Radtour in und um Kölle


Einfache Radtour im linksrheinischen Köln ohne wesentliche Steigungen. Länge ca. 19,5 km.
Für alle, die die Tour am 25.08. mitgemacht haben ist diese Tour die Ergänzung der Strecke nach Süden.

Treffpunkt am 22.09. um 14:00 Uhr am Aachener Weiher in Köln (Aachenerstraße/Innere Kanalstraße) um 14:00 Uhr am Biergarten. Regensachen mitbringen!

Einkehr gegen 15:30 Uhr in der Decksteiner Mühle. Rückweg zum Aachener Weiher ca. 45 Minuten.

Bei diesem Ausflug umrunden wir den Stadtbezirk Lindenthal, den zusammenhängende Grünflächen, wie der Stadtwald, der Äußere Grüngürtel, der Vorgebirgspark, der südliche Teil des Inneren Grüngürtels und die Lindenthaler Kanäle umgeben. Wir starten am Aachener Weiher, dem Mittelpunkt des Inneren Grüngürtels. Dieser circa 200 mal 200 Meter große künstliche See wird aus den benachbarten Lindenthaler Kanälen gespeist.
Als radiale Grünverbindung zwischen dem Äußeren und Inneren Grüngürtel entstand die Kanalanlage 1925 in Form einer durchgängigen Promenade mit Stilelementen der Gärten des 17. und 18. Jahrhunderts.
Die unter Denkmalschutz stehenden Kanäle sind ein einzigartiges Zeugnis für die städtebaulichen Auffassungen in Deutschland zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
In Höhe des Karl-Schwering-Platzes führen Grünzug und der Kanal versetzt weiter bis zum Stadtwald . Diese damals weit außerhalb der Stadt liegende Parkanlage entstand 1898 als Ersatz für die begrünten Promenaden entlang der mittelalterlichen Stadtmauer, die der neuzeitlichen Stadterweiterung zum Opfer gefallen war. Waldbestand, große offene Wiesen, ausgedehnte Gewässer und viele Erholungsmöglichkeiten prägen den Stadtwald. Eine Attraktion ist der schon 1908 angelegte Tierpark mit Damwild, Ziegen und vielen Vogelarten.
Nach dem Ersten Weltkrieg erweiterte die Stadt Köln den Stadtwald in westlicher Richtung. Mitten in diesem Gebiet liegt der Adenauerweiher .
Heute ist der Bereich der Stadtwalderweiterung in den Äußeren Grüngürtel integriert, der Ende der Zwanzigerjahre auf den Flächen des ehemaligen äußeren Festungsrings entstand. Die Anlage dieses ausgedehnten und im Süden bis an den Rhein führenden Wald- und Wiesengürtels geht auf die Initiative des damaligen Oberbürgermeisters Konrad Adenauer zurück.
Lediglich der Bereich zwischen Dürener Straße und Bahntrasse kam erst in den Fünfzigerjahren hinzu. Hier befindet sich das Arboretum, eine Sammlung von fremdländischen Nadel- und Laubgehölzen.
Der Unterstützung der Kölner Grün Stiftung und des Unternehmens RWE Power ist es zu verdanken, dass nun Schilder auf besonders wertvolle Bäume hinweisen. Zwei große Tafeln bieten eine Gesamtübersicht über das Gebiet.
Im weiteren Verlauf der Tour passieren wir zwei weitere gestalterische Höhepunkte des Äußeren Grüngürtels: den Decksteiner und den Kalscheurer Weiher. Beide Seen sind künstlich angelegt und am Untergrund mit großen Betonplatten abgedichtet. Kastanienalleen flankieren die Uferwege.
Ein Relikt aus der Antike findet sich an der Berrenrather Straße, ein Schlammfangbecken der römischen Wasserleitung. Das Bauwerk erfüllte gleich zwei Funktionen: zum einen sollte es das aus der Eifel kommende Wasser von Schwebstoffen befreien, zum anderen benötigte man für die in Richtung Innenstadt führende Wasserleitung eine Absperrvorrichtung, um bei Reparaturarbeiten die Rinne trockenlegen zu können. Die knapp 100 Kilometer lange Wasserleitung versorgte zu Römerzeiten die antike Colonia mit täglich 30 Millionen Litern Trinkwasser.
Die Fußgängerbrücke über den Militärring querend verläuft die Route nun durch den Grünzug Süd. Dieser in den Siebzigerjahren geschaffene Streifen verbindet den Äußeren mit dem Inneren Grüngürtel. Integriert in den Grünzug Süd liegt der zwischen 1909 und 1911 geplante und bis 1914 ausgebaute Vorgebirgspark, der erste Volkspark in Köln. Der größte Teil dieser Anlage ist im landschaftlichen Stil gehalten, mit weiten offenen Rasenflächen und von Gehölzen umschlossen. Zur Kreuznacher Straße erstreckt sich dagegen ein architektonisch gestalteter Gartenteil, der ursprünglich mit Stauden und Rosen bepflanzt war und den Besucherinnen und Besuchern als Ruhe- und Erholungsraum diente. Eine besondere Attraktion war damals das im nördlichen Teil liegende Planschbecken, das heute als Basketballplatz dient.
Jenseits der Bahntrasse stoßen wir in der Neustadt auf den Volksgarten . Bei der Ausgestaltung dieses innerstädtischen Parks hat die Stadt Köln erstmals eine preußische Fortanlage in das gärtnerische Konzept einbezogen.
Zahlreiche Liegewiesen und ein Biergarten neben dem Bootsweiher laden zu einer Rast ein. Sehenswert ist auch der dem Fort vorgelagerte Rosengarten.
Nördlich der Luxemburger Straße entstand von 1929 bis 1934 die Universität. Am Aachener Weiher bietet sich zum Ausklang der Tour eine Einkehr im Biergarten oder auf der Terrasse des Museums für Ostasiatische Kunst an. Nach Passieren des Eifelwalls erreichen wir wieder den Inneren Grüngürtel . Mit sieben Kilometern Länge und 200 Metern durchschnittlicher Breite handelt es sich um die größte innerstädtische Grünfläche.


Ein Dank an Peterkl, der dies für die Gruppe organsiert und Euch durch die Stadt führt!!!


Ganz viel Spaß


bis dahin
Eure ullakulla

Und nun....................bitte aufs schöne Brot klicken............
und Ihr könnt Euch anmelden!

Bild
Moderatorin der Öcher Gruppe
Forum
Ich wünsche Euch allen eine wunderbare Fahrradtour...............
viel Spaß
Sonne
gutes Essen
gut Trinken

und überhaupt.................

Hier kann man sich auch noch kurzfristig anmelden!!! und dabei sein!!


bis dahin
Eure ullakulla
Moderatorin der Öcher Gruppe
Forum
Fotos!

Die Radtour gestern war wunderschön......................und Fotos bekam ich direkt geschickt!

Im Frühjahr wiederholen?!!!


Danke für die Rückmeldung und


bis dahin
Eure ullakulla
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Moderatorin der Öcher Gruppe
Forum
Es war eine super schöne Tour. Ich ahnte garnicht wie schön die Grünflächen von Köln sind. Sie lassen sich hervorragend mit dem Rad erforschen. Peter zeigte uns eine grosse Auswahl an sehenswerten Wegen. Gesäumt von verschiedenartigen Bäumen und Seen. Erfrischungen standen auch auf dem Programm, teils von Petrus - teils von Peter im Cafe. Freue mich schon auf die Frühjahrstour.
Mit Dank an Peter
Bruni