Alf darf sich auch einmal versprechen. Denn nichts ist so konstant wir der maximale Puls in Bezug zum Alter. Er beginnt mit 220 (18 Jahre) und fällt bei jedem Jahr um einen. Also mit 40 Jahren ist er unverrückbar 180. Alf sieht zwar noch jugendlich aus, aber sagen wir 60 Jahre. Dann ist sein maximaler Puls (anaerob!!!) 160. Und seine aerob/anaerobe Schwelle 140 Schläge pro Minute.
Konditionstest für Profis: Puls bei aerob/anaerober Schwelle für mindestens 10 Minuten, dann Ruhe. Die Zeit bis Pulsschlag 100 zeigt den Konditionsstand. Extrem zuverlässig. Werte unter einer Minuten sind Spitzenwerte!!! Die Zeiten verändern sich mit der Kondition. Also nicht traurig sein, wenn es nicht gleich super ist. Ist der Wert allerdings nach fünf Minuten noch nicht 100, dann stimmt etwas nicht: zu intensives Training, Erkältung, Kreislaufprobleme usw. Dann muss das Programm hinterfragt werden. Arztbesuch?

Eigentlich ist ein Pulsmesser mit Band um Brustkorb und Pulsuhr Pflicht. Um so einfacher um so besser. Bei "Schulmedizin als Ganzheitsmedizin wurde alles ausführlich besprochen. Ich sage das, nicht um hier Reklame zu machen. Ich muss mich aber nicht dauern mühsam wiederholen. Eine gute Adresse ist auch Hawaii.
Felix
Hat man Extrasystolen oder eine Tachyarythmie, dann gelten die Pulszahlen nicht.
Muß das denn immer so toternst sein. Wir sind doch noch nicht tod.

Mein Puls ist auf 180 noch nie gehört????????????

Also wirklich, und ich habe noch den Nachsatz drangehängt.

Körperliche Bewegung hat enorm viel mit Erfahrung zu tun, wer also schon seit seiner Jugend regelmäßig Sport macht, kennt (oder sollte zumindestens) seinen Körper kennen. Und auch seine Belastungsgrenzen und wer im Alter (oder wenn er unsicher wird) aus welchen Gründen auch immer erst damit anfängt, muss sich fachmännischen Rat holen (nicht im Internet), dass ist das was ich meinte.

Und irgendwelche Faustformeln, die da im Internet oder sonstwo rumgeistern, halte ich erst mal für fragwürdig, hat vielleicht was damit zu tun, dass ich fast allles was da rumgeistert (aus praktischer Erfahrung heraus) für fragwürdig halte. Diese Faustformeln sind wie alle körperlichen Messdaten nur mit Toleranzen zu sehen, die natürlich nirgendwo angegeben sind. Und diese Toleranzen können auch schon mal 10-20% betragen, ohne das da irgendein Defekt bei euch vorliegt, nur welche akkzeptable Toleranz bei euch vorliegt, dass kriegt man selber nur mit Erfahrung raus, und ansonsten muss man da um reale Hilfe nachsuchen.

Und das mit dem Rudern, Patriarch hats erkannt, ich habe das erwähnt weil es mir guttut, und weil ich es in früher Jugend gelernt habe. Ja Rücken, Ist aber im Prinzip oder theoretisch wirklich simpel über Bauch und Haltung zu kompensieren. Und bei mir und 1,92m (real), stärkt es den Rücken, über den Latissimus oder wie das Ding da heisst und auch im unteren Bereich. Und ohne Rudern oder andere sportliche Aktivitäten habe ich echte Rückenprobleme.

Und das mit den Kabelzugmaschinchen, hatte ich mal probiert (weil ich länger mal meine nicht zu Verfügung hatte), die Dinger gibt's leider zuhauf, weil sie weniger Platz brauchen, das ist definitiv nicht dasselbe, hat nix mit rudern zu tun, überhaupt nicht vergleichbar, ich bin damit überhaupt nicht klargekommen und es hat auch nichts gebracht. Da braucht man sich nur die unterschiedlichen Bewegungsabläufe anzuschauen.

Wenn ihr damit anfangen wollt, es hilft und ist praktisch weil man dann eigentlich nur noch ein Maschinchen braucht, Nur mit Anleitung. Am Anfang auf jedenfall und dann ab und an mal überprüfen lassen.

Und ich gebe da auch keine weiteren Tips, weil es theoretisch nicht geht.

Entweder macht ihr euch im Internet schlau, oder ihr seid so schlau und holt euch da einen fachmännischen realen Rat vor Ort.
@Alf
Was ist eigentlich daran so schlimm, wenn Du Dich als medizinischer Laie einmal mit den Pulsfrequenzen verhaust?
Was ist eigentlich daran so schlimm, wenn ein Sportarzt das wieder gerade rückt?
Denn wenn man Deine "Scherzabenteuer" mit 50+ nachmacht, dann wird es tatsächlich, wie Du schreibst, todernst.
Immer diese Ehrenkäserei, blos nix zugeben. ich hätte Dir mehr zugetraut. Schade.
Felix
Hallo Alf,

Klar kenne ich den Ausdruck „Ich bin auf 180!“. Den hatte ich aber überhaupt nicht auf dem Schirm, als ich Deinen Beitrag gelesen habe.

Ich habe einfach nur rausgelesen „Wow, dieser Typ trainiert bei einem 180er Puls! Wie macht der das nur?“. Also keine Spur von Ironie oder Sarkasmus. Ich bin gar nicht auf die Idee gekommen, dass Du hier nur etwas rumgeblödelt haben könntest.

Ich bin übrigens nicht bei 50+ aufgeschlagen, um irgendjemanden zu beleidigen oder so. Dazu habe ich nicht den geringsten Bock. Im Gegenzug ist es aber auch ziemlich schwer, mich zu beleidigen (auch nicht über PN). Abgesehen von ganz wenigen Dingen, geht mir so etwas schlichtweg am A…. vorbei.

Alf, im realen Leben würde ich Dir jetzt auf die Schulter klopfen und zu einem Bier unter Sportfreunden einladen... :)

Felix, Deinen Hinweis zum Thema Pulskontrolle (41acul » 16.02.2019, 13:12) finde ich toll. Ich werde künftig die regelmäßige Pulskontrolle zur Beurteilung meines Trainingszustandes wieder durchführen und auch dokumentieren. Das habe ich die letzten Jahre irgendwie „vergessen“ und nur dann gemacht, wenn es mir wirklich schwindelig war (also Puls um die 160/min).

Deshalb war ich ja so beeindruckt, als ich las, dass Alf die 180/min so problemlos toleriert. ;-)
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Schon beim Lesen von den 180 Puls klopfte mir das Herz bis zum Hals. :wink:
Bedeutet das nocht nicht den Tod, zumindest nicht mehr weit davon :?:

In Deutschland gibt es 8 330 Fitness-Unternehmen, 1000 Ketten mit mindestens 3 Betrieben, wow, Wahnsinn hoch³ hätte ich nicht gedacht :wink:

Nun ich war ja auch schon schauen, Geräte ausprobiert, aber als zahlende Mitglied, niemals, da laufe ich lieber, oder radle Draußen !
Mein Garten hier habe ich gekündigt, den über der Mauer muß ich bearbeiten bis ich verkaufen kann, sogar mit Krafttraining würde mir nicht mehr gelingen mehr Muskel aufzubauen, als ich habe, irgendwann ist Schluß mit lustig für jeden !!!!!!
Allerdings hat die Stadt Turngeräte an der Saaleaue aufgebaut, da werde ich mich betätigen, für Klimmzüge undundund, malsehen :?

Ich staune, so viele Kandidaten für mich, statt in die Fitnesscenter Geld hinzutragen bei mir auf der frische Luft Zementsäcke tragen, Beton mischen, ich zahle dem Maurer pro Stunde 700 Forint, na ist das nicht ein Lockangebot :?:

Falls jemand tot umfällt, die Straße führt direkt zum Friedhof, vor kurzem runderneuert von EU-Gelder 60 Millionen Forint hat mein Dorf bekommen.
Kein Geld da für Abwasser, aber für den Friedhof .
Anzuschauen http://www.szarvasko.de

1.
@Patriarch und @Hawaii.75

schön dass Ihr mich wieder liebhabt und alles wieder gut ist.

Das Problem ist halt dass man sich nicht richtig kennt, und sich auch nicht Auge in Auge gegenübersitzt (und ich dass manchmal vergesse).

Aber ihr werdet mich noch kennenlernen.
Ist das eine Drohung oder ein Versprechen :?: :lol:
Ich befürchte eine Drohung.
@Patriarch 16.2.2019, 12:42

Nach längerer Zeit hab‘ ich mich wieder in einem Forum umgeschaut, das meinen Intentionen entspricht.

Die Rudermaschine ist nur dann zu empfehlen, wenn man im unteren Lendenwirbelbereich keine Beschwerden hat. Hervorragend wirkt eine relativ neue Kieser-Maschine; es ist die F3.1. Im Internet kann man eruieren, wo sich Kieser Trainingszentren befinden.

Wichtig ist es, Übungen an dieser Maschine in gemächlichem Tempo auszuführen. Ich nenne das ‚Schildkrötenprinzip‘. :D Falls man als Neuling bei Kieser einsteigt, so wird man von speziell ausgebildeten Trainern durch die ersten zehn Trainings begleitet. Aus eigener Erfahrung (über 3.000 Trainings) erwähne ich gerne, dass ich als Überachtzigjähriger nicht die geringsten Probleme mit meinem Bewegungsapparat habe. Die Rudermaschine nutze ich in der Kraftkammer des Sportzentrums meines ehemaligen Arbeitgebers. Zeitdauer: 0,5 – 1,5 Stunden.

Ich halte es nicht für sinnvoll, als älterer (alter) Mensch die Pulsfrequenz bis zum Äußersten in die Höhe zu treiben. Im Gegensatz zu reinem Ausdauertraining ist moderates Krafttraining besonders geeignet, Herz und Kreislauf in Schwung zu halten. Die bessere Muskelkraft fordert das Herz nicht aufs Äußerste, wenn man zum Beispiel mehrere Stockwerke hochgeht. Gesamtkörper-Krafttraining kann man auch täglich betreiben. Abwechslung ist aber nötig, und Freude sollte es einem auch bereiten. Es ist ein tolles Gefühl, seinen Körper angenehm zu spüren. :!:
Warum mache ich Krafttraining?

- aus gesundheitlichen Gründen. Als Weiterführung der Anleitungen aus einer Reha. Zum Muskelaufbau und -erhalt.

- mit welcher Intensität (Zeit oder Häufigkeit) pro Tag/Woche?

2 x pro Woche ca. 1,5 - 2 Stunden (inkl. abschließendem Dehnen),
ergänzt durch wandern (1x pro Woche ca. 12 km) und
1 Mal pro Woche Rückenfit-Kurs

- welche Veränderungen sind euch aufgefallen?

ein besseres Körpergefühl, Körperhaltung. Wirbelsäulen-Beschwerden haben
(ich habe 4 Bandscheibenvorfälle, 2 in der HWS und 2 in der BWS)
sich gebessert.

Mit kurzen Unterbrechungen betreibe ich Kraftsport seit meinem 28.Lebens-
jahr.
Anfangs habe ich 3-4 mal pro Woche Kraftsport gemacht, heute reicht
mir 2x pro Woche
Hallo @Enimaus,

Dein Beispiel zeigt, dass auch noch mehrfachen Bandscheibenvorfällen Krafttraining möglich ist oder vielleicht sogar hilfreich sein kann, vergleichbare Probleme künftig zu vermeiden. Wobei ich schwer beeindruckt bin, wie Du nach vier! Bandscheibenvorfällen wieder trainierst. Ich hatte bisher „nur“ einen Bandscheibenvorfall vor vielen Jahren, aber diese Erfahrung hat mir gereicht und seitdem bin ich deutlich vernünftiger geworden, was das Training angeht….


Hallo @Alkaios,

Es freut mich, dass Du als Überachtzigjähriger nicht die geringsten Probleme mit dem Bewegungsapparat hast. Zweifellos wird Dein langjähriges konsequentes Krafttraining dazu beigetragen haben, aber möglicherweise hast Du zusätzlich auch einfach besonders gute genetische Voraussetzungen, die Dir so ein „schmerzarmes“ Leben ermöglichen.

Leider sind oft schon wesentlich Jüngere von diversen Problemen am Bewegungsapparat betroffen und müssen sich sportlich massiv einschränken – von einem Verlust an Lebensfreude und -qualität ganz zu schweigen.

Kiesertraining ist mir durchaus ein Begriff. Ich habe mir einmal ein derartiges Studio angeschaut und auch ein Probetraining gemacht. Wenn es verkehrstechnisch besser erreichbar wäre, würde ich mich durchaus für das Kiesertraining begeistern können. Das Konzept des Trainings und die Ausstattung des Studies haben mich weitestgehend überzeugt.

Da ich in den letzten Monaten sehr viel unterwegs war, musste ich mein Training leider umstellen. Also immer weniger Training mit Lang-/Kurzhanteln, auch das Kettlebelltraining kann ich nur noch am Wochenende durchführen. Da ich lange Strecken teilweise mit der Bahn fahre, kann ich bestenfalls auf den guten alten Stahlfederexpander oder auf Widerstandsbänder zurückgreifen. Oder eben Übungen mit dem eigenen Körpergewicht. Da ist zwar auch einiges machbar, aber so richtig begeistert es mich nicht. Außerdem fehlt mir – offen gesagt – in einem Hotelzimmer etwas die Motivation, es „richtig krachen zu lassen“.

Deshalb kann ich es kaum erwarten, dass die „Reisephase“ abgeschlossen sein wird und ich wieder meine alten liebgewonnenen Routinen absolvieren kann.
Was die Pulsfrequenz angeht: Da sich meine sportlichen Aktivitäten jetzt fast vollständig auf die Wochenenden beschränken, versuche ich auch das Ausdauertraining mit unterzubringen. Da ich schlichtweg nur sehr wenig Zeit habe, experimentiere ich mit dem Hochintensiven Intervalltraining. Oder versuche es wenigstens - ich bin mir nicht mehr so ganz sicher, ob das für mich noch altersgerecht ist….

Ich wünsche Euch weiterhin viel Freude und Erfolg beim Training!
Hallo @patriarch,
also meine 4 Bandscheiben-Vorfälle liegen schon ein paar Jahre zurück.
Außer dem Kraftsport benötige allerdings ich so ca. 2-3 x im Jahr "Manuelle Therapie.

Wenn ich mal gar keine Zeit habe in die "Muckibude" zu gehen (was sehr selten vorkommt) , mache ich daheim Übungen mit dem Theraband und lege mich ab und zu auf meine Fazienrolle.

Da ich keine Schmerzmittel einnehmen möchte, greife ich hin und wieder auf eine sehr gute Wärmesalbe zurück.