesendeten Fotos sehe ich dann meine Päckchen in den Händen vieler Kinder.
Mit Hilfe von Nachbarn waren es allein aus unserem Haus über 50 Schuhkartons in diesem Jahr.
@Hawaii,
finde ich ganz wunderbar - solch eine Aktion !
Ich bin trotz aller Wertschätzung für jegliche Organisationen, auch eher für das direkte Spenden, denn es belibt unausweichlich, dass sie alle Kosten für all die Hilfen haben und die reduzieren logischerweise jede Spende. Administraton, Reisekosten usw. verschlingen, je nach Organisation, bis zu 40% der Spendengelder (Quelle "Der Konsument") und ich möchte aber, dass mein Scherflein zu 100% ankommt.
Bis zu 50%, ohne dass die Gemeinnützigkeit verloren geht!
Meine Tochter hat ihr Flugticket immer selbst bezahlt und der PKW mit den Päckchen wird von Freiwilligen nach Rumänien chauffiert. Vielleicht ist das in Deutschland anders. Meine Päckchen gehen direkt an die versammelten Kinder und das wird fotografisch dokumentiert. Direkter gehts kaum.
Alle, die ganzjährig Sachen einsammeln, lagern und verpacken machen das ehrenamtlich.
Gehört das zum Projekt vom Pater Georg Sporschill?
Der Mann ist einzigartig!
Nein, es laufen verschiedene Aktionen. Die Hauptarbeit in unserer Sache macht ein Ehepaar aus Amstetten und in Tulln ist ein Zwischenlager.
Vor einiger Zeit erzählte mir ein einfacher Arbeiter von unserem Recyclinghof, dass er, wann immer er in die Stadt fahre, sich einige 50 Cent-Stücke einstecke, die er den diversen Bettler*Innen in den Becher gibt. Das hat mich erstaunt und auch tief berührt.
Ich spende zwar regelmäßig an bekannte NGO’s, merke aber, dass ich auch so meine Probleme habe mit dieser direkten Konfrontation mit der Armut. Ich hab’s für mich so gelöst, dass ich mir diesen Arbeiter als Vorbild genommen habe. Lasse mir aber trotzdem die Freiheit, manchmal nur freundlich zurück zu grüßen, ohne etwas zu geben.
Das Thema ist schwierig. Ich muss zu geben, das ich nie reagiere. Was ich tue, ist alles was ich nicht mehr benötige und ungern weg werfen möchte in entsprechende Läden bringe zum verschenken. Ich habe schon so tolle Bettler erlebt die nicht aus Armut gebettelt haben, sondern ihr Wohnmobil in der nächsten Straße stand und am Morgen die ganze Familie mit der entsprechenden Kleidung aus schwirrte . Oder die Frauen mit ihren Kindern die vorher Schlaftabletten bekommen haben dick und rund in den Einkaufspassagen saßen. Die Männer am Abend mit dem Mercedes vor fuhren um sie ein zu sammeln. Habe gesehen wie eine Mutter mit Tochter die Treppen von einem Haus runter kam - auf der Straße die Mutter ein Kopftuch auf bekam und einen Blindenstock in die Hand. Zur Weihnachtszeit machen wir in der Familie kleine Essenspakete fertig. Aber die weinigsten Obdachlosen möchten sie haben. Man wird auch beschimpft. Das Thema ist schwer! Armut müsste in Deutschland nicht sein. Ein Beispiel. Eine Freundin von mir hatte sich ein Sofa bestellt. Das kam, war aber viel heller als sie es bestellt hatte. Das Sofa für 2000 Euro wurde nach 8 Wochen abgeholt und trotzdem das es Abnehmer gab für das gebrauchte Sofa wurde es mit genommen und in der Presse zu Enden. das ist doch ein Wahnsinn ohne Gleichen. Wir versuchen zu helfen wo es geht und dann wird vernichtet was immer geht.
Camina1959 hat geschrieben: Vor einiger Zeit erzählte mir ein einfacher Arbeiter von unserem Recyclinghof, dass er, wann immer er in die Stadt fahre, sich einige 50 Cent-Stücke einstecke, die er den diversen Bettler*Innen in den Becher gibt. Das hat mich erstaunt und auch tief berührt.
Ich spende zwar regelmäßig an bekannte NGO’s, merke aber, dass ich auch so meine Probleme habe mit dieser direkten Konfrontation mit der Armut. Ich hab’s für mich so gelöst, dass ich mir diesen Arbeiter als Vorbild genommen habe. Lasse mir aber trotzdem die Freiheit, manchmal nur freundlich zurück zu grüßen, ohne etwas zu geben.


Ja, so mache ich das auch :)
da ich selber EU Rentner bin mit sehr wenig Einkommen, könnte ich nicht die Hosentasche mit 50 Cent Stücken füllen. Trotzdem habe ich mehr als ich unbedingt benötige und gebe deshalb auch sehr gern weiter. Weg werfen ist ein No-Go.
Sehr interessante Frage....
Ich stelle mit Erschrecken fest, dass in dem reichen Deutschland eine extrem zunehmende Zahl von Menschen auf der Straße lebt. Politisch wird das oft schöngeredet, als gewollt dargestellt.
Es bietet sich an, den bettelnden Menschen in die Augen zu schauen, sich Gedanken zu machen über Herkunft, Alter und Geschlecht. Corona verschärft die Situation natürlich, denn die Menschen haben Angst vor der Ansteckung in Sammelunterkünften, aber die sind sowieso seit Jahren überfüllt. Das Leben auf der Strasse ist knallhart und eiskalt, und zurzeit bleiben Passanten und Touristen weg, also die tägliche Einnahmequelle.
Arbeitsunlust wird gerne allen unterstellt, obwohl das ein sehr geringer Anteil ist. Sucht, Drogen /Alkohol ist eine Krankheit !!!!!, die zum Tod führen kann, aber meistens auf dem Umweg über Sozialverlust, Arbeits- und Wohnungsverlust und natürlich Verlust der Selbstwirksamkeit. Krankheiten weren hier mit sehr hohen kostenaufwendungen behandelt.....
Wer dann durch Betteln seinen Alltag bestreitet, ist von früh bis spät im Stress. So ist es gut, dass die Menschen sich untereinander organisieren und sich die Bettelbezirke aufteilen......, doch was ist, wenn nur wenige kommen?
Die kleine Kleingeldhilfe ist wichtig, denn Menschen auf der Straße haben keinerlei Förderung!
Und besser einen Fusel mitfinanziert als durch Vermeiden einen kalten Entzug mitgetragen.
Das ist meine Meinung. Ich gebe immer und habe schon viel Dankbarkeit und gute Gespräche erlebt. Solidarität üben in schweren Zeiten, Menschen für Menschen.
Schenk doch jedem bedürftigen Bettler 200 Euro ohne Spendenquittung! das täglich oder wöchentlich! Oder monatlich... Nicht soooo paar Münzen! Den Bettlern geht es echt derartig schlecht, dass die mehr Kohle brauchen könnten!