Viele Beziehungen scheitern genau da dran, dass einer sich weiterentwickelt und der andere irgendwan stehen bleibt.
Ayla62 hat geschrieben: Um mal zum Ausgangsthema zu kommen:
Ein Mann sollte in erster Linie ein Mensch sein. Ein erwachsener Mensch. Ebenso eine Frau.

Für beide Geschlechter:
-wissen, was er/sie will
-für sich selbst sorgen
-adäquat Gespräche führen können (ich kann Menschen nicht ausstehen, die andere in einem durch unterbrechen und Argumente überhören)
-für sich selbst und andere einstehen
-aufrecht und geradeaus
-sozial kompetent
-Bereitschaft zu lernen





Hallo Ayla, zu dem, was du dir da wünscht, könnte man mehrbändige Bücher schreiben.
Das liest sich alles so einfach.
Nur ein ganz kurzer Mini-Abriss, so spontan. (Gilt für Mann UND Frau)


Wissen, was man will
Ja, bei manchem weiß man irgendwann, was man will, aber da man sich ja (hoffentlich) weiterentwickelt und man manchmal auch ungewollt vor neue Herausforderungen gestellt wird, gibt es durchaus Phasen, in denen man nicht weiß, was man will - und das ist deswegen nicht automatisch etwas Schlechtes. Und es gibt bei manchen Problemen, bei denen man NIE weiß, wie man sie lösen soll. Das zeugt für mich eher von einem offenem, überlegendem Geist, wenn man nicht immer gleich weiß, was man will. Sich Zeit zum Nachdenken zu nehmen, ist wichtig.



Für sich selber sorgen
Prinzipiell ja.
Sollten dadurch, daß einer wesentlich weniger hat, als der andere, aber gemeinsame Unternehmungen ausgeschlossen sein, sollte man einen Kompromiss finden. Du arbeitest noch, wart mal ab, bis du in Rente bist. Da fällt so manches weg. Aber gut, ich denke, du meinst, daß man nicht gezielt jemand sucht, der einen aushält.


-adäquat Gespräche führen können (ich kann Menschen nicht ausstehen, die andere in einem durch unterbrechen und Argumente überhören)
Nun, eine gute Gesprächsführung und gute Kommunikation liegt nicht jedem. Mir ist das sehr wichtig. Aber mir ist wichtig, im Gespräch zu sein, im Flow.
Wenn man im Eifer des Gefechtes mal ausbricht oder den anderen unterbricht, meine Güte, hier im Kommentar geht es ja um Partnerschaft, einen Partner sieht man ja dauernd, da muß man schon mal drüber hinwegkommen, daß ein Gespräch nicht immer nach Schema F läuft.
Da ist mir Spontanität, Ehrlichkeit und einfach Leben spüren im anderen, wichtiger.



Für sich selbst und andere einstehen
Da ist mir jetzt nicht ganz klar, was das bedeuten soll.
Wer außer einem selbst, sollte für einen einstehen ?
Da fragt mich doch niemand, ich MUSS für mich einstehen und mich für alles verantworten, was ich tue.
Und für andere ? Wie sieht das aus ?
Das müsstest du mir bitte noch erklären .



Aufrecht und geradeaus
Ja, ist wohl Wesenssache. Der eine ist geradeaus, der andere eher zurückhaltend, ein anderer nennt es diplomatisch....
Aufrecht ? Bitte ebenfalls um eine Erklärung



Sozial kompetent
Da würde mir jetzt eher gefallen: Sozial engagiert
Denn nicht jeder, der sozial engagiert ist, ist unbedingt auch kompetent.
Es gibt viele Leute, die alles rosarot sehen und das ist nicht immer die effektivste Hilfe



Bereitschaft, zu lernen
Ich denke, du meinst geistige Flexibilität, versuchen, sich weiter zu entwickeln,
du meinst jetzt wohl keine neue Fremdsprache.
Jemand, der irgendwann stehenbleibt in seiner Entwicklung ist wirklich der blanke Horror. Allerdings ist im Alter wohl mal der Punkt erreicht, wo man nicht mehr mag. Wo man zurecht möchte, daß keine Forderungen mehr gestellt werden und man in Ruhe gelassen wird.
@Melissa

Da müssten wir echt telefonieren.
Als ich mit den Erklärungen fertig war, war die Sitzung abgelaufen und versenden war nicht mehr...
Aber einiges hast du tatsächlich nicht so verstanden, wie es gemeint war bzw recht einfach gestrickt.
Ayla, es sollte ja auch eine Diskussionsgrundlage auch für andere sein.
Und dafür ist es wirklich sehr gut geeignet, was du geschrieben hast.

Das war halt jetzt mein erster Beitrag, schauen wir, was noch kommt.
Shekinah hat geschrieben: Viele Beziehungen scheitern genau da dran, dass einer sich weiterentwickelt und der andere irgendwan stehen bleibt.

und genau deswegen hatte ich in meinem Satz noch das Wort miteinander drin.
Sicherlich gibt auch funktionierene Beziehungen wo beide stehenbleiben und den Status Quo erhalten. Nur mit mir würde so was nicht funktionieren. Ich will auch keine Partnerin, die auf einem Punkt stehen bleibt.

@Ayla Du hast es ja selber so gesagt wie ich es meinte.
Nur lernen allein langt nicht um das Stehen bleiben zu verhindern, man muss das gelernte auch umsetzen, so was ist dann für mich Entwicklung.

Und wenn das Ganze positiv für beide Seiten ist, ist es für mich Teil einer harmonischen Beziehung.

Noch etwas fiel mir auf: Du assoziierst mit lernen Mathe, ich würde da Sprachen mit assoziieren. Mathe ist für mich etwas, was man nur verstehen kann oder auch nicht, aber schlecht lernen.
Tja @ihr Quasselstrippen

was passiert wenn euer Phantom der Oper tatsächlich vor euch steht
Und sich um eure Gunst bewirbt ??

Weiche Knie, Schweißausbrueche, Stotterschlotter??
Plötzlich ist alles vergessen, was die Spätpubertantinnen hier ostentativ gepostet haben??

Doch lieber den eingefahrenen Gewohnheiten nachhaengen und schnell
Wieder aufs Sofa Hintern warmen Ofen und sich die schöne Welt mit Dem Fernseher und 50+ ins Haus bringen lassen??

Für die ehemals lauthals postulierenden Userinnen beginnt der ehrenvolle Rückzug mit unehrlichen Ausflüchten, Zusatzbedingungen, Verantwortlichkeiten
für Hund, Katze , Enkel und Familie.
Nicht genug: wird jetzt der mitleidige Verzicht mit der ganzen Palette von eingebildeten und tatsächlichen Krankheiten eingefordert

Worst case für die selbstverliebten Seelen wäre an dieser Stelle das ultimative Eingeständnis ihrer Unfähigkeit, sich einem nicht näher durchleuchteten Menschen zu öffnen.

Tja, wer fordert muss auch fördern
Also wenn der King of Destruction (ja du kennst ihn persönlich) plötzlich vor mir stehen würde, gäbe es für mich nur eine einzige Reaktion - Beine in die Hände nehmen und rette sich wer kann...
Tja @ liebe Usergemeinde

Und dann müsstet ihr erstmal euren eigenen Stall in Ordnung bringen,
seine Meinung frei aeussern zu dürfen, ohne dem Verfolgungswahn
Der bissigen Stuten ausgeliefert zu sein.
Wissen was man will und was - kompromissmäßig - und überhaupt möglich ist in eienr Beziehgung.....
das sieht man auch erst im Nachhinein.....
denn wenn man in einer (unguten) Beziehung feststeckt, ist man selber meist total blind !
(eigener Eindruck)
Diadem hat geschrieben: Tja @ liebe Usergemeinde

Und dann müsstet ihr erstmal euren eigenen Stall in Ordnung bringen,
seine Meinung frei aeussern zu dürfen, ohne dem Verfolgungswahn
Der bissigen Stuten ausgeliefert zu sein.


so schwach bist Du, dass du nur bissige Stuten um dich rum siehst, die dir an's Leder wollen ?

traurig .....traurig.... :?
Ich muss mich mit dem Mann über alles unterhalten können.....auf der gleichen Wellenlänge sein........er sollte mein Wesen verstehen und ich seines......

Was ist wenn der Sex nachlässt. ....die Schönheit vergeht........keine Reisen mehr möglich sind............keine Hobbys mehr ausgeübt werden können.........keinerlei Ablenkung mehr ist........usw. ?

Dann bleibt nichts mehr wenn man sich nicht unterhalten kann..........sich nicht versteht....
Melissa56 hat geschrieben:
Ayla62 hat geschrieben: Um mal zum Ausgangsthema zu kommen:
Ein Mann sollte in erster Linie ein Mensch sein. Ein erwachsener Mensch. Ebenso eine Frau.

Für beide Geschlechter:
-wissen, was er/sie will
-für sich selbst sorgen
-adäquat Gespräche führen können (ich kann Menschen nicht ausstehen, die andere in einem durch unterbrechen und Argumente überhören)
-für sich selbst und andere einstehen
-aufrecht und geradeaus
-sozial kompetent
-Bereitschaft zu lernen


Vielen Dank @ Melissa
Für deinen Vortrag aus dem Katechismus der Beziehungslehre,
Wenn das Forenthema danach fragt, was der MANN dazu beitragen sollte.

Ich allein frage mich, was ein Mann zu sein hat, wenn er die Liebe
Einer unserer Protagonistinnen gewinnen will.

Sollte er das mild tätig Abnicken, was du so über Männer im allgemeinen und mich im besonderen hier und in anderen Forum so postest?

Ist es die selektive Wahrnehmung, die gespaltene Persönlichkeit
oder einfach nur das opportunistische Rudelverhalten,
was der Mann, so wie er zu sein hat, mit Gleich mut zu ertragen hat.

Oder sollte dem Mann das Leben lieber sein und hier nur mit spitzen Fingern
Unterwegs sein?







Hallo Ayla, zu dem, was du dir da wünscht, könnte man mehrbändige Bücher schreiben.
Das liest sich alles so einfach.
Nur ein ganz kurzer Mini-Abriss, so spontan. (Gilt für Mann UND Frau)


Wissen, was man will
Ja, bei manchem weiß man irgendwann, was man will, aber da man sich ja (hoffentlich) weiterentwickelt und man manchmal auch ungewollt vor neue Herausforderungen gestellt wird, gibt es durchaus Phasen, in denen man nicht weiß, was man will - und das ist deswegen nicht automatisch etwas Schlechtes. Und es gibt bei manchen Problemen, bei denen man NIE weiß, wie man sie lösen soll. Das zeugt für mich eher von einem offenem, überlegendem Geist, wenn man nicht immer gleich weiß, was man will. Sich Zeit zum Nachdenken zu nehmen, ist wichtig.



Für sich selber sorgen
Prinzipiell ja.
Sollten dadurch, daß einer wesentlich weniger hat, als der andere, aber gemeinsame Unternehmungen ausgeschlossen sein, sollte man einen Kompromiss finden. Du arbeitest noch, wart mal ab, bis du in Rente bist. Da fällt so manches weg. Aber gut, ich denke, du meinst, daß man nicht gezielt jemand sucht, der einen aushält.


-adäquat Gespräche führen können (ich kann Menschen nicht ausstehen, die andere in einem durch unterbrechen und Argumente überhören)
Nun, eine gute Gesprächsführung und gute Kommunikation liegt nicht jedem. Mir ist das sehr wichtig. Aber mir ist wichtig, im Gespräch zu sein, im Flow.
Wenn man im Eifer des Gefechtes mal ausbricht oder den anderen unterbricht, meine Güte, hier im Kommentar geht es ja um Partnerschaft, einen Partner sieht man ja dauernd, da muß man schon mal drüber hinwegkommen, daß ein Gespräch nicht immer nach Schema F läuft.
Da ist mir Spontanität, Ehrlichkeit und einfach Leben spüren im anderen, wichtiger.



Für sich selbst und andere einstehen
Da ist mir jetzt nicht ganz klar, was das bedeuten soll.
Wer außer einem selbst, sollte für einen einstehen ?
Da fragt mich doch niemand, ich MUSS für mich einstehen und mich für alles verantworten, was ich tue.
Und für andere ? Wie sieht das aus ?
Das müsstest du mir bitte noch erklären .



Aufrecht und geradeaus
Ja, ist wohl Wesenssache. Der eine ist geradeaus, der andere eher zurückhaltend, ein anderer nennt es diplomatisch....
Aufrecht ? Bitte ebenfalls um eine Erklärung



Sozial kompetent
Da würde mir jetzt eher gefallen: Sozial engagiert
Denn nicht jeder, der sozial engagiert ist, ist unbedingt auch kompetent.
Es gibt viele Leute, die alles rosarot sehen und das ist nicht immer die effektivste Hilfe



Bereitschaft, zu lernen
Ich denke, du meinst geistige Flexibilität, versuchen, sich weiter zu entwickeln,
du meinst jetzt wohl keine neue Fremdsprache.
Jemand, der irgendwann stehenbleibt in seiner Entwicklung ist wirklich der blanke Horror. Allerdings ist im Alter wohl mal der Punkt erreicht, wo man nicht mehr mag. Wo man zurecht möchte, daß keine Forderungen mehr gestellt werden und man in Ruhe gelassen wird.
Kannst Du vllt. mal bitte kennzeichnen, was in Deinem Zitat von Dir ist, und was von Melissa?
:lol: :lol: :lol: :lol:
Leute ...
Ich habe erstmal ausdrücken wollen, dass ich keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern mache. Von daher gibt es nichts, was ich an wünschenswerten Eigenschaften unter ihnen aufteilen will.
Alles, was ich aufgeführt habe, wird nie jemand zu 100% hinbekommen. Aber man kann sich bemühen, dem so nah wie möglich zu kommen. Engel sind wir alle nicht.
Naja... ich vielleicht schon... :lol: :lol: :lol: